Autorenarchiv: Andreas Gerstel

Händlertraining für den Opel Astra K.

Die ersten offiziellen Bilder gibt es schon, präsentiert wird er in einigen Wochen auf der IAA in Frankfurt/Main und natürlich müssen wir Opel-Händler schon vorher ran in Sachen Pauken und für mich war deshalb letzten Donnerstag und Freitag wieder einmal Trainingszeit und wieder einmal im Opel-Prüffeld in Dudenhofen. Wer ein neues Opel-Modell verkaufen will, muss an den Verkaufsschulungen teilnehmen. Und beim Astra lassen wir alle auch nichts anbrennen, denn der Astra gehört neben dem Corsa zu den Volumenmodellen.

Und wie immer galt: No pictures, please! Das Opel-Prüffeld gehört zu den gut überwachten Opel-Einrichtungen und gnädigerweise darf man gleich am Eingang Smartphone und Kamera im Plastikbeutel abgeben, bevor man irgendwelche „Dummheiten“ damit anstellt. Wer dennoch das Smartphone mitnimmt und sich auffällig verhält … tja, der muss dann eben draußen bleiben. 😉

Für uns Teilnehmer war aber der neue Astra durchweg doch mehr als überraschend. Schon der jetzige Astra war ein großer Sprung von seinem Vorgänger weg und der Astra K macht hier nochmal einen sehr deutlichen Sprung nach vorn. Die Inneneinrichtung ist hochwertiger, die Materialien fühlen sich gut an und man könnte sich in einem Opel Insignia wähnen. Schon im Corsa und ADAM zeigt Opel sehr anschaulich, dass Kunststoffe auch sehr hochwertig aussehen und sich anfühlen können. In Sachen Exterieur sieht man dem Astra

Wenn man auf dem Testgelände ist, geht es natürlich auch ums Fahren. Und da haben wir mit dem neuen Astra auch die neue Motorengeneration ausprobieren können, nämlich den neuen 1.0-Ecotec-Dreizylinder mit 105 PS. Ein Motor der neuesten Generation mit schon sehr erstaunlichen Verbrauchsdaten: 3,9 Liter/100 km außerstädtisch, 5,2 Liter/100 km innerstädtisch, 4,4 Liter/100 km kombiniert. Die CO2-Emission liegt bei 104 Gramm/km und damit fährt der neue Astra in der Effizienzklasse A.

Und tatsächlich sind die 105 PS des Dreizylinders „da“. Der Bolide ist agil, spritzig und ruhig, obwohl man Dreizylindermotoren ja immer eine gewisse Unruhe unterstellt. Doch davon ist nichts zu spüren und das Auto hinterlässt bei uns und unseren Probefahrten einen wirklich bleibenden Eindruck.

Und was ebenfalls der Renner ist: OnStar. Unsere Testfahrzeuge hatten OnStar alle an Bord und das konnte auch ausgiebig getestet werden. Mit einem Knopfdruck meldet sich die OnStar-Zentrale und ist sofort hilfsbereit. Gut zu wissen ist auch, dass wir Opel-Händler eigene OnStar-Zugänge bekommen, mit denen wir das ausgiebig selbst testen und vor allem vorführen können. Wir werden also zum Thema OnStar einiges zu erzählen haben, wenn wir dann den ersten Opel Astra K im Showroom stehen haben. Vorbestellt haben wir natürlich schon. 😉

Rückfahrkamera im Opel Vivaro.

Die Rückfahrkamera im Opel Vivaro, die optional mit dem Navigations-Paket bestellt werden kann, gehört schon zu den lässigeren Einrichtungen des Vans. Denn das Bild der Kamera wird nicht, wie bei vielen anderen Vans üblich, auf dem Bildschirm des Radios eingeblendet, sondern da, wo es grundsätzlich um Dinge geht, die hinter dem Auto passieren: Dem Rückspiegel.

Und während es im Rückspiegel im Leerlauf oder einem eingelegten, vorderen Gang so aussieht …

Rückspiegel im Opel Vivaro ohne Bild der Rückfahrkamera

… sieht es beim eingelegten Rückwärtsgang so aus:

Rückspiegel im Opel Vivaro ohne Bild der Rückfahrkamera

Der Bildschirm befindet sich links im halbdurchlässigen Rückspiegel und kommt nur dann automatisch zum Vorschein, wenn rückwärts gefahren wird. Und damit es für den Fahrzeuglenker nicht allzu verwirrend wird, ist das Kamerabild spiegelverkehrt, damit die Perspektive zum normalen Spiegelbild im Rückspiegel passt.

Eine der kleinen und sehr sinnvollen Helferlein im Opel Vivaro.

Der Opel Mokka als HvO-Fahrzeug.

Letzte Woche ging ein lang ersehnter Wunsch für den Ortsverein Keltern des Deutschen Roten Kreuzes in Erfüllung, denn das neue Helfer-vor-Ort-Fahrzeug für das dortige Team wurde endlich ausgeliefert. Der zuständige Helfer vor Ort kommt nun mit einem auf den Rettungsdienst angepassten Opel Mokka daher und das war wie immer schon lange vorbereitete Teamarbeit.

Umgebaut wurde der Mokka von Opel Special Vehicles und damit von den Leuten bei Opel, die am besten wissen, wie man serienmäßige Fahrzeuge für spezielle Einsatzzwecke umbaut. So Dinge wie zum Beispiel der Dachaufbau oder die Funkvorbereitung kommen von OSV in Herstellerqualität mit Werksgarantie und das alles trägt dazu bei, die Anschaffungskosten im Rahmen zu halten und die eingesetzten Werte dauerhaft zu erhalten.

Beim DRK in Keltern gibt es nun einen echten Generationenwechsel, denn der Opel Mokka ersetzt nun den bisher als HvO-Fahrzeug eingesetzten Opel Corsa, der längst mit einem sechsstelligen Kilometerstand aufwarten kann und eine Menge Leben gerettet hat.

Im Einsatz ist der Opel Mokka auch schon, eine offizielle Übergabe mit Fotos gibt es aber in den nächsten Tagen. Die DRK-Kollegen haben es sich aber nicht nehmen lassen, auf ihrer Website schon mal über ihre Neuerwerbung zu schreiben. Das sei ihnen auch herzlich gegönnt, denn solche Neuanschaffungen sind auch immer mit einer großen Spendenarbeit verbunden.

Was sind ecoM-Motoren?

Wer in Italien unterwegs ist (oder bei Opel Special Vehicles in Rüsselsheim vorbeischaut), wird hin und wieder auf Opel-Fahrzeuge treffen, die hinten am Heck das Schild „Eco M Turbo“ tragen. Was ecoFlex-Antriebe sind, haben wir ja schon mal geschrieben, aber mit ecoFlex haben ecoM-Turbo-Antriebe nicht direkt etwas zu tun, sondern mit CNG, also Erdgas.

ecoM-Logo

„ecoM Turbo“ ist nämlich eine Kennzeichnung für Erdgas-Fahrzeuge, speziell für den italienischen Markt. In Italien sind Erdgas-Antriebe für Fahrzeuge recht beliebt und dorthin geht auch ein beträchtlicher Anteil der Opel-Fahrzeuge, die in Rüsselsheim von OSV für den Erdgas-Einsatz umgerüstet werden.

Sprich: Die italienische ecoM-Motorisierung bekommen Sie bei uns in Deutschland auch, allerdings werden bei uns in Deutschland die CNG-Antriebe unter dem gemeinsamen exoFlex-Dach verwaltet. Aber auch für ecoM gilt: Gibt es nur bei Opel.

Hitzefrei?

Tja, schön wäre es. Wobei – wir haben einen klimatisierten Showroom, da lässt es sich auch bei dickster Hitze verhältnismäßig gut arbeiten.

Klimaanlage

Ohne Klimaanlage wäre ein halbwegs normales Arbeiten aber auch gar nicht möglich, denn unser Showroom ist einstöckig. Ohne Klimaanlage hätten wir hier ruckzuck dicke Luft. Und es wäre auch nicht wirklich schön, wenn Kunden beim Autobesichtigen und -kaufen schwitzen müssen, Sommer hin oder her. 🙂

Ich habe mich am Freitag dann auch ertappen lassen mit unseren gelben „Umparken-im-Kopf“-T-Shirts. Neben Schwarz ist ja dankenswerterweise Gelb auch noch eine „Opel-Farbe“ und da ich ja auch für unsere Mietwagenflotte zuständig bin, muss ich ständig raus und rein. Mit schwarzem Hemd ist das draußen dann gleich doppelt so heiß.

Andreas und Corsa in Sunny Gelb

Passt auch alles schön zu unserem derzeitigen Corsa-Vorführer (die schöne Farbe, die es auch beim ADAM gibt, ist übrigens „Sunny Gelb“).

Jetzt denken natürlich viele: Boah, und die Kollegen in der Werkstatt? Tja, die haben es inzwischen gar nicht so schlecht, denn wir haben ja 2011 eine Wärmedämmung in das Werkstattgebäude einbauen lassen. Und die macht sich nicht nur im Winter durch eine bessere Energieeffizienz bemerkbar, sondern im Sommer auch durch deutlich niedrigere Temperaturen in der Werkstatt. Tja, und wenn dann noch das ein oder andere Auto gewaschen wird, kommt auch noch zusätzlich etwas Erfrischung herein. 🙂

Der Opel KARL-e?

Der Opel KARL steht – passend zu unserem kommenden KARL-Präsentationswochenende – nun bei uns im Showroom, geschniegelt, blitzend und einstiegsbereit. Sonst bin ich ja ein Fan der knalligen Farben oder den ganz dunklen, aber dieser Blauton macht sich beim KARL eigentlich ziemlich gut, oder?

Opel KARL

Unförmig sieht der Opel KARL natürlich nur auf diesem Foto aus, unsere Handy-Kameras sind jenseits von gut und böse, wenn es darum geht, Kurven auch so zu zeigen, wie sie wirklich aussehen.

Opel KARL e

Nun steht ja das Hinterteil des Opel KARL im Prinzip direkt vor meinem Schreibtisch und da sehe ich den ganzen Tag auf den Opel KARL (übrigens immer eine nette Perspektive, wenn man neue Autos im Showroom stehen hat). Aber glaubt man es mir, wenn mir erst nach zwei Tagen aufgefallen ist, was da eigentlich genau am Auto steht? Was ist denn der „KARL e“? Kurz in die Unterlagen des Autos geschaut, da ist von einer „e“-Ausstattung oder -Motorisierung nichts zu finden und es wäre wirklich ein Ding gewesen, wenn mir das bei den Vorbereitungen und Schulungen im Vorfeld verflüchtig gegangen wäre.

Ich musste dann wirklich einmal aufstehen und mir das von nächster Nähe anschauen. Siehe da: Das „e“ war mit Knete zusätzlich angeklebt – hatte sich doch ein Kollege in der Werkstatt beim Autoaufbereiten den Spaß erlaubt, aus dem KARL einen „Karle“ zu machen. „Karle“ ist bei uns in der Gegend ein gern verwendetes Kosewort für Leute, die eben Karl heißen.

Jajaja, mit den Verkäufern kann man es ja mal probieren (und hat ja auch mal wieder funktioniert). 😉

Gestatten, der Opel KARL!

Sehnsüchtig erwartet, jetzt endlich geliefert – unser erster Opel KARL! An den Namen haben wir uns inzwischen gewöhnt und uns auch gut auf den neuen Kollegen im Kleinwagensegment vorbereitet, so dass er für uns eigentlich gar kein Fremder mehr ist. Und in diesem blauen Farbton sieht der Bolide auch gar nicht so schlecht aus! Passt jedenfalls perfekt zu den Monturen unserer Werkstattkollegen. 😉

Opel KARL

Der KARL wird jetzt hübsch und sauber gemacht und steht dann in den nächsten Tagen bei uns im Showroom zur Besichtigung. Das kommende Wochenende ist ja schon die offizielle KARL-Einführung und am Samstag haben wir ihn natürlich schon bereit. Die „richtige“ Einführung ist bei uns genau eine Woche später zum Autohauskino-Wochenende, da stehen wir dann am Samstag auch am Nachmittag bereit und zeigen Ihnen unseren Opel-Neuzugang.

Der Retter-Reflex im Einsatz.

Beim Blick auf die Werkstatt-Fensterbank musste ich vor einiger Zeit richtiggehend erschaudern. Interpretieren Sie doch einfach mal dieses Bild hier (das Objekt links)!

Rote Spitze

Als ehemaliger Feuerwehrangehöriger zuckt man bei so einem Ding, denn das sieht auf den ersten und zweiten Blick aus wie ein Knochensplitter. Jeder Retter, der einmal bei einem schweren Unfall dabei war, kennt sowas und auch die bittere Aufgabe, alles zusammenzusuchen, was nach Mensch aussieht.

Auf meinen Aufschrei und meine Schnelluntersuchung mit einem Kugelschreiber folgte schnell Entwarnung – das ist doch tatsächlich die Spitze einer Spritzdose mit Dichtungsmittel, die vor dem ersten Gebrauch abgebrochen werden muss. Und das Zeug sah dann tatsächlich so aus. Eine Autowerkstatt ist nichts für Berufsretter. 😉

Und wieder Piepmatz-Alarm.

Letzte Woche hatten wir schon wieder gefiederten Besuch, aber dieses Mal auf gefürchtete Weise: Der Vogel kam in den Showroom hineingeflogen. Ich glaube, da kann ich global für alle Autohäuser weltweit sprechen, wenn ich behaupte, dass wir da alle das Gesicht dabei verziehen. Na, finden Sie den kleinen Kollegen auf Anhieb? Wir haben ihn auch zuerst gehört.

Showroom-Vogel

Denn natürlich sind wir alle stolz auf unsere lichtdurchfluteten Glaspaläste, in denen es sich gut arbeiten lässt und der Kunde zwischen all den schönen Autos flanieren kann – hat sich ein Vogel in so einen Glaspalast verflogen, dann steht alles still. Der Verlust eines Vogels wäre ja verschmerzbar, aber natürlich wollen wir alle nur das beste für den Vogel und alle beteiligen sich daran, dem Vogel irgendwie klarzumachen, dass er durch die Türe wieder heraus muss. Zuerst die Verkäufer, dann die Kunden, dann die Kollegen vom Service und irgendwann steht dann die halbe Werkstatttruppe mit Tüchern, Besen und allerlei anderen Instrumenten im Showroom und für Außenstehende stellt sich spätestens dann die Frage, was die Leute da im Autohaus eigentlich gerade machen… eine Tanzparty? Aerobic? Immerhin erübrigt sich bei so einer Show im Showroom der Bedarf an Firmensportaktivitäten.

Showroom-Vogel

Okay, genug geschnauft, es ist Montag! Und ja, wir machen alle den Job hier immer noch sehr gern. Und wenn wieder mal ein Vogel vorbeischaut, dann soll er eben kommen. 🙂

Glück im Unglück im Toten Winkel.

Größeren Blechschaden oder gar Personenschaden hatten wir mit unserer Mietflagenflotte bisher nicht zu vermelden, darüber sind wir auch sehr froh. Vor einigen Wochen gab es dann leider doch den ersten Blechschaden, der aber immerhin dank moderner Technik nicht zum Personenschaden wurde.

Blechschaden am Mietwagen

Dieser Blechschaden entstand dadurch, dass dieser Zafira in die Leitplanke gelenkt wurde. Das geschah wohl beim Ansetzen zu einem Überholvorgang, der abrupt abgebrochen wurde, weil sich im Außenspiegel der Tote-Winkel-Warner meldete – ein Motorradfahrer hatte nämlich zu diesem Zeitpunkt genau die gleiche Idee.

Toter-Winkel-Warner

Und damit ist wohl dank dieses Assistenten ein schwerer Unfall vermieden worden. Ein Blechschaden ist zwar ärgerlich, aber lassen wir in diesem Zuge mit gutem Gewissen die Gedanken beiseite, was passiert wäre, wenn der Motorradfahrer verunglückt wäre.