Archiv des Autors: Andreas Gerstel

Kundenbesuch auf der RETTmobil.

Die RETTmobil ist eine sehr spezielle Fahrzeugmesse, nämlich eine jährlich in Fulda stattfindende Messe zu aktueller Feuerwehr- und Notfallmedizin-Technik sowie zu Einsatzfahrzeugen des Rettungsdienstes. Dort finden sich praktisch alle namhaften, einschlägigen Hersteller ein, um ihre Produkte und Neuentwicklungen einem Fachpublikum zu präsentieren. Auch Opel ist dort mit der Spezialfahrzeugtochter OSV vertreten.

Da wir in der Zwischenzeit einige Interessenten und Kunden im Bereich dieser Sonderfahrzeuge haben (der geneigte Gerstelblog-Leser ist informiert!), haben wir uns überlegt, eine Kundenfahrt nach Fulda zu organisieren. Mit zwei Opel Vivaro aus unserem Mietwagenbestand machten wir uns am letzten Freitag auf den Weg.

Vor Ort bekamen wir als „VIP-Gäste“ von den OSV-Kollegen selbstverständlich eine umfassende Führung über den Stand und zu den dort ausgestellten Rettungsfahrzeugen. Vom Opel Mokka und Opel Insignia Sport Tourer als „First Responder“ der Feuerwehr über einen Opel Vivaro als Mannschaftsbus bis hin zu einem beeindruckenden Opel Movano als Feuerwehr-Gerätewagen – vieles ist möglich mit der Opel-Fahrzeugpalette, bis hin zum Opel ADAM als HvO-Fahrzeug (Helfer vor Ort).

Wichtig ist uns da natürlich der persönliche Kontakt mit Leuten direkt vom Fach. Mit den OSV-Kollegen lassen sich konkrete Problemstellungen sofort ansprechen und hier gibt es einfach auch eine große Fahrzeugpalette zum Anschauen. Man kann hier einfach auf einer Augenhöhe zwischen Lieferant und Kunden sprechen und als ehemaliger Feuerwehrmann weiß ich durchaus, auf welche Dinge es beiden Seiten ankommt und worauf geachtet werden muss. Eingesetzte Hilfsfahrzeuge haben beachtliche Kilometerleistungen und mitunter widrigste Umstände vor sich und müssen auch nach vielen Jahren noch ein sicheres Arbeitsmittel für Hilfskräfte darstellen.

Der Rest eines Opel Car Pass.

Auch so ein Bild, das Sie wohl bei keinem Opel-Händler sehen werden: Das Stückchen Papier, aus dem der Opel Car Pass herausgetrennt wird. Denn neben dem Opel Car Pass ist da noch der von Vauxhall, der natürlich nur dann herausgetrennt und zu den dem Kunden zu übergebenden Fahrzeugunterlagen dazugenommen wird, wenn es sich beim auszuliefernden Auto auch tatsächlich um einen Vauxhall handelt.

Vauxhall Car Pass

Das ist bei uns natürlich so gut wie nie der Fall, deshalb ist der übriggebliebene Bogen mit dem Vauxhall Car Pass Altpapier. Und damit auch ja keiner auf die Idee kommt, einem Opel-Kunden den Vauxhall Car Pass unterzujubeln, sehen die Felder auf der Rückseite des Vauxhall Car Pass so aus:

Vauxhall Car Pass

Arbeitsplatzwechsel.

Normalerweise bin ich ja „drüben“ im Verkauf und habe dort meinen Arbeitsplatz, aber immer dann, wenn Kollegin Beate außer Haus ist, ist mein Job hier im „Studio„. Das Backoffice, Abrechnungen und Kasse müssen eben täglich gemacht werden. Und so lange bin ich dann natürlich weitgehend „draußen“ aus dem Verkauf. In einem kleinen Betrieb geht das nicht anders. Andererseits ist es auch immer wieder ganz gut, wenn man als Chef auch die Verbindung zu den elementaren Arbeitsbereichen hat. Wenn wir uns manchmal mit Chefs größerer Autohäuser unterhalten, dann ist es oft genau das, was zuerst verlorengeht. Man muss als Chef auch die Kasse bedienen können.

Andreas im Backoffice

Immerhin, wir haben es heutzutage mit modernen Computern und Abrechnungssystemen deutlich leichter. Viele Aufgaben im Backoffice sind EDV-gestützt und mit Fernsteuerungen kann ich mir Telefon und meinen Desktop auch komplett an diesen Arbeitsplatz heranholen. Und meine Kollegen vom Verkauf kommen mich auch regelmäßig im Aquarium besuchen, natürlich nur um dienstliche Angelegenheiten zu besprechen. 😉

Die City-Streife im Opel Mokka.

Zwar kein Blaulichtfahrzeug, aber immerhin auch ein Auto für echte Revierdienste: Ein City-Streifenfahrzeug des Sicherheitsunternehmens F+G Security aus Maulbronn. Weil das ein Auftragsdienst für Kommunen ist, kommt dieser Opel Mokka in einem offiziellen Kleid daher, realisiert mit Klebefolien, teilweise auch mit Reflektoren:

City-Streife im Opel Mokka

City-Streife im Opel Mokka

Unterwegs ist das Fahrzeug vor allem im Enzkreis und wird für Streifendienste verwendet. Sprich: Der sichtbare Auftritt ist gewünscht, wobei weder die Streifenbediensteten, noch das Auto dabei aggressiv wirken dürfen. Klarer Fall für den Opel Mokka.

Unsere Akzente in der Opel-Welt.

Wir haben uns ja fast schon daran gewöhnt, dass unser Gerstelblog gewisse „Nebeneffekte“ in unseren Beziehungen zu unseren Autohaus-Kollegen, Fachmedien und zu Opel hat. Ist schwierig zu beschreiben, vielleicht am besten aber durch ein gestriges Telefonat, das mich kurzfristig staunen ließ. 🙂

Wir suchen derzeit nach einem Zelt für unsere Außenauftritte und Events. Als Autohaus sind wir ja immer wieder draußen und präsentieren Autos vor Ort und da will man ja dann auch zu sehen sein und nicht unbedingt in der prallen Sonne stehen. Nun gibt es Faltzelte in allen möglichen Farben, Formen und Qualitäten zu kaufen, aber warum in die Ferne schweifen und lange suchen, wenn wir Opel-Händler einen speziellen Opel-Eventservice als Partner haben, der eben auch solche Zelte am Start hat. Und praktischerweise auch fix und fertig in den Opel-Farben und mit Opel-Logo. Allerdings verkauft der Opel-Eventservice diese Zelte nicht, sondern vermietet sie. Wir wollen aber gern so ein Zelt kaufen. Also, was tut man da am einfachsten? Genau, man ruft beim Opel-Eventservice in Rüsselsheim an und fragt ganz lieb, wo man denn so ein Zelt käuflich erwerben kann.

Nun sind wir bei allen Anrufen bei Opel gewohnt, erst einmal unsere Daten durchzugeben. Es gibt viele Hundert Opel-Händler in Deutschland und wir sind auch ganz sicher nicht die größten, so dass wir bei Opel-Anrufen gewohnt sind, als erstes mal Name und vor allem unsere Händlernummer durchzugeben, damit die Kollegen sich mal anhand unserer Stammdaten ein Bild machen können.

Doch hier: Bei meinem Anruf war meinem Gegenüber in der Leitung das Autohaus Gerstel sofort ein Begriff. Ich fing dann vorsichtig an mit meinem Erklärungsversuch, dass wir gern so ein Zelt hätten, aber wir es nicht mieten, sondern kaufen wollen. Ganz klar und kein Problem, so mein Gesprächspartner, das verstehe er voll und ganz, denn wir würden ja auch ziemlich viel in Sachen Außenpräsentation tun, wie sie beim Opel-Eventservice ja aus dem Gerstelblog wüssten. Wir würden ja „in der Opel-Welt durchaus Akzente setzen“. Ja, hoppla … ich war tatsächlich kurz sprachlos und das will bei einem gelernten Automobilverkäufer etwas heißen!

Unser kleines, beschauliches, in der Opel-Welt Akzente setzende Autohäuschen … das sind die „Nebeneffekte“, die ich meine. 😀

Einmal Kommando zurück beim Fahrzeugkauf.

Und manchmal ist einfach nur Kulanz und der Rückwärtsgang angesagt. So wie vor drei Wochen, als wir am Freitag zu zweit nach Duisburg gefahren sind, um einen dorthin verkauften Gebrauchtwagen abzuholen und den Kaufvertrag rückgängig zu machen. Den Gebrauchtwagen hatten wir über einen unserer Händlerpools bezogen und leider hatte der Wagen das, was wir eigentlich immer zu verhindern wissen wollen und extrem selten vorkommt, nämlich einige kleine, nicht von uns entdeckte optische Mängel.

Das ist natürlich ärgerlich, weil wir Opel-Händler mit unserem Gebrauchtwagenprogramm ein umfangreiches Prüfprogramm haben, das wir auch aktiv einsetzen und regelmäßig auch selbst dahingehend überprüft werden. Aber mindestens genauso ärgerlich ist es für einen Kunden, der eben einen Gebrauchtwagen bei uns kauft und dann nach dem Kauf nicht zufrieden ist. Das können und wollen wir so nicht stehenlassen und dann wird das automatisch Chefsache, auch wenn das selbst für Chefs nicht vergnügungssteuerpflichtig ist.

Immerhin, der Kunde war sehr freundlich, hat uns sofort von Anfang an nach Entdecken der Mängel mit aussagekräftigen Fotos informiert und da mache ich dann nicht lange herum und biete in so einem Sonderfall nicht nur einen Tausch an, sondern die vollständige Rückabwicklung des Kaufes. So eine Kulanzregelung kostet uns natürlich Geld, weil wir unserem Kunden natürlich auch einen Teil seiner Zulassungskosten erstatten und wir nicht zuletzt auch noch eben den Gebrauchtwagen wieder abholen und auf unsere Kosten begutachten lassen und instandsetzen müssen. Aber das muss es uns an dieser Stelle dann wert sein, denn wir haben einen guten Namen zu verteidigen. Das geht nicht zuletzt durch das offene Eingestehen von geschehenen Fehlern und mit einer vernünftigen Wiedergutmachung.

Eine Frage: Was ist eigentlich Morrocana?

Da haben wir wieder einmal eine schöne Frage, die vor allem Autokäufer gern stellen, wenn es um die Auswahl der Polsterbezüge geht:

„Hallo Herr Gerstel, beim Konfigurieren eines Opel Mokka ist mir bei den Optionen für das Interieur die Kombination ‚Stoff/Morrocana‘ aufgefallen bei den Polstern. Was ist Morrocana? Für eine Beantwortung wäre ich Ihnen sehr dankbar!“

Morrocana ist tatsächlich ein Kunstleder, das sehr ähnlich aussieht wie Leder und auch ähnliche Eigenschaften aufweist. Es ist farbecht, strapazierfähig, beständig und sieht gut aus. Und ist in Sachen Preis günstiger, als echtes Leder, weil es eben aus einer Kunstfaser besteht. Morrocana gibt es so als Begriff auch nur in Fahrzeugen von Opel und Vauxhall.

Morrocana im Opel Corsa

Meist wird Morrocana in Kombination mit Stoffbezügen verarbeitet. In der Regel wird bei hochwertigen Sitzen dann Morrocana für die stärker beanspruchten Kanten eingesetzt und Stoff mittig in die Sitze und Lehnen eingenäht, das ergibt dann eine schöne und wertige Kombination, die auch sehr ansehnlich und bequem ist. Und das wird dann auch für hochwertige Sitze eingesetzt, beispielsweise in den RECARO-Sportsitzen der OPC-Modelle und des ADAM S, wenn nicht noch zusätzlich die Lederausstattung gewählt wird.

Ganz wichtig also: Morrocana ist, ebenso wie Alcantara, kein echtes Leder, sondern besteht aus Kunstfaser. Wer sich also Leder nicht antun möchte, dennoch aber etwas höherwertiges haben möchte, ist mit Morrocana sehr gut bedient.

Wir haben natürlich Polsterproben auch von Morrocana im Haus. Wer sich also beim Konfigurieren eines Opel nicht ganz sicher ist, wie sich Morrocana anfühlt, darf gern bei uns vorbeischauen und sich die Proben anschauen und anfassen.

Haben auch Sie eine Frage? Stellen Sie sie uns!

Aus der GMAC Bank wird wieder die Opel Bank.

Logo der Opel BankEine gute Marke für „unsere“ Bank kehrt zurück. Was früher einmal die „GMAC Bank“ war, ist seit Montag wieder die Opel Bank. Die Opel Bank ist einer unserer Finanzpartner, wenn es um Finanzierungen und Leasing geht und logischerweise gerade für uns Opel-Händler auch immer eine Frage der Ehre gewesen. Sie können als Opel-Fahrer bei der Opel Bank zwar kein eigenes Konto eröffnen, aber für uns Opel-Händler ist die Opel Bank wichtig. Denn kein anderer Finanzdienstleister kennt unser Markengeschäft besser, als eben die eigene Händlerbank.

Die bisherige GMAC Bank war zuständig für alle großen GM-Marken, aber es war nicht nur den Opel-Verantwortlichen wichtig, dass irgendwann die europäische Hauptmarke auch wieder der Namensgeber der hauseigenen Bank sein soll. Das ist auch deshalb nicht einfach nur ein Namenswechsel, den die Anfänge der Opel Bank gehen bis in das Jahr 1929 zur damals gegründeten „Opel Finanzierungsgesellschaft“ zurück.