Schlagwort-Archive: Unfall

Auch eine Form der Abgasvermeidung.

Das Bild ist schon recht interessant – ein fast perfekt nach unten abgedrückter Auspuff, so dass bei diesem Auto tatsächlich gar nichts mehr geht.

Der Grund dieses „Umbaus“ ist allerdings eher unfreiwilliger Natur, denn diesem Corsa wurde hinten hineingefahren und recht stark beschädigt, was man auch am Stoßfänger sehen kann.

Tatsächlich ist so ein Unfall kein Rempler mehr, vielmehr entsteht bei entsprechendem Alter des Fahrzeuges sehr schnell ein wirtschaftlicher Totalschaden. Das kommt dann für viele Autobesitzer durchaus überraschend, denn oftmals sieht man bei modernen Autos den wahren Schaden erst, wenn man hinter die Kulissen schaut.

Defekte Movano-Tür.

Solche Unfälle mit einem unserer Mietwagen kommen glücklicherweise auch höchst selten vor – eine defekte Schiebetüre bei einem unserer Movano. Hier passierte das Maleur, als sich im Auto auf der Ladefläche Ladung bewegte und gegen die Tür drückte. Das sieht auf den ersten Blick schon elendig aus, ist aber zu reparieren.

Daher immer die Empfehlung: Ladung muss auch in einem geschlossenen Fahrzeug immer ordentlich gesichert werden, selbst wenn es sich um einen relativ stabilen Sprinter handelt. Selbst bei langsamen Geschwindigkeiten sind erhebliche Kräfte am Werk, die nicht ungefährlich sind. Auch der Opel Movano hat zur Ladungssicherung spezielle Ösen, an die sich stabile Seile hängen lassen. Sollte man gebrauchen, bevor man im schlimmsten Fall seine Ladung von der Straße zusammensammeln darf.

 

Kampf gegen den Betonpoller.

Betonpoller sind für Autofahrer in Bereichen des ruhenden Verkehrs (also an Parkplätzen) eine echte Herausforderung, vor allem im Dunkeln. Denn schon mit relativ wenig Geschwindigkeit gegen so ein Ding draufgefahren, geht richtig viel kaputt, weil die Poller nur schwerlich nachgeben. Das gibt dann solche „Prägungen“:

Ein Stückweit tägliches Geschäft in Autowerkstätten, aber solche Unfälle sind wirklich ärgerliche Geschichten, weil man oftmals solche Poller kaum erkennen kann, wenn man im Auto sitzt.

Rückblick auf den Gesprächsabend zum Thema Unfallschadensabwicklung.

Unsere Gesprächsrunde zum Thema „Unfallschaden, was nun?“ am letzten Montag war richtig gut besucht. Obwohl das Thema ja eher ein „trockenes“ Thema ist und eine Unfallabwicklung niemandem wirklich Spaß bereitet, kamen insgesamt 70 Gäste ins Autohaus, um sich von einer geballten Ladung Fachleute die Unfallabwicklung erklären zu lassen:

Wie verhält man sich bei einem Unfall richtig, um zu seinem Recht zu kommen? Das ist gar nicht so einfach und sehr schnell passiert aus Gutgläubigkeit ein Fehler, den die gegnerische oder gar die eigene Versicherung zum Nachteil des Opfers ausnutzt.

Verbunden war der Gesprächsabend mit ausreichend Zeit für Rückfragen aus dem Publikum. Dazu gab es einen kleinen Imbiss vom Grill nebst Getränken. Ein paar Impressionen:

Wir haben den Gesprächsabend aufgezeichnet und stellen Ihnen hier einen Mitschnitt bereit, den wir auf unseren YouTube-Kanal geladen haben. Der ist zwar fast zwei Stunden lang, allerdings gab es im Nachhinein einige Anfragen dazu. Nehmen Sie sich ruhig die Zeit und schauen Sie sich die Aufzeichnung auch gern in Teilstücken an.

Einladung zum Vortragsabend „Autounfall und nun?“

Die Abwicklung von Autounfällen gehört für uns, so wie für die meisten Autowerkstätten, zum täglichen Geschäft. Für jeden Autobesitzer ist Blechschaden eine lästige und nervende Angelegenheit, meist verbunden mit einer Menge Papierkram und abwechselnden Besuchen zwischen Autowerkstatt, Rechtsanwalt und Kfz-Gutachter.

Gerade weil Autounfälle für die meisten Autofahrer (zum Glück) zu recht seltenen Ereignissen gehören, ist guter Rat gefragt und viele Autobesitzer wissen schlicht nicht, wie eine Unfallabwicklung eigentlich funktioniert. Da viele Autobesitzer sich oft nicht trauen, einfach zu fragen, werden häufig Fehler gemacht und auf das gute Recht verzichtet.

Wir laden Sie daher am nächsten Montag, 6. Juni 2016 ab 18:30 Uhr zu uns ins Autohaus zu einem Vortragsabend „Autounfall und nun?“ ein. Dazu eingeladen haben wir zwei Experten ihres Faches:

Wir erklären Ihnen an einigen Beispielen, wie eine Unfallabwicklung abläuft, welche Fehler dabei häufig begangen werden und was man beachten muss, um zum bestmöglich guten Recht zu kommen. Natürlich haben Sie dabei die Gelegenheit, Ihre Fragen an die Experten zu stellen und zum Abschluss laden wir Sie auf einen kleinen Imbiss bei uns ein.

Der Vortragsabend findet in der Gymnasiumstraße 131 statt, das ist 50 Meter von unserem Autohaus entfernt. Sie erreichen den Ort, in dem Sie einfach bei uns auf dem Hof in der Altstädter Straße 14-18 parken und dann die Gymnasiumstraße in Richtung Oststadt/Fa. Witzenmann gehen. Auf der linken Seite finden Sie dann nach 50 Metern unsere Werkstatträume.

Zur genauen Planung bitten wir um eine telefonische Anmeldung unter unserer Rufnummer 07231 280009-0. Selbstverständlich müssen Sie (noch) kein Kunde in unserem Autohaus sein und dürfen auch gern weitere interessierte Personen mitbringen.

Vorübergehend blitzlos.

Dieses kleine Maleur eines Kunden muss man auch nicht erklären, das Problem verstehen wir sofort. So kann ein Opel wirklich nicht dauerhaft herumfahren:

Blitz-los

Weil der Kühlergrill leider einen größeren Schlag abbekommen hat und nicht mehr vollständig sitzt, ist ein kompletter Austausch fällig. Aber wie gesagt, das ist eine Sache der Ehre. Mit abgebrochenem Stern fährt man ja auch keinen Mercedes. Glücklicherweise können wir solche Blitzgeschichten in der Regel sofort lösen, selbst bei den etwas älteren Fahrzeugen. 🙂

Um die Ecke.

Manchmal ist das Drama nur um die Ecke. So wie kürzlich an einem Montagnachmittag, als bei uns im Service das Telefon klingelte und am anderen Ende die Polizei war. Das ist jetzt nicht ganz so selten, denn oftmals übernimmt die Polizei den Erstanruf zu uns ins Autohaus, wenn ein Unfallopfer Kunde von uns ist. (Bei so einem Service darf man sich übrigens ruhig einmal bei den Beamten vor Ort bedanken, das nur mal so am Rande.)

Bei diesem Anruf war der Weg nicht weit, denn die Pforzheimer Helmutstraße ist in Laufweite des Autohauses. Da musste ich dann erst gar nicht mit unserem Servicewagen raus, sondern konnte direkt in Montur hinlaufen und den Wagen in Schritttempo und Polizeibegleitung zu uns fahren.

Unfallwagen um die EckeSolche einfacheren Rempelgeschichten bekommen wir im Autohaus recht schnell repariert. Durch unsere für Unfallschäden ausgerichtete Lagerhaltung haben wir die meisten üblichen Austauschteile auf Lager oder bestellen sie auf den nächsten, spätestens übernächsten Tag und bauen sie dann ein.

Das Ende eines Vorführwagens.

Kleines Update: Weil im Mokka-Forum (ein Gruß übrigens an alle Besucher von dort! :-)) gefragt wurde, ob der Fahrer dieses Opel Mokka wieder einen Mokka gekauft hat – ja, hat er. Auch wegen den glimpflich abgelaufenen Unfallfolgen für die Insassen.

Tja, und manchmal kommen Vorführwagen nicht mehr so zurück, wie sie den Hof verlassen haben. Dieses Schrottstück hier war mal ein schwarzer Opel Mokka:

Verunfallter Opel Mokka

Zuerst das wichtigste: Die Insassen kamen weitgehend mit dem Schrecken davon. Der Knall war zwar sehr ordentlich und das gesamte Sicherheitsinstrumentarium inklusive Airbags und Gurtstraffer musste zum Einsatz kommen, aber es schmerzten danach weitgehend nur die Knochen von den unsanften Ruckeleien. Vor ein paar Jahren hätte so ein Unfall vermutlich böseste Folgen gehabt.

Das Dumme an der Geschichte ist: Es ist eigentlich das Auto unseres Vaters, der nun eben keinen Opel Mokka mehr hat. Wir haben nämlich seinen Mokka ausgeliehen, um das Auto einem Interessenten und seiner Gattin für ein paar Stunden auszuleihen. An der nächsten Kreuzung beendete dann ein LKW jäh die Probefahrt, in dem der Fahrer des LKW weitgehend ungebremst auf den Mokka auffuhr und ihn auf die Ampelanlage schob. Und die hat sich dann unauslöschlich vorne verewigt und die gesamte Beschleunigungskraft an den Mokka zurückgegeben:

Verunfallter Opel Mokka

Bei so einer Art von Unfall ist dann quasi alles am Auto kaputt. Hier hat jedes tragende Teil am Fahrzeug den gewaltigen Aufschlag einstecken müssen und hier kommt dann die geballte Erfahrung der Unfallforscher, Ingenieure und aus vielen Crash-Versuchen zum Tragen. Hier geht es nur noch um Menschenleben beschützen.

Unser Haus-und-Hof-Gutachter beendete dann auch bei errechneten 50.000 Euro (!) Reparaturkosten die Gutachterarbeit – das ist dann ein Totalschaden. Das wird sich jetzt noch mal die gegnerische Versicherung anschauen wollen und dann ist das Stück hier nur noch interessant für den Schrotthändler.

Viele Autohaus-Kollegen mögen es übrigens gar nicht, wenn wir solche Bilder ins Internet stellen. Aber wir finden: Sicherheit endet nicht am Verkaufstisch und wir müssen auch zeigen können, was Ihr Auto wirklich kann, wenn es darauf ankommt. Solche Bilder würden wir jetzt natürlich nicht unbedingt in den Showroom hängen, aber hier im Gerstelblog sind sie eindringlich gut aufgehoben.

Crash! Boom! Bang!

Ganz so schlimm, wie im berühmten Titel eines Roxette-Albums war es nicht, aber dennoch ärgerlich. Denn für jeden Fahrer ist folgendes Szenario sicherlich ein Alptraum: Man kommt zu seinem geparkten Fahrzeug und bemerkt, dass es beschädigt wurde. Doch wie verhalte ich mich, wenn der Verursacher weit und breit nicht zu sehen ist? So erging es auch einem unserer Mokka-Vorführwagen. Die Heckklappe und ein Rücklicht sind beschädigt, da ist wohl jemand schön vorbeigeschrammelt. 🙁

Beschädigter Opel Mokka

Jetzt heißt es ganz schlicht, Ruhe zu bewahren. In einem solchen Fall kommt ja bis hin zum absichtlichen Vandalismus alles in Frage. Von daher sollte man unbedingt die Polizei hinzu rufen, wenn sich der Verursacher nicht sofort vor Ort finden lässt, um einfach ein Protokoll erstellen und ggf. Beweise sichern zu lassen. Denn selbst herumliegende Scherben von Scheinwerfern können Anhaltspunkte über den Unfallverursacher liefern. Und manchmal hilft ein Polizeifahrzeug an Ort und Stelle auch einem reumütigen Verursacher dabei, sich vielleicht doch noch zu stellen. So mancher beobachtet dann eben doch hinter den Gardinen, was da passiert.
In unserem Fall war es dann ganz einfach: Ein paar Meter weiter stand ein Handwerker-Fahrzeug. Beim Wenden hatte der Fahrer den Stoß einfach nicht bemerkt. Bei der Polizei hat er es direkt eingesehen und den Rest regelt die Versicherung. In diesem Sinne: Glück im Unglück!