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Die OPEL Autoversicherung

In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, daß man bei der Zulassung seines Fahrzeuges eine Haftpflichtversicherung vorweisen muss. Das heißt, wenn ich mit meinem Fahrzeug etwas anderes beschädige (z.B. Auto, Strassenschild oder sogar Personenschaden) kommt hierfür die Haftpflichtversicherung auf. Anders sieht es bei einem selbst verursachten Schaden an meinem Fahrzeug aus. Hierfür muß ich selbst eine Kaskoversicherung abschließen. Die kleine Variante heißt Teilkasko (u.a. Brand, Explosion, Diebstahl, Glasbruchschaden, Sturm, Hagel, Blitzschlag usw.) Und dann gibt es noch die große Variante, genannt Vollkasko. Diese beinhaltet die Teilkasko und zahlt noch zusätzlich bei Vandalismus und die selbst verschuldeten Schäden an meinem Fahrzeug. Bitte achten Sie bei einem Neuabschluss darauf, daß Sie selber entscheiden dürfen, daß Ihr Fahrzeug bei einem Schaden zu einem Händler Ihres Vertrauens gebracht werden darf – also z.B. zu uns😊Wenn Sie noch Fragen zur Autoversicherung haben: GERNE 😊 –

Neue Opel-CI, Teil 2.

Nach dem Innenausbau auf die aktuelle Corporate Identity von Opel ist nun die Außendarstellung an der Reihe. Das betrifft vor allem der Verkaufsbereich, der außen wirklich ein komplett neues Gesicht bekommt. Witzigerweise passt der hübsche Anthrazit-Ton zum Anstrich unseres Servicegebäudes und der ist immerhin schon fast acht Jahre alt.

Es ist ziemlich viel zu tun, daher wissen wir noch nicht so richtig, ob das alles bis zum Angrillen am Samstag fertig wird. Innen ist alles soweit Klar Schiff, aber schauen wir mal. Die Monteure der ganzen Außendarstellung sind guter Dinge und wir auch. Beste Voraussetzungen für zunächst unmögliche Dinge, aber das lernt ja bei uns bekanntlicherweise jeder Handwerker. 😉

Was ändert sich denn nun bei Opel?

Gespräche mit unseren Kunden über die Zukunft von Opel sind wir Opel-Händler seit Jahrzehnten gewohnt und sehr geübt darin. Und ironischerweise muss man auch sagen, dass Opel sehr viel Erfahrung damit hat, ihren Händlern Handreichungen und Informationen zu geben, was man Kunden dazu sagen kann, denn nicht jeder hat da wirklich die Zeit und Muße, sich in die Firmenstrategien von Opel und deren Besitzer einzuarbeiten. Immerhin können wir nun sagen: Mit PSA ist die Zukunftsvision deutlich rosiger, übersichtlicher und ehrlicher.

Denn das, was Opel-Chef Michael Lohscheller und PSA-Chef Carlos Tavares in ihrem PACE!-Plan Anfang November als Marschrichtung für Opel verkündet haben, gibt Opel einen Auftrieb, den man lange nicht mehr gesehen hat. Nur ein paar Punkte aus diesem Plan:

  • Elektrifizierung und Führungsrolle bei CO2-Werten: Alle Modellreihen bis 2024 elektrifiziert
  • Alle Werke sollen erhalten bleiben und modernisiert werden; betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden
  • Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim wird zu einem globalen Kompetenzzentrum für die Groupe PSA
  • Nutzung weltweiter Export-Chancen für Opel sowie Ausbau des Opel/Vauxhall-Geschäfts mit leichten Nutzfahrzeugen

Das alles mit der Maßgabe, bis zum Jahre 2020 wieder in die Profitabilität zurückzukehren und zwei Prozent Marge abzuwerfen. Betriebswirtschaftlich gesehen ist das nach den bisherigen Anstrengungen durchaus machbar, aber auch ambitioniert. Viel passiert da hinter den Kulissen und in Zusammenarbeit mit den anderen Marken von PSA (Peugeot, Citroen), aber das ist nichts neues in der Autowelt und bei allen großen Herstellern von Volumenmodellen durchaus üblich.

Wir sind als kleiner Händler und Service-Partner jedenfalls frohen Mutes. Wir haben vor einigen Wochen unsere Signalisation (also die Opel-Außenwerbung) und Inneneinrichtung nach den aktuellen Opel-Richtlinien bestellt und auch wenn das eine „Kleinigkeit“ kostet, machen wir das mit deutlich besserer Laune, wenn es für die Marke, die wir weiterhin an der Wand tragen, gut aussieht.

Wenn man einen Empfangsbildschirm hat …

… können wir uns auch einen kleinen Spaß erlauben und die neue Opel-Mutter grüßen. 🙂

Wir bleiben übrigens auch weiterhin bei unserem Statement zu PSA – abwarten und Tee trinken. Es wird selten alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Die angekündigten Opel-Modelle werden alle auch wirklich dieses Jahr vorgestellt und ausgeliefert und mit PSA ist Opel nun auch wirklich europäisch. Es ist grundsätzlich nicht verkehrt, wenn sich zwei europäische Autohersteller zusammentun und so eine stärkere Partnerschaft eingehen, als vorher. Und dass deutsch-französische Zusammenarbeit funktioniert, macht nicht zuletzt so ein Riese wie Airbus eindrucksvoll vor.

Es wird alles gut gehen, wenn wir uns dranklemmen. Der Sanierungskurs, den Opel-Chef Neumann in den letzten Jahren gefahren ist, hat sich schon die ganze Zeit über positiv gezeigt mit dem Abbau von Verlusten.

Opel, GM und PSA.

Natürlich sind in den letzten Tagen die Entwicklungen rund um Opel, GM und PSA einer der größten Gesprächtsthemen mit Kunden und Partnern. Und wie es immer so ist – ein drohender Wandel macht zunächst Angst. Andererseits: Angst um die Marke Opel, damit können wir umgehen. Aber viel wichtiger ist: Wir haben keine große Angst um die Marke Opel. Zumindest jetzt nicht mehr.

Der Vergleich mit den Schicksalsjahren 2009 und 2010 passt nämlich nicht. Damals hatten wir nämlich das Problem, dass GM finanziell an der Wand stand und dazu eine desolate Modellauswahl bei Opel vorherrschte. Autos zu verkaufen, denen „der Kick“ fehlt, das war ein echtes Problem. Und eine Marke zu vertreten, die damals sehr unter alldem litt, das war noch viel schwieriger. Wir haben an dieser Stelle im Gerstelblog regelmäßig darüber geschrieben.

Wenn wir uns aber Opel heute anschauen, dann ist da schon sehr viel neue Substanz und Selbstvertrauen. Wir haben eine Reihe von aktuellen und vom Markt akzeptierten Modellen, wir haben eine riesige Pipeline an Modelleinführungen, die Qualität stimmt, der Markenaufbau der letzten Jahre war erfolgreich und letztlich hat Opel unter der Führung von Karl-Thomas Neumann in den letzten Jahren konsequent daran gearbeitet, Opel aus den roten Zahlen zu bringen. Man muss klar sagen: Wäre hier Opel nicht erfolgreich gewesen, gäbe es die Gespräche mit PSA mit großer Sicherheit auch nicht.

Lassen wir mal die üblichen Vorurteile gegenüber französischen Autos weg: Opel könnte mit PSA eine reinrassig europäische Marke werden, was nicht unbedingt verkehrt ist, weil unser Heimatkontinent eben Europa ist. Und dass Opel jetzt erst einmal „gesundgeschrumpft“ werden müsse, daran glauben wir auch erst einmal nicht, denn zuerst einmal sollten wir schauen, wie all die Autos ankommen werden, die in diesem Jahr in den Markt kommen.

Zu den Gesprächen zwischen PSA und GM in Sachen Opel.

Kurzer Hinweis vorab: Das ist selbstverständlich kein offizielles Statement der Adam Opel AG, sondern ein Kommentar und die Meinung von uns.

Sagen wir es mal etwas sarkastisch: Dass GM mit PSA möglicherweise darüber verhandelt, die Marke Opel an PSA zu verkaufen, haut uns nicht wirklich um. Schlicht und einfach deshalb, weil die meisten Opel-Händler nach vielen harten Jahren mit GM ganz andere Sachen gewohnt sind. Aber natürlich steckt auch in der jetzigen Entwicklung eine Menge an Potential, um das Markenumfeld von Opel anzukratzen oder zu beschädigen.

Kurzum: Alles ist schlecht, was eine Marke beschädigen kann. Andererseits haben wir mit Opel nach vielen harten Jahren endlich wieder eine Automarke, der nicht nur wir vertrauen, sondern auch immer mehr zufriedene Kunden. Die aktuellen Modellreihen sind allesamt hochwertig und gut. Opel ist nicht mehr auf der „Resterampe“, sondern baut gute Autos, pflegt guten Service und ist schon längst wieder in der Aufmerksamkeit.

Bei vielen unternehmerischen Entscheidungen von Automobilherstellern geht es um sehr langfristige Entscheidungen mit Zeithorizonten von 10 Jahren und noch viel mehr. Man kann problemlos sagen, dass heutige Autos die effizientesten und langlebigsten Autos sind, die je gebaut wurden und dazu haben wir auch noch den Wandel hin zur Elektromobilität. Da stehen wir nicht vor der Türe, sondern haben schon längst die Schwelle überschritten – Elektroautos werden kommen und damit der größte Wandel in der Automobilindustrie.

Wer sich hier nicht aufstellt und möglicherweise nicht bereit ist, auch ganz neue Grenzen auszuloten, der wird in wenigen Jahre vielleicht gar keine Autos mehr verkaufen können. Zweistellige Prozentzahlen als Verkaufseinbrüche kann sich kein Autohersteller leisten, noch nicht mal für wenige Monate. Und wir alle wissen, wie viel Jahre es dauert, bis eine neue Modellreihe wirklich serienreif ist.

Wir alle wissen nicht, wohin uns das alle führen wird. Aber ohne die Bereitschaft, sich dem Wandel zu stellen, hat in der Automobilindustrie noch nie etwas dauerhaft funktioniert. Und dieses Gesetz gilt für den Planer eines Autos bis hin zur Werkstatt, die später einmal dieses Auto wartet und repariert. Das soll keine pauschale Entschuldigung sein, um alles auf den Kopf stellen zu können, aber wie sagte ein Kunde einmal nach einer Opel-Werkbesichtigung ehrfürchtig bei uns: „Ich wusste ja schon, dass ihr im Autohaus verrückt seid. Aber um ein Auto zu bauen, dazu muss man wirklich komplett durchgeknallt sein.“

Warten wir es einmal ab, was bei den Gesprächen zwischen PSA und General Motors herauskommt. Einstweilen geht bei uns exakt das weiter, was wir seit fast 100 Jahren tun: Opel-Autos verkaufen und pflegen.

Opel wieder in den schwarzen Zahlen.

Wir hatten es ja mit dem „Lächeln wie die Honigkuchenpferde„. Das können nicht nur wir, wenn wir etwas geleistet haben, sondern auch die Opel-Vorstände Karl-Thomas Neumann und Michael Lohscheller, wie gestern im Twitter-Account von Opel-Marketingchefin Tina Müller (vermutlich ebenso lächelnd) zu sehen war:

Selbstverständlich gab es auch etwas zu feiern in Rüsselsheim, nämlich die Rückkehr von Opel in die Gewinnzone nach fünf Jahren harter Arbeit und das immerhin mit einem Quartalsgewinn für das 2. Quartal 2016 in Höhe von 131 Millionen US-Dollar. Diese Rückkehr in die Gewinnzone gehörte für Neumann zu seinen wichtigsten Aufgaben nach seinem Opel-Einstieg im Jahr 2013

Über viele Säulen haben wir hier regelmäßig geschrieben und viele von Ihnen sitzen auch tagtäglich darin: Vielen neuen Modellen. Der Opel Astra ist so ein Modell, in das viel Arbeit und Herzblut gesteckt wurde und das sich nun auch erfolgreich verkauft.

Es freut uns sehr, dass Opel wieder auf dem allerbesten Weg zu alter Stärke ist. Dass wir uns alle unter der Marke Opel nicht mehr verstecken müssen, sehen wir tagtäglich. 😀

Opel-Motoren zu Lande – und nun auch zu Wasser.

Der 2.0 CDTi Turbodieselmotor ist ein bärenstarkes und modernes Aggregat, verbaut unter anderem im Opel Cascada und im Opel Zafira und gebaut im Opel-Werk in Kaiserslautern, also echt „made in Germany“. Und offensichtlich so gut, dass dieser Opel-Motor die Basis für den, laut Aussage des schwedischen Bootsausrüsters Cimco Marine,  „stärksten Diesel-Außenborder der Welt“ darstellt: Der OXE Diesel.

OXE Diesel Außenbordmotor mit Opel 2.0 CDTi Aggregat (Licence CC BY-NC-ND 2.0. Courtesy: opel-blog.com)

Viel muss man Opel-Freuden zu der Leistung des OXE-Diesel nicht erklären: Er bringt 147 kW (200 PS) Leistung auf die Straße ins Wasser und liefert ein maximales Drehmoment von gewaltigen 400 Newtonmetern bei mittleren Drehzahlen.

Für den Bootseinsatz muss das Aggregat neben seinen Leistungen natürlich noch bei ganz anderen Werten bestehen: Er muss agil und laufruhig sein und bei einem deutlich höheren Vollgasanteil als im Straßeneinsatz aber passabel im Verbrauch bleiben. 43 Liter Dieselverbrauch pro Stunde hört sich daher erst einmal schlimm an, aber unter vergleichbaren Außenbordmotoren glänzt der OXE Diesel mit rund 40 % geringerem Spritverbrauch und kundenfreundlichen Wartungszyklen.

Nähere technische Informationen und weitere Bilder gibt es bei den Kollegen vom offiziellen Opel-Blog: Opel Ahoi – 2.0 CDTi als Außenborder

Fahren eigentlich auch die Mitarbeiter alle Opel?

Das ist eine gar nicht so selten gestellte Frage und eigentlich ist die Frage von Kunden ja auch durchaus berechtigt. Bei uns kommt hinzu, dass wir überdurchschnittlich viele langjährige Mitarbeiter haben und eigentlich müsste man ja daraus schließen können, dass gerade langjährige Mitarbeiter dann auch langjährige Opel-Fahrer sind, oder?

Also gut, es ist fast so, dass alle Mitarbeiter Opel fahren. Die 90 % bekommen wir locker hin. Wir haben drei (eigentlich zweieinhalb) „Ausreißer“ mit jeweils einem Chevrolet (ist immerhin noch GM), einem Porsche und einem Ford (und da immerhin mit einem „spezielleren“ Enthusiasten-Auto). Bei den Opel-fahrenden Mitarbeitern überwiegen übrigens die Volumenmodelle, da vor allem der Opel Astra aus vielen Modellreihen, neuerdings auch mit einem Astra K.

Es gibt bei uns natürlich keine Vorgaben, was jemand privat zu fahren hat. Wenn also jemand ein Auto einer anderen Marke fährt, geht das in Ordnung und auch auf die Hebebühne darf so ein Auto natürlich, letztlich sind wir ja ein Kfz-Meisterbetrieb und für alle Marken offen. Wer aus der Belegschaft einen Opel fährt oder fahren will, bekommt aber immerhin Mitarbeiterkonditionen. Die sind für die meisten Mitarbeiter aber nicht ausschlaggebend, denn von ihren älteren Opel-Modellen trennen sich die Kollegen äußerst ungern.

Eines dürfen die „Fremdfahrer“ aber nur im Notfall: Mit ihrem Auto auf dem Firmengelände parken. Das ist übrigens bei den meisten Autoherstellern auch so, da sind für die „Fremdfahrer“ meist die Parkplätze weiter hinten reserviert. Wer fremdfährt, muss halt etwas laufen. 😉