Autorenarchiv: Andreas Gerstel

Gerstel ist überall – auch in Hamburg. :-)

Zu den Kollegen vom Opel Firmenkunden Leasing, einem Unternehmensbereich der ALD Lease Finanz GmbH in Hamburg, haben wir als Opel-Verkäufer logischerweise einen guten und häufig genutzten Draht. Leasing-Geschäfte sind immer ein Gemeinschaftswerk zwischen Autohaus, Kunde und Leasinggesellschaft und da kennt man sich und telefoniert auch regelmäßig miteinander. Und aus gut unterrichteter Quelle wissen wir auch, dass viele dortige Kollegen ebenfalls zu den regelmäßigen Gerstelblog-Lesern gehören. Hat man dort ja auch nicht alle Tage, dass man die Autohaus-Kollegen nicht nur ständig am Telefon hört, sondern auch im Internet lesen kann. 😉

Nun ist es so, dass die Niederlassung der ALD Lease Finanz in Hamburg in unmittelbarer Nähe zum dortigen Opel-Autohaus Dello ist. Da schlendern dann wohl zur Mittagspause auch die Kollegen vom Opel Firmenkunden Leasing hin (klar, wir Opelaner schauen halt am liebsten Opel-Autos…) und plötzlich steht man dann vor einem Opel ADAM von Gerstel – mitten in Hamburg:

Ein Gerstel-ADAM in Hamburg

Das witzige dabei ist, dass ich diesen Opel ADAM hier auch noch persönlich persönlich verkauft habe. 😀

Angeknabberter Führerschein.

Für das Anmieten von Mietfahrzeugen und für Probefahrten brauchen wir den Führerschein des Kunden, um uns zu vergewissern, dass das Auto auch von jemandem gefahren werden darf, der das darf. Ohne Führerschein gibt es das Lenkrad nicht. Ausnahmen gibt es aus Gründen der Haftung da keine. In den allermeisten Fällen ist das alles aber auch kein Problem, denn ins Autohaus kommen meist Menschen, die Autos auch fahren dürfen. 🙂

Kurz überlegen mussten wir dann aber doch bei diesem Führerschein (die persönlichen Daten sind unkenntlich gemacht von uns). Was machen wir eigentlich mit einem angeknabberten Führerschein?

Angeknabberter Führerschein

Wir haben das gute Stück dann doch akzeptiert, weil ja die wesentlichen Elemente des Führerscheins sichtbar sind. Den Hinweis, dass der Führerschein allerdings bei einer Verkehrskontrolle zu Ärger mit der Polizei führen kann, gab es kostenlos dazu. :-O

Gefiederter Besuch.

Der kleine Piepmatz hier lief ein kleinwenig lethargisch in der Hofeinfahrt hin und her, was nicht sonderlich verwundert. Außer Autos und Beton gibt es da nicht viel, schon gar nicht etwas Grünes. Da kann einem schon anders werden, wenn man selbst auch noch so grau und unscheinbar ist.

Gefiederter Besuch im Autohaus

Unsere Auszubildende Svenja hat sich dann gleich mal dem gefiederten Kollegen angenommen, wir lassen ja bekanntlicherweise niemanden einfach so draußen stehen, ob Opel ADAM oder Vogel. Besonders viel mussten wir aber nicht machen, denn der kleine Kollege wurde gleich daraufhin von seiner aufgeregten Verwandtschaft abgeholt und dann ging es gemeinsam weiter in Richtung des Enz-Ufers. Vermutlich war die ganze Aktion daher nichts anderes wie eine Art Jugendtransfer vom Nest in Richtung Freiheit. (Da passt das doch auch wieder schön zum Azubi.) Wir hätten den Vogel aber auch gern gefahren, wenn er darauf bestanden hätte. 😀

Gefiederter Besuch im Autohaus

Rein interessehalber: Kann uns jemand beim Bestimmen des Vogels helfen? Wir haben es schon mal mit dem Vogelführer des NABU probiert, das scheitert aber wohl daran, dass der kleine Besucher noch nicht sein endgültiges Federkleid am Körperchen trägt. Hier deshalb eine Großaufnahme (bitte auf das Bild klicken). Eine Antwort können Sie gern als Kommentar zu diesem Artikel hinterlassen, wir schreiben das dann auch nochmal in den Artikel hinein.

Gefiederter Besuch im Autohaus

Update: Es handelt sich um eine junge Kohlmeise. Vielen Dank, Joachim!

Kundenbesuch auf der RETTmobil.

Die RETTmobil ist eine sehr spezielle Fahrzeugmesse, nämlich eine jährlich in Fulda stattfindende Messe zu aktueller Feuerwehr- und Notfallmedizin-Technik sowie zu Einsatzfahrzeugen des Rettungsdienstes. Dort finden sich praktisch alle namhaften, einschlägigen Hersteller ein, um ihre Produkte und Neuentwicklungen einem Fachpublikum zu präsentieren. Auch Opel ist dort mit der Spezialfahrzeugtochter OSV vertreten.

Da wir in der Zwischenzeit einige Interessenten und Kunden im Bereich dieser Sonderfahrzeuge haben (der geneigte Gerstelblog-Leser ist informiert!), haben wir uns überlegt, eine Kundenfahrt nach Fulda zu organisieren. Mit zwei Opel Vivaro aus unserem Mietwagenbestand machten wir uns am letzten Freitag auf den Weg.

Vor Ort bekamen wir als „VIP-Gäste“ von den OSV-Kollegen selbstverständlich eine umfassende Führung über den Stand und zu den dort ausgestellten Rettungsfahrzeugen. Vom Opel Mokka und Opel Insignia Sport Tourer als „First Responder“ der Feuerwehr über einen Opel Vivaro als Mannschaftsbus bis hin zu einem beeindruckenden Opel Movano als Feuerwehr-Gerätewagen – vieles ist möglich mit der Opel-Fahrzeugpalette, bis hin zum Opel ADAM als HvO-Fahrzeug (Helfer vor Ort).

Wichtig ist uns da natürlich der persönliche Kontakt mit Leuten direkt vom Fach. Mit den OSV-Kollegen lassen sich konkrete Problemstellungen sofort ansprechen und hier gibt es einfach auch eine große Fahrzeugpalette zum Anschauen. Man kann hier einfach auf einer Augenhöhe zwischen Lieferant und Kunden sprechen und als ehemaliger Feuerwehrmann weiß ich durchaus, auf welche Dinge es beiden Seiten ankommt und worauf geachtet werden muss. Eingesetzte Hilfsfahrzeuge haben beachtliche Kilometerleistungen und mitunter widrigste Umstände vor sich und müssen auch nach vielen Jahren noch ein sicheres Arbeitsmittel für Hilfskräfte darstellen.

Der Rest eines Opel Car Pass.

Auch so ein Bild, das Sie wohl bei keinem Opel-Händler sehen werden: Das Stückchen Papier, aus dem der Opel Car Pass herausgetrennt wird. Denn neben dem Opel Car Pass ist da noch der von Vauxhall, der natürlich nur dann herausgetrennt und zu den dem Kunden zu übergebenden Fahrzeugunterlagen dazugenommen wird, wenn es sich beim auszuliefernden Auto auch tatsächlich um einen Vauxhall handelt.

Vauxhall Car Pass

Das ist bei uns natürlich so gut wie nie der Fall, deshalb ist der übriggebliebene Bogen mit dem Vauxhall Car Pass Altpapier. Und damit auch ja keiner auf die Idee kommt, einem Opel-Kunden den Vauxhall Car Pass unterzujubeln, sehen die Felder auf der Rückseite des Vauxhall Car Pass so aus:

Vauxhall Car Pass

Arbeitsplatzwechsel.

Normalerweise bin ich ja „drüben“ im Verkauf und habe dort meinen Arbeitsplatz, aber immer dann, wenn Kollegin Beate außer Haus ist, ist mein Job hier im „Studio„. Das Backoffice, Abrechnungen und Kasse müssen eben täglich gemacht werden. Und so lange bin ich dann natürlich weitgehend „draußen“ aus dem Verkauf. In einem kleinen Betrieb geht das nicht anders. Andererseits ist es auch immer wieder ganz gut, wenn man als Chef auch die Verbindung zu den elementaren Arbeitsbereichen hat. Wenn wir uns manchmal mit Chefs größerer Autohäuser unterhalten, dann ist es oft genau das, was zuerst verlorengeht. Man muss als Chef auch die Kasse bedienen können.

Andreas im Backoffice

Immerhin, wir haben es heutzutage mit modernen Computern und Abrechnungssystemen deutlich leichter. Viele Aufgaben im Backoffice sind EDV-gestützt und mit Fernsteuerungen kann ich mir Telefon und meinen Desktop auch komplett an diesen Arbeitsplatz heranholen. Und meine Kollegen vom Verkauf kommen mich auch regelmäßig im Aquarium besuchen, natürlich nur um dienstliche Angelegenheiten zu besprechen. 😉

Die City-Streife im Opel Mokka.

Zwar kein Blaulichtfahrzeug, aber immerhin auch ein Auto für echte Revierdienste: Ein City-Streifenfahrzeug des Sicherheitsunternehmens F+G Security aus Maulbronn. Weil das ein Auftragsdienst für Kommunen ist, kommt dieser Opel Mokka in einem offiziellen Kleid daher, realisiert mit Klebefolien, teilweise auch mit Reflektoren:

City-Streife im Opel Mokka

City-Streife im Opel Mokka

Unterwegs ist das Fahrzeug vor allem im Enzkreis und wird für Streifendienste verwendet. Sprich: Der sichtbare Auftritt ist gewünscht, wobei weder die Streifenbediensteten, noch das Auto dabei aggressiv wirken dürfen. Klarer Fall für den Opel Mokka.

Unsere Akzente in der Opel-Welt.

Wir haben uns ja fast schon daran gewöhnt, dass unser Gerstelblog gewisse „Nebeneffekte“ in unseren Beziehungen zu unseren Autohaus-Kollegen, Fachmedien und zu Opel hat. Ist schwierig zu beschreiben, vielleicht am besten aber durch ein gestriges Telefonat, das mich kurzfristig staunen ließ. 🙂

Wir suchen derzeit nach einem Zelt für unsere Außenauftritte und Events. Als Autohaus sind wir ja immer wieder draußen und präsentieren Autos vor Ort und da will man ja dann auch zu sehen sein und nicht unbedingt in der prallen Sonne stehen. Nun gibt es Faltzelte in allen möglichen Farben, Formen und Qualitäten zu kaufen, aber warum in die Ferne schweifen und lange suchen, wenn wir Opel-Händler einen speziellen Opel-Eventservice als Partner haben, der eben auch solche Zelte am Start hat. Und praktischerweise auch fix und fertig in den Opel-Farben und mit Opel-Logo. Allerdings verkauft der Opel-Eventservice diese Zelte nicht, sondern vermietet sie. Wir wollen aber gern so ein Zelt kaufen. Also, was tut man da am einfachsten? Genau, man ruft beim Opel-Eventservice in Rüsselsheim an und fragt ganz lieb, wo man denn so ein Zelt käuflich erwerben kann.

Nun sind wir bei allen Anrufen bei Opel gewohnt, erst einmal unsere Daten durchzugeben. Es gibt viele Hundert Opel-Händler in Deutschland und wir sind auch ganz sicher nicht die größten, so dass wir bei Opel-Anrufen gewohnt sind, als erstes mal Name und vor allem unsere Händlernummer durchzugeben, damit die Kollegen sich mal anhand unserer Stammdaten ein Bild machen können.

Doch hier: Bei meinem Anruf war meinem Gegenüber in der Leitung das Autohaus Gerstel sofort ein Begriff. Ich fing dann vorsichtig an mit meinem Erklärungsversuch, dass wir gern so ein Zelt hätten, aber wir es nicht mieten, sondern kaufen wollen. Ganz klar und kein Problem, so mein Gesprächspartner, das verstehe er voll und ganz, denn wir würden ja auch ziemlich viel in Sachen Außenpräsentation tun, wie sie beim Opel-Eventservice ja aus dem Gerstelblog wüssten. Wir würden ja „in der Opel-Welt durchaus Akzente setzen“. Ja, hoppla … ich war tatsächlich kurz sprachlos und das will bei einem gelernten Automobilverkäufer etwas heißen!

Unser kleines, beschauliches, in der Opel-Welt Akzente setzende Autohäuschen … das sind die „Nebeneffekte“, die ich meine. 😀

Einmal Kommando zurück beim Fahrzeugkauf.

Und manchmal ist einfach nur Kulanz und der Rückwärtsgang angesagt. So wie vor drei Wochen, als wir am Freitag zu zweit nach Duisburg gefahren sind, um einen dorthin verkauften Gebrauchtwagen abzuholen und den Kaufvertrag rückgängig zu machen. Den Gebrauchtwagen hatten wir über einen unserer Händlerpools bezogen und leider hatte der Wagen das, was wir eigentlich immer zu verhindern wissen wollen und extrem selten vorkommt, nämlich einige kleine, nicht von uns entdeckte optische Mängel.

Das ist natürlich ärgerlich, weil wir Opel-Händler mit unserem Gebrauchtwagenprogramm ein umfangreiches Prüfprogramm haben, das wir auch aktiv einsetzen und regelmäßig auch selbst dahingehend überprüft werden. Aber mindestens genauso ärgerlich ist es für einen Kunden, der eben einen Gebrauchtwagen bei uns kauft und dann nach dem Kauf nicht zufrieden ist. Das können und wollen wir so nicht stehenlassen und dann wird das automatisch Chefsache, auch wenn das selbst für Chefs nicht vergnügungssteuerpflichtig ist.

Immerhin, der Kunde war sehr freundlich, hat uns sofort von Anfang an nach Entdecken der Mängel mit aussagekräftigen Fotos informiert und da mache ich dann nicht lange herum und biete in so einem Sonderfall nicht nur einen Tausch an, sondern die vollständige Rückabwicklung des Kaufes. So eine Kulanzregelung kostet uns natürlich Geld, weil wir unserem Kunden natürlich auch einen Teil seiner Zulassungskosten erstatten und wir nicht zuletzt auch noch eben den Gebrauchtwagen wieder abholen und auf unsere Kosten begutachten lassen und instandsetzen müssen. Aber das muss es uns an dieser Stelle dann wert sein, denn wir haben einen guten Namen zu verteidigen. Das geht nicht zuletzt durch das offene Eingestehen von geschehenen Fehlern und mit einer vernünftigen Wiedergutmachung.