Archiv der Kategorie: Marketing & Werbung

Willkommen, Zitrön!

Marketing-Highlights der Automarken jenseits des Blitzes schaffen es auch hin und wieder ins Gerstelblog (wir erinnern da nur an den wunderbaren Skoda-Spot zur Tour de France 2011) und so haben wir uns auch über die Opel-Schwestermarke Citroën amüsiert, die gestern eine ganz spezielle „Sau“ durch das Online-Dorf getrieben haben – nämlich gleich die komplette die Umbenennung des Unternehmens für den deutschen Markt. Zitrön – da staunt der Händler erst einmal nicht schlecht:

Der Gag ist herrlich gelungen und da steckt in der Tat eine Menge Realität drin. Denn dass der Händler nicht glücklich ist, dass die Umgestaltung auf Zitrön eine Menge Geld kostet, entspricht der Wahrheit. Ein Umbau der Signalisation für die Marke ist ein heidenteurer Spaß und den Frust bringt der Herr wirklich perfekt herüber. Und auch die Darstellung der Händlertagung… kommt uns alles bekannt vor. Und dass es auch auf Händlertagungen so manch saure Zitröne und lange Gesichter gibt, auch das kommt bei Opel hin und wieder vor. 😉

Also gut, Zitrön, jetzt können wir deinen Namen deutlich besser schreiben, denn das E mit Doppelpunkt ist für Nutzer deutscher Tastaturen eine echte Qual.

(Servicehinweis für Windows-Nutzer: Alt-Taste + 0235 für das kleine „ë“ und Alt-Taste +0203 für das große „Ë“).

Aston Martin in the Box.

Unsere legendäre „ADAM in the Box“, ein echter Opel ADAM in einer riesigen Matchbox-Schachtel, findet auch heute noch regelmäßig entzückte Besucher im Gerstelblog. Und ja, wir erinnern uns auch gern zurück, immerhin ist die Box inzwischen sechs Jahre alt!

Vor einiger Zeit hat uns ein Mitarbeiter des Hamburger Autohändlers Penske Sportwagen eine nette Mail mit der Bitte um einige Informationen zu unserer Box geschrieben. Wir haben wunschgemäß einige Informationen über den Aufbau geschickt (die Box selbst ist ja eigentlich gar nicht so kompliziert aufgebaut) und die Mitarbeiter von Penske Sportwagen haben mit dem Unternehmen Rainbow Promotion (die kennt man von den legendären Coca-Cola-Weihnachtstrucks) einen Promoter gefunden, der etwas ganz witziges am Start hat: Eine rollende Matchbox. Und so sieht das hier mit einem Aston Martin Vantage in Hamburg aus:

Werbepromotion für einen Aston Martin Vantage von Penske Sportwagen aus Hamburg

Sehr elegant! Und ganz klar im Stile unserer ADAM in the Box. Die Legende lebt weiter. 🙂

Filmdreh in der Garage.

Dieser Tage drehen wir an geheimen Orten einen kleinen Film, bei dem wir noch nicht sagen möchten, für was genau er ist, denn es soll tatsächlich eine echte Überraschung sein, an der wir schon eine ganze Weile arbeiten. 🙂

Produziert wird das gute Stück von den Profis von Indigo Pictures aus Pforzheim – wird also ein echtes Stückchen Film aus Pforzheim. Und für das passende Bild wirft sich Stefan Kling auch mal direkt auf den Boden, wenn es sein muss.

Die erste Vorführung des Filmes gibt es natürlich hier im Gerstelblog. Aber wie gesagt… dauert noch ein paar Tage. 🙂

„Space-ADAM“ auf dem Pforzheimer Lichterfest.

In Sachen ADAM-Marketing gilt bei uns von Anfang an das Motto „Mit dem ADAM kann man es ja machen!“ Immer. Mit keinem Opel-Modell haben wir und unser Marketing so viel Spaß beim Bewerben, als mit dem Opel ADAM (weshalb wir es auch sehr, sehr schade finden, dass der ADAM bei der Opel-Übernahme durch PSA wohl langfristig entfällt).

Wie auch immer: Am letzten Wochenende stand das traditionelle Lichterfest im Pforzheimer Enzauenpark an, inklusive großem Höhenfeuerwerk. Das Lichterfest sponsern wir schon seit mehreren Jahren und stellen, wie kann es auch anders sein, einen aktuellen Opel ADAM aus, denn, genau, mit dem kann man es ja machen! 🙂

Dieses Jahr haben wir uns etwas ausgedacht und den ADAM mit einer Innenraumbeleuchtung ausgestattet. Davor sind wir in den Vorjahren immer etwas zurückgeschreckt, weil Lampen ja üblicherweise sehr heiß werden können. Der Zufall ist oft Regisseur und wer weiß was passiert, wenn so eine heiße Lampe auf die Sitze fällt und da stundenlang vor sich hinbrennt …

Doch jetzt haben wir LED und die werden noch nicht mal richtig warm! Also haben wir uns einen Stromanschluss legen lassen und schon wurde aus dem ADAM der „Space-ADAM“. Sieht schon ganz anders aus und vor allem sieht man den kleinen Kollegen nun auch im Dunklen sehr gut. 🙂

In Sachen ADAM-Marketing haben wir übrigens wieder einmal eine ziemlich krasse Idee für den nächsten Automarkt im kommenden Frühjahr. Wir überlegen derzeit, wie wir diese krasse Idee aus Timos Feder überhaupt umgesetzt bekommen, aber durchgeknallte Marketingideen hatten bei uns im Autohaus schon immer beste Chancen, realisiert zu werden. Es wird wieder einmal spannend.

Neuwagen konfigurieren am Bildschirm.

Manchmal denkt man laut und plötzlich ist aus der Idee Wirklichkeit geworden und es hat keinen Cent gekostet. Glaubt ihr nicht? Hier ein Beweis:

Besim hat bei uns im Dezember seinen neuen ADAM S bestellt (andere Geschichte, erzählen wir ab Kalenderwoche 7). Und während wir so konfigurieren und bestellen, haben wir eine Idee. Nämlich: Es ist doch eigentlich langweilig, wenn nur ich als Verkäufer vor einem Bildschirm sitze und mir gegenüber der Käufer sitzt, der andauernd einen langen Hals machen muss, um sein zukünftiges Auto auf meinem Bildschirm zu sehen. Denn kann ich zwar zum Kunden drehen, aber so richtig Sinn macht das ja eigentlich nicht.

Nach Unterschreiben des Kauf- und Leasingvertrages haben wir beide dann diese Unzulänglichkeit weitergesponnen zu einer Idee. Wenn ich doch jetzt in der so genannten Verkäuferinsel sitze – warum nicht auch einen Bildschirm für den Kunden aufbauen? Und zwar nicht einfach nur einen PC-Bildschirm, sondern einen richtigen Fernseher, der nicht auf meinem Tisch steht, sondern an der Wand hängt?

Also haben wir das kurz in einer internen Dreiergruppe zwischen Andreas, Timo und mir besprochen und zwei Wochen später hat mein Arbeitsplatz in der Verkäuferinsel nun das:

Gespeist wird der große Bildschirm von meinem Computer, der jetzt schlicht einen dritten Bildschirm hat. Und jetzt kommt der Clou: Da ich ja beim Konfigurieren die aktuelle Konfiguration auf meinem Bildschirm in einem eigenen Fenster sehen kann, kann ich dieses Fenster einfach auf den dritten Bildschirm rüberschieben. Und schon sieht mein Kunde alles das, was ich auf diesem Bildschirm mache. Und das funktioniert sogar mit der Rundumsicht im Interieur perfekt, ich kann meinem Kunden einfach die Maus in die Hand drücken und er geht selbst einmal in seinem Auto spazieren:

Die Kosten für diesen Spaß halten sich dabei in Grenzen: Es kostet lediglich einen Bildschirm und die Möglichkeit, einen zweiten bzw. dritten Bildschirm an den Computer des Verkäufers anzuschließen. Das können heute schon viele Computer von Hause aus, ansonsten braucht es eine zusätzliche Grafikkarte, die aber gar nicht unbedingt teuer sein muss. Beides hatten wir schon im Haus, also kostet und dieser Spaß rein gar nichts!

Der Rest ist pure Verkäufermagie und die bereits heute vorhandene Visualisierungsmöglichkeiten im Opel-Konfigurator. Wir haben das jetzt seit ein paar Tagen so am Start und haben bisher nur begeisterte Kunden gehabt, die so ihrem Auto beim virtuellen Entstehen zuschauen können.

Auch begeistert? Dann schauen Sie einfach mal bei uns vorbei und wir bauen Ihren Traum-Opel bei uns. 😀

Höhere Weihen für „ADAM in the Box“.

Unsere „ADAM in the Box“ ist schon längst Legende geworden, nicht nur für die Besucher des Oechslefestes. Und jetzt nach über drei Jahren hat unser kleines Werbeprojekt für den Opel ADAM höhere Weihen erhalten. Im Twitter-Kanal von „Brilliant Ads“, einer feinen Community für brillante Werbeideen mit immerhin über 2 Millionen Followern, ging nämlich vorgestern ein Bild unserer „ADAM in the Box“ online. Und darauf sind wir schon ein kleinwenig stolz. 🙂

Ein Gerstel-Sondermodell: Der Halloween-ADAM.

Mit dem ADAM können wir es ja machen – die Gerstel-Sondermodelle. Früher gab es das ja höchst selten, aber kein Auto macht mehr Spaß beim Individualisieren, wie der ADAM. Die regelmäßigen Gerstelblog-Leser wissen da ja Bescheid. 😉

Dieses Jahr: Der Halloween-ADAM. Ein kleinwenig gruselig gemacht, der aber süß und gar nicht sauer ist, zu niemandem! Ein ADAM eben, der nur spielen will.

Ganz ohne Grund haben wir den Halloween-ADAM natürlich nicht gemacht, denn der steht als diesjährige Edition wieder für zwei Wochen in der GALERIA Kaufhof Pforzheim im Erdgeschoss. Da, wo übrigens auch nur ein Opel ADAM hineinpasst. Die Geschichte aus dem letzten Jahr kennen Sie vielleicht noch: Das Auto im Kaufhaus.

Das Oechslefest-Auto 2017.

Unschwer zu erkennen: Unser Oechslefest-Auto 2017 ist der Opel Crossland X. Der ist neu, der ist kompakt, der ist ein SUV, der ist zeitgemäß und der ist schon jetzt ein sehr gefragtes Auto. Klarer Fall für einen Oechslefest-Auftritt, dieses Jahr wieder etwas näher am Marktplatz, nachdem wir letztes Jahr mit dem GoldADAM neben dem Kinderkarussel präsentierten. (Am Kinderkarussel, nicht auf dem Kinderkarussel!) 😀

Nun ist er an seinem Platz, der Crossland X, direkt am Bereich des Arlinger Restaurants und ganz in der Nähe des legendären Platzes des Projekts AITB.

Ein Kleinwenig Kampagne haben wir uns auch dazu überlegt, der Crossland ist eben „zuhause über Stock und Stein“.

Und als Tageszulassung ist der Bolide übrigens auch noch zu haben. (Kann allerdings aus naheliegenden Gründen erst nach dem Oechslefest abgeholt werden.)

Prospekt-Evolution.

Der Autoprospekt gehört für viele Autokäufer zum wichtigsten Werbemittel, obwohl jeder Autohersteller inzwischen sehr ausgefeilte Online-Konfiguratoren am Start hat. Der Prospekt ist in vielen das erste, wirklich Greifbare beim Fahrzeugkauf und es ist eben noch etwas anderes, sich mit einem Prospekt auf das Sofa/in die Hängematte zu legen und sich einmal genau anzuschauen, was alles möglich ist bei der Fahrzeugbestellung.

In den letzten Jahren haben sich die Opel-Autoprospekte weiterentwickelt, denn sie sind vor allem größer geworden. Unser bisheriges Prospektregal taugte da nicht mehr viel, so dass wir jetzt einen richtigen Schrank haben. Der auch gleich das neue Zuhause für einen anderen Fuhrpark ist, nämlich für die käuflichen Opel-Modellautos.

Zu den Opel-Modellautos sei übrigens nochmal der Hinweis gesagt: Es sind gesuchte Modelle dabei, die es teilweise so nicht mehr auf offiziellen Wegen gibt. Es ist schon längst kein Geheimtipp mehr unter den Modellsammlern, dass man auf der Suche nach den seltenen Opel-Modellautos vor allem bei den kleinen Händlern nachfragen sollte.

Mehr mit dem Zaunpfahl winken können wir jetzt nicht mehr. 😀