Archiv des Autors: Timo Gerstel

Der Opel Vertrag im Wandel der Zeiten…

Wie Sie werte Leser ja wissen sind wir nicht erst seit Gestern in Verbindung mit OPEL.

Diese Woche habe ich mal in unserem Archiv gegraben und dabei fielen mir historische OPEL-Händlerverträge in die Hand. Schon alleine die Leineneinbände der alten Händlervertrage erwecken echt Ehrfurcht!

Da weht einen schon was an…. so ein Eishauch der Geschichte! (Zitat aus dem Film Schtonk!)

Wenn da über Kapitäne und Diplomaten in Form von Abnahmeverpflichtungen geschrieben wird – Toll!

Gerne würden wir die heute noch abnehmen. Aber man sieht auch an den Materialien, wie die Zeit von Leinen zum Kunststoff sich entwickelt hat… Ich würde Ihnen gerne mehr Innenleben zeigen, aber leider ist das nicht zulässig! Eines nur – Die Sprache hat sich enorm verändert. Heute ist ohne einen Juristen nichts mehr zu verstehen was da so steht. Schöne alte Zeit.

Ein gutes neues Jahr!

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich nun doch recht schnell dem Ende zu. Zeit um nachzudenken und Zeit für ein neues Jahrzehnt!

2019 war ein aufregendes Jahr. Die fast abgeschlossene Übernahme von Opel durch die PSA Gruppe war und ist noch eine große Herausforderung und das nicht nur hinter den Kulissen. Bis heute stellen wir noch EDV-Systeme um und in Sachen Werkstatt fangen wir im Prinzip mit einer Neuen Marke an. Dabei gilt es den Blick zu schärfen und nicht Blind gegen Neues zu sein! Viele Dinge machen die Franzosen anders und besser. Andere Dinge wiederum kennen wir als besser von GM. Aber, in der Summe können wir echt zufrieden sein mit der „neuen Mutter“. Die Elektrisierung hat begonnen und wir warten gespannt auf unseren ersten Corsa E. Wir freuen uns auf die Zukunft und sind bestens vorbereitet. 5 Mitarbeiter haben schon die Hochvoltprüfung abgelegt und vertiefen nun ihre Kenntnisse in Sachen E-Mobilität.

„Die goldenen 20er“ hieß es schon im letzten Jahrtausend… In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr und freuen uns auf ein Wiedersehen! Spätestens beim Angrillen am 18. Januar 2020, wenn wir für Sie eine Wurst grillen dürfen…

Happy New Year!

…noch im alten Jahr!

Noch im alten Jahr melden wir uns von der Baustelle, die eigentlich keine mehr ist! Es ist vollbracht, der Fliesenleger ist weg, der Maler wäscht schon die Pinsel aus und der Elektriker (meine Wenigkeit) hat nur noch eine Datendose zu montieren. Dann ist unsere Ausstellungshalle aus dem Jahr 1991 nun optisch und technisch auf dem neusten Stand. Bodensteckdosen zum Laden der Fahrzeuge und an jedem Arbeitsplatz genügend Datendosen. Der Bodenbelag ist in OPEL-CI (Feinsteinzeug der Marke Marazzi in GM-Grey!) nun perfekt verlegt und die ersten Ausstellungsfahrzeuge dürfen einrollen. Wir melden uns gleich wieder mit dem „Rausschmeißer“ zum Jahresende…

Frohe Weihnachten!

Liebe Leserinnen und Leser,

Schon wieder ist Weihnachten und vor allem so plötzlich! Wir wünschen Ihnen Allen eine ruhige Zeit und bloß keinen Stress. Wir sind zwischen den Tagen für Sie da, falls was sein sollte, oder wenn Sie einfach nur uns sehen wollen. In dieser Zeit ist die Gelegenheit mal ein Schwätzchen zu halten und wie immer gibt es an Silvester ein Glas Sekt… Schöne Weihnachten!

Ihr Gerstel Team!

Vorbereitung für die E-Mobilität…

Weihnachten kommt mit großen Schritten aber nicht nur Weihnachten! Der Corsa-E (E steht in diesem Fall nicht für die Baureihe sondern für den vollelektrischen Corsa) ist quasi schon unterwegs in die Autohäuser. Der Elektroflitzer soll zusammen mit dem Grandland Hybrid beim legendären Angrillen am 18. Januar 2020 vorgestellt werden. Wir sind schon sehr gespannt. Apropos Spannung: Ein Autohaus, das E-Autos verkauft, sollte natürlich auch E-Autos laden können! Und so sind wir schwer in Vorbereitung was die Verkabelung angeht. Das ist kein handelsübliches Kabel, das wir da quer durchs Autohaus verlegen, sondern ein ziemlich dicker „Gartenschlauch“. Bei der Feuerwehr würde das gut und gerne als C-Rohr durchgehen.

Wir reden ja nicht von ein paar Watt… Wir sprechen von 22KW!!! Das sind 22.000 Watt das ganze bei 230 Volt, sind satte 95 Ampere´. Ein 25 Quadrat Kabel ist hier genau das Richtige. Also ein 35mm Bohrer, ein Duss und los gehts…

Wir berichten weiter, wenn die ersten Geräte an der Wand hängen… Jetzt müssen erst einmal die Stadtwerke Pforzheim kommen und den Hausanschluss überprüfen. Denn wie bei der gerade schon erwähnten Feuerwehr nützt der ganze Schlauch nix, wenn kein Wasser da ist…

Klingt komisch, ist aber so….

So funktioniert das Heute! ich muss etwas ausholen. Vor ein paar Tagen sind meine Frau und ich abends mit dem aktuellen Insignia auf der B10 nach Pforzheim gefahren, als meine Frau meinte, ich müsse das Fernlicht ausmachen (hat sie am blauen Symbol erkannt) Eigentlich hat Sie ja recht… nicht aber beim aktuellen Insignia (übrigens auch Corsa und Astra…). Diese 3 Fahrzeuge haben ein Matrix Licht. Das bedeutet, daß die 3 Modelle (im eingestellten automatisch-Modus) ausserhalb der Stadt immer mit Fernlicht fahren können! Möglich wird das durch modernste LED-Technik in Verbindung mit einer Frontkamera. Simpel gesagt hat die Kamera ein Raster, eine Matrix, auf das Bild gelegt und teilt dem Scheinwerfer mit, welche Felder ausgeleuchtet werden dürfen und welche nicht. Das Ergebnis sieht für den Fahrer so aus, daß bei vorrausfahrenden bzw. entgegenkommenden Fahrzeugen ein „Schatten“ (also Abblendlicht und kein Fernlicht) entsteht. Der Rest wird weiter mit einem Fernlicht versorgt; so ist ein Blenden im Verkehr nicht möglich. Klingt einfach, bedarf aber einer schnellen Reaktionszeit bzw. großen Rechenleistung des Systems. Um mit den Worten der Maus (Sendung der Maus) zu sagen: klingt komisch, ist aber so. 😊

Batterie laden? Früher war alles besser!

Hmmm….. Früher alles besser? Naja sagen wir mal es war anders….

Was früher selbstverständlich war ist heute fast schon eine kleine Wissenschaft. Denn, Batterie ist nicht gleich Batterie!

Klar, sagen Sie, die Größe ist anders, die Form und die Farbe. Fast richtig…

Es kommt aber, wie bei vielen Dingen im Leben, auf die inneren Werte an.

Und damit meine ich nicht die Kapazität, sondern den generellen Aufbau der Batterie.

Nachdem sich in Sachen Starterbatterie im Kraftfahrzeug lange nichts getan hat, hielt mit den Start-Stopp Systemen in den Autos die sogenannte AGM Batterie Einzug. Absorbed Glass Mat, was so viel bedeutet wie Glasfaser Vlies/Matte. Kurz um eine Batterie, die schneller Strom ab und aufnehmen kann. Fast wie ein Kondensator. Dazu kommen verbesserte Eigenschaften bei Kälte und eine längere Lebensdauer. Auch Tiefenentladung kann dieser Batterie nichts anhaben.

Der technische Hintergrund ist hier ein spezielles Vlies auf der das Blei sitzt.

Es gibt desweitern auch Batterien für den Camping-Bedarf mit Gel-Technik. Diese haben den Vorteil, dass sie nicht auslaufen können.

Das Laden der AGM Batterie setzt aber eine gepulste Spannung voraus. Diese ist nur mit modernen elektronischen Ladegeräten möglich. Achten Sie deshalb darauf Ihr modernes Auto, mit Start-Stopp Technik, nicht mit einem altmodischen „schweren“ Ladegeräte zu laden.

Hier ein Bildbeispiel, wie so eine AGM Batterie aussieht…

Italien läßt grüßen…

Unser „Lieblingsaltautoaufkäuferteam“ Ali und Hassan Ibrahim von www.cedars-autohandel.de hatten Heute die Spendierhosen an: Wir wurden mit einer Vitaminbombe überrascht:

Wir haben einen Riesenkorb voller Mandarinen direkt aus Italien bekommen. Vielen, vielen Dank dafür-die sind echt Mega lecker UND:  obwohl wir alle Stückchen gegen das Licht gehalten haben: keine Kerne 😊

Film ab!!!

So fängt ja fast jeder Film an… Hier aber, werte Leserinnen und Leser kommt ein langer Wunsch von uns, der nun in Erfüllung gegangen ist. Ein Werbefilm für unser Autohaus! Aber nicht so ein 08/15 Werbefilm wie man ihn immer wieder in den Kinos oder auf Homepages sieht. Lachende Mitarbeiter am Telefon – langer Schwenk übers Autohaus und strahlende Kunden, auch wenn sie gerade eine 3000€ Reparaturrechnung bezahlt haben. Ne… sowas wollten wir nicht!

Es sollte ein Spot sein, der zum Nachdenken anregt und so gar nichts mit dem Grundthema Auto zu tun hat. Ein Film mit Aha und Oh Effekt.

Die Firma Indigo-Pictures waren da die richtigen Ansprechpartner – Genauer gesagt Stefan Kling! Er betreute uns und brachte sehr viele Ideen ein. Nach dem das Storyboard stand musste nun eine passende Garage gefunden werden. Aber nicht nur das. Wir suchten auch nach einem Schauspieler, der das genauso rüber bringt, wie wir uns das vorstellten. Jemand der mit Mimik arbeitet und geduldig ist. Den so ein Film ist nicht in einem Zug gedreht. Da mussten wir ein und dieselbe Stelle zig mal wiederholen. Hier viel uns spontan ein Kunde unseres Hauses ein. Hauptamtlich ist er kein Schauspieler, hat aber verdammt viel mit Körpersprache und Ausdruck am Hut. Er betreibt eine Trainingsakademie und berät in Sachen Bewerbung und Vorstellungsgespräch. Kurz um: Oliver Stiess

Dann suchten wir noch die perfekte Garage. Eine Filmreife Garage! Die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Sauber bis ins letzte Eck Aufgeräumt, nichts steht drin nur dieses Auto auf einem spiegelblanken Boden. „So was gibt es in Pforzheim! Genau diese Garage habe ich schon mal gesehen!!!!“ jetzt musste ich mich nur noch daran erinnern, welcher Kunde das war…. Am nächsten Tag war es mir wieder eingefallen. Also ran ans Telefon und einen Vor-Ort Termin ausgemacht. Der Kameramann war begeistert! Und so nahm der Film Dreh seinen Lauf und ich muss Ihnen sagen: Es hat riesigen Spass gemacht. Und das, so finden wir, merkt man diesem Spot an.

Danke nochmals an alle Beteiligten für diesen tollen Spot, der jetzt in den Pforzheimer Kinos läuft.

Ein noch nie dagewesener Gast – Der Cadillac Catera

General Motors verkaufte den Opel Omega zwischen 1996 und 2001 unter dem Namen Cadillac Catera auch in den USA (Nordamerika). Zur Vorgeschichte: 1994 präsentierte General Motors auf der Detroit Auto Show den Cadillac LSE. Der später in Cadillac Catera umgenannte Wagen wurde, wie der Omega auch, in Rüsselsheim gebaut. Ausgeliefert wurde der Wagen ausschließlich mit dem 3.0 V6 Ottomotor. Beim Opel Omega leistete der Motor 211 PS, im Cadillac wurde er mit 200 PS ausgeliefert. 1999 gab es ein leichtes Facelift für beide Modelle. Während seiner Bauzeit von 1996-2001 (der Omega wurde in Deutschland bis 2003 so weiter gebaut) wurden ca.95.000 Fahrzeuge in Nordamerika verkauft. Zum wahren Erfolgsschlager entwickelte sich der Wagen nicht… Wie bei vielen anderen Modellen, welche in Südamerika, China, Australien usw. unter anderen Namen bzw. anderem Logo verkauft wurden, hat Opel auch hier den Hauptteil der Entwicklungskosten getragen……

Da er Opel-Technik an Bord hat, ist das kein Problem für uns und sagen: Cadillacs are wellcome!

https://de.wikipedia.org/wiki/Cadillac_Catera