Archiv des Autors: Timo Gerstel

Die Straße feiert mit …

Mit dem Jahr 2011 haben wir ja unser Jubiläumsjahr begonnen und pünktlich dazu haben wir jemanden, der offenbar mitfeiert, nämlich der Straßenbelag der Altstädter Straße. Der ist nämlich jetzt beim Tauwetter ganz spontan aufgebrochen:

Das interessante dabei ist, was sich hinter den zwei seltsam anmutenden Flecken verbirgt, die man im ersten Moment als tierische Rückstände abhandeln würde. Das sind sie nämlich nicht:

Das ist nämlich tatsächlich der alte Kopfsteinpflaster der Altstädter Straße, der hier hervortritt! Guter, alter Sandstein, noch geplant für Pferdefuhrwerke, vermutlich noch aus dem späten 19. Jahrhundert. Die Steine wollten sicherlich einfach mal nur wieder heraus und schauen, was aus dem Autohaus geworden ist. 😉

Ende der Weihnachtssaison.

Eigentlich lässt man ja den Weihnachtsbaum bis zum 6. Januar stehen, aber bei uns ist schon gleich nach Neujahr das Entwalden angesagt. In Geschäftsräumen sieht das etwas albern aus, wenn da noch das leuchtende Bäumchen steht. Überbleibsel sind nur noch die Viecher in Form der Pinguine, die hier (noch) schnattern….

… und die inzwischen wieder eingepackte Modelleisenbahn:

Und die fuhr leider auch nur kurz, denn irgendjemand ist so unglücklich an das Gleisoval gestoßen, dass es zu einer „Betriebsstörung“ kam. Na gut, sieht ja jetzt keiner mehr, weder Baum, noch Eisenbahn noch Pinguine. 😉

Das Letzte!

Zumindest für dieses Jahr und an dieser Stelle. Wir wünschen Ihnen einen Guten Rutsch, selbstverständlich nicht buchstäblich; passen Sie etwas beim Herumknallen auf, nach ein paar Gläsern lassen Sie lieber einfach das Auto stehen und fahren mit dem Taxi. Für die Kollegen sind Silvester und Neujahr nämlich Festtage. 🙂

Ansonsten sehen wir uns nächstes Jahr wieder – gleiche Stelle, gleiche Welle!

Beschlagene Scheinwerfergläser.

Das Problem hier kommt bei allen Autos vor, egal aus welchen Häusern: Ein von innen beschlagenes Scheinwerferglas. Das sieht zwar ziemlich harmlos aus, ist es aber nicht, denn ein so beschlagenes Scheinwerferglas raubt dem Scheinwerfer jegliche Leuchtkraft und nervt entgegenkommende Autofahrer, weil das Licht mehr oder weniger stark gestreut wird:

Ursachen für dieses Phänomen gibt es einige, hier eine Auswahl:

  1. Das Scheinwerferglas ist kaputt und lässt Feuchtigkeit in das eigentlich luftdicht abgedichtete Scheinwerfergehäuse.
  2. Die Dichtgummis des Scheinwerfergehäuses sind porös oder haben sich abgelöst (kommt bei älteren Fahrzeugen immer wieder vor).
  3. Der frühere Austausch eines Leuchtmittels ist nicht korrekt durchgeführt und das Scheinwerfergehäuse deshalb nicht mehr dicht.
  4. Das Leuchtmittel wurde kürzlich ausgetauscht, dabei war nieseliges oder regnerisches Wetter, möglicherweise wurde das Scheinwerferglas oder das Gehäuse von innen feucht und nun wird es nicht mehr trocken, weil eben das Scheinwerfergehäuse ja normalerweise luftdicht ist.

Bevor wir in so einem Fall sofort ausbauen, eine Empfehlung: Fahren Sie doch mal etwas mit eingeschaltetem Licht tagsüber herum, um das Scheinwerfergehäuse zu erwärmen. Verschwindet die Feuchtigkeit, ist mit ziemlicher Sicherheit das Gehäuse undicht.

Wir sind …

… wieder da! Auch „zwischen den Jahren“ ist das Autohaus und die Werkstatt geöffnet und eine Rumpftruppe stellt den Betrieb sicher. Und als erstes haben wir heute Morgen das Autohaus wieder aus den Schneemassen ausgegraben. Die 40 Zentimeter sind ja schon beeindruckend, aber das altehrwürdige Vordach hat da schon ganz andere Schneemassen gesehen:

Und wie man sieht waren heute Morgen auch schon die ersten Kunden da, während unsere Azubis das Hofparkett sichtbar machten. Schauen wir mal, was der Tag noch so bringt! Wir sind da.

Frohe Weihnachten!

So, nun kehrt Ruhe ein im Autohaus, zumindest für ein komplettes Wochenende. Heute hatten wir bis 12 Uhr Autohaus und Werkstatt offen, aber uns (und unseren Kunden) blieben wetterbedingte Katastrophen offensichtlich erspart, so dass wir einen quasi leeren Hof hatten. Kommt auch nicht häufig vor und darf auch gern weiterhin die Ausnahme bleiben!

Ansonsten bleibt nun, zu Hause, Zeit, Ihnen eine frohe Weihnacht zu wünschen! Lassen Sie sich heute Abend ordentlich bescheren, genießen Sie die Feiertage und fahren Sie vorsichtig, wenn Sie mit dem Auto raus müssen. Weiße Weihnachten kann man auch am Fenster oder draußen per Wandern erleben. 🙂

„Zwischen den Jahren“ ist unser Autohaus selbstverständlich geöffnet, am Montag sind wir wieder für Sie da. Und natürlich werden wir auch nächste Woche das Bloggen nicht sein lassen!

Neue Fensterfront am Werkstattgebäude.

An einem Autohaus gibt es ständig etwas zu schrauben. Nicht nur an den Autos, sondern auch an den Immobilien, denn das Werkstattgebäude ist in seinen Grundmauern noch ein echtes Nachkriegsgebäude. Hochsolide, allerdings eben auch energetisch auf einem vorsintflutlichen Stand. Gut, nach dem Zweiten Weltkrieg hatten unsere Vorfahren nun auch ganz andere Dinge im Kopf, als Doppelglasfenster.

Die sind aber nun für die Fensterfront angesagt und mit dieser Aufgabe haben wir das Pforzheimer Unternehmen Bachmaier Fensterbau beauftragt, immerhin mit 104 Jahren genau vier Jahre älter, als unser bescheidenes Autohaus. Und weil man so eine Arbeit an einem Tag erledigen muss, kam gestern morgen eine ganze Abordnung von Bachmaier angefahren, vier Mitarbeiter in zwei Opel Movano, die, wie sollte es auch anders sein, natürlich von uns sind. Und so ein Opel Movano B schindet mächtig Eindruck, wenn er seinen Auftritt auf der Baustelle hat. Man beachte auf dem Foto mal die Einbuchtungen unter den Scheinwerfern. Das ist für den Mitarbeiter gedacht, der beispielsweise das Fenster freikratzen muss und da mit dem Fuß hochsteigen kann. Das als Idee, von welchen Dimensionen wir bei diesem echten Arbeitspferd sprechen:

Also, alle Fenster (am Werkstattgebäude, nicht am Opel Movano) raus…

…. und neue hinein:

Die alte Werkstatttüre musste beim Umbau leider daran glauben und das fällt mir schwerer, als gedacht. Immerhin ist die Türe auch gut und gerne seit fünfzig Jahren am Start gewesen. Und weil sie so schwer war, hatte man als Kind vor dieser Türe größeren Respekt.

So wie auch unsere zwei Azubis, die später die verantwortungsvolle Aufgabe hatten, diese Türe zum Schrottcontainer auf dem Hof zu tragen. Haben sich die Burschen sicherlich auch einfacher vorgestellt, als ich sie für diese Arbeit einteilte, aber Lehrjahre sind ja keine Herrenjahre. 😉

Und wie es halt immer so im Handwerk ist: Niemals hat man Zeit, nutze die Gelegenheit! Das hat sich unser Uli Bischoff zu Herzen genommen und dem Opel Movano B schnell noch ein notwendiges Firmware-Update verpasst:

„I love Opel“.

Das ist jetzt alles wirklich wahr und wirklich nicht von mir oder einem „anderen Gerstel“ fingiert, auch wenn das Bild allergrößten Verdacht auf uns wirft. Wir sind unschuldig!

Was ist hier passiert? Ich fahre mit Family auf der Rückbank in der verschneiten Landschaft herum und plötzlich krähen meine zwei Söhne von den billigen Plätzen, dass Papa (ich) unbedingt anhalten und zurücksetzen solle, „da war ein Opel-Blitz auf dem Auto drauf!“ Wie bitte, ein Opel-Blitz? Also gut, Auto zurücksetzen, staunen, Foto machen.

Aber nochmal – wir haben damit nichts zu tun, opelanisches Ehrenwort! 🙂

Leeeena!

Gestern Abend trafen sich in der Rheingoldhalle Mainz etwa 1.500 Opel-Händler aus ganz Deutschland zu einem Kick-Off-Meeting. Bei so einem Meeting lässt man das Jahr Revue passieren, es gibt von Opel frischeste Informationen zu den kommenden Fahrzeugen. Vorgestellt wurden als zentrale Aufhänger der Opel Ampera und der Opel Astra GTC. Von dem hatten wir es ja schon vor ein paar Wochen und das Auto ist einfach eine Wucht! Die in der Halle gefallene Aussage, dass der Opel Astra GTC den VW Scirocco „aussehen lässt wie einen Opel Vivaro“ ist ein Wort und ab März 2011 wird das für jeden zu sehen sein. Opel hat nicht zu viel versprochen.

Ein Rahmenprogramm gab es natürlich auch und da durfte Lena, die neue Markenbotschafterin von Opel, ran. Das kleine Exklusivkonzert war wirklich ein Höhepunkt des Meetings und Andreas hat mit seiner Feststellung, dass Lena perfekt zu Opel passt, vollkommen recht. Da sei es Andreas auch von Herzen gegönnt, dass er sich mit Lena hat fotografieren lassen können, auch wenn Lena, sagen wir so, für das Foto etwas „pappkameradig“ daherkam. Aber der kecke Griff an Lenas (Papp)Hüfte, das macht Andreas sehr überzeugend. 🙂

Allerdings, lieber Andreas, es tut mir leid. Während du nett mit der Papp-Version von Lena flirtest, treffe ich sie schnell lieber direkt und „in echt“, plaudere nett und sie macht davon ein Foto:

Und es ist wahr: Lena ist einfach cool. Lena passt zu Opel. 🙂

Kapitäns Boden wieder sauber!

Das war ein hartes Stück Arbeit, immer ausgeführt in Raten, weil wir ja unser Geld nicht mit dem Restaurieren unserer Oldtimer verdienen. Nun aber ist der Boden des Opel Kapitän so restauriert, wie wir uns das vorstellen. Und das hält jetzt mindestens ein paar weitere Jahrzehnte ohne Gefahr von neuem Rost. So sieht der nun versiegelte Kofferraum aus:

Darauf werden dann später natürlich wieder Teppiche verlegt, niemand wird später wirklich auf dem abgedichteten Bodenblech stehen. Aber das Mechatronikerherz und auch der Oldtimer-Liebhaber sieht so ein Foto natürlich viel lieber. 🙂

Für uns ist das alles dahingehend spannend, da die Restaurierung unseres Opel Kapitän „on the fly“ passiert, also ständig in die Werkstatt einfährt und dann aber auch wieder draußen auf dem Hof warten muss, bis das Tagesgeschäft durch ist. Und natürlich ist es für uns alle im Autohaus immer wieder eine Bereicherung, zu sehen, wie früher einmal, vor einem halben Autojahrhundert, Autos buchstäblich zusammengeschraubt wurden. Das ist für uns alle auch die Motivation, am Opel Kapitän zu arbeiten, vom Azubi bis zum Meister.