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Der neue Opel Corsa als Elektromobil.

Dem derzeit auslaufenden Opel ADAM trauern wir ja immer noch etwas nach, aber die Vorboten für einen neuen Opel-Blitz am Himmel (müssen wir uns jetzt nicht vorstellen, wie das aussehen könnte) kommen langsam aber sicher – nämlich der neue Opel Corsa, der in der Version mit Elektroantrieb letzte Woche vorgestellt wurde und so aussieht:

2019 Opel Corsa-e (Foto: Opel Automobile GmbH)

Die Elektro-Variante heißt „Corsa-e“ und bringt einen reinen Elektroantrieb mit 100 kW (136 PS) mit. Die Batteriereichweite beträgt nach WLTP (vorläufige Werte) gemessen 330 Kilometer und daherkommen wird der Corsa-e mit den bei Opel inzwischen bekannten Sicherheitsassistenten – und auch mit dem IntelliLux LED Matrix-Licht. Und das im Kleinwagensegment!

In Sachen Batterieaufladen kann der Corsa-e übrigens mit inzwischen praxistauglichen Werten punkten. Innerhalb von 30 Minuten kann per Schnellladung die Batterie auf 80 % ihrer Leistung aufgeladen werden.

2019 Opel Corsa-e (Foto: Opel Automobile GmbH)

Und in Sachen Aussehen muss man gar nicht so viel loben – das macht der Corsa-e schon ganz alleine. Und das aus allen Richtungen. Die ersten offiziellen Bilder von Opel versprechen ein buchstäblich spannendes Auto. Da ist eine ganze Menge „Corsa-Blut“ drin, gleichzeitig auch genau das, was wir mit modernen Elektroantrieben in Kleinwagen gern sehen wollen.

Winterlicher 35. Pforzheimer Automarkt.

Dass der 35. Pforzheimer Automarkt dieses Jahr gefährlich winterlich werden könnte, ahnten wir schon vor einigen Wochen dunkel. Der Automarkt findet traditionell zwei Wochen vor Ostern statt und da Ostern dieses Jahr überaus früh ist und wir vor wenigen Wochen noch eisigen Frost hatten … den Rest kann man sich denken und so ist es auch gekommen.

Dass in der Nacht zum Sonntag dann auch noch Schnee dazu kam und die Temperaturen nochmal ein Stück sanken, da muss man dann eben durch. Aber Automarkt ist eben kein Zuckerschlecken … 2014 hatten wir zuletzt ein brutaleres Jahr. Da war am Samstag auch noch der Wintermantel angesagt und am Sonntag scheinte so die Sonne, dass alle in T-Shirts liefen und sich einen Sonnenbrand holten. Nun gut, 2014.

Dank der Temperaturen war der Automarkt auch weit von Rekorden entfernt. Der Besucherandrang war eher mittelmäßig, die Nachfrage daher ebenso. Es fanden zwar Fahrzeuge neue Besitzer, aber unseren letztjährigen Alltime-Rekord konnten wir nicht ansatzweise erreichen. (Okay, letztes Jahr hatten wir mit den ADAM-Leasingrückläufern auch ein unschlagbares Angebot am Start.)

Ansonsten: Weitgehend Business as usual. Mit einer Ausnahme, denn der diesjährige Automarkt hatte eine feine Neuerung, nämlich ein „Technologieforum“ zur Elektromobilität, betrieben von den Stadtwerken Pforzheim und der Kfz-Innung Pforzheim-Enzkreis. Hier konnten Autohändler im Halbstundenrhythmus ihre Elektrofahrzeuge vorstellen und das haben wir mit dem Ampera-e auch gerne getan.

Bilder? Aber gern doch:

Die Pforzheimer Medien haben auch über den Pforzheimer Automarkt geschrieben:

Ampera-e-Präsentation für Opel-Händler.

Eineinhalb Tage Opel-Schulung für den kommenden Opel Ampera-e. Das führt dann zu so einem Bild. Ein Träumchen, oder? Meine Händlerkollegen und ich kamen aus dem Staunen gar nicht so schnell heraus und eigentlich sind wir ja wirklich abgebrühte Typen in Sachen Autos. 😉

Es blieb sogar Zeit für einen Blick unter die Haube des Opel Ampera-e:

Es ist beim Ampera-e ebenso, wie beim Vorgänger Ampera – es ist nicht einfach ein Auto, was wir hier verkaufen, sondern ein echtes Lebensgefühl. Ein Elektroauto setzt beim Besitzer einen Wandel voraus und macht da richtig Sinn, wo z.B. auch Ökostrom genutzt oder gar selbstproduziert wird. Wir Händler sind daher gefragt, diese immer stärkere Vernetzung von Mobilität, Smart-Homing und ökologischen Aspekten zu kennen und auch erklären zu können. Elektromobilität muss man zu einem großen Stück auch leben, um sie sinnvoll zu nutzen.

Daher gehört zum Schulungskonzept nicht nur die übliche „Auto-Sprech“, sondern auch die Idee hinter der Elektromobilität. Wir müssen ein festes Statement zur Elektromobilität und zum Ampera-e abgeben, damit uns der Interessent und der hoffentlich spätere Kunde das auch abnimmt. Ohne uns jetzt unnötig zu loben: Einiges davon ist für uns nicht neu, weil wir es schon mit dem Opel Ampera gelebt haben und auch einen für uns sehr guten Verkaufserfolg mit diesem Auto erzielen konnten.

Mit dem Opel Ampera-e haben wir nichts anderes vor. Wir können es kaum erwarten, den E-Boliden bei uns im Haus zu haben und viele Interessenten, die wir schon auf einer eigenen Liste führen, auch nicht.

Und was bei solchen Schulungen auch nicht fehlen darf: Das obligatorische Foto vom Opel-Prüffeld in Dudenhofen, um Punkt 7:44 Uhr. Also das Foto VOR dem Opel-Prüffeld. Denn wie auch bei allen vorherigen Besuchen ist Fotografieren auf dem Gelände streng verboten. Betonung auf „streng“. 🙂

Ampera-e: Reichweite, die einen umhaut. :-)

Die erste Kampagnenwelle zum Opel Ampera-e ist gestartet und sie haut um. Nicht nur uns, sondern auch die zwei possierlichen Käfer im Video. Nichts für Zartbesaitete. Wir haben allerdings die feste Zusicherung, dass für diesen Spot keine echten Tiere leiden mussten – es sind noch nicht mal echte Tiere, sondern Computerfiguren. Echt ist nur Ben Becker. 🙂

https://youtu.be/hb4p0-2c-T0

Neuinstallation der elektrischen Versorgung.

Auch das ist bei uns mal wieder fällig: Die Neuinstallation der elektrischen Versorgung von Werkstatt, Servicegebäude und Showroom. Denn im Laufe der Jahre sind da nicht weniger Elektrogeräte hinzugekommen, sondern mehr. Viel mehr. Das hat zwar alles funktioniert und herausspringende Sicherungen sind bei uns immer noch sehr selten – aber weniger Elektrogeräte werden es zukünftig eher nicht. Schlechte Laune haben da die Herren von Elektro-Wallinger aus Öschelbronn am Samstag nicht mitgebracht. Samstagsarbeit ist da leider nicht anders machbar, denn Strom brauchen wir in der Werkstatt und im Autohaus zwingend – wir haben nur noch eine mechanische Schreibmaschine. 😀

Elektroinstallation im Werkstattgebäude

Nun aber gibt es zeitgemäße Verkabelungen, neue Absicherungen und auch vollständig neu aufgebaute Sicherungskästen. Das sieht nun auch wieder gut aus. Und vorbereitet sind nun die Außensteckdosen auch für die Ströme, die wir zukünftig zum Laden der kommenden Opel Ampera-e brauchen werden. So bald der Ampera-e sich bei uns anmeldet, werden wir auch eine entsprechende Ladestation aufbauen, die dann auch den Boliden mit der vollen Ladeleistung aufladen kann. In Sachen Elektromobilität machen wir auch in der zweiten Ampera-Generation wie immer keine halben Sachen.

Elektro-Geschichten.

Der Mittwoch und Donnerstag standen wieder unter Strom. Das deshalb, weil wir wieder einige Gespräche rund um das Thema Elektromobilität hatten. Und das nicht nur bei uns im Autohaus (da sowieso), sondern auch in und um die Kfz-Innung. Wer glaubt, die altehrwürdige Kfz-Innung würde dieses Thema ausklammern, irrt. Elektromobilität ist eine Technologie, die Autohersteller und Autohäuser grundlegend verändert wird, aber davor dürfen alle Beteiligten keine Angst haben. Denn es ist gerade die Automobilbranche, die in den letzten 100 Jahren immer auf Wandel setzte. Am Samstag gibt es dazu in der Pforzheimer Zeitung ein größeres Statement von mir als Obermeister der Kfz-Innung Pforzheim-Enzkreis. Wir von der Innung verschließen uns nicht – ganz im Gegenteil.

Timo mit dem "Elektro"-Kapitän

Für das Foto freilich, da konnte ich mich auch nicht verschließen und musste frieren. Bei sieben Grad für das Pressefoto im Kfz-Innungsshirt frieren, das sind die weniger heißen Momente im Obermeister-Job. Dass ich da mit dem Kapitän und dem Stromkabel hantiere, soll übrigens darstellen, wie kontrovers Elektromobilität und „klassische“ Mobilität diskutiert wird. Am Ende wird alles viel weniger schlimm sein und wir werden uns fragen, wie wir eigentlich so viele Jahrzehnte mit den lauten und staubenden Verbrennungsmotoren auskommen konnten.

Timo unter Hochspannung

Das Warnschild hat nach dem Fototermin dann noch für einen Schnappschuss herhalten müssen. Aber so hochgespannt bin ich gar nicht gewesen. Wobei … ich nicht, aber mein elektrisch gesichertes Süßigkeitenglas. 😉

Spannung bitte! Der Opel Ampera-e.

Das Jahr 2017 wird nicht nur wegen den bisher vorgestellten, neuen Opel-Modellen spannend, sondern auch in Sachen Elektroauto. Mit dem Opel Ampera hat Opel bewiesen, dass Opel und GM Elektroautos bauen können und diese dabei auch noch richtig gut aussehen können. Spannend war daher schon seit letztem Jahr, wie es in Sachen Elektromobilität weitergeht. Den Nachfolger des Chevrolet Volt gibt es ja leider nicht als Ampera, dafür hat Opel-Chef Karl-Thomas Neumann angekündigt, dass bei Opel ein reines Elektroauto in der Pipeline steht. Da auch Chevrolet mit dem Chevrolet Bolt ein reines Elektroauto vorgestellt hatte, war weitgehend klar, dass auf dieser Plattform auch Opel ein Modell vorstellen wird. Und das nun eben Opel Ampera-e heißen wird (und nicht Opel Blitz, die das englische Wort „Bolt“ vielleicht hätte vorahnen lassen).

Die ersten Bilder des Opel Ampera-e sind vielversprechend. Hier kommt ein sportlich aussehendes Elektroauto:

Opel Ampera-e Vorderansicht

Opel Ampera-e Rückansicht

Schön ist, dass der Ampera-e nicht einfach nur eine Bolt-Kopie ist, sondern eine Menge Reminiszenzen an Opel und auch an den vorherigen Ampera zu erkennen sind. Vorne gibt es die „Opel-Wings“ neben dem Opel-Signet und den charakteristischen Knick in der Haube. Hinten kommt dann vieles zusammen, was beispielsweise den Opel ADAM, den Meriva und den Zafira ausmachen. Sehr elegant ist die aufsteigende Chromleiste in den Seiten.

In Sachen Motorenwerte gibt es zum Ampera-e noch keine offiziellen Angaben, wohl darf man aber getrost über die Emissionswerte sprechen, denn die dürften allesamt bei Null liegen – der Opel Ampera-e kommt nämlich rein elektrisch daher, ohne Range Extender. Damit verbunden wird sein, dass die Batterie, die im Boden eingebaut ist, dementsprechend höher dimensioniert sein wird, als beim Opel Ampera. Lassen wir uns einmal überraschen, was Opel da in den nächsten Wochen und Monaten zum Ampera-e noch liefert. Wir sind als Ampera-Fans der ersten Stunde natürlich seeeeehr gespannt.

Der Opel Ampera vor Ort.

Das Wetter war bisweilen nicht sehr lustig, als am Samstag der diesjährige E-Mobilitätstag des MSC Mühlacker auf dem Kelterplatz im besagten Mühlacker stattfand. Wieder haben sich auf Einladung einige Autohändler aus der Region getroffen und gemeinsam in einer echten Roadshow ihre Elektromobile vorgestellt. Zwischendurch wurde es dann wettermäßig kurz einmal eher eine rustikale Beachparty mit ordentlichen Regenschauern …

Opel Ampera in Mühlacker auf dem E-Mobilitätstag 2014

Die dritte Auflage des E-Mobilitätstag ist gleichzeitig unsere zweite Teilnahme. Und es ist spannend zu sehen, wie diese Roadshow deutlich größer geworden ist und weitere Autohändler mit ihren neuen Modellen hinzugekommen sind. So gab es vom örtlichen BMW-Händler tatsächlich neben einem i3 sogar einen fahrbereiten i8 zur Präsentation (bei dem ich dann aber leider vergessen habe, ihn zu fotografieren).

Und so eine Roadshow hat auch einen angenehmen Nebeneffekt: Es geht ziemlich familiär und „pionierhaft“ zu. Wir haben aktuell kein eigenes mobiles Zeltdach für Außeneinsätze (was sich ändern wird …) und als der mittägliche Regen einsetzte, dauerte es nicht lange, bis die BMW-Kollegen zum gemeinsamen „Stand-in“ in ihr Zelt luden. Aber der Regenschauer war nur von kurzer Dauer und das war auch ganz gut so, denn nachmittags kamen dann doch noch viele Interessierte, um sich den elektrischen Fuhrpark anzuschauen.

Witzigerweise haben wir mit dem Opel Ampera ja eigentlich fast schon einen Veteranen am Start, der es jedoch in Sachen Technik, Reichweite und Komfort immer noch problemlos mit allen seinen Wettbewerbern aufnehmen kann. Das merkt man dann auch durchaus in vielen Gesprächen, denn erstaunlich viele Interessenten stehen kurz davor, genau jetzt ein E-Mobil zu kaufen. Und gerade bei den Autofahrern, die auf die lange Reichweite nicht verzichten wollen und ein E-Auto mit Reichweitenverlängerer bevorzugen, macht der Opel Ampera eine sehr gute Figur.

Hörensagen und Wissen beim Thema Elektromobilität.

Das Thema Elektromobilität liegt mir, wie Timo und Andreas auch, besonders am Herzen. Wir haben uns schon vor Jahren aus unterschiedlichen Gründen für das Thema interessiert und sind spätestens seit dem Opel Ampera alle auf der gleichen Schiene. Elektroautos sind keine Zukunftsmusik mehr und werden mit ziemlicher Sicherheit ein großer Bestandteil der zukünftigen Mobilität sein. Dass es heute noch so viele Mißverständnisse über Elektroautos gibt, zollen wir dem Umstand, dass wir eben noch am Anfang des Wandels stehen. Ganz vorn, so wie damals die Motorkutsche aufkam und gegen die Pferdekutsche kämpfte. Wir wissen, wie das damals ausgegangen ist und was mit den vielen Pferdekutschen passiert ist.

Zweiter E-Mobilitätstag des Motorsportclub Mühlacker

Deshalb war die Teilnahme am E-Mobilitätstag des MSC Mühlacker eine Sache, für die wir schnell unsere Teilnahme erklärt haben. Bei solchen Veranstaltungen geht es gar nicht so sehr um das Autoverkaufen, sondern um Präsenz und um Vermittlung von echtem Wissen über Elektroautos und über den Opel Ampera im Speziellen. Die nackten Fakten des Autos sind dabei eine Sache – die andere Seite sind weitergehende Fakten: Warum ist der Opel Ampera kein Hybrid, sondern ein Elektroauto mit Reichweitenverlängerer? Wie sehen Erfahrungswerte mit der Reichweite aus? Wie verhält sich das Auto im Winter? Mit welchen Ladeströmen kann die Batterie geladen werden? Wie sehen die Verbrauchszahlen des Benzinmotors aus? Und so weiter und so fort. Im Laufe der letzten Monate habe ich mehrere Seiten voll mit Fragen und Antworten gesammelt und daraus wird gerade bei solchen Präsentationen geschöpft und vieles besprochen.

Zahlen und Fakten des Opel Ampera

Aber auch einfach mal zu sagen „Darf ich Ihnen etwas zu diesem Auto erzählen?“ kommt an, denn immer gibt es irgendwo etwas zu erklären, was man noch nicht wusste. Und wenn dann spontanes Feedback von einem älteren Ehepaar kommt, dass erst bei meiner Erklärung einige Fragen endlich beantwortet wurden, die man schon eine ganze Weile mit sich trug, dann ist es richtig gewesen.

Tag der offenen Tür beim Opel Ampera

Und schließlich schaut man auch mal bei den Kollegen vorbei, die ihre Fahrzeuge mitgebracht haben: Der Toyota Yaris Hybrid, der Smart Fortwo Electric Drive, der Renault Zoe und der witzige Twizy, der Citroen C-Zero, der Porsche Panamera e-Hybrid und einige mehr. Letztendlich alles eine ziemlich bunte Truppe. Aber vielleicht werden wir uns da in einigen Jahren zurückerinnern und darüber staunen, wie wir uns damals mit unseren ersten Elektroautos trafen und die Vorhut darstellten. 🙂