Opel-Aktionswochen: Opel Original Scheibenwischer für 5,99 Euro.

Tataa, wir dürfen vorstellen: Der erste Werbespot des Opel Service:

https://www.youtube.com/watch?v=JbcF0kPhFps

Und wir dürfen nicht nur diesen Werbespot vorstellen, sondern nehmen auch an diesen Aktionswochen teil:

Opel Original Scheibenwischer inklusive Gratis-Profi-Check

Für ausgewählte Opel-Modelle gibt es pro Kunde und Fahrzeug einen Satz Frontscheibenwischer für schlappe 5,99 Euro inkl. Mehrwertsteuer.  Verbunden ist dies mit einer selbstverständlich kostenlosen Montage durch unser Team und einem ebenfalls kostenlosen Gratis-Profi-Check Ihres Fahrzeugs. Und da wird tatsächlich gecheckt und zwar folgendes:

  • Die Fälligkeit der nächsten Hauptuntersuchung
  • Kontrollleuchten, der Kilometerstand, Kupplung, Bremse (inkl. Handbremse), Scheibenwaschanlage
  • Front- und Scheinwerferscheiben
  • Wischerblätter
  • Motorraum und Keilriemen
  • Leitungen, Schläuche, Dichtigkeit
  • Motoröl- und Wasserstände
  • Reifen und deren Profiltiefe
  • Sichten des Unterbodens auf Beschädigungen
  • Sichtprüfung der Schalldämpfer
  • Sichtprüfung der Servolenkung (Dichtigkeit)
  • Sichtprüfung der Stoßdämpfer
  • Sichtprüfung der Kraftstoffleitung und des Tanks (Dichtigkeit)

Ein richtiger Frühjahrs-Check für Ihren Opel also, der Sie, wie schon geschrieben, absolut nichts kostet. Und das Wort „Gratis“ gilt übrigens eindeutig: Der Gratis-Profi-Check ist unabhängig vom Kauf der Original Scheibenwischer. Ergibt die Prüfung der Scheibenwischer, dass diese nicht ausgetauscht werden brauchen, brauchen Sie auch keine 5,99 Euro zu investieren und der Gratis-Profi-Check war für Sie vollkommen kostenlos.

Sie wollen? Dann los!

Die Teilnahme an den Aktionswochen ist herzlich einfach. Das einzige, was Sie beachten müssen, ist, dass die Aktionswochen nur bis zum 21. April dauern. Deshalb lieber heute als morgen:

  1. Rufen Sie uns unter 07231 280009-0 an und beziehen Sie sich auf die Aktionswochen. Wir prüfen, ob Ihr Opel-Modell zu den Kreis der Modellen gehört, die teilnahmeberechtigt sind.
  2. Wir vereinbaren im gleichen Gespräch einen genauen Termin bei uns, an dem Sie mit Ihrem Fahrzeug bei uns vorbeikommen.

Was macht denn eigentlich… der Opel Kapitän?

Ja, unser guter, alter Opel Kapitän, jahrzehntelang ein Blickfang in unserem Showroom. Unseren Opel Kapitän haben wir ja seit Ende letzten Jahres auf eine ausgiebigen Kur-Tour geschickt und war bis zuletzt beim Sattler und in der Lackiererei. Beim Sattler hat es neue Sitzbezüge und eine neue Innenverkleidung gegeben, die in der Tat atemberaubend schön geworden ist. Sprich: Der Opel Kapitän ist weitgehend fertig und fit gemacht für die nächsten 57 Jahre.

Bilder gibt es noch keine, weil wir unseren Boliden zu einer Hauptattraktion des Pforzheimer Automarktes machen werden, der vom 9. bis 10. April auf dem Pforzheimer Messplatz stattfinden wird. Und dazu haben wir uns ein paar Dinge rund um unseren Kapitän ausgedacht, um neben Fotos auch ein paar Bewegtbilder zu präsentieren. Ein Auto muss schließlich fahren, nur an diesem Anspruch lassen wir uns messen!

Bewerten Sie uns doch mal bei QYPE!

Dem ein oder anderen Blog-Leser werden die quietschgelben Knöpfe hier im Gersteblog aufgefallen sein, rechts in der Leiste, unterhalb des Facebook-Fensters. Das sind Links zu externen Diensten im Internet, die wir ebenfalls nutzen. Der oberste Knopf namens „Gerstel bei QYPE“ ist beispielsweise ein Link auf den Bewertungs- und Empfehlungsdienst QYPE, auf dem Unternehmen bewertet werden können. Klicken Sie einfach mal auf diesen Knopf (der Link öffnet sich in einem neuen Fenster) und Sie sehen, wie es funktioniert:

Gerstel bei QYPE
Wie funktioniert nun diese Welt? Ganz einfach: Ihre Bewertung und Empfehlung ist für alle anderen Leser und Benutzer sichtbar. Sie tun also nicht einfach nur uns etwas gutes, sondern für alle und vor allem für die Menschen, die im Internet auf der Suche nach einem Autohaus sind und beispielsweise eine Suchmaschine wie Google befragen, die solche Empfehlungen anzeigt. Oder aber auch für Benutzer von Mobiltelefonen, auf denen eine Anwendung für solche Empfehlungsdienste läuft. Und genau hier fängt es an, sehr, sehr spannend zu werden:

Stellen Sie sich vor, Sie sind in einer fremden Stadt. Sie kennen niemanden und Sie haben Hunger. Nun können Sie einfach in das erstbeste Restaurant gehen und die Probe aufs Exempel machen. Schöner ist es aber, jemanden zu fragen, der sich vielleicht am ehesten auskennt in dieser Stadt und Ihnen vielleicht eine Empfehlung geben kann. Das kann ein Passant sein, der in der Regel nur eine Handvoll Restaurants kennt – das kann aber im Internet mit einem Empfehlungsdienst wie QYPE auch eine geballte Ladung Benutzer sein, die jeder ein kleines Stückchen mit ihren Bewertungen dafür sorgen, eine ganze Stadt nach und nach zu bewerten und zu empfehlen. Auf diese Weise in Sekundenschnelle ein Restaurant zu finden, dass von vielen Menschen gut bewertet wird, ist eine Empfehlung, für die man bis vor wenigen Jahren noch richtig viel Geld bezahlen musste.

So Empfehlungsdienste wie QYPE brechen diese Grenzen noch viel weiter auf, denn sie beschränken sich nicht auf Restaurants, sondern auf alle Arten von Dienstleistungsunternehmen. Sicher, Sie bekommen auch zukünftig bei einem Anruf auf der Opel-Hotline immer alle Autohäuser in Ihrer aktuellen Umgebung genannt und das macht man dort auch sehr gern und auch die allermeisten Opel-Autohäuser sind freundlich und behilflich. Wenn Sie aber lesen können, was andere Benutzer für Erfahrungen dort gemacht haben und wie viele „Sternchen“ man für das Autohaus vergibt, dann ist das viel spannender und macht eine Entscheidung einfacher.

Deshalb, probieren Sie einmal QYPE aus, einfach und unverbindlich. Der obige Link führt Sie auf „unsere“ Seite bei QYPE und wenn Sie selbst dort bewerten möchten, können Sie sich dort einfach registrieren und direkt loslegen. Und wir sind gespannt wie ein Flitzebogen, was an Bewertungen und Empfehlungen dabei herauskommen. 🙂

Klare Ansage!

Noch deutlicher geht nicht, oder? Aber der Inhalt ist halt auch wertvoll und macht nur Sinn, wenn das Köfferchen im Ernstfall (und es ist immer Ernstfall, wenn man dieses Köfferchen braucht) vollständig ist.


Aber, so viel sei gesagt: Es halten sich alle an diese Regel, noch mussten keine Finger daran glauben!

In unserer Werkstatt gibt es das, da hat jeder Mitarbeiter seinen eigenen Werkstattwagen, der auch abschließbar ist. Dort sammelt jeder Mitarbeiter sein eigenes Werkzeug, meist sind das spezialisierte Teile, aber eben auch der „Lieblingsschraubendreher“. Das hat nichts damit zu tun, dass unsere Mitarbeiter sich nichts untereinander gönnen, sondern das hat damit zu tun, dass auf diese Weise jeder weiß, wer für besondere Spezialgebiete das passende Werkzeug hat und wen man ganz, ganz nett fragen muss, wenn man ein bestimmtes Werkzeug braucht.

Zum Thema Werkstattwagen kommen wir beizeiten mal, inklusive diverser Vorführungen bestimmter Modelle. Ja, da sehe ich vor dem geistigen Auge schon den ein oder anderen Mitarbeiter hektisch seinen Werkstattwagen aufräumen. 😉

Kleiderständertransport.

Wo unser Opel Vivaro passen muss … da muss dann eben der Mensch ran, in unserem Falle eben unser Mitarbeiter Eddy. Aber erzählen wir mal die Geschichte von Anfang an. 🙂

Aufgabe: Fußmatten im Lager aufbewahren. Bei uns bekommt jeder Käufer eines Neuwagen einen Satz Fußmatten mit auf den Weg und die Fußmatten wollen dafür natürlich auch vernünftig gelagert werden.

Lösungsansatz: Kleiderständer. Nicht so einfaches Zeug für zu Hause, sondern in „Industriequalität“, also stabil und mit Rollen. Also haben wir den Telefonhörer in die Hand genommen und etwas telefoniert. Und nach einer Viertelstunde waren auch schon drei Kleiderständer organisiert, nämlich drei ausgemusterte Exemplare beim örtlichen C&A-Kaufhaus, dessen Geschäftsführer wir gut kennen. Einzige Bedingung: Die Kleiderständer müssen abgeholt werden.

Lösung: Ha, haben wir gedacht, kein Problem für unser Arbeitspferd, unser Opel Vivaro. Also habe ich meinen Kollegen Eddy in den Vivaro gepackt und wir sind losgefahren. Und dann haben wir gestaunt, denn es haben, obwohl so Kleiderständer ja nun nicht wirklich besonders unförmig sind, nur zwei Kleiderständer in den Vivaro gepasst.Für Eddy dann aber kein Problem, er hat sich den dritten Kleiderständer geschnappt und ist per Pedes losgezogen. Ich habe mir dann erlaubt, ihn bei der Abfahrt noch etwas zu filmen. Ein Opelaner, mitten in der Stadt, mit einem Kleiderständer. 🙂

Die 800 Meter hat er das Ding tatsächlich ins Autohaus geschoben. Unser Mitarbeiter des Tages! Ach was… der Woche!

Rechtslenker.

Einen echten Rechtslenker, also ein Fahrzeug mit dem Lenkrad auf der „falschen“ Seite, hat man nicht alle Tage in einer (nicht-britischen) Autowerkstatt. Dieser kleine Corsa ist so einer und wir schreiben mit Bedacht nicht „Opel Corsa“, denn es ist ein Vauxhall Corsa.

Interessant ist eine Ansicht des Armaturenbretts, denn das ist für uns Kontinentaleuropäer, die das Lenkrad standardmäßig links sitzen haben, schon eine sehr ungewöhnliche Sicht. Und dieses Foto zeigt auch gleich mal ein paar Dinge, die auch gestandene Autofahrer oft nicht wissen:

Die Anordnung der Pedale ist auch bei Rechtslenkern identisch zu den Linkslenkern – rechts ist immer Gas, in der Mitte die Bremse und links die Kupplung (falls vorhanden). Ebenso identisch ist das Schaltmuster der Gangschaltung, der erste Gang ist links oben, der zweite Gang links unten und so weiter. „Spaßig“ ist das Gangschalten dennoch, denn man muss ja hier mit der linken Hand schalten.

Bei allem anderen wird es dann aber schon ungewöhnlich. Der Lichtschalter beispielsweise ist auf der rechten Seite, die Instrumente der Mittelkonsole logischerweise links des Fahrers. Das Autoradio, die Klimaanlage oder schlicht den Aschenbecher mit „links“ zu bedienen, ist eine handmotorische Herausforderung für Nichtbriten. Umgekehrt übrigens genauso. 😉

Im Motorraum gibt es beim Vauxhall Corsa ebenfalls einige kleine Änderung, beispielsweise der Sitz der Batterie, die auf der anderen Seite angeordnet ist. Wir vermuten, dass das der ebenfalls andersherum angelegten Scheibenwischeranordnung gezollt ist und dem Spritzwasserbehälter, denn der ist auf der anderen Seite.

Komplett spiegelverkehrt kann man den Motor übrigens nicht einbauen, wenn man die Synergieeffekte zwischen Opel- und Vauxhall-Autos nicht vollständig aufheben will. Man will ja nicht extra für Vauxhall-Modelle eigene Corsa-Motoren bauen müssen. Aber ganz ehrlich: Das Vauxhall-Logo vor dem „Ecotec“-Schriftzug irritiert schon auf den ersten Blick.

Ein Umbau eines Rechtslenkers zu einem Linkslenker ist übrigens ein Ding der weitgehenden Unmöglichkeit. Im Gegensatz zu Szenen aus Witzfilmen kann man das Lenkrad nicht einfach so auf die andere Seite des Armaturenbretts stecken, sondern es wäre ein gänzlich neues Armaturenbrett fällig, inklusive Anpassung der ganzen Mechanik wie Lenkstange, Pedale und so weiter und so fort. So ein Umbau ist deshalb nicht vorgesehen und vermutlich wirtschaftlich auch nur bei ganz besonderen Boliden halbwegs sinnvoll. Wobei man dann beispielsweise bei Oldtimern keinesfalls einen solchen Umbau haben möchte, wenn man nicht den zentralen Charme eines Rechtslenkers ruinieren möchte.

„Wer was auf sich hält, der fährt jetzt Opel…“

Seit einigen Wochen bekommen Anrufer, die unser Autohaus anrufen, eine etwas andere Warteschleifenmusik ins Ohr. Warteschleifenmusik ist ja immer so eine Sache: Jeder hat da einen anderen Geschmack, der eine findet eine Musik toll, der andere grässlich. Wir selber hören unsere Warteschleifenmusik ja am allerwenigsten. Nur eines war immer Gesetz im Hause: Kein gepiepstes „Für Elise“ oder so Zeug! Eine Warteschleife soll Wartezeit überbrücken, nicht den Anrufer quälen.

Unsere „Drei von der Walz„, die vor einiger Zeit unser Autohaus besuchten, haben auf der Suche nach der Opel-Markenidentität im Internet ein wunderbares, musikalisches Machwerk gefunden, ganz im Stile des „Kleinen, grünen Kaktus“:

Lange haben wir gesucht, nun haben wir es herausgefunden: Die Band nennt sich „Geschnetz„, der Frontmann ist Tobias Achenbach und auf unsere Frage, wie denn das Ding zustande gekommen ist – die Geschichte des Songs ist ebenso phantastisch, wie der Song selbst:

„Der Song entstand während der Opel-Krise (12/2008). Er ist ein Geschenk an alle Opelaner (also die Opelmitarbeiter) und alle Opelfahrer. Text und Melodie sind mir im schönen Taunus eingefallen. Aufgenommen habe ich den Song dann im Wohnzimmer. Das hat tatsächlich nur 2 Stunden gedauert. Dann hab ich ihn noch an ein paar Radiosender geschickt und der Song ist dann mehrfach auf HR3 und Antenne Thüringen gespielt worden – fand ich natürlich toll!“

Das finden wir auch, das Kleinod zaubert einfach ein Lächeln ins Gesicht, es vergeht keine Stunde, in der uns nicht ein Anrufer auf die Musik in der Warteschleife anspricht. Bis hin zu so ausgefallenen Wünschen, nochmal in die Warteschleife gedrückt zu werden, um den Song weiterzuhören. Und Mitarbeiter anderer Autohäuser begrüßen uns nun auch gern mal mit dem Satz, dass „die, die nichts taugen“ am anderen Ende dran sind. Soooo ernst nehmen wir uns jetzt dann auch nicht. 😉

Leasing oder Finanzierung?

Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was eigentlich der Unterschied zwischen Leasing und Finanzierung ist? Diese Frage beantworten wir nämlich relativ häufig beim Fahrzeugkauf und obwohl man glauben könnte, dass beide Begriffe allseits bekannt sind, kommt es gerade beim Thema Leasing oft zu vorsichtigen Nachfragen, was Leasing eigentlich genau ist. Kein Problem, erklären wir!

Vereinfacht könnte man sagen: Finanzierung ist ein Kauf auf Raten, Leasing eine Miete auf Zeit. (Bitte keinem Rechtsanwalt oder Steuerberater vorlegen – der wird die Hände über dem Kopf zusammenschlagen…)

  • Bei der Finanzierung kaufen Sie ein Auto dadurch, dass Sie ihre Kaufabsicht bei uns darlegen und wir anstatt eines Kaufvertrages einen Finanzierungsvertrag abschließen. Für uns sieht das dann so aus, dass wir das Auto nicht direkt an Sie verkaufen, sondern an unseren Finanzierungspartner, der uns das Fahrzeug dann abkauft. Und diesem Finanzierungspartner bezahlen Sie dann nach und nach die Vorleistung, die dieser für Sie getan hat, einfach ab. Meist ist dann zu Beginn der Finanzierung eine Anzahlung fällig und zur Steuerung der monatlichen Raten wird noch eine Schlussrate vereinbart. Je höher die Schlussrate, desto niedriger die monatlichen Raten.
  • Beim Leasing kaufen Sie das Auto nicht, sondern Sie mieten es für die Laufzeit des Leasingvertrages. Da man beim Leasing also davon ausgeht, dass Sie das Fahrzeug am Ende der Laufzeit wieder abgeben, bezahlen Sie mit den Leasingbeiträgen nicht das Auto, sondern nur dessen Nutzung. Weil Sie eben die Nutzung bezahlen, ist es auch immer notwendig, die Kilometerlaufleistung abzuschätzen, die Sie im Jahr in etwa fahren wollen. Ist die Laufzeit des Leasingvertrages am Ende angelangt, können Sie das Fahrzeug zurückgeben (es hat Ihnen ja nicht gehört) oder es für eine „Schlussrate“ (die beim Leasing „Restwert“ heißt) kaufen.

Wenn man mal von diversen Sonderaktionen und herstellerunterstützten Zinssätzen absieht, ist für den Privatmann (oder natürlich -frau) das Finanzierungsmodell die sinnvollere Variante. Zwar hat man aufgrund der niedrigeren Schlussrate bei der Finanzierung für gewöhnlich eine höhere monatliche Rate, allerdings wäre es kurzsichtig, nur nach der monatlichen Rate zu schauen. Denn eine Gesamtkostenaufstellung, die man bei Anschaffungen dieser Größenordnung immer machen sollte, setzt sich aus Anzahlung, monatlicher Rate und Schlussrate zusammen.

Und genau hier ist meist die Finanzierung besser: Meist gibt es hier den günstigeren Zins und zusätzlich eine feste Planungssicherheit bis zum Schluss. Ich meine hier vor allem Angebote mancher Händlerkollegen, die versuchen, beim Leasing mit günstigen monatlichen Raten werben zu müssen. Alles kein Problem, zumindest während der Laufzeit. Der Hammer kommt dann gern zum Schluss, wenn es heißt: „Lieber Kunde, leider ist Ihr geleastes Fahrzeug nicht mehr das wert, was wir damals vereinbart/geplant hatten. Wir bitten Sie, folgenden Betrag an uns zu überweisen…“ Hier bleibt oft nur die Möglichkeit, das Fahrzeug „herauszukaufen“ – wenn man es denn zum vereinbarten Preis bekommt. Generell gilt es natürlich, vor dem Kauf zu klären, ob es geplant ist, das Fahrzeug zu übernehmen oder nicht.

Das Thema ist nicht ganz einfach und vor allem ist es auch nicht ganz einfach, sich mit so Themen wie Überlegungen, was in ein paar Jahren sein wird, auseinanderzusetzen. Oft spielt hier das „Bauchgefühl“ mit und der Bauch mag zwar gut warnen können – besser rechnen als jemand, der einen maßgeschneiderten Finanzierungs- oder Leasingplan erstellt, kann er sicher nicht. 🙂

Opel-Fahrzeuge und der neue Kraftstoff E10.

Wir haben schon letztes Jahr damit gerechnet, dass es sicherlich Anfragen zum neuen Kraftstoff E10 geben wird, vor allem in Form von Nachfragen, ob bestimmte Opel-Modelle damit betankt werden dürfen oder nicht. Schon damals als zum ersten Mal bleifreier Kraftstoff eingeführt wurde, gab es monatelang eine richtige Welle mit Anfragen. Die Welle hat allerdings die „vorherige“ Gerstel-Generation abbekommen. 😉

Zugegeben, das Telefon hält bei uns sowieso niemals still, aber zur Zeit eben noch etwas weniger. Ob es nun daran liegt, dass viele Menschen den neuen Kraftstoff aus Umweltschutzgründen tanken wollen oder aus Gründen der Kostenersparnis – wir wissen es nicht, aber wir tun alles, was möglich ist, um alle Fragen dazu zu beantworten. Nicht anders geht es den tapferen Damen und Herren bei Opel an der offiziellen Telefonhotline, die vermutlich auch schon ruhigere Tage gehabt haben dürfen.

Aus diesem Grund haben wir im Gerstelblog eine E10-Sonderseite eingerichtet, die zwei wichtige Dokumente von Opel enthält, nämlich Übersichten über die derzeitig gängigen Opel-Modelle und verbindlichen Aussagen, ob diese mit E10 betankt werden dürfen oder nicht. Zu Rückfragen stehen wir selbstverständlich auch weiterhin zur Verfügung, denken aber, dass diese beiden Dokumente die grundsätzliche Frage, ob E10 bei bestimmten Opel-Modellen getankt werden darf oder nicht, beantwortet.

Wie wichtig es ist, einen Opel Vivaro mieten zu können.

Heute Nachmittag erreichte mich eine Art Notruf. Ein Kunde von mir (ich bin ja nicht fest angestellt im Autohaus, sondern der „mitbloggende Kollege“) rief an und erzählte mir sein Maleur: Er hat eine Ladung Prospekte bestellt und die wurde nun an die falsche Adresse geliefert und steht nun dort. Die Ladung hat nur das kleine Problem, das es eine nicht ganz so kleine Ladung ist, nämlich 51.800 Prospekte, verpackt in 148 Paketen zu 350 Prospekten. Jedes Paket rund 6 Kilogramm schwer. Wir reden also von einer Ladung, die rund 900 Kilogramm schwer ist und eben nicht mal so in meinen Opel Astra passt.

Also, wiederum ein Notruf von mir ans Autohaus Gerstel – ich brauche ein Fahrzeug. Groß, kräftig, mit vernünftiger Ladefläche und vor allem: Schnell. Das ist dann der Auftritt des Opel Vivaro, den Andreas an anderer Stelle schon als das treue Arbeitspferd des Hauses gepriesen hat. Und weil es mir so pressierte, habe ich dann auch gar nicht so viel Zeit mit dem Gedanken verschwenden können, dass ich noch nie so einen Transporter gefahren bin.

Kurzum: Der Opel Vivaro ist ein Arbeitspferd und auch noch ein sehr gutmütiges. Da ich früher mal einen Smart gefahren bin, war mir das Höhersitzen im Opel Vivaro sofort sympathisch. Alles ist beim Opel Vivaro natürlich etwas großzügiger, als bei einem „normalen“ Auto. Große Außenspiegel, Sonnenblenden in Bügelbrett-Größe (Spaß!). Aber alles da, wo es hingehört und nicht zu viel. So ein Arbeitspferd braucht man eben auch zu schnellen Einsätzen und da muss man wenig Zeit damit verbringen können, das Auto vertieft kennenzulernen. Schade eigentlich.

Jedenfalls war das Auto schnell beladen. Der Zugang zur Ladefläche von hinten und von der Seite lässt so einen Transporter einfach viel schneller und effektiver beladen, als ein normales Auto und ebenso ist das Zeug auch wieder flott ausgeladen. Jeder, der regelmäßig Transporter fährt, kann sich über diese Erkenntnis sicher köstlich amüsieren, aber ich habe das heute zum ersten Mal so gemacht. 🙂

Jedenfalls, nach zwei Stunden war die Transportaktion über die Bühne gebracht. Ein Fahrer, zwei Beifahrer (die beide vorne hineinpassen) und schon ist das alles mobil. Und ich hatte trotz der bergigen Innenstadt Pforzheim in keiner Situation das Gefühl, dass der Opel Vivaro mit Ladung und Mitfahrern besonders ausgelastet wäre.

Und Respekt vor den Herren Gerstel. Innerhalb von einer halben Stunde ein Auto zu mieten, hat mir schon fast ein schlechtes Gewissen bereitet. Sicherlich bin ich nicht ganz unvoreingenommen, aber einmal selbst den Service zu erleben, das „Machen von eigentlich gar nicht so machbaren Dingen“, das ist schon eine Sache. Gut aufgehoben. Und endlich das Arbeitspferd auch einmal kennen- und eigentlich auch schon lieben gelernt. 🙂