Ein Dankesschreiben.

Das, was mir vor einigen Tagen auf den Tisch kam, lesen wir doch sehr gern. Absender des Dankeschöns ist unser langjähriger Kunde Gert Hoffmann, der zu unseren regelmäßigen Gerstelblog-Lesern gehört und den wir, der regelmäßige Gerstelblog-Leser wird sich daran erinnern, vor einem Jahr interviewet haben. Klicken Sie einfach auf die untenstehenden Grafiken für eine Großansicht.

Herr Hoffmann, herzlichen Dank! Wir tun alles, damit es so bleibt. 🙂

Urlaubszeit.

Hier in Baden-Württemberg sind wir gerade inmitten der Urlaubs- und Ferienzeit und während Andreas mit Familie auf dem verregneten Borkum weilt, bin ich im Lande im Urlaub. Mit kleineren Ausnahmen, denn am Dienstag hatten wir beispielsweise einen Journalisten des Würzburger Verlages Vogel Business Media im Haus, der für die Fachzeitschrift kfz-betrieb ein Porträt über Autohäuser schreiben möchte, die allesamt dieses Jahr 100 Jahre alt werden. Kann man übrigens bequem an zwei Händen abzählen. Wir sind aber doch mal gespannt auf den Beitrag und vor allem auf die Kollegen, die da ebenfalls dieses Jahr das Jahrhundertjubiläum feiern.

Für das Autohaus gibt es natürlich keine richtige Ferienzeit, wir haben immer auf, sowohl Werkstatt, als auch der Fahrzeugverkauf. Während der Ferienzeit ist erfahrungsgemäß weniger los, allerdings gibt es gerade im Service und zu dieser Jahreszeit eine besondere Kategorie von Einsätzen, nämlich die Urlaubsfahrer, die mit einer Panne irgendwo in der Region stecken. Hier schauen wir zu, dass wir solche Pannen natürlich bevorzugt abwickeln und die gestrandeten Urlauber möglichst schnell wieder auf die Räder bekommen – oftmals direkt vor Ort, ansonsten bei uns im Haus. Wir sind mit unserem Team und auch mit unserem Ersatzteilelager auf die Urlaubszeit vorbereitet und wenn etwas größeres fehlt, wird es per „Top-Dring“ bestellt, so dass die Reparaturzeiten minimal gehalten werden.

In der Ferienzeit haben viele Mitarbeiter Urlaub, die beispielsweise mit Kindern in den Urlaub fahren möchten, dementsprechend passen wir die Urlaubszeiten auch entsprechend an. Unser Vater Günther Gerstel ist daher gerade wieder vorübergehend der alleinige Chef im Haus. Da wir aber alle „alte Hasen“ sind, ist das hier alles so eingespielt, wie immer. Das heißt: Fast. Es wird weniger Kaffee gekocht und dafür ist der Kühlschrank mit dem Kaltgetränken stärker ausgelastet.

Das Gerstelblog macht übrigens auch keine Sommerpause. Wir gehen es zwar gerade etwas lockerer an, aber wir haben noch genügend Dinge auf Lager, die wir schon immer einmal erzählen wollten und dafür ist jetzt Zeit.

Ein Verkäufer auf Abwegen.

Keine Angst: Ich werde Opel nicht untreu! Ich wollte nur mitteilen, dass ein Opel-Verkäufer auch mal Urlaub hat 😀 Und zwar auf Borkum. Zugegeben, dieses Jahr hätte ich mir auch lieber einen Urlaub im Süden gewünscht: Wir haben nämlich Sauwetter da oben! Aber da muß man durch – man hat sich die Nordsee schließlich selber rausgesucht…

Also: Das auf dem Bild (mit dem durchtrainierten Adonis-Körper…) bin ja bekanntlich ich. Ich finde, der 300-Meter-Kurzstrecken-Sprint zum Bäcker, jeden Morgen (!) macht sich in meiner aufrechten Haltung deutlich bemerkbar…;-) ok,ok. Jetzt Ernst…

Auf Borkum ist es strengstens verboten, seinen PKW während dem Urlaub zu bewegen (man muß sogar die Anfahrt- und Abfahrtszeit angeben). Ich finde es persönlich klasse: Einkaufen, Strandbesuch, ins Schwimmbad … alles mit dem Bike. Wir haben wie jedes Jahr wieder unseren Anhänger mitgenommen (dieses Jahr nicht mehr für die Kid’s). So können wir alle Einkäufe – und hier gibt’s viele Geschäfte (Gruß an meine Frau) – bequem einladen… 🙂

Ansonsten: Gruß an alle Leser und auch alle Kollegen im Autohaus! Und natürlich der Hinweis: Wenn Sie unbedingt jetzt einen neuen Opel kaufen wollen – selbstverständlich ist auch in der Urlaubszeit unser Neuwagenverkauf personell besetzt und empfangsbereit!

Autohaus-Ansichten aus den 1980ern.

So, wie versprochen, hier nun die zweite Super-8-Filmrolle, hier mit Bildern aus den 1980ern. Da geht es um die Vorstellung des Opel Rekord und vermutlich auch um das 70jährige Jubiläum im Jahre 1981. Wer genau hinschaut, sieht, dass es auch damals Oldtimer gab, die auch noch fahrbereit waren bzw. für kleine Ausfahrten genutzt werden konnten. Leider gibt es auch auf dieser Filmrolle keine Spur von unserem Opel Kapitän, aber das lässt sich verschmerzen.

Übrigens: Der kleine, getätschelte Junge gegen Ende des Filmes, der im braunen Anorak – das bin ich!

Gestapelte Diplome.

Bei unserem Ersatzteilechef Harald Rudolf wächst langsam, aber stetig ein kleiner Turm aus Kartons auf dem Schrank. So richtig drauf geschaut hat da bisher keiner. Wäre aber vielleicht gar nicht so schlecht gewesen, denn der Turm ist eigentlich ein guter Turm, der viel zu schade ist, einfach nur ein Turm zu bleiben:

Kurze Erklärung: „TLC“ ist die Abkürzung für „Teileleiter Club“ und das ist bei Opel ein begehrter Club, in den man nur kommt, wenn man entsprechende Servicekräfte weiterbildet, einige Punkte in Sachen Servicequalität erfüllt und das dann auch jährlich, denn die TLC-Auszeichnung gilt immer nur für ein Jahr. Letztes Jahr gab es im Herbst die Auszeichnungen für das Jahr 2010 und wenn Sie sich einmal den Blog-Artikel vom 1. November des letzten Jahres anschauen, dann hat Harald Rudolf, der Mann ganz rechts links im Bild, seine Auszeichnung da in der Hand. Und dann offensichtlich wieder eingepackt und auf den Stapel. 🙂

Das werden wir ändern. Die Kollegen und Kunden sollen  sehen, dass sie da am Ersatzteiletresen mit einem zertifizierten Teileleiter sprechen.

Eine Jubiläumstorte.

Da gibt es zum Jubiläum noch etwas nachzureichen, nämlich eine toll bedruckte Torte.

Dieses Riesending kam von Live-Expert, dem Unternehmen, mit dem wir Fahrzeuggutachten online abwickeln. Da kommt dann der Gutachter nicht mehr mit dem Auto angefahren, sondern wir machen einen Termin aus und zu diesem Termin schaut sich dann ein Gutachter über das Internet mit einer von uns gesteuerten Kamera das Unfallauto an.

Man hat so gar nicht mehr so viel mit dem eigentlichen Gutachter zu tun, deshalb ist so eine Torte von einer Firma, die man eigentlich fast nur „virtuell“ kennt, umso schöner. Die Torte war übrigens lecker. 🙂

Straßenumleitung vorm Autohaus.

Pforzheims Straßen sind derzeit eine riesige Baustelle. Gebaut wird derzeit der Innenstadtring, der die Innenstadt vom Durchgangsverkehr befreien und diesen auf einem Ring rundherum führen soll. Das ist vor allem nicht so falsch gedacht, wenn man schaut, was in Pforzheim passiert, wenn auf der Autobahn wieder einmal die Hölle los ist und sich der Umleitungsverkehr durch die Stadt quält.

Von einer Baustelle betroffen ist auch die Parkstraße. Die wird zwar auch zum späteren Innenstadtring gehören, die jetzige Baustelle hat aber eigentlich gar nichts mit dem Cityring zu tun, sondern ist im Auftrage der Stadtwerke. Das führt dazu, dass die Parkstraße seit einigen Wochen nicht mehr Richtung Norden befahren werden kann, sondern eine Umleitung existiert. Die führt über die Gymnasium- und die Altstädterstraße – direkt an unserem Autohaus vorbei. Auf dem Panoramafoto (Klick für eine Großansicht) sieht man links den gesperrten Teil der Parkstraße und in der Mitte des Bildes geht es in der Umleitung in die Gymnasiumstraße hinein:

Das hat gute und auch schlechte Seiten. Gut ist – etwas Galgenhumor darf sein! – der Durchgangsverkehr, der jetzt richtig schön an unserem Autohaus vorbei muss und nun wirklich jeder sehen kann, dass es das Autohaus Gerstel tatsächlich gibt. Weniger gut ist, dass einige Parkplätze fehlen, die aufgrund der Umleitungsstrecke vorübergehend wegfallen und dass sich mitunter einige Lastwagen die Umleitungsstraße durchquälen und die Ecke nicht in einem Zug bekommen. Da haben wir nun schon mehrfach mithelfen müssen, den teilweise richtig schwer ins Schwitzen gekommenen Zugführern beim Rangieren zu helfen. Das ist auch nicht wirklich witzig, denn die Lastwagenfahrer können nichts für die Umleitung und wenn eine Horde Autofahrer die Nerven verlieren und hupen wie die Wilden, dann ist das stressig. Für alle. Etwas mehr Rücksicht wäre hier nicht schlecht.

An unserem Jubiläumsfest hatten wir das Problem natürlich auch schon, konnten aber die Parkplatzthematik wenigstens dadurch umschiffen, dass wir ausnahmsweise den ansonsten abgesperrten Parkplatz des Landratsamtes für das Wochenende nutzen durften.

Die Diashow zum Jubiläum.

Nach und nach bestücken wir den gerstelschen YouTube-Kanal mit Inhalten aus dem Jubiläumsfest. Nach dem kleinen Film zum Opel Ampera gibt es nun die Jubiläums-Diashow „Zeitreisen“ mit Impressionen aus 100 Jahren Autohaus Gerstel:

Der Film ist in HD hinterlegt, es macht also Sinn, ihn bildschirmfüllend anzuschauen. Und leider ist er tonlos, da wir die Musik, die wir ursprünglich während der Präsentation auf der Jubiläumsfeier in der Diashow hatten („La Femme D’Argent“ von Air) aus rechtlichen Gründen nicht einfügen dürfen.

Open-Air-Kino 2011.

Diese Woche ist es etwas ruhiger im Weblog, das hat wie immer seine Gründe. Einerseits ist Andi im Neuwagenverkauf mit den dortigen Kollegen schwer am schuften und ich habe diese Woche Urlaub deshalb gehabt, um das diesjährige Open-Air-Kino für das Kommunale Kino Pforzheim technisch aufzubauen. Und das braucht gut und gern eine Woche, bis alles steht, ob draußen …

… oder drinnen, hier mit Technikkollege Manuel …

Und weil wir schon bei Bildern sind – so sieht der Bereich aus, an dem wir Vorbestellungen aufnehmen, Miriam am Telefon:

Und tatsächlich gehören die Vorbestellungen inzwischen auch zu einem festen Ritual, denn bei keinen anderen Vorführungen hat das Kommunale Kino Pforzheim so viele Reservierungen, wie zu Vorstellungen im Open-Air-Kino. Das Open-Air-Kino ist inzwischen eine feste Institution geworden und am gestrigen Donnerstag fand unsere Auftaktvorführung mit der „Rocky Horror Picture Show“ statt. Ein unvergessliches Erlebnis, zumal die Vorführung mit Live-Inhalten einer echten Tanzgruppe gekrönt wurde. Symbiose von Kino und Theater, unbeschreiblich!

So am Rande: Ich muss andauernd aufpassen, nicht OPEL-Air-Kino zu schreiben. 😉

Notfall-Tierrettung und echter „Cat Content“.

Gegen Mittag klingelte das Telefon und ein Notruf erreichte uns. Und zwar von den Leuten, die ansonsten für Notrufe zuständig sind, nämlich der Feuerwehr Pforzheim. Am Rathaus stand ein Opel-Fahrzeug, sein ratloser Fahrer und ein Feuerwehrtrupp, die verzweifelt damit beschäftigt waren, eine Katze aus dem Motorraum zu befördern, die dort steckte und sich nicht herauslocken ließ. Beim Motorauseinanderbauen waren dann Fahrer und Feuerwehr vorsichtig und riefen lieber bei uns Opelanern an. Klarer Fall für „Amtshilfe“! Gesagt, getan: Mitarbeiter Uli Bischoff ins unseren Service-Vivaro springen und hinfahren lassen.

Und tatsächlich haben die Kollegen von der Feuerwehr gut daran getan, nicht selbst loszulegen, denn die Katze hat sich ein ganz enges Plätzchen im Opel Vectra B Kombi ausgesucht, nämlich unter dem ABS-Steuergerät zwischen Vorderachse und Heizung. Das bedeutete dann für Uli: Von oben die Wasserschläuche ausbauen und Unterdruckleitungen wegmontieren, um einen Zugang zur Katze zu schaffen. Den Rest hat dann ein Kollege der Feuerwehr getan, der mit einem beherzten Griff die Katze packte und herauszog. Die kam dann in den Käfig und ins Tierheim. Und der Autobesitzer bekam sein wieder zusammengebautes Auto zurück.

Ein Fotograf der Pforzheimer Zeitung war auch vor Ort, so dass es sogar Bilder von der ganzen Show gibt. Der besagte „Opelfachmann“ ist unser Uli (im Bild rechts). Der Begriff „Monteur“ ist allerdings aus der Mode, liebe Pforzheimer Zeitung, wir reden inzwischen von „Mechatronikern“ oder von „Kundenbetreuern“!

Eine ähnliche Geschichte hatten wir vor einiger Zeit schon mal, da hatte eine Kundin angerufen und berichtete, dass es im Motorraum ihres Autos maunzen würde. Die Feuerwehr sei auch schon dagewesen, hätte aber nichts machen können und es würde immer noch maunzen, inzwischen aber schon leiser. Unser Mitarbeiter Eddy hatte sich dann damals um das etwa fünf Wochen alte Kätzchen gekümmert und weil der kleine Kater kein Zuhause, keine Tätowierung und auch keinen hatte, der nach ihm suchte, bekam er den Namen „Felix“ und wohnt seitdem bei uns zu Hause. Wir lassen keinen stehen, keinen Autofahrer, keine Feuerwehr und auch keine herrenlosen Katzen. 😉

Und das alles übrigens ohne Berechnung, denn bei Feuerwehreinsätzen werden Mensch- und Tierrettungen für gewöhnlich nicht in Rechnung gestellt und schon gar nicht, wenn einem das Tier gar nicht gehört. Das handhaben wir in so einem Fall, wenn uns jemand um so Hilfe bittet, ebenso. Wir sehen das dann schon eher sportlich, denn immerhin gehört das Auto ja auch einem Autofahrer, der merkt sich solche unbürokratischen Gefälligkeiten und schaut vielleicht einmal als Kunde vorbei.

Falls Sie sich über den zweiten Teil der Überschrift wundern: „Cat-Content“ ist englischsprachig und heißt übersetzt „Katzeninhalt“. In der Blog-Welt hat „Cat-Content“ eine eigene Bedeutungswelt, denn Inhalte mit Katzen – ob nun in Bild oder Text – sind gern „Verlegenheitsinhalte“, die immer dann veröffentlicht werden, wenn es gar nichts anderes mehr zu veröffentlichen gibt. Wir haben zwar noch eine Menge Inhalte zum veröffentlichen, aber so haben wir zumindest mal den Begriff „Cat-Content“ hier auch eingeführt.