Möbelwechsel im Servicebereich.

Jetzt war es dann soweit – die Möbel im Servicebereich mussten daran glauben. Die dunkelbraunen, schweren Schreibtische und Regale haben ihren jahrelangen Zweck erfüllt und es ist einfach nicht mehr die Zeit für ebensolche dunkelbraunen, schweren Schreibtische. Wir haben daher schon vor einigen Wochen beschlossen, dass wir zwar wieder auf die bewährten Büromöbel von Ikea setzen werden, nun aber in „hell“ und „leichter“. Im Servicebereich gibt es keinen Platz und auch keinen Kundenservice zu verschenken, zudem brauchen wir nämlich nun neben unseren zwei Serviceannahmeplätzen noch einen dritten.

So wurde also letzten Samstag in einer konzertierten Aktion die erste Fuhre an Möbeln angekarrt. Der erste Tisch ist natürlich meiner, was aber auch nur daran liegt, dass ich als Technikchef natürlich auch der „Schrauberchef“ bin und zuschauen darf, ob ich aus dem Ikea-Zeug auch Tische und Schränke zusammengebaut bekomme. Vorab gemeldet: Ja, kann ich. 😉

Hier sieht man schon mal die neuen Schränke im Verpflegungsbereich, auch hier wurden die dunklen Schränke gegen neue und vor allem helle Schränke ausgetauscht.

Für die oberen Fächer gibt es dann noch zusätzliche Türen, die allerdings derzeit nicht lieferbar sind (gehört sich vermutlich so) und später eingebaut werden. Aber immerhin sind die Schränke schon mal deutlich schmaler. Und unsere zukünftigen Schreibtische sehen dann so aus, wie meiner. Immerhin haben wir nun eingebaute Ablagebereiche für unsere Computer und Kabelpritschen. Das gab es nämlich in den alten Möbeln noch gar nicht:

Vollständig mit neuen Tischen und Stühlen ausgestattet sieht unser Servicebereich nun so aus:

Zugegeben, wir müssen uns noch etwas an die neuen Möbel und die neue Tischordnung gewöhnen. Aber mit wenig Aufwand ist das nun alles deutlich heller, aufgeräumter und mit dem dritten Tisch für die Serviceannahme nun auch effizienter.

Wir haben ihn: Der Opel Astra GTC.

Frisch geliefert steht er auf dem Hof, unser erster Opel Astra GTC und das nächste Vorführmodell in unserem Showroom. Und wie es sich für einen echten Gran Tourismo gehört – eine knallrote Lackierung. Und wie immer, nicht von den vielen Plastikfolien und Aufklebern täuschen lassen, mit so Transportschutz werden Neuwagen geliefert. 🙂

Und tatsächlich, auf den ersten Blick hat der Opel Astra GTC mit dem aktuellen Opel Astra J nur den Namen gemein. Flott geschwungene Kurven, eine bemerkenswert aufsteigende Front, ein toller „Hintern“ – ein Turnschuh von Astra, solchen Mut ist man augenscheinlich von Opel gar nicht gewohnt. Aber genau das macht den Opel Astra GTC aus, davon haben wir schon vor über einem Jahr hier im Gerstelblog geschwärmt, als die ersten Bilder des Opel Astra GTC vom Pariser Autosalon 2010 veröffentlicht wurden.

Ein sehr spannendes Auto, das wir jetzt in den nächsten Tagen ordentlich hübsch machen werden und dann im Showroom ausgestellt wird. Dann gibt es auch ein paar repräsentative Bilder und auch ein Video dazu, denn einige Sachen müssen einfach im „Bewegtbild“ gezeigt werden.

Und auch wenn die offizielle Einführung bei uns erst im Januar stattfinden wird – anschauen geht jetzt dann eben demnächst schon vorher!

Das leidige Thema mit dem Parken auf unserem Hof.

Wir verstehen ja das Problem: Wir uns unsere Nachbarn leben in der Oststadt in einer dicht besiedelten Gegend und irgendwo müssen die Autos dieser Menschen ja hin. Die Parkplatzsituation ist nicht gerade die rosigste hier und dazu kommt das Problem, dass viele Bereiche Anwohnerparkplätze sind und einen Parkausweis erfordern, den nicht jeder hat. Da ist die Versuchung groß, zumindest nachts und am Wochenende das Auto bei uns auf dem Hof abzustellen und sei es nur dazu, kurz in eine Kneipe um die Ecke zu gehen.

Das tut uns leid, das geht nicht und zwar in keinem Falle. Das Gelände, auf dem unser Autohaus steht, gehört uns und ist kein öffentlicher Parkraum. Dass hier nicht geparkt werden darf, hat zwei zentrale Gründe, die alle nichts mit „Schikane“ zu tun haben:

  1. Unser Hof mag außerhalb der Geschäftszeiten leer sein, wird aber dennoch regelmäßig angefahren – nämlich von Kunden, die Ihr Fahrzeug am Vorabend einer Inspektion abstellen, und von Abschleppwagen, die Unfallfahrzeuge anliefern. Gerade Abschleppwagen brauchen hierzu mitunter eine Menge Platz zum Rangieren, denn oft genug müssen Unfallfahrzeuge mit dem Kran von der Pritsche auf den Hof gehoben werden. Weil wir eben auch außerhalb der Geschäftszeiten solche Zufahrten haben, verzichten wir auch auf die üblichen Absperrketten.
  2. Versicherungsgründe führen ebenfalls dazu, dass wir das Parken nicht akzeptieren können und nicht dürfen. Da geht es nicht nur um das Thema, wer den Schaden bezahlt, wenn ein unerlaubt Parkender ein Fahrzeug von uns oder einem Kunden beschädigt, sondern auch um den gegenläufigen Falle: Wer zahlt den Schaden an einem unerlaubt parkenden Wagen, wenn beispielsweise beim Wagenabliefern versehentlich das parkende Fahrzeug beschädigt wird? Wir jedenfalls nicht und unsere Versicherung auch nicht.

Deshalb gilt: Absolutes Parkverbot auf unserem Gelände außerhalb der Geschäftszeiten. Zu unserem und zu Ihrem Schutze.

Kontrolle beim Räderwechsel.

Beim Räderwechsel ist der sensibelste Punkt der, dass die Schrauben, mit denen die Räder am Fahrzeug befestigt sind, mit dem Drehmomentschlüssel (und dem richtigen Drehmoment) angezogen werden. Normalerweise läuft der Vorgang so, dass ein Rad auf die Nabe aufgesteckt wird, danach wird es mit den Schrauben befestigt und erst wenn alle vier Räder am Fahrzeug montiert wird und es wieder auf allen vier Rädern steht, wird mit dem Drehmomentschlüssel nachgearbeitet.

Die Herausforderung für einen Kfz-Meisterbetrieb ist es, hier immer den Überblick zu behalten, selbst zu so Stoßzeiten wie jetzt, wo wir innerhalb von zwei, drei Wochen an mehreren Hundert Fahrzeugen die Räder wechseln. Denn ausnahmslos jedes Fahrzeug darf nur mit korrekt montierten Rädern den Hof verlassen und dies müssen wir auch nachvollziehbar dokumentieren.

Jeder Werkstattbesuch eines Fahrzeuges wird ja mit einer Arbeitskarte begleitet, die wir bei Auftragsannahme mit dem Umfang der zu erledigenden Arbeit erstellen, auf die der zuständige Mitarbeiter seine Arbeitsleistung notiert und die dann später als Basis für die Abrechnung dient. Ohne Arbeitskarte gibt es keinen Werkstatteinsatz.

Beim Räderwechsel kommt dann noch eine zusätzliche Kontrolle mit dazu, nämlich der „Drehmomentaufkleber“. Solche Aufkleber hat jeder Mitarbeiter in seinem Werkstattwagen und so bald er einen Auftrag hat, in dem ein Räderwechsel beinhaltet ist, muss zusätzlich neben den üblichen Angaben auf der Arbeitskarte noch ein solcher Drehmomentaufkleber aufgeklebt und gesondert unterschrieben werden:

Damit bekundet der Mitarbeiter nochmal zusätzlich, dass die Räder mit dem korrekten Drehmoment montiert wurden. Und an der Kasse schaut der dort abrechnende Mitarbeiter nochmal gesondert darauf, ob dieser grüne Aufkleber unterschrieben auf der Arbeitskarte klebt. Tut er das nicht, verlässt das Fahrzeug den Hof nicht.

Die Werkstattuhr am Platz.

Die Wärmedämmungsarbeiten im Werkstattgebäude sind ja weitgehend abgeschlossen und nun haben wir in den letzten Wochen auch die Zeit gefunden, auch unsere zweite Werkstattuhr einzubauen. Die hat nämlich vor einigen Monaten schlappgemacht. Da aber Telenorma-Uhren eigentlich unverwüstlich sind, konnte ich das gute Stück wieder flottmachen und nach dem Innenausbau wieder in die Werkstatt hängen. Und so schaut das nun aus, selbstverständlich wieder hintergrundbeleuchtet:

Und ein besonderes Detail dieser Uhr, die ja eine Nebenuhr ist und die korrekte Zeit von einer Mutteruhr bei uns erhält, die alle Nebenuhren mit der atomuhrgesteuerten Uhrzeit versorgt, können wir am anschaulichsten als kleines Filmchen zeigen. Die Uhr ist nämlich eine echte Minutensprunguhr mit vorauseilendem Sekundenzeiger, wie man sie von Bahnhofsuhren kennt:

Funktioniert eigentlich ganz einfach: Die Uhr erhält – da eben eine Nebenuhr – minütlich einen Impuls von der Mutteruhr, die der Uhr signalisiert, den Stundenzeiger um eine Minute nach vorn zu schieben. Gleichzeitig ist dieses Signal der Auslöser für den Minutendurchlauf des Sekundenzeigers, der nach der Vollführung der Minute auf der Ausgangsstellung wartet, bis das Uhrwerk das nächste Minutensignal erhält.

Unsere Großuhren sehen also nicht nur so aus, wie Bahnhofsuhren – sie funktionieren auch ganz genau so. Technik, die begeistert. 🙂

Die Opel Winter Garantie¹

Von den Opel-Service-Pinguinen hatten wir es ja vor einigen Tagen schon einmal und jetzt gibt es die Auflösung, für was für eine Aktion diese Pinguine werben: Dieses Jahr für die „Opel Winter Garantie¹“. Da zitieren wir jetzt mal frech von der Opel-Website:

Die kalte Jahreszeit verlangt Ihrem Auto besonders viel ab. Gerade das Kühlsystem und die Starterbatterie sind extrem gefordert. Um immer mobil durch den Winter zu kommen, sollten folgende Punkte geklärt sein:

  • Hat das Kühlwasser Ihres Opel genügend Frostschutzmittel?
  • Ist das Kühlsystem noch 100-prozentig in Ordnung?
  • Ist der Zustand der Starterbatterie so, dass der Motor auch nach eiskalten Nächten immer anspringt?

Wenn Sie diese Fragen nicht beantworten können, sollten Sie jetzt den Opel Winter-Check und den Starterbatterie-Check mit 3-Monats-Garantie-Zertifikat¹ zum Aktionspreis beim teilnehmenden Opel Service Partner durchführen lassen. Ihr Opel Service Partner bietet Ihnen darüber hinaus weitere tolle Angebote, die dafür sorgen, dass Sie gut durch den Winter kommen, z. B. mit Opel Original Zubehör für alle Winteranforderungen.

Für nur 19,90 € führt der Opel Service Partner einen 14-Punkte-Winter-Check in Opel Original Servicequalität durch. Dabei prüft er folgende Punkte: 

  • Außenbeleuchtung (Funktion)
  • Motorölstand
  • Scheibenwischer
  • Scheibenwaschanlage
  • Scheinwerfer-Reinigungsanlage
  • Reifendruck und -profil
  • Windschutzscheibe (Sichtprüfung)
  • Kühlmittelschläuche und –anschlüsse³
  • Heizungsschläuche und –anschlüsse³
  • Kühler (keine Heizkörper)³
  • Ausgleichsbehälter für Kühler³
  • Dichtheit und Zustand der Wasserpumpe³
  • Keilriemen³
  • Kühlmittel/Frostschutz³

+ 1 Liter Scheibenklar²

Und damit Sie auch bei Regenwetter und Dunkelheit den vollen Durchblick behalten, bekommen Sie noch einen Liter Scheibenklar kostenlos dazu.

3-Monats-Garantie-Zertifikat für Starterbatterie¹

Für nur 9,90 € können Sie Ihre Starterbatterie checken lassen. Der Starterbatterie-Check gibt Auskunft, ob diese auch bei niedrigen Temperaturen ihre Funktion zu 100 Prozent erfüllt, sodass Sie auch nach eiskalten Nächten immer beruhigt starten können. Hierfür bekommen Sie ebenfalls drei Monate Garantie, aber maximal bis 31.03.2012.


¹) Opel Winter-Garantie: Garantie-Zertifikat für das Kühlsystem – optional mit Garantie-Zertifikat für die Starterbatterie – gemäß Zertifikatsbedingungen unter www.opel.de. Dauer drei Monate, nach Ablauf optional um bis zu drei weitere Monate verlängerbar, maximale Gültigkeit bis 31.03.2012. Das Angebot ist gültig bis 29.02.2012.

²) Sie erhalten einen Liter Opel Original Scheibenklar sofort bei Erwerb des Winter-Check-Garantie-Zertifikats. Einen weiteren Liter Opel Original Scheibenklar erhalten Sie optional im Januar 2012 bei Ihrem teilnehmenden Opel Service Partner gegen Vorlage Ihres Gutscheins. Ein Liter Opel Original Scheibenklar ergibt bei einem Mischungsverhältnis von 1:1 zwei Liter Scheibenklar mit einer Frostschutzsicherheit von bis zu -20 °C.

³) Mit einem Zertifikat garantiert Ihnen der Opel Service Partner den einwandfreien Zustand der Flüssigkeitsstände bei der Überprüfung, ferner den der geprüften Teile für die Dauer von drei Monaten ab Ausstellungsdatum, aber maximal bis 31.03.2012. In dieser Zeit auftretende Mängel an den überprüften Teilen – ausgenommen solche, die auf Unfall, betriebsbedingten Verschleiß oder unsachgemäße Behandlung zurückzuführen sind – werden gegen Vorlage des Zertifikats kostenlos behoben. Das Angebot ist gültig bis 29.02.2012.

So, und wie kommen Sie jetzt zu diesem Superangebot? Ganz einfach: Sie rufen uns unter 07231 280009-0 an und vereinbaren einen Termin mit uns!

Ein „alternatives Schließkonzept“ beim Opel Meriva.

Die gegenläufig angeschlagenen Fond-Türen beim Opel Meriva B sind der Hingucker, auch noch eineinhalb Jahre nach der offiziellen Einführung des Modells. Und es gibt nicht wenige Interessenten, deren eigentliche Motivation, sich den Opel Meriva näher anzuschauen, darin besteht, sich dieses Türkonzept einmal „in echt“ anzuschauen.

Schon seit einer ganzen Weile steht bei mir auf dem Tisch ein hübscher, kleiner Pappaufsteller des GMAC Versicherungsservice. Unschwer zu erkennen… ein Opel Meriva B, mit dem man schön das Türkonzept zeigen kann. Und mit dem man auch herumspielen kann.

Und Sie wissen, was das schöne an diesem kleinen Pappaufsteller ist und was hier auch nur mit dem Opel Meriva B und seinem etwas anderen Türkonzept so funktionert? Nur beim Opel Meriva B kann man die Türen mit nur einer Büroklammer festmachen. 😉

Der Scherz stammt übrigens von Besim – nur von ihm kann sowas kommen. Das alternative Schließkonzept wurde natürlich auch umgehend wieder entfernt …

Eine Frage: Wie bekommt man ölige Finger wieder sauber?

Ja, das ist so eine Frage, auf die würden wir Autoleute gar nicht so ohne weiteres kommen, weil es für uns völlig normal ist, den ganzen Tag über mit Öl und Schmutz in Berührung zu kommen und abends auch wieder fortzubekommen. Aber wer als Hobbyschrauber einmal am Auto gebastelt und dann am Abend am Waschbecken versucht hat, mit normaler Seife seine Hände wieder sauberzubekommen,  stellt vermutlich genau solche Fragen. Die wir aber gern beantworten. 🙂

Tatsächlich ist der Versuch mit normaler Seife von Hause hoffnungslos – das dauert ewig und wer nicht vorher verzweifelt aufgibt, versaut nebenbei immer stärker das Badezimmer, was dann wiederum „die Chefin“ (oder auch der Chef…) im Haushalt nicht gern sehen wird.

„Geheimrezept“ Handwaschpaste

Das Geheimrezept (was eigentlich ja keines ist) nennt sich Handwaschpaste. Handwaschpaste beinhaltet vom Prinzip her auch Tenside, also Wirkstoffe, die aus Molekülen besteht, die einen „fettliebenden“ und „wasserliebenden“ Teil aufweisen. Solche Moleküle heften sich mit ihrem fettliebenden Teil an Fett- und Öltröpfchen und können dann so mit Wasser erheblich einfacher weggewaschen werden, in dem das Wasser mit dem wasserliebenden Teil dieser so gebundenen Moleküle reagiert. Hat man relativ wenig Fett an den Händen, wie beispielsweise das normale Körperfett oder „küchenübliche“ Mengen, dann funktioniert das mit normaler Seife (Seife ist selbst ein Tensid) prima.

Wir haben es jedoch nicht einfach nur mit verhältnismäßig sauberem Fett oder Öl zu tun, wie Sie in der Küche, sondern das Zeug, was in den Innereien von Autos klebt, ist erheblich grober und schmutziger. Zudem arbeiten wir intensiv mit Material und Werkzeug, so dass wir den ganzen Schmonz auch noch ordentlich in unsere Hände einarbeiten.

Hier kommt dann die Handwaschpaste ins Spiel, die neben Tensiden noch Reibungsmaterial wie Holzspähne oder Sand beinhaltet, das beim Händereiben dann vom Prinzip her dafür sorgt, dass „geschmirgelt“ wird und die Tenside ordentlich verteilt werden. Viele werden im Haushalt „Ata“ kennen, das ist vom Prinzip her schon etwas, was genau in die Richtung geht, für unsere Hände aber schon fast zu sanft ist – je weniger es reibt, desto länger muss gewaschen werden und man will ja nicht den halben Feierabend in der Umkleide verbringen … Handwaschpaste haben wir deshalb normalerweise kiloweise in Eimern auf Lager. 🙂

Was übrigens jeder macht, der professionell an Autos arbeitet: Nach dem Händesaubermachen die Hände eincremen, gerade in der kälteren Jahreszeit. Da sind zwar Menschen unterschiedlich empfindlich, aber nichts ist übler, als eine rissige Haut an den Händen.

Arbeitshandschuhe?

Ja, auch so eine Geschichte. Arbeitshandschuhe gibt es zwar heutzutage schon in sehr modernen Varianten, die dünn, stabil und auch verhältnismäßig gut das Fühlen durch den Handschuh ermöglichen, aber oft genug braucht es einfach den „richtigen“ Finger am Werkstück. Zudem bekommt man einen öligen Finger schnell am Lappen wieder abgewischt, was mit einem Handschuh dann schon schwieriger wird. Ist man also professionell am Werk, wird man sehr schnell merken, dass es mit Handschuhen einfach lästig wird.

Natürlich gibt es Jobs, die ohne Handschuhe einfach nicht gehen, beispielsweise so Sachen wie Schweißen oder das Arbeiten mit gefährlichen Werkzeugen oder Werkstücken. Aber generell ist die Arbeit am Motor eine Sache, bei der man auch heute noch die unbekleidete Hand braucht, sich deshalb nicht vor Öl und Schmutz scheuen darf, aber sicher sein kann, dass man abends zum Feierabend auch wieder mit sauberen Händen nach Hause kommt. 🙂

Keine Handwaschpaste im Haus? Probieren Sie mal Waschmittel!

Das ist jetzt ein echter, kleiner Geheimtipp, denn Waschmittel erfüllt den „Reibezweck“ ähnlich wie eine echte Handwaschpaste. Nehmen Sie dazu ein wenig Waschmittel in die schmutzigen Hände, machen Sie mit etwas Wasser einen ordentlichen Brei und reiben Sie damit Ihre Hände ein, bis sie wieder sauber sind. Danach abwaschen, mit normaler Seife nachwaschen, abtrocknen und danach die Hände eincremen.

Alle Jahre wieder: Die Räderwechselpanik.

Heute morgen ist das passiert, was jedes Jahr um diese Zeit zu einem allseits bekannten Schauspiel bei allen Autohäusern führt: Der erste Schneefall im Einzugsgebiet (hier in Schömberg), die ersten Meldungen dazu im Radio und schon hört das Telefon bei uns nicht mehr auf zu klingeln.

Ja, wir verstehen, dass Schnee gefallen ist. Ja, wir verstehen auch, dass für den Winter die Winterreifen besser sind, als die Sommerreifen. Und ja, wir verstehen auch, dass viele Autofahrer ihr Auto beruflich brauchen. Ja, verstehen wir alles, wirklich.

Wir machen den Job hier im Autohaus schon seit einer ganzen Weile und in jedem Jahr der vergangenen 100 Jahre ist der Winter auch tatsächlich nach dem Herbst gekommen und wir versuchen auch wirklich, die Kunden, für die der Winter dann doch sehr überraschend kommt, auch noch mit einem zügigen Räderwechseltermin zu versorgen. Wenn das aber alle gleichzeitig tun, dann gibt es leider Verzögerungen. Wir tun wirklich unser Bestes und haben uns – so wie jedes Jahr – auch diesmal auf den ersten Wetterumschwung vorbereitet, aber so viele Werkstätten und Mitarbeiter, wie man in Deutschland genau für diese Zeit bräuchte, gibt es nicht.

Bitte deshalb: Anrufen, Termin ausmachen. Termine, die wir so vereinbaren, sind auch verbindlich und gehen in der Regel auch schnell über die Bühne. Erwähnenswert seien hier auch wieder unsere Räderwechselsamstage, an denen wir in der Werkstatt mit einer höheren Mitarbeiterbesatzung arbeiten und uns weitgehend nur auf den Räderwechsel konzentrieren. Auch dafür sollten Sie sich per Telefon unter 07231 280009-0 bei uns anmelden. Und wenn es nicht sofort einen Termin gibt: Bitte um Verständnis.

Wir lassen wirklich niemanden mit seinen Sommerreifen am Auto sitzen, aber wir haben das kalte Wetter nicht erfunden und es liegt auch nicht in unserer Gewalt, wenn, pardon, so mancher Kunde, der sein Auto wirklich dringend braucht, es nicht im Griff hat, zeitig und etwas vorausschauend schon einmal seine Winterräder montieren zu lassen, bevor der weiße Schnodder vom Himmel fällt. Für uns gilt die gleiche Wettervorhersage, wie für Sie.