Der Opel RAKe.

Dass Opel neben dem Opel Ampera noch an einem weiteren Elektromobil arbeitet, ist kein besonders großes Geheimnis. Auto-Insider wissen da Bescheid und wussten auch schon vor der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt/Main, dass dieses Konzept unter dem Namen Opel RAKe entwickelt wird. Opel-Kenner sehen da schon im Namen die Reminiszenz an das legendäre Raketenfahrzeug Opel RAK 1.

Der Opel RAKe kommt jedoch ohne jeglichen Raketenantrieb aus, sondern ist (dafür steht das „e“ im Namen) ein Elektrofahrzeug mit der Idee, auch ein zweisitziges Fahrzeug als Konzeptauto vorzustellen. Und der Opel RAKe macht vieles wirklich ganz anders. Ist es ein Auto? Ist es ein Motorrad? Es ist eine Mischung von allem, ein sehr futuristisches und spannendes Konzept.

Jens Stratmann vom Weblog „rad-ab.com“ hat einen bebilderten Bericht über eine exklusiven Probefahrt mit dem Opel RAKe geschrieben, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Einen Hintergrundartikel zum Opel RAKe gibt es auch im offiziellen Opel-Ampera-Blog.

Und wer weiß – vielleicht steht schon in ein paar Jahren der Opel RAKe auch bei uns im Showroom. Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass wir heute mit dem Opel Ampera ein praxistaugliches Hybridfahrzeug in den Startlöchern stehen haben? Und wer hätte das vor allem von Opel gedacht? Genau das ist Opel. 😉

 

Der Fahrzeugservice-Weihnachtsbaum 2011.

So, bitteschön, hier der Weihnachtsbaum des Fahrzeugservice! Wir geben uns dieses Jahr tatsächlich dem Fahrzeugverkauf geschlagen, zumindest aus zeitlicher Sicht. 😉

Der fachkundige Kunde wird erkannt haben, dass dem Weihnachtsbaum dieses Jahr die Vitrine mit dem Opel-Merchandising weichen musste, weil einfach sonst kein Platz mehr ist. Wenn Weihnachten vorbei ist, stellen wir nächstes Jahr alles wieder so hin, wie vorher.

Ein Kundenschal.

In unserem Wartebereich kann man (in den gemütlichen Kinosesseln) ja viele Dinge machen. Die bereitliegenden Zeitschriften und Zeitungen lesen, das aktuelle Kinoprogramm des Kommunalen Kinos betrachten, Fernsehen schauen, einen Kaffee oder einen Snack essen. Gelegentlich dämmert ein Kunde in das Reich der Träume weg. Und eine Kundin hat vor einigen Wochen ihr Strickzeug ausgepackt und gestrickt, während ihr Auto in der Werkstatt war. Kollege Peter Sondej hat es sich beim Vorbeilaufen dabei nicht nehmen lassen, ein „Witzle zu reißen“ und zu fragen, ob er denn auch etwas gestricktes geschenkt bekäme.

Das hat die Kundin dann tatsächlich auch gemacht. Sie kam gestern ins Autohaus und nun hat Peter einen schönen gestrickten Schal. 🙂

Der Gerstel-Schneeschlitten.

Also, fangen wir einmal an mit der Auswahl an historischen Fotos aus der Autohausgeschichte. Dieses faszinierende Bild ist Zeuge einer typischen „Heinrich-Nummer“, wie wir intern die fast unglaublich klingenden Geschichten von Uropa Heinrich Gerstel bezeichnen. Es ist undatiert, aber da Heinrich, der im Schlitten vorn sitzt, noch in sehr jungen Jahren zu sein scheint, dürfte das Bild zwischen 1910 und 1915 aufgenommen worden sein. Bahn frei für den Gerstelschen Schneeschlitten! Das Bild gibt es, wie immer, in einer Großansicht, wenn Sie darauf klicken.

Die Geschichte um diesen Schlitten ist schnell erzählt: Es fand ein Schneeschlittenwettbewerb in den Höhen Pforzheims statt und Heinrich Gerstel ließ sich hier nicht zweimal darum bitten, am Wettbewerb teilzunehmen. Ein Rahmen wurde geschweißt, hinten eine starre und vorn eine bewegliche Kufenachse nebst Lenkung montiert und der Schlitten vorn mit einem fast stromlinienförmigen Aufbau verkleidet, auf dem natürlich das gerstelsche Firmenlogo (das aufmerksame Kunden im heutigen Autohaus an einer einzigen und sehr prominenten Stelle finden können) nicht fehlen durfte. Ein echter Viererbob, wohingegen die normalen Holzschlitten wie Spielzeug aussehen!

Bei dieser Abfahrt saß die noch junge Familie Gerstel im Schlitten: Vorn, wie gesagt, Heinrich Gerstel, dahinter Gattin Fanny. Die zwei grimmig ausschauenden Burschen dahinter waren wohl gute Bekannte, das lässt sich heute leider nicht mehr ermitteln. Dass aber schon damals auf Sicherheit geachtet wurde, sieht man am Herr Nummer drei, der in der Hand ein unübersehbares Horn hält, mit dem wohl Zuschauer an der Strecke vorgewarnt werden sollten, dass gleich ein richtig großer Brummer den Hang herunterkommt. 🙂

Bilder und Geschichten aus 100 Jahren Autohaus Gerstel.

Noch vier Wochen haben wir bis zum Jahresende und damit auch bis zum Ende des Jubiläumsjahres. Bei vielen Veranstaltungen im Laufe des Jahres wurde die „Geschichtsfototapete“ gezeigt, die auf immerhin 10 Metern Breite eine Auswahl der spektakulärsten Fotos aus 100 Jahren Autohausgeschichte zeigt. Da diese Tapete in der Form kein Platz im Weblog finden kann, haben wir schon vor einen Wochen angefangen, einige Bilder aus dem riesigen Bilderarchiv herauszupicken, die Geschichte dahinter aufwendig zu recherchieren und mit diesen Bildern und Geschichten die Vorweihnachtszeit im Gerstelblog auszuschmücken.

In den nächsten Tagen werden Sie hier im Gerstelblog also eine Reihe von historischen Bildern und deren Geschichten finden und hoffen, dass Sie beim Lesen mindestens genauso darüber staunen und hier und da lächeln können, wie wir.

Die Feuerzangenbowle 2011.

Das Wochenende steht vor der Tür und es ist so langsam Zeit für die Wochenendplanung. Haben Sie am Samstag schon etwas vor? Falls nicht, dann lade ich Sie herzlich zum Winter-Open-Air im Kulturhaus Osterfeld ein. Das wird auch dieses Jahr wieder vom Kommunalen Kino Pforzheim veranstaltet und ich gehöre, wie auch letztes Jahr, zum Technik-Team, das dafür sorgt, dass auch bei winterlichen Temperaturen der Filmprojektor „wie geschmiert“ läuft. Der Eintritt ist frei!

Und weil der Film nun mal dazu verpflichtet, gibt es während dem Winter-Open-Air echte Feuerzangenbowle. Auch wenn Winter ist, wird also keine Kälte in den Gliedern aufkommen. 🙂

Also, vormerken: Samstag, 3. Dezember, 18 Uhr, Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim (Osterfeldstraße).

Weihnachtsbaum Nr. 1!

Bei uns gibt es traditionell immer zwei Weihnachtsbäume, der eine beim Service, der andere beim Fahrzeugverkauf. Beide kommen von der gleichen Quelle (und wurden von mir angekarrt), werden aber ansonsten auch von der jeweiligen Abteilung aufgestellt und geschmückt. Und dieses Jahr war – wie sollte es auch anders sein – der Fahrzeugverkauf schneller und so steht er pünktlichst und kerzengerade:

So, Service, jetzt dürft ihr. 🙂

Farbenlehre im Fahrzeugservice.

Unsere gelben Arbeitskarten, die jedes Fahrzeug während einem Werkstatt begleitet, schnallen wir bei der Serviceannahme jeweils auf eine Kladde, die wir in drei Farben hier im Umlauf haben: Rot, Blau und Grün:

Die drei Farben sind nicht willkürlich gewählt, sondern haben in unseren Arbeitsabläufen feste Kennzeichnungen. Eine rote Kladde beinhaltet einen Inspektion, eine blaue Kladde einen Einsatz für mechanische Aufgaben und eine grüne Kladde ist für einen Arbeitseinsatz an einem Unfallwagen. Passend zur Farbe der Kladden gibt es dann die Leitzahlen, die per Magnetfuß an das jeweilige Fahrzeug geheftet werden:

Die entsprechende Leitzahl steht dann auch auf der Arbeitskarte und die Farbe der Leitzahl passt (normalerweise) dann auch zur Kladde.

Genau die gleichen Farben verwenden wir dann natürlich auch in unserer zentralen Auftrags- und Ressourcenverwaltung. So wissen wir jederzeit genau, wie sich die Aufträge der nächsten Tage zusammensetzt und für welche Aufträge dann so Ressourcen wie die Hebebühnen gebraucht werden.

Auf dem Bild mit den Leitzahlen sieht man im Hintergrund übrigens auch noch weiße Leitzahlen. Die hatte ich ursprünglich mal vorgesehen für Hauptuntersuchungen, die wir bei uns im Haus durchführen. An der Durchsetzung dieser vierten Kategorie von Leitzahlen arbeite ich noch, da muss der Mitarbeiterapparat in der Werkstatt noch überzeugt werden. 🙂

Mit einem Oldtimer „anfreunden“? Ja!

Ich wurde mal gefragt, wie das so ist, mit der Oldtimer-Liebe. Kauft man einen Oldtimer einfach mal so? Entwickelt man eine Art „Beziehung“ zu „seinem“ Oldtimer? Gar nicht so einfache Fragen, die wir derzeit nach und nach mit unserem Opel P4 beantworten. Der steht ja jetzt im Showroom dort, wo am wenigsten Tageslicht hinkommt und wir nicht so gern Neuwagen hinstellen. Die mobile Werbewand (rechts im Bild) stand bisher ganz in der Ecke und war mehr oder weniger eine Trennwand für abgestelltes Zeug dahinter. Der Opel P4 füllt die bisher nicht so richtig genutzte Fläche jedoch wunderbar aus und erlaubt, wenn man auf „Bilderfang“ geht, richtig tolle Bilder:

Der Nebeneffekt ist, dass wir jeden Tag an unserem Schmuckstück vorbeilaufen. Und genau hier fängt es an: Tatsächlich muss man zu einem Oldtimer eine Liebe entwickeln. Natürlich hat man ihn ja schon gekauft, aber so richtig ans Herz wachsen tut so ein Bolide erst dann, wenn man ihn regelmäßig anschauen kann. Wir haben den Luxus, dass wir dazu eben nicht in die Garage laufen müssen, sondern wir praktisch in unserer Garage arbeiten und die auch noch eine perfekte (und übrigens richtig teure) Beleuchtung für Fahrzeuge hat.

Mit unserem Opel Kapitän, der jetzt vorübergehend eingemottet ist, war das etwas ganz anderes, denn den kennen wir „Jungen“ ja wirklich von Anfang an, der war für uns schon immer da. Den Opel P4 aber, den lernen wir eben gerade kennen und lieben. Klein, schnuckelig, ein Blickfang für wirklich jeden, ob Jung oder Alt, Autobegeisterter oder einfacher Autofahrer.

Wirklich der Anfang einer ganz, ganz großen Liebe. Und eigentlich haben wir unseren P4 ja gerade einmal drei Monate!

Wenn ein Verkäufer zum Handwerker mutiert.

Na, finden Sie den Fehler in diesem Bild? Da will ich etwas gutes tun und dem neu erworbenen Schrank einen Satz Türgriffe spendieren und dann sowas:

Ein Klassiker – echtes „menschliches Versagen“. Und Sie glauben gar nicht, was man sich im Fahrzeugverkauf nach so einem Fauxpas da so alles anhören darf von den Werkstattkollegen, die natürlich aaaaaalles besser wissen und können. 😉