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Besuch auf der IAA.

Obwohl wir ja seit vielen Jahren in der Automobilbranche arbeiten, hat ein Besuch auf der IAA, der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt/Main, für uns eher Seltenheitswert. Nicht deshalb, weil es die IAA nur alle zwei Jahre gibt, sondern weil wir eigentlich alle nötigen Informationen über neue Autos (Opel interessiert uns da logischerweise am meisten) ja schon direkt von Opel bekommen.

Dennoch, dieses Jahr stand ein Besuch auf unserer Agenda und dazu habe ich dann gleich auch noch unsere Azubis des ersten Lehrjahres in unseren Space Shuttle verfrachtet und vor zehn Tagen mitgenommen. Ein Besuch unsere Leitmesse kann zum Startprogramm des KFZ-Mechatronikers keinesfalls schaden. Und natürlich auch gut, dass wir als Opel-Händler bei Opel auch gern gesehen sind …

… und auch Bilder von Bereichen aus machen dürfen, wo nicht jeder hin darf. Vom „Backstage-Bereich“ kann man nämlich einen schönen Überblick gewinnen:

Als Event-Mensch gibt es aber natürlich auch andere IAA-Highlights, die mich beeindrucken können. Dazu gehört sicherlich auch der Auftritt von Mercedes-Benz, die wie immer gleich eine ganze Halle für sich reservieren, die ehrwürdige Festhalle. Was hier an Veranstaltungstechnik steht und permanent im Einsatz ist, ist schon ganz großes Kino:

Und wir können uns an den kleinen Details erfreuen und Ideen mitnehmen, nämlich hier bei den Kollegen von Honda. Ein Satz Ladestecker für Smartphones, die direkt aus den Sitzmöbeln entspringen und das schnelle Laden zwischendurch ermöglichen. Eine Idee, die wir für den Umbau unseres Wartebereiches (der demnächst ansteht, wird noch spannend) eingepackt haben:

Der GSi ist wieder da!

Ein bekanntes Kürzel aus der Welt der flotteren Opel-Fahrzeuge ist wieder da und dürfte Herzen höher schlagen lassen. Der GSi ist wieder da, standesgemäß vorgestellt bei den Kollegen im offiziellen Opel-Blog:

Und für die Wiederkehr des GSi hat man sich nicht irgendein Opel-Modell ausgesucht, sondern gleich das Flaggschiff, den Opel Insignia. Herausgekommen ist dabei nicht einfach nur ein Insignia mit GSi-Schild, sondern ein Insignia, dem man die GSi-Zugehörigkeit auch ansieht. Chromgerandete Lufteinlässe vorn, ein auffälliger Heckklappenspiler, ein für den GSi reservierter Integralsitz mit Lederbezug, Ventilation und Massagefunktion, Sportlenkrad und Alu-Pedale.

Unter der Haube werkelt der 2,0-Liter-Turbo mit 260 PS*, der seine Kraft über eine Achtgang-Automatik auf ein Allradfahrgestell liefert. Und hier liegt auch ein großer Punkt des Insignia GSi, denn im Gegensatz zum letzten Insignia OPC ist der Insignia GSi rund 160 Kilogramm leichter, unter anderem wegen des Verzichtes auf den deutlich schwereren Sechszylinder-Motor des OPC. Fast zehn Prozent weniger Leergewicht ist ein Wort. Ein OPC ist der Insignia GSi zwar nicht, aber die Mischung aus Leistung und Komfort ist durchaus lecker.

Außer diesen Bildern gibt es noch nicht viel mehr Informationen, denn offiziell vorgestellt wird der Insignia GSi zur IAA Frankfurt/Main im September. Es gibt also auch noch nichts zu bestellen. 🙂


* Benzinverbrauch Insignia GSi 2.0 Direct Injection Turbo mit 191 kW/260 PS und Start/Stop innerorts 11,2 l/100 km, außerorts 7,1 l/100 km, kombiniert 8,6 l/100 km – 197 g/km CO2 (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007).

Opel auf der IAA 2013.

Das letzte IAA-Wochenende in Frankfurt/Main steht an und während die vielen Menschen, die auf und hinter den Ständen werkeln, nun auch so langsam die Tage in ihren Knochen spüren dürften, gibt es morgen und übermorgen die letzte Gelegenheit für einen Besuch. Erfahrungsgemäß ist das letzte Wochenende extrem überlaufen, aber echte Messegänger und IAA-Veteranen dürfte das nicht interessieren. Das Zauberwort in Sachen Parken heißt: Früh an der Messe ankommen und zwar wenn möglich vor der Messeöffnung um neun Uhr. Wer später kommt, der läuft. Und zwar mitunter richtig weit. 😉

Für alle diejenigen, die nicht auf die IAA gehen, haben wir ein paar Fotos, die Jochen und Besim letzten Freitag bei ihrem Besuch gemacht haben. Die beiden waren natürlich nicht nur bei Opel auf dem Stand (da aber richtig lange!), aber hier gibt es nur die Fotos vom Opel-Messestand, weil da einige interessante Fotos von Fahrzeugen und deren Zubehör dabei sind, die wir leider nur selten im Autohaus haben.

Klicken Sie einfach ein Bild für eine Großansicht an, Sie können dann links und rechts durch die Bildergalerie klicken. Kommentare zu den Bildern gibt es immer unter den Fotos:

Das Armaturenbrett des Opel Monza Concept im Video.

Gestern war unser erstes Team auf der IAA in Frankfurt/Main und natürlich gibt es in Sachen Opel auch schon die erste Ausbeute hier (die vielen Bilder kommen später noch in eine eigene Galerie). Nämlich ein Video, auf dem das animierte Armaturenbrett des Opel Monza Concept zu sehen ist. Ich glaube, die Begrifflichkeit „Armaturenbrett“ werden wir uns so langsam abgewöhnen müssen, denn dieses „Armaturenbrett“ ist in Wirklichkeit einfach nur noch ein faszinierender Bildschirm:

Schauen Sie sich dieses Video am besten in HD und im Vollbild an, um die Animationen besser sehen zu können. Leider reicht selbst die HD-Auflösung nicht, um die Details anzuschauen, zumal Besucher einen gebührenden Abstand zum Ausstellungsfahrzeug halten müssen. Verstehe ich, dass die Kollegen da nicht sofort eine Menge Fingerabdrücke im Auto haben wollen, denn die wären mit ziemlicher Sicherheit unvermeidbar – das Interesse am Opel Monza Concept ist gewaltig. 🙂

Update zum Opel Monza Concept.

Seit der ersten Ankündigung und den ersten Bildern des Opel Monza Concept hat sich einiges getan. Zwar sind immer noch viele Details zum Opel Monza Concept nicht veröffentlicht worden, aber die IAA, die Internationale Automobilausstellung in Frankfurt, ist nicht mehr sehr weit. Und daher gibt es nun von Opel immer mehr Informationen. Immer noch stückchenweise, aber immerhin. 🙂

Dazu gehören erst einmal ein weiterer Satz an Fotos vom Konzeptauto. Und zwar von vorn (kennen wir ja schon):

Opel Monza Concept Vorderansicht

Von hinten kennen wir ihn noch nicht und da bekommen wir die Bestätigung dafür, dass Opel für den Monza Concept die Formsprache radikal ändert. Wenig Details, sehr elegante Linienführung und ein „bulliges“ Hinterteil. Ein Rückansicht eines echten Sportcoupés und leider zeigt dieses Foto nicht, wie sich die Heckklappe öffnen wird. Das ist bestimmt auch nochmal ein spannendes Detail:

Opel Monza Concept Rückansicht

Was wirklich umhaut, ist die Seitenansicht mit den Flügeltüren. Das ist für Opel schon eine ganz kühne Nummer und man achte vor allem einmal darauf, die lang die Flügeltüre ist und wie durch die Länge der Türe das Einsteigen auf die Rücksitze ganz neu definiert wird. Zumindest sucht man den Umklapphebel für die Vordersitze vergeblich und damit könnte der Opel Monza Concept einer der wenigen Autos sein, die zwar Dreitürer sind, aber eben auch ohne Kompromisse:

Opel Monza Concept Seitenansicht mit offener Flügeltür

Das Interieur und vor allem das Armaturenbrett sind ebenfalls unglaublich futuristisch und unglaublich anmutig. Man will sich eigentlich sofort mit dem noch sehr zaghaft angedeuteten Bordcomputer beschäftigen, dass da dort sitzt, wo heute noch das Autoradio prangt. Wir hören ja immer noch viele Stimmen, die sich über die zu vielen Knöpfe in der jetzigen Generation von Opel Astra und Opel Insignia beschweren – beim Opel Monza Concept gibt es schlicht und einfach keine mehr. 🙂

Opel Monza Concept Cockpit

Was es letzte Woche auch noch gab: Einen neuen Film mit weiteren Ansichten. Diesmal durfte Friedhelm Engler, bei Opel zuständig für Advanced Design, etwas zum Monza Concept sagen. Viele Innereien gibt es auch in diesem Film noch nicht zu sehen, aber im Rahmen der IAA gibt es dann sicherlich einiges an Informationen und Filmen mehr.

Und weil wir schon die ersten Gespräche im Autohaus in Sachen Opel Monza Concept hatten: Nein, man kann ihn noch nicht bestellen, wirklich nicht. Andererseits sei auch gesagt: Konzeptautos gehen durchaus in Serie und das auch bei Opel. Die lange Reihe der Beispiele, bei denen Konzeptautos auch wirklich in Serie gegangen sind, endet derzeit mit dem Opel Astra GTC und darüber haben wir vor fast genau drei Jahren hier schon mal geschrieben und ein Jahr später stand er bei uns im Showroom: Der Opel GTC.

Deshalb: Abwarten und Tee trinken. Man baut als Autohersteller nicht einfach so ein Konzeptauto ohne Hintergedanken. 😉

Der Opel RAKe.

Dass Opel neben dem Opel Ampera noch an einem weiteren Elektromobil arbeitet, ist kein besonders großes Geheimnis. Auto-Insider wissen da Bescheid und wussten auch schon vor der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt/Main, dass dieses Konzept unter dem Namen Opel RAKe entwickelt wird. Opel-Kenner sehen da schon im Namen die Reminiszenz an das legendäre Raketenfahrzeug Opel RAK 1.

Der Opel RAKe kommt jedoch ohne jeglichen Raketenantrieb aus, sondern ist (dafür steht das „e“ im Namen) ein Elektrofahrzeug mit der Idee, auch ein zweisitziges Fahrzeug als Konzeptauto vorzustellen. Und der Opel RAKe macht vieles wirklich ganz anders. Ist es ein Auto? Ist es ein Motorrad? Es ist eine Mischung von allem, ein sehr futuristisches und spannendes Konzept.

Jens Stratmann vom Weblog „rad-ab.com“ hat einen bebilderten Bericht über eine exklusiven Probefahrt mit dem Opel RAKe geschrieben, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Einen Hintergrundartikel zum Opel RAKe gibt es auch im offiziellen Opel-Ampera-Blog.

Und wer weiß – vielleicht steht schon in ein paar Jahren der Opel RAKe auch bei uns im Showroom. Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass wir heute mit dem Opel Ampera ein praxistaugliches Hybridfahrzeug in den Startlöchern stehen haben? Und wer hätte das vor allem von Opel gedacht? Genau das ist Opel. 😉

 

Schlechte Laune in schwäbisch. ;-)

Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, hatte bei seinem Besuch auf der IAA auf dem Stand von Hyundai sicht- und hörbar schlechte Laune. Das mitgeschnittene Amateurvideo beweist dies und ist schon längst zu einem Selbstläufer in YouTube geworden:

Der Grund seiner schlechten Laune scheint der Hebel zur Lenkradverstellung zu sein, der beim Hyundai i30 – das sieht man auch im Video – tatsächlich sehr einfach zu bedienen ist. Und das offenbar nicht bei Volkswagen. Seiner Entourage, die er da im breitesten Schwäbisch (Martin Winterkorn ist in Leonberg geboren) mit seiner Beobachtung konfrontiert, dürfte vermutlich ziemlich unwohl gewesen sein. Bei uns nennt man diese Art von „Maulen“ übrigens Bruddeln und das trifft es sehr genau. Hört sich oft harmlos an, ist aber mitunter messerscharf gemeint. 😉