Autorenarchiv: Andreas Gerstel

Ein automobiler Christstollen.

Gestern Abend hatten wir eine kleine, spontane Bloggerkonferenz mit Timo und Besim. Solche spontan entstehende „Klausurtagungen“ haben wir schätzen gelernt, weil in diesen kleinen, hochkomprimierten Treffen eine Menge neue Ideen für das Gerstelblog innerhalb weniger Minuten (!) entstehen und abgestimmt werden. Und weil kreative Köpfe Nervennahrung brauchen, setzen wir da schnell einen Kaffee auf und bedienen uns, wir haben ja Vorweihnachtszeit, von einem der Stollen, die wir hin und wieder als Geschenke bekommen.

Das erste Stück des kleinen Christstollens bekomme natürlich ich. Und, na, wie sieht dieses Stück denn aus? Genau so, wie eben ein Stück Christstollen für einen Automobilverkäufer auszusehen hat:

Ist tatsächlich Zufall, wir haben an dem Christstollen nichts gedreht oder gedrückt! Und gut geschmeckt hat er auch noch. 🙂

Lenas Opel-Corsa-Sondermodell “Satellite”.

Am Donnerstag hat es Timo ja schon anklingen lassen, dass Opel ein Sondermodell des Opel Corsa auflegt, an dem die Opel-Markenbotschafterin Lena Meyer-Landrut tatkräftig als Designerin mitgewerkelt hat. Zusammen mit den Opel-Designern kam unter anderem eine Farbe namens „Guacamole“ heraus, die es (auch zukünftig) nur beim Opel Corsa Satellite geben wird:

Eingeführt wurde das neue Sondermodell von Lena und von Opel-Vertriebschefin Imelda Labbé am vergangenen Mittwoch bei der Tagung der Opel-Händlerschaft in Mainz. Als geneigter Leser wissen Sie ja schon, dass auch wir dort waren, mit unterschiedlichem Erfolg bei der Fotoausbeute. 😉

Der Opel Corsa Satellite kommt als 3-Türer daher und bringt einige zusätzliche Ausstattungsoptionen mit. Neben „Guacamole“ als Farbe (eine Farbnuance von Weiß) gibt es neue 15-Zoll-Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design. Im Innenraum bieten neue Interieurfarben wie „Terracotta“ den passenden Kontrast und sorgen zusammen mit der serienmäßigen Klimaanlage sowie dem Stereo-CD-Radio 30 MP3 mit Triple Info-Display und Lenkradfernbedienung für die richtige Atmosphäre. Mit seinen neuen Frontscheinwerfer in Adleraugen-Optik und den markanten Tagfahrleuchten sowie den neuen Nebelscheinwerfern mit flügelförmiger Chrom-Einfassung ist neue Corsa noch dynamischer und sportlicher. Dazu gibt es auf den hinteren Fensterscheiben eine schicke Solar Protect®-Wärmeschutzverglasung und das Auspuffendrohr in Chrom, ebenfalls alles von Hause aus.

Das Sondermodell ist ab sofort erhältlich (wir haben schon zwei Tage später am Samstag einen verkauft!) und auch schon im Fahrzeug-Konfigurator auf Opel.de zu bestaunen. Und wenn Sie sich dort ihr Wunschauto zusammengestellt haben, ist die Anfrage mit einem Mausklick an uns übertragen und wir nehmen Kontakt mit Ihnen auf. Oder Sie kommen auf eine Tasse Kaffee direkt mal bei uns vorbei und lassen sich von uns ihren Wunsch-Satellite konfigurieren!

Nachbericht zur Walz.

Vor einer Weile bekamen wir Besuch von drei jungen Leuten, die mit ihrem quietschgrünen Opel Corsa bei uns auf den Hof fuhren und ein kleines Problem mit ihrem Fahrzeug hatten. Sie hatten offensichtlich einen „Parkrempler“ auf der Beifahrerseite und der Rempler war derartig unglücklich, dass sich die heruntergefahrene Scheibe nicht mehr hochfahren ließ. Sie fuhren also abends auf den Hof, klingelten an der dort stationierten Notruf-Taste, die automatisch an unsere Rufbereitschaft weiterleitet. Es stellte sich sehr schnell heraus, dass eine schnelle Reparatur nicht so ohne weiteres machbar sein würde, zumal der Opel Corsa ein Mietwagen war. Bis bei Mietwägen jeder Besitzer und Eigentümer sein Okay zu einer Reparatur gibt, vergehen mitunter Tage.

Den drei jungen Besuchern war das aber gar nicht so unrecht, denn sie führte eine Mission durch das Land – sie waren auf der Walz. Nun ist die Walz ja eigentlich etwas, das Handwerksgesellen vorbehalten ist. Nur sie können offiziell für drei Jahre auf die Walz gehen und in der Zeit Land und Leute kennenlernen. Die beiden Studenten Philipp Bertisch und Marcel Günthel studieren Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar und reisten seit Ende Juli durch Deutschland, um im Rahmen ihrer Diplomarbeit kleine Unternehmen auf ihrem Wege zu beraten. Und das eben ganz nach der Idee der Walz: „Wir wollen Meister werden. Der Weg dahin – die Walz.“

Die Idee der Walz muss man uns als Meisterbetrieb nicht erklären. Zwar ist unser letzte Automobilhandwerksgeselle auf der Walz schon (leider) eine ganze Weile her, aber sollen wir denn drei Studenten, die mit ihrem Opel Corsa gestrandet sind, einfach so draußen stehen lassen, wenn sie voll von Ideen sind und zudem ihr Handwerkszeug mit Computer und Kamera schon dabei haben? Also, ein Deal, Kost und Logis auf uns und dafür gibt es Beratung für uns, wie wir den visuellen Auftritt unseres Autohauses verbessern können.

Herausgekommen sind ein paar sehr überraschende Dinge für uns, die uns in unserer täglichen Arbeit gar nicht so sehr bisher aufgefallen sind. Beispielsweise haben einfache Veränderungen im Verkaufsraum dazu geführt, dass wir jetzt die Fahrzeugprospekte und die Tafel mit den Autolack-Varianten umgestellt haben und sich nun zentral an einem anderen Standort befinden. Ein Gummibaum, mit dem wir bisher eher etwas hilflos eine Ecke kaschieren wollten, musste seinen angestammten Platz verlassen und prompt war mehr Platz für ein weiteres Fahrzeug im Showroom da. Das sind alles so kleine und spontane Ratschläge, die wir auch gleich umgesetzt haben.

Zu ihrer 8. Station ihrer Walz haben die Drei auch ein schönes Video gedreht, dass wir an dieser Stelle hier zeigen möchten:

Pforzheim (8.Station) from Wir gehen schon mal vor! on Vimeo.

So wie es den drei gefallen hat, so hat es uns auch sehr gefallen. Die Woche war leider viel zu schnell vorbei, aber der Informationsaustausch in alle Richtungen war eine sehr spannende Angelegenheit. Ich denke, das kommt in dem Film auch ganz gut rüber.

Zwei Änderungen in Sachen WOLKE.

Der geneigte Autofahrer hat in den nächsten Wochen mit zwei Änderungen zu tun, die sich auch beide mit unserer kleinen Wartungsserie zum Thema „WOLKE“ vertragen. Und da über beide Themen noch gar nicht so viel in den Medien gesprochen wurde, hier eine Zusammenfassung. Es betrifft Räder und Kraftstoffe:

Winterreifenpflicht

Nachdem letzten Freitag auch der Bundesrat dem Gesetzesvorhaben zugestimmt hat, geht es nun sehr schnell mit der Winterreifenpflicht, die gilt nämlich schon ab heute. Als Autofahrer sind Sie nun also verpflichtet, bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte nur noch mit Winterreifen oder Ganzjahresreifen unterwegs zu sein. Wer mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld von 40 Euro.

Wie diese Verpflichtung großflächig kontrolliert werden kann, ist freilich ein anderes, spannendes Thema. Für Sie als Autofahrer gilt, dass Sie, wenn es im Winter rutschig wird, das nur noch mit Winterreifen „genießen“ dürfen. Das sollte man aufgrund der deutlich weicheren und damit auch griffigeren Gummimischung sowieso, aber wenn Sie bisher immer gut damit durchgekommen sind, einfach die Sommerreifen weiterzufahren, so ist hiermit nun von Seiten des Gesetzgebers Schluss.

Neuer Kraftstoff ab 1. Januar 2011

Ab dem 1. Januar 2011 wird schrittweise bundesweit an vielen Tankstellen ein neuer Kraftstoff namens „Super E 10“ angeboten. Diesem Kraftstoff wird bis zu 10 Prozent Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen beigemischt, im Gegensatz zu maximal 5 Prozent bei herkömmlichen Super-Kraftstoff. „Super E 10“ ist daher ein guter Schritt für den Klimaschutz und es bleibt abzuwarten, wie sich das im Spritpreis zeigen wird.

Grundsätzlich gilt: Nicht für jedes Auto ist „Super E 10“ geeignet und Sie sollten, bevor Sie das erste mal diesen Kraftstoff tanken wollen, sich bei Ihrem Autohaus kundig machen, ob dieser Kraftstoff für Ihr Fahrzeug freigegeben ist. In Sachen Opel-Fahrzeuge genügt da ein Anruf bei uns, wir haben alle entsprechenden Informationen vorliegen.

Der Opel Astra Sports Tourer.

Endlich ist er da… seit fast genau einem Jahr warten wir auf den Opel Astra Kombi, der ab sofort,wie beim Opel Insignia, Opel Astra Sports Tourer genannt wird. Und er ist wirklich ein Traum:

Vorletztes Wochenende hatten wir die Einführung des Opel Astra Sports Tourer in unserem Autohaus – die reichlich erschienenen und neugierigen Kunden erhielten den ersten Eindruck vom neuen Mitglied der Astra-Familie. Doch was macht der Wagen auf mich für einen Eindruck – ich der Autoverkäufer und auch Autofahrer?

Die Proportionen stimmen – er hat einen sportlichen und eleganten Auftritt, obwohl er ein Kombi ist. Okay, ich gebe es ja zu: Ich bin ein Kombi-Freak und habe mir als Vorführwagen für unser Autohaus gleich einen Astra Sports Tourer mit Sport-Ausstattung reserviert! 🙂 Da ich bei der Verkäuferschulung so einige Motoren gefahren habe, fiel meine Wahl auf den 1.4-Liter mit 140 PS. Gut, nicht der Turbo mit 180 PS, aber ein gutes Mittelmass, denn der Astra soll ja auch noch bezahlbar bleiben, denn sobald die ersten ausgemachten Probefahrten absolviert sind, werde ich mir den Wagen unter den Nagel reissen… ich freu mich schon auf die Sportsitze, die Ambientebeleuchtung, die knackige Schaltung und das geniale Fahrwerk (übrigens wirklich erste Sahne!).

Als Kombi spielt er natürlich seine Stärke bei der Zuladung aus und er ist kein „Möchte-Gern-Kombi“, sondern bringt „Arbeitspferdmentalitäten“ mit. Das Kofferraumvolumen variiert zwischen 500 und sagenhaften 1.550 Litern (mit umgeklappter Rückbank) und zugeladen werden kann mal eben so eine halbe Tonne Ladung. Die Rückbank ist teilbar (60:40), der Gepäckraum bringt einen Zwischenboden mit, es gibt eine niedrige Ladekante und mit der zulässigen Dachlast von 100 kg empfiehlt sich der Astra Sports Tourer auch als ideales Fahrzeug für den Skiurlaub. Kurzum: Ein hochflexibles Auto und damit ein Kombi in bester Tradition.

Selbstverständlich gibt es weiterhin Möglichkeiten zu ausgiebigen Vorführungen im Autohaus und zu Probefahrten, ist doch klar… 🙂 Einfach telefonisch bei mir unter 07231 280009-12 melden und dann finden wir einen Termin.

Pannenkurse im Autohaus.

Eine kleine Vorankündigung in eigener Sache: Am 29. und 30. November finden bei uns im Autohaus jeweils um 19 Uhr wieder unsere berühmten Pannenkurse statt, die wir in regelmäßigen Abständen für Kunden und „Wollen-noch-Kunden-werden“ veranstalten. In gewohnt praxisorientierter Weise erklären wir Ihnen, wie Sie kleine Problemchen Ihres Fahrzeuges erkennen und beheben können, wie Sie beispielsweise Wischerblätter wechseln, wie Sie einen Rad gewechselt bekommen oder mit so modernen Dingen wie einem Reifenflickset umgehen. Moderne Fahrzeuge machen zwar nur noch sehr selten wirklich Kummer, aber wenn es Kummer gibt, ist es immer gut, wenn man weiß, wie man damit umzugehen hat. Und auch Frau! 🙂

Und genau deshalb gibt es eine Neuerung, denn die zwei an sich identischen Termine haben eine Spezialität – der 30. November ist ausschließlich für Autofahrerinnen reserviert. Wenn Sie also als Autofahrerin schon immer mal eine Frage zur Technik Ihres Autos stellen wollten, bei der Sie sich unter Autofahrern, Göttergatten, Werkstattleitern etc. bisher nicht getraut haben, sie zu stellen, dann sind Sie am 30. November bei uns richtig, denn diese Fragen dürfen Sie dann stellen! Da es keine „blöden Fragen“ gibt, beantworten wir Ihnen alles und machen Sie fit in Sachen Pannenkurs!

An beiden Tagen ist übrigens, wie immer, für Essen und Trinken gesorgt. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos, wir bitten jedoch um eine verbindliche Anmeldung unter der Mailadresse pannenkurs@opel-gerstel.de oder telefonisch unter 07231 280009-0.

Terminübersicht Pannenkurse

  • Montag, 29. November 2010, 19 Uhr – Pannenkurs für Autofahrerinnen und Autofahrer
  • Dienstag, 30. November 2010, 19 Uhr – Pannenkurs nur für Autofahrerinnen

Hilfe für eine Kollegin.

Bei all dem Trubel, den wir im Autohaus und in der Autobranche generell haben, vergessen wir viel zu oft, worauf es im Leben eigentlich immer ankommt – nämlich das Leben. Das wird uns manchmal zu selten bewusst und es packt uns vor allem immer dann, wenn man im nächsten Bekanntenkreis mitbekommt, wie ein Mensch, der vor wenigen Wochen noch kerngesund war, plötzlich um sein Leben kämpfen muss.

Zwar nicht direkt im Bekanntenkreis, sondern im Blog der Daimler AG erschien heute ein offener Brief einer Mitarbeiterin der Mercedes-Benz-Bank, die eine Kollegin und beste Freundin hat, die an einer schweren Form der Leukämie erkrankt ist und der nur noch eine schnelle Stammzellenspende helfen kann. Vergessen wir hier einmal alles, was unsere Arbeitgeber und vertretene Automarken zu Konkurrenten macht, egal ob Stern, Blitz oder Ringe, denn der offene Brief macht uns, die auch bloggen, die auch die gleichen beruflichen Leidenschaften haben und die letztendlich auch Menschen sind, sehr betroffen. In eine solche lebensbedrohlichen Situation kann im Prinzip jeder Mensch von heute auf morgen kommen, das macht es umso fataler.

Mit einer passenden Stammzellenspende lässt sich Leukämie heilen, dazu braucht es jedoch einen Spender. Spenden können unter anderem auch Sie, in dem Sie sich bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) unkompliziert mit einem bestellbaren Typisierungsset typisieren lassen. Ihre Typisierungsdaten sind dann entsprechenden Krankenhäusern zugänglich, die im Falle des Falles das Anforderungsprofil eines Patienten abgleichen können und auf diese Weise einen möglichen Spender finden können, der mit einer Stammzellenspende ein Menschenleben retten kann.

Seien Sie so gut und geben Sie sich einen Ruck, wenn Sie sich noch nicht typisieren haben lassen. Genaue Informationen über die Art und Weise einer Typisierung und auch darüber, wie eine Stammzellenspende abläuft, finden Sie auf der obigen Website der DKMS.

Das Raketenflugzeug Opel-Sander RAK 1.

Neulich war ich mit meiner kompletten Familie im TECHNOSEUM, dem Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim. Sehr eindrucksvoll. Rund um Erfindungen, Alltagstechnik und Zukunft wird alles auf einfache Weise beschrieben und erklärt. Viele Modelle, auch zum Ausprobieren, veranschaulichen das. Nicht nur für Kinder interessant… 🙂

Als wir auf dem Weg in die hauseigene Kantine (natürlich den Kindern wegen…) waren, ist mir dieser gelbe Flieger vor die Linse gesprungen:

Bis dato wusste ich nicht, dass es auch Flugzeuge mit der Aufschrift OPEL gibt. Und dieses Raketenflugzeug „RAK 1“ hat eine sehr spannende Geschichte, wie sie typisch für die Opel-Gründerjahre ist.

Der Konstrukteur des Vogels ist der Ingenieur Friedrich Wilhelm Sander, ein Wegbegleiter des Raketenpioniers Fritz von Opel, der auch einfach als „Raketenfritz“ bekannt war. Sander baute mit Unterstützung von Fritz von Opels dieses Raketenflugzeug, nachdem der „Raketenfritz“ mit seinem Raketenwagen, dem „Opel-Sander-Rakwagen 1“, am 11. April 1928 einen damaligen Geschwindigkeitsrekord von 138 km/h erreichte. Die Nachfolger des „Rakwagen 1“ erreichten wenig später mit 235 km/h („Rakwagen 2“) und 254 km/h („Rakwagen 3“) beeindruckende Geschwindigkeiten.

Aber nochmal zurück zum Raketenflugzeug: Den baute Sander nämlich zwar mit Unterstützung von Fritz von Opel, konstruiert wurde das Raketenflugzeug aber von einem anderen Team und das auch nachdem der „Rakwagen 1“ schon fuhr. Dazu scharrte Sander, selbst ein pyrotechnischer Ingenieur, ein Team zusammen, unter anderem mit einem anderen Ingenieur namens Alexander Lippisch und dem Flugzeugingenieur Julius Hatry. Finanziert wurde das Projekt von Fritz von Opel.

Im Sommer 1929 begann das Team, das Raketenflugzeug zu bauen, das dann am 17. September 1929 fertiggestellt wurde und von drei Feststoffraketen, die gerade mal 4 Sekunden brannten, angetrieben wurde. Leute, die sich freiwillig in so ein Teil setzen, müssen das sein, was man landläufig „Teufelskerle“ nennt…

Tatsächlich flog der RAK 1 dann am 30. September 1929 in Frankfurt-Rebstock. Zu diesem Termin lud Fritz von Opel die Presse ein, die dann miterleben durfte, wie er, Fritz von Opel, den „Opel-Sander RAK 1“ rund 2 Kilometer weit flog und das in 80 Sekunden schaffte.

Übrigens: das Essen in der kleinen Kantine war okay. 😉

Hofgespräche.

Da stehe ich auf dem Hof, halte mit einem Kunden ein fröhliches Schwätzchen und es läuft ein anderer, älterer Kunde vorbei. Ich habe ein lächelnden Antlitz im Gesicht, weil ich ja grundsätzlich auch ein aufgeschlossener und fröhlicher Mensch bin:

Kunde: (barsch) „Was lachet Sie?“

Ich: „Ich? Über gar nichts besonderes, ich bin halt ein fröhlicher Mensch.“

Kunde: (immer noch barsch) „So isch’s recht!“

Jahaha, so sind wir hier. Etwas kauzig, aber doch liebenswürdig. 😉

„Lebenslange Garantie“.

Seit Mitte August bietet Opel auf jeden gekauften Neuwagen eine Lebenslange Garantie an. Ich finde genial – es gibt keinen anderen Hersteller, der so lange eine Garantie anbietet. Es handelt sich hierbei um 2 Jahre Gewährleistung und anschließend, bis max. 160.000 km, eine Anschlussgarantie der Firma Car Garantie – einer der größten Garantiegeber Europas. Bis zu einem Kilometerstand von 50.000 km wird im Schadensfall Lohn und Material komplett übernommen. Ab 50.000 km hat der Kunde einen Anteil an den Materialkosten zu tragen – der Lohn wird weiterhin zu 100% übernommen. Jedes Jahr, z. B. bei der Inspektion bei uns, schalten wir die Garantie für 11.90 € frei.

Dass natürlich die Konkurrenz nicht über unser geniales Produkt begeistert ist, erkennt man schon daran, dass jetzt versucht wird, gerichtlich gegen die lebenslange Garantie vorzugehen. Es heißt, der Begriff „lebenslang“ wäre irreführend… Entschuldigung: welcher, zu lebenslanger Haft verurteilte“ Gauner bleibt ein ganzes Leben lang hinter Gitter??? Opel beruft sich hier auf allgemeine Daten und Fakten zum Thema Autoleben! Allein der Mehrwert dieses Produktes ist enorm: Nehme ich nur zum Beispiel einen Opel Astra, fahre jedes Jahr 10.000 km und würde jedes Jahr (nach der Werksgarantie Ende 2. Jahr) eine Anschlussgarantie abschließen, so müsste ich bis zum 16. Jahr eine Summe von (mindestens) 4.186,- € bezahlen !!! (Hallo, das waren einmal über 8.000,- DM!!!). Das nenne ich Vertrauen in sein eigenes Produkt…!!!

Ich würde sagen: „Genialer Schachzug“ 🙂