Archiv des Autors: Andreas Gerstel

Zwei Änderungen in Sachen WOLKE.

Der geneigte Autofahrer hat in den nächsten Wochen mit zwei Änderungen zu tun, die sich auch beide mit unserer kleinen Wartungsserie zum Thema „WOLKE“ vertragen. Und da über beide Themen noch gar nicht so viel in den Medien gesprochen wurde, hier eine Zusammenfassung. Es betrifft Räder und Kraftstoffe:

Winterreifenpflicht

Nachdem letzten Freitag auch der Bundesrat dem Gesetzesvorhaben zugestimmt hat, geht es nun sehr schnell mit der Winterreifenpflicht, die gilt nämlich schon ab heute. Als Autofahrer sind Sie nun also verpflichtet, bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte nur noch mit Winterreifen oder Ganzjahresreifen unterwegs zu sein. Wer mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld von 40 Euro.

Wie diese Verpflichtung großflächig kontrolliert werden kann, ist freilich ein anderes, spannendes Thema. Für Sie als Autofahrer gilt, dass Sie, wenn es im Winter rutschig wird, das nur noch mit Winterreifen „genießen“ dürfen. Das sollte man aufgrund der deutlich weicheren und damit auch griffigeren Gummimischung sowieso, aber wenn Sie bisher immer gut damit durchgekommen sind, einfach die Sommerreifen weiterzufahren, so ist hiermit nun von Seiten des Gesetzgebers Schluss.

Neuer Kraftstoff ab 1. Januar 2011

Ab dem 1. Januar 2011 wird schrittweise bundesweit an vielen Tankstellen ein neuer Kraftstoff namens „Super E 10“ angeboten. Diesem Kraftstoff wird bis zu 10 Prozent Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen beigemischt, im Gegensatz zu maximal 5 Prozent bei herkömmlichen Super-Kraftstoff. „Super E 10“ ist daher ein guter Schritt für den Klimaschutz und es bleibt abzuwarten, wie sich das im Spritpreis zeigen wird.

Grundsätzlich gilt: Nicht für jedes Auto ist „Super E 10“ geeignet und Sie sollten, bevor Sie das erste mal diesen Kraftstoff tanken wollen, sich bei Ihrem Autohaus kundig machen, ob dieser Kraftstoff für Ihr Fahrzeug freigegeben ist. In Sachen Opel-Fahrzeuge genügt da ein Anruf bei uns, wir haben alle entsprechenden Informationen vorliegen.

Der Opel Astra Sports Tourer.

Endlich ist er da… seit fast genau einem Jahr warten wir auf den Opel Astra Kombi, der ab sofort,wie beim Opel Insignia, Opel Astra Sports Tourer genannt wird. Und er ist wirklich ein Traum:

Vorletztes Wochenende hatten wir die Einführung des Opel Astra Sports Tourer in unserem Autohaus – die reichlich erschienenen und neugierigen Kunden erhielten den ersten Eindruck vom neuen Mitglied der Astra-Familie. Doch was macht der Wagen auf mich für einen Eindruck – ich der Autoverkäufer und auch Autofahrer?

Die Proportionen stimmen – er hat einen sportlichen und eleganten Auftritt, obwohl er ein Kombi ist. Okay, ich gebe es ja zu: Ich bin ein Kombi-Freak und habe mir als Vorführwagen für unser Autohaus gleich einen Astra Sports Tourer mit Sport-Ausstattung reserviert! 🙂 Da ich bei der Verkäuferschulung so einige Motoren gefahren habe, fiel meine Wahl auf den 1.4-Liter mit 140 PS. Gut, nicht der Turbo mit 180 PS, aber ein gutes Mittelmass, denn der Astra soll ja auch noch bezahlbar bleiben, denn sobald die ersten ausgemachten Probefahrten absolviert sind, werde ich mir den Wagen unter den Nagel reissen… ich freu mich schon auf die Sportsitze, die Ambientebeleuchtung, die knackige Schaltung und das geniale Fahrwerk (übrigens wirklich erste Sahne!).

Als Kombi spielt er natürlich seine Stärke bei der Zuladung aus und er ist kein „Möchte-Gern-Kombi“, sondern bringt „Arbeitspferdmentalitäten“ mit. Das Kofferraumvolumen variiert zwischen 500 und sagenhaften 1.550 Litern (mit umgeklappter Rückbank) und zugeladen werden kann mal eben so eine halbe Tonne Ladung. Die Rückbank ist teilbar (60:40), der Gepäckraum bringt einen Zwischenboden mit, es gibt eine niedrige Ladekante und mit der zulässigen Dachlast von 100 kg empfiehlt sich der Astra Sports Tourer auch als ideales Fahrzeug für den Skiurlaub. Kurzum: Ein hochflexibles Auto und damit ein Kombi in bester Tradition.

Selbstverständlich gibt es weiterhin Möglichkeiten zu ausgiebigen Vorführungen im Autohaus und zu Probefahrten, ist doch klar… 🙂 Einfach telefonisch bei mir unter 07231 280009-12 melden und dann finden wir einen Termin.

Pannenkurse im Autohaus.

Eine kleine Vorankündigung in eigener Sache: Am 29. und 30. November finden bei uns im Autohaus jeweils um 19 Uhr wieder unsere berühmten Pannenkurse statt, die wir in regelmäßigen Abständen für Kunden und „Wollen-noch-Kunden-werden“ veranstalten. In gewohnt praxisorientierter Weise erklären wir Ihnen, wie Sie kleine Problemchen Ihres Fahrzeuges erkennen und beheben können, wie Sie beispielsweise Wischerblätter wechseln, wie Sie einen Rad gewechselt bekommen oder mit so modernen Dingen wie einem Reifenflickset umgehen. Moderne Fahrzeuge machen zwar nur noch sehr selten wirklich Kummer, aber wenn es Kummer gibt, ist es immer gut, wenn man weiß, wie man damit umzugehen hat. Und auch Frau! 🙂

Und genau deshalb gibt es eine Neuerung, denn die zwei an sich identischen Termine haben eine Spezialität – der 30. November ist ausschließlich für Autofahrerinnen reserviert. Wenn Sie also als Autofahrerin schon immer mal eine Frage zur Technik Ihres Autos stellen wollten, bei der Sie sich unter Autofahrern, Göttergatten, Werkstattleitern etc. bisher nicht getraut haben, sie zu stellen, dann sind Sie am 30. November bei uns richtig, denn diese Fragen dürfen Sie dann stellen! Da es keine „blöden Fragen“ gibt, beantworten wir Ihnen alles und machen Sie fit in Sachen Pannenkurs!

An beiden Tagen ist übrigens, wie immer, für Essen und Trinken gesorgt. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos, wir bitten jedoch um eine verbindliche Anmeldung unter der Mailadresse pannenkurs@opel-gerstel.de oder telefonisch unter 07231 280009-0.

Terminübersicht Pannenkurse

  • Montag, 29. November 2010, 19 Uhr – Pannenkurs für Autofahrerinnen und Autofahrer
  • Dienstag, 30. November 2010, 19 Uhr – Pannenkurs nur für Autofahrerinnen

Hilfe für eine Kollegin.

Bei all dem Trubel, den wir im Autohaus und in der Autobranche generell haben, vergessen wir viel zu oft, worauf es im Leben eigentlich immer ankommt – nämlich das Leben. Das wird uns manchmal zu selten bewusst und es packt uns vor allem immer dann, wenn man im nächsten Bekanntenkreis mitbekommt, wie ein Mensch, der vor wenigen Wochen noch kerngesund war, plötzlich um sein Leben kämpfen muss.

Zwar nicht direkt im Bekanntenkreis, sondern im Blog der Daimler AG erschien heute ein offener Brief einer Mitarbeiterin der Mercedes-Benz-Bank, die eine Kollegin und beste Freundin hat, die an einer schweren Form der Leukämie erkrankt ist und der nur noch eine schnelle Stammzellenspende helfen kann. Vergessen wir hier einmal alles, was unsere Arbeitgeber und vertretene Automarken zu Konkurrenten macht, egal ob Stern, Blitz oder Ringe, denn der offene Brief macht uns, die auch bloggen, die auch die gleichen beruflichen Leidenschaften haben und die letztendlich auch Menschen sind, sehr betroffen. In eine solche lebensbedrohlichen Situation kann im Prinzip jeder Mensch von heute auf morgen kommen, das macht es umso fataler.

Mit einer passenden Stammzellenspende lässt sich Leukämie heilen, dazu braucht es jedoch einen Spender. Spenden können unter anderem auch Sie, in dem Sie sich bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) unkompliziert mit einem bestellbaren Typisierungsset typisieren lassen. Ihre Typisierungsdaten sind dann entsprechenden Krankenhäusern zugänglich, die im Falle des Falles das Anforderungsprofil eines Patienten abgleichen können und auf diese Weise einen möglichen Spender finden können, der mit einer Stammzellenspende ein Menschenleben retten kann.

Seien Sie so gut und geben Sie sich einen Ruck, wenn Sie sich noch nicht typisieren haben lassen. Genaue Informationen über die Art und Weise einer Typisierung und auch darüber, wie eine Stammzellenspende abläuft, finden Sie auf der obigen Website der DKMS.

Das Raketenflugzeug Opel-Sander RAK 1.

Neulich war ich mit meiner kompletten Familie im TECHNOSEUM, dem Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim. Sehr eindrucksvoll. Rund um Erfindungen, Alltagstechnik und Zukunft wird alles auf einfache Weise beschrieben und erklärt. Viele Modelle, auch zum Ausprobieren, veranschaulichen das. Nicht nur für Kinder interessant… 🙂

Als wir auf dem Weg in die hauseigene Kantine (natürlich den Kindern wegen…) waren, ist mir dieser gelbe Flieger vor die Linse gesprungen:

Bis dato wusste ich nicht, dass es auch Flugzeuge mit der Aufschrift OPEL gibt. Und dieses Raketenflugzeug „RAK 1“ hat eine sehr spannende Geschichte, wie sie typisch für die Opel-Gründerjahre ist.

Der Konstrukteur des Vogels ist der Ingenieur Friedrich Wilhelm Sander, ein Wegbegleiter des Raketenpioniers Fritz von Opel, der auch einfach als „Raketenfritz“ bekannt war. Sander baute mit Unterstützung von Fritz von Opels dieses Raketenflugzeug, nachdem der „Raketenfritz“ mit seinem Raketenwagen, dem „Opel-Sander-Rakwagen 1“, am 11. April 1928 einen damaligen Geschwindigkeitsrekord von 138 km/h erreichte. Die Nachfolger des „Rakwagen 1“ erreichten wenig später mit 235 km/h („Rakwagen 2“) und 254 km/h („Rakwagen 3“) beeindruckende Geschwindigkeiten.

Aber nochmal zurück zum Raketenflugzeug: Den baute Sander nämlich zwar mit Unterstützung von Fritz von Opel, konstruiert wurde das Raketenflugzeug aber von einem anderen Team und das auch nachdem der „Rakwagen 1“ schon fuhr. Dazu scharrte Sander, selbst ein pyrotechnischer Ingenieur, ein Team zusammen, unter anderem mit einem anderen Ingenieur namens Alexander Lippisch und dem Flugzeugingenieur Julius Hatry. Finanziert wurde das Projekt von Fritz von Opel.

Im Sommer 1929 begann das Team, das Raketenflugzeug zu bauen, das dann am 17. September 1929 fertiggestellt wurde und von drei Feststoffraketen, die gerade mal 4 Sekunden brannten, angetrieben wurde. Leute, die sich freiwillig in so ein Teil setzen, müssen das sein, was man landläufig „Teufelskerle“ nennt…

Tatsächlich flog der RAK 1 dann am 30. September 1929 in Frankfurt-Rebstock. Zu diesem Termin lud Fritz von Opel die Presse ein, die dann miterleben durfte, wie er, Fritz von Opel, den „Opel-Sander RAK 1“ rund 2 Kilometer weit flog und das in 80 Sekunden schaffte.

Übrigens: das Essen in der kleinen Kantine war okay. 😉

Hofgespräche.

Da stehe ich auf dem Hof, halte mit einem Kunden ein fröhliches Schwätzchen und es läuft ein anderer, älterer Kunde vorbei. Ich habe ein lächelnden Antlitz im Gesicht, weil ich ja grundsätzlich auch ein aufgeschlossener und fröhlicher Mensch bin:

Kunde: (barsch) „Was lachet Sie?“

Ich: „Ich? Über gar nichts besonderes, ich bin halt ein fröhlicher Mensch.“

Kunde: (immer noch barsch) „So isch’s recht!“

Jahaha, so sind wir hier. Etwas kauzig, aber doch liebenswürdig. 😉

„Lebenslange Garantie“.

Seit Mitte August bietet Opel auf jeden gekauften Neuwagen eine Lebenslange Garantie an. Ich finde genial – es gibt keinen anderen Hersteller, der so lange eine Garantie anbietet. Es handelt sich hierbei um 2 Jahre Gewährleistung und anschließend, bis max. 160.000 km, eine Anschlussgarantie der Firma Car Garantie – einer der größten Garantiegeber Europas. Bis zu einem Kilometerstand von 50.000 km wird im Schadensfall Lohn und Material komplett übernommen. Ab 50.000 km hat der Kunde einen Anteil an den Materialkosten zu tragen – der Lohn wird weiterhin zu 100% übernommen. Jedes Jahr, z. B. bei der Inspektion bei uns, schalten wir die Garantie für 11.90 € frei.

Dass natürlich die Konkurrenz nicht über unser geniales Produkt begeistert ist, erkennt man schon daran, dass jetzt versucht wird, gerichtlich gegen die lebenslange Garantie vorzugehen. Es heißt, der Begriff „lebenslang“ wäre irreführend… Entschuldigung: welcher, zu lebenslanger Haft verurteilte“ Gauner bleibt ein ganzes Leben lang hinter Gitter??? Opel beruft sich hier auf allgemeine Daten und Fakten zum Thema Autoleben! Allein der Mehrwert dieses Produktes ist enorm: Nehme ich nur zum Beispiel einen Opel Astra, fahre jedes Jahr 10.000 km und würde jedes Jahr (nach der Werksgarantie Ende 2. Jahr) eine Anschlussgarantie abschließen, so müsste ich bis zum 16. Jahr eine Summe von (mindestens) 4.186,- € bezahlen !!! (Hallo, das waren einmal über 8.000,- DM!!!). Das nenne ich Vertrauen in sein eigenes Produkt…!!!

Ich würde sagen: „Genialer Schachzug“ 🙂

Her mit Ihren Opel-Geschichten!

Als ich vor kurzem gehört habe, daß Opel und Lena als neue Markenbotschafterin ab sofort gemeinsame Wege gehen wollen, bekam ich (ganz ernst) Gänsehaut. Sofort hatte ich die Bilder vom Sieg beim Grand Prix vor Augen. Einfach genial wie unkonventionell und frisch Lena die Sache angepackt hatte! Ich finde Lena passt super in unser frisches Erscheinungsbild – Sie passt zu unseren vielen neuen Innovationen oder wie Opel sagen würde: „Ausschlaggebend für die Verpflichtung von Lena als Markenbotschafterin ist neben ihrem außerordentlichen Talent die erfrischende Unbekümmertheit, mit der sie Ihre Musik präsentiert.“

Sie ist Opel! Übrigens war ihr erstes Auto ein Corsa…

Und nun hat Opel mal wieder eine geniale Aktion gestartet: Auf www.opel-storys.de kann jeder seine individuellen Erfahrungen mit Opel schildern. Jeder der hier seine Erfahrungen schildert, bekommt einen Gutschein-Code mit dem er bei Kauf eines Neuwagens einen Loyalitätsbonus erhält – das sind dann immerhin bis zu 2.700,-€!!! Gewinnen kann man hierbei auch etwas: Konzertkarten von Lena, vor und hinter der Bühne. Also Jungs (und Mädels): Ran an die Tasten… 🙂

Der Opel Astra Sports Tourer in den Startlöchern.

Bei Opel gibt es ständig etwas zu erleben. Kaum haben wir den neuen Opel Meriva B vorgestellt und quasi noch warm im Ausstellungsraum, kündigt sich schon die nächste Einführung an, die mindestens genauso spannend wird: Der Opel Astra Sports Tourer, den man jetzt auch auf der Opel-Website konfigurieren kann, wie die emsigen Kollegen von Opel-Astra-Blog gestern vermeldeten. Der Opel Astra Sports Tourer ist übrigens das, was wir auch „Kombi“ nennen – die Kombi-Variante des Opel Astra. Manche sagen zum Kombi auch „Auto mit Hintern“. Na gut. 🙂

Opel Astra Sports Tourer

Und die dortige Konfiguration macht richtig Spaß, denn wenn man als Interessent das Auto fertig konfiguriert hat, kann mit einem Knopfdruck eine Händleranfrage (natürlich bei uns!) gestartet werden. Im Herbst wird die Einführung stattfinden, aber das werden Sie hier mit Sicherheit noch ein paar Mal lesen, denn auf den Opel freuen sich neben einigen Kunden, die tatsächlich schon bei uns nachgefragt haben, auch wir!

„Holzsitzbank“ bei Google.

Gestern noch gelacht, heute gestaunt: Der gestrige Artikel zum Transport einer Holzsitzbank ist aktuell bei Google zwar (noch) nicht auf Seite 1, aber immerhin schon auf Seite 2 und dort auf Platz 12. Vielleicht sollten wir doch noch ein Standbein im Holzsitzbankbusiness im Auge behalten. 😉

Update am 31. Juli 2010: Jetzt sind wir doch noch auf Seite 1 bei Google vorgedrungen, auf Platz 5. Ein herzliches Willkommen allen Google-Nutzern, die nach dem Begriff „Holzsitzbank“ suchen. Wir bauen zwar keine Holzsitzbänke, bei uns können Sie aber Autos kaufen, mit denen sie sie dann transportieren können. 🙂