Archiv der Kategorie: Verantwortung

Unser Vivaro am Holidaypark.

Unsere beiden Miet-Vivaro Combi (also der Vivaro als Personentransporter) sind recht beliebt für Gruppen- und Vereinsausfahrten und werden dementsprechend auch regelmäßig für solche Aktionen angemietet. So hier zum Beispiel von der Jugendfeuerwehr Niefern-Öschelbronn, die neben eigenen Mannschaftsfahrzeugen noch zusätzliche Transportkapazitäten gebraucht haben, um alle jungen Feuerwehrleute zum Holidaypark nach Rust zu transportieren. Aber klar doch, solche Reservierungen für Rettungskräfte (nicht „von morgen“, sie retten ja auch heute schon) machen wir gern.

Wir fügen sicherheitshalber hinzu: Nicht alle abgebildeten Jugendlichen wurden in unserem Vivaro gleichzeitig transportiert. Die weiteren Transportfahrzeuge der Feuerwehr finden sich hinter dem Vivaro und links auf dem Bild. 🙂

(Wir haben nachträglich den besuchten Park geändert, wir haben versehentlich den Europapark als Ziel angegeben, aber die Jugendfeuerwehr war im Holidaypark in Haßloch in der Pfalz. Auch ein sehr schöner Unterhaltungspark!)

Wie das Öl kommt, so geht es auch wieder.

Vor einigen Jahre hatten wir die Anlieferung des Motorenöls beschrieben. Wir hatten dann auch geschrieben, wohin es kommt. Aber wie das gebrauchte Öl wieder wegkommt, das fehlte noch. Und nun haben wir den Entsorger endlich auch einmal fotografieren können.

Denn auch in Sachen Entsorgung kommt ein LKW, in unserem Fall aus Eislingen an der Fils. Die Kollegen nehmen das Altöl, das wir in einem spezielle Behälter im Keller sammeln, mit ihrem Tankwagen mit in ihre Raffinerie und machen aus dem Altöl tatsächlich neue Produkte wie Schmierstoffe, Fluxöle (zur Verarbeitung von Bitumen notwendig) oder Brennstoffe.

Altöl ist daher nicht einfach nur Abfall (der selbstverständlich fachgerecht entsorgt werden muss), sondern wertvolle Basis für weitere Produkte.

Wir verdienen allerdings an der Entsorgung so gut wie nichts, denn das meiste geht hier schon auf den Transport des Öles drauf. Denn wenn wir es nicht fachgerecht entsorgen können, könnten wir auch keine Ölwechsel mehr durchführen.

Unsere Event-Maskottchen der Sterneninsel Pforzheim.

Wer uns schon einmal auf einem Event besucht hat und vor meinem großen Yamaha-Mischpult (ein LS9-32, mein ganzer Stolz…) stand, wird sich vielleicht über diese zwei Wichte gewundert haben, die seit 2016 mein Mischpult begleiten und kurzerhand auch in einem der Flightcases, in denen sich das mobile Eventequipment findet, leben.

Unsere Sterneninsel-Maskottchen

Das sind nicht einfach zwei Figuren, sondern das sind die offiziellen Maskottchen des Kinder- und Jugendhospitzdienstes Sterneninsel e.V., den wir einst in der Lets-Dance-Show in der Galeria Kaufhof unterstützt haben. Ein Maskottchen gehört mir und eines Besim, aber beide Maskottchen gehören eben zu unserem Equipment und dürfen bei jedem Event „raus“ und aufpassen. Und – toitoitoi – seitdem wir diese niedlichen Maskottchen auf Außendienst haben, ist weder ein Event ins Wasser gefallen, noch größere Technik ausgefallen. Wir Event-Leute haben ja durchaus Respekt und Demut vor solchen Dingen und wir als Menschen vor der aufopferungsvollen Arbeit der Sterneninsel-Menschen.

Unsere Sterneninsel-Maskottchen auf Außendienst als Event-Security

Journalistischer Besuch.

Vor einigen Tagen hatten wir nach langer Zeit wieder journalistischen Besuch. Der freie Journalist Martin Scheele kam nebst Fotograf aus dem fernen Hamburg zu uns ins „gallische Opel-Dorf“ zum Hausbesuch. Recherchiert wurde dabei für einen Beitrag der BDK-Bank, der „Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe“, mit der wir regelmäßig eine Reihe von Finanzierungen abwickeln. Schwerpunkt dabei der Einsatz von Social Media im Autohaus-Umfeld und dazu können wir bekanntlicherweise eine ganze Menge sagen, so nach fast 8 Jahren Gerstelblog und 1.200 Artikeln. 🙂

Solche Interviews sind für uns auch immer sehr spannend, denn aus vielen Fragen lernen wir selbst eine ganze Menge über die Wahrnehmung unserer Inhalte „draußen“. Wir haben da natürlich eine gewisse „Betriebsblindheit“, so wie das jeder hat, der tagtäglich alles in seinem Job gibt und daher ist der Blick von „draußen“ einfach wichtig, aus Kundensicht und auch aus Sicht von Kommunikationsprofis.

Vorverkauf zum Duckrace Pforzheim 2016.

Logo Duckrace PforzheimDas traditionelle Entenrennen auf der Enz gehört inzwischen zu einer guten Tradition im Pforzheimer Frühling. Dieses Jahr ist es am Sonntag, 29. Mai 2016 soweit – um Punkt 15 Uhr werden wieder auf Höhe der St.-Maur-Halle im Enzauenpark eine große Horde an gelben Quietscheenten ins Wasser gelassen und einige Hundert Meter in einem Zieleinlauf erwartet.

Wir sind auch dieses Jahr wieder ab sofort eine offizielle Vorverkaufsstelle für das Duckrace. Für 5 Euro bekommen Sie dazu bei uns eine Rennlizenz, die fest mit einer teilnehmenden Ente verknüpft ist. Die Enten selbst werden von der Rennleitung bis zum Start sicher verwahrt, damit es auch ja keine Manipulationen einzelner Enten gibt. Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Je mehr Rennlizenzen Sie kaufen, desto höher ist Ihre Chance.

Zugute kommen die Erlöse wieder einem guten Zweck, denn damit werden Projekte für Kinder und Jugendliche in Pforzheim gefördert. Veranstaltet wird das Duckrace auch dieses Jahr von der Ersten Bürgerstiftung Pforzheim-Enz und Studenten der Wirtschaftsfakultät der Hochschule Pforzheim und de

Wechsel an der Spitze der KFZ-Innung.

Timo Gerstels Engagement in der lokalen Innung des KFZ-Gewerbes zieht sich in den sechs Jahren, in denen das Gerstelblog bereits existiert, immer wieder durch das selbige. Eine agile Innung ist wichtig für das KFZ-Gewerbe, um die Servicequalität zu erhalten, funktionsfähige Schiedsstellen zu unterhalten und nicht zuletzt zur regelmäßigen Aus- und Fortbildung des Fachpersonals. Kraftfahrzeugtechnik ist eine sich ständig weiterentwickelnde Wissenschaft, die auch entsprechend ausgebildete Fachkräfte erfordert.

Aus der Mitgliederversammlung der lokalen KFZ-Innung, die letzte Woche abgehalten wurde, gibt es die Kunde zu vermelden, dass Timo Gerstel nun dem Vorstand der KFZ-Innung Pforzheim/Enz als Obermeister vorsteht und damit nach 20 erfolgreichen Jahren den bisherigen Obermeister Jürgen Kellenberger ablöst, der das Amt der nächsten Generation in die Hände gibt und fortan als Ehrenobermeister der Innung fungiert. Desweiteren wurde Roland Bechtold aus Grunbach als neues Vorstandsmitglied gewählt. Sowohl Gerstel als auch Bechtold erhielten jeweils ein einstimmiges Votum der Mitglieder.

Von links: Hauptgeschäftsführer Cartsen Beuss vom Landesverband des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg, der neue Obermeister Timo Gerstel und sein Amtsvorgänger Jürgen Kellenberger sowie Dr. Harry Brambach, Vorsitzender des Kfz-Landesverbands Baden-Württemberg (Foto: Mathias Morlock)

Von links: Hauptgeschäftsführer Cartsen Beuss vom Landesverband des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg, der neue Obermeister Timo Gerstel und sein Amtsvorgänger Jürgen Kellenberger sowie Dr. Harry Brambach, Vorsitzender des Kfz-Landesverbands Baden-Württemberg (Foto: Mathias Morlock)

Die offizielle Pressemitteilung mit für die Pressearbeit freigegebenen Bildern findet sich auf der Homepage der Kreishandwerkerschaft Pforzheim-Enzkreis.

Unser Engagement in Sachen Praktika.

So wie viele Handwerksbetriebe bieten auch wir Berufspraktika für junge Menschen an, die sich in ihrer Berufswahl nicht ganz sicher sind und zunächst einmal in die Werkstattwelt hineinschnuppern möchten. Manchmal kommen die Umstände aber auch ganz anders. Zur Zeit haben wir nämlich einen jungen, hochmotivierten Praktikanten namens Shervan am Start, der aus Syrien flüchten musste und nun bei uns in Pforzheim lebt. Über die Johanna-Wittum-Schule und die KFZ-Innung Pforzheim/Enzkreis kam der Kontakt zustande und wir mussten da nicht lange überlegen. Praktikum ist Praktikum.

Die Pforzheimer Zeitung hat am Samstag ein Portrait von Shervan veröffentlicht und wir möchten da einmal freundlich zum Lesen einladen:

Reifen für die Ausbildung.

Zur Ausbildung von Kfz-Mechatronikern gehört auch die Montage von Rädern und die Reifenkunde. Reifen und Räder gehören bei Autowerkstätten immerhin zu den Gegenständen, die mit Abstand die meisten Kundenkontakte erzeugen und daher ist hier eine gute Fachkunde absolut wichtig. Unsere Auszubildende haben beispielsweise bei uns nicht einfach nur die Aufgabe, Räder einzulagern, sondern sind auch dafür zuständig, den Reifenzustand zu bewerten und zu katalogisieren. Erfahrung und ein gutes Gespür für Rädertechnik – das müssen wir vermitteln.

Da mussten wir bei der Bitte der Kfz-Abteilung der Alfons-Kern-Schule, die Berufsschule unserer Azubis, nicht lange fackeln: Es werden Reifen und Felgen gebraucht, um diese im Schulunterricht zu montieren. Wir haben immer einen Bestand von Reifen im Haus, die wir aber ab einer bestimmten Lagerzeit nicht mehr verkaufen können. Für das Recycling wären sie zu schade und daher packen wir noch ein paar alte Felgen dazu und fertig ist das Schulungsmaterial!

Rädermaterial für die Berufsschule

Mit Reifen, die noch im vollen Profil ist, lässt sich auch viel besser arbeiten und beispielsweise auf die Besonderheiten von Reifenprofilen eingehen.

Günther Gerstel (1946-2015).

Günther Gerstel (1946-2015)Wir haben die traurige Nachricht zu vermelden, dass unser Vater und ehemaliger Geschäftsführer unseres Autohauses am vergangenen Dienstag im Alter von 68 Jahren nach längerer Krankheit von uns gegangen ist.

Günther Gerstel trat im Jahre 1965 als dritte Generation als KFZ-Mechaniker ins Unternehmen ein und führte zunächst mit unserem Großvater Hubert und unserem Großonkel Bruno Gerstel die Geschäfte. 1972 legte er die Meisterprüfung in Karlsruhe ab. Ab 2000 übernahm er alleinig die Geschäftsführung. Im Jahr 2011 ging er in seinen wohlverdienten Ruhestand, seit diesem Zeitpunkt führen Andreas und ich die Geschäfte des Hauses als Familienbetrieb weiter.

Wir wir alle hat auch unser Vater das Autogeschäft vom ersten Tag an hautnah miterlebt, damals noch in den schweren Nachkriegsjahren und der nachfolgenden Zeit des Wirtschaftswunders. Im Autohaus war es ihm vergönnt, gleich fünf Jahrzehnte mitzuerleben, angefangen von den 1960er Jahren mit den stolzen Opel-KAD-Modellen (Kapitän-Admiral-Diplomat) bis hin zum Jahre 2011 mit der Vorstellung des ersten alltagstauglichen Elektrofahrzeug, dem Opel Ampera. „Benzin im Blut“ war auch für ihn kein Fremdwort, sondern Lebensphilosophie und der tägliche, direkte Kontakt mit unseren Kunden eine Selbstverständlichkeit. Ein getrenntes „Chefbüro“ abseits vom Servicebereich? Ein Ding der Unmöglichkeit, auch für ihn.

Was von ihm bleibt sind unendlich viele Geschichten und Taten, nicht nur bei uns, sondern auch bei unseren langjährigen Mitarbeitern und bei vielen unserer Kunden. Beim kleinen Schwätzchen am Rande gab es zu jedem Thema Rat und Tat von ihm, ob nun Freude, Traurigkeit, Erfolge, Niederlagen, Enttäuschungen. Das besondere Etwas in menschlichen Beziehungen, in solchen Situationen eine Empathie für sein Gegenüber zu haben, das hatte auch er und das ist das, was wir auch pflegen und weitertragen. Solche Erinnerungen können unseren menschlichen Verlust sicherlich nicht ersetzen, aber zumindest erträglicher machen. Seine Spuren und Ziele finden sich in unserem gesamten Haus und für uns alle war er bis zuletzt unser wichtigster Ratgeber.

Die Beisetzung fand am gestrigen Montag im engsten Familienkreis statt, so wie es sein persönlicher Wunsch war. Wir bitten dafür um Verständnis. Wir wollen diese Woche auch keine weiteren Artikel im Gerstelblog veröffentlichen, wir machen nächste Woche an dieser Stelle weiter.

Andreas und Timo Gerstel

„Alte Hasen“ zu Besuch im Autohaus.

Wer jetzt aus dem Titel herausliest, dass vielleicht eine Truppe von Kfz-Meistern oder Ruheständlern bei uns im Autohaus eingelaufen ist, wird nun jäh enttäuscht werden: Denn tatsächlich geht es bei den „alten Hasen“ um etwas ganz anderes, nämlich um Nachwuchsförderung innerhalb unserer Kfz-Innung in Pforzheim und dem Enzkreis. Und die „alten Hasen“ sind die Dozenten. Aber mal von vorn:

Innerhalb unserer Kfz-Innung sind wir schon seit einer ganzen Weile der Meinung, dass den heutigen Azubis zum Kfz-Mechatroniker einige wichtige Lehrinhalte abhanden kommen. Das liegt vor allem daran, dass das Berufsbild des Mechatronikers schon im Namen das Wort „Elektronik“ enthält – moderne Autos sind nicht einfach nur eine Ansammlung von mechanisch wirkenden Teilen, sondern mit gehöriger Computerpower versehen. Aber trotz der Notwendigkeit, dass man sich als Kfz-Mechatroniker hier auskennen muss, gehört grundlegendes und heute vielleicht nicht mehr aktuelles Fahrzeugwissen dazu. Ein gutes Beispiel dafür ist der Vergaser, den man heute kaum noch in modernen Autos findet. Wer aber an einem Oldtimer arbeiten soll, muss wissen, wie der Vergaser funktioniert.

Aus diesem Grund unser „Alte-Hasen“-Projekt. An vier aufeinander folgenden Samstagen laden sich die Kfz-Mechatroniker-Azubis des dritten und vierten Lehrjahres in Pforzheim und dem Enzkreis zu einem Schulungstag in ein Autohaus ein und werden dort von einem Dozenten für genau diese Probleme geschult. Die Fragen bringen dabei die Azubis weitgehend selbst mit, während der Dozent die Antworten gibt.

"Alte Hasen" der Kfz-Innung Pforzheim/Enzkreis im Autohaus Gerstel

Nachdem nun die ersten zwei Samstage im Autohaus Elsässer stattfanden, finden die beiden weiteren Samstage bei uns im Autohaus statt. Der erste Samstag – letzten Samstag – drehte sich dabei rund um Fragen zum Getriebe und da war dann unser Getriebestand gefragt, an dem wir Getriebe prüfen und reparieren. Solche Getriebestände gibt es heutzutage schon in vielen Werkstätten gar nicht mehr, wir legen aber großen Wert darauf, Getriebe noch selbst reparieren zu können. Und mit dem „Alte-Hasen“-Projekt schulen wir letztendlich auch unsere eigenen Azubis.

"Alte Hasen" der Kfz-Innung Pforzheim/Enzkreis im Autohaus Gerstel