Was ist eigentlich EURO 6d-TEMP?

In Sachen Abgasnormen haben wir in den letzten Monaten einiges zu erklären gehabt und haben immer noch viel neues. Zum Beispiel zur Abgasnormen-Familie EURO 6. Denn die hat inzwischen vier Normen:

  • EURO 6b
  • EURO 6c
  • EURO 6d-TEMP
  • EURO 6d

Die Unterscheidung dieser Unternormen ist gar nicht so kompliziert.

Euro 6b und der Rest der Familie.

EURO 6b unterscheidet sich von allen weiteren EURO-6-Normen, indem die Werte von EURO-6b-zertifizierten Fahrzeugen nach dem so genannten NEFZ-Testzyklus gemessen wurden. Das ist ein strenger Testzyklus, der nach Aussage vieler Experten jedoch nicht sehr praxisnah ist.

Sprich: EURO 6b kann alles, was alle anderen EURO-6-Normen können, aber gemessen wurden diese Werte nach dem alten NEFZ-Testzyklus.

Der Nachfolger EURO 6c ist also das, was Standard ist und nach dem neuen, praxisnäheren Testzyklus WLTP („Worldwide harmonized Light vehicles Test procedure“) gemessen wurde.

EURO 6d-TEMP und EURO 6d

Bei den EURO-6d-Normen gelten im Prinzip alle Grenzwerte von EURO 6c, nur sind bei diesen Normen zusätzlich noch Werte für den so genannten „RDE-Konformitätsfaktor“ dabei. Dieser Faktor wurde eingeführt, um real auftretende Werte zu bekommen. Gemessen wird hierbei mit Fahrzeugen, die ein Abgasmesswerkzeug an Bord haben. So können diese Werte nicht manipuliert werden wie bisher mit dem NEFZ-Zyklus, der bei einigen Autoherstellern von der Elektronik erkannt wurde und dann manipulierte Messwerte entstanden.

Dieser RDE-Faktor ist bei EURO 6d-TEMP 2,1 und bei EURO 6d dann 1,5. Angepeilt werden soll zukünftig EURO 6d, die Norm EURO 6d-TEMP ist, so wie es der Name schon sagt, eine vorübergehende Norm, so dass EURO 6d spätestens bei allen neuen Typen ab 1. Januar 2020 und bei allen erstzugelassenen Fahrzeugen ab 1. Januar 2021 gefordert wird, übrigens unabhängig davon, ob Diesel oder Benziner.

Wie erkennt der Laie nun, welche EURO-6-Norm ein Auto hat?

Leidiges Thema: So ohne weiteres nämlich mangels Plakette überhaupt nicht, davon hatten wir es vor einigen Monaten ja schon mal. Es gibt weiterhin keine Plakette, die mehr als die „grüne Plakette“ kann, der Gesetzgeber ist hier nicht weitergekommen.

Daher sind Informationen über die EURO-Abgasnorm aus den Dokumentationen der Autohersteller herauszulesen. In allen Verkaufsunterlagen finden sich entsprechende Angaben. Oder Sie fragen einfach weiterhin uns Autohändler und Werkstätten. 🙂

Sitzmöglichkeiten im Verkauf.

Besim lag uns seit Jahren mit dem Thema in unterschiedlicher Intensität auf den Ohren, jetzt haben wir es realisiert: Wir haben eine Sitzbank im Verkaufsraum. Im Servicebereich haben wir ja schon seit vielen Jahren Kinosessel für unsere wartenden Kunden (und seit letztes Jahr richtig schöne und neue Sitze), im Verkauf aber war durch die erforderlichen Umbauten in Sachen neuer Opel Corporate Identity nicht so recht planbar, was wir für Möbel noch zusätzlich aufstellen können.

Nun aber passt es, unser Bereich hinten an der Opel-Wand mit kleinem Kühlschrank hat nun eine gemütliche Sitzbank und wir werden da eine kleinen „Lounge-Bereich“ machen. Ein kleines Tischchen folgt noch und dann können wir auch in gemütlicher Atmosphäre beraten. 🙂

Weihnachtsbaum 2018.

Und auch in diesem Jahr haben wir vom Verkauf den „Weihnachtsbaum-Battle“ überlegen gewonnen. Denn während der Weihnachtsbaum im Service noch nicht einmal aufgestellt ist, blinkt unser Weihnachtsbaum im Verkauf bereits schon. Und einen Opel-Blitz gibt es obenauf auch noch.

Dank an meine Kollegen Svenja und Thomas im Verkauf, die auch in diesem Jahr diese wichtige Krone für unsere Abteilung gesichert haben!

Defekte Xenon-Leuchtanlage: Nichts für Unbefugte.

Das Hochspannungs-Warnzeichen auf dem Steuergerät für das Xenon-Leuchtmittel in einem Opel Insignia spricht eine deutliche Sprache: Hier fließt richtig Strom. Zwar ist die Stromstärke verhältnismäßig klein, dafür aber die Spannung sehr hoch, nämlich 1.100 Volt im Wechselstrombetrieb. So ein Stromschlag tut nicht nur weh, sondern ist potentiell lebensgefährlich.

Daher ist ein defekter Xenon-Scheinwerfer nichts, an was ein Unbefugter herumdoktern sollte. Glücklicherweise sind Xenon-Leuchtanlagen sehr langlebig, aber durch einen Unfall oder unsachgemäße Behandlung ist es möglich, dass Feuchtigkeit in die eigentlich hermetisch abgesicherten Gerätschaften kommt und dann ist der Kurzschluss weitgehend nur noch eine Frage der Zeit. Glücklicherweise verhindert die zuständige Sicherung Schlimmeres und gibt im Falle des Kurzschlusses den Geist auf.

Daher gilt auch der wichtige Ratschlag: Wenn ein Xenon-Scheinwerfer nicht mehr funktioniert und beim Blick auf die Sicherung erkennbar ist, dass die entsprechende Sicherung durchgebrannt ist, dann ist das ein Fall für die fachkundige Autowerkstatt. Ohne Grund geht eine Sicherung üblicherweise nicht kaputt und der einfache Austausch einer Sicherung führt meist dazu, dass gleich die nächste Sicherung durchbrennt.

Ein ganz bunter Papp-ADAM und ein wenig Trauer.

Von unserem Herbstfest haben wir noch ein paar Überbleibsel, nämlich einige Papp-ADAM in ganz besonderen „Lackierungen“. Der Kollege hier ist ganz gewagt. Wir bezweifeln zwar, dass man ihn so konfigurieren kann, aber dennoch … gelungen. 🙂

Wir haben für alle Marketing-Aktivitäten rund um den Opel ADAM eine interne Losung, die hier wunderbar passt – „Mit dem ADAM kann man das machen!“ So etwas trauern wir ja schon, dass Opel den ADAM zum Mai 2019 abkündigt, denn mit keinem anderen Auto haben wir wirklich mehr Spaß gehabt und Neues gelernt, als mit dem ADAM. Der Begriff „Sympathieträger“ hat für dieses Auto wirklich exakt gepasst und der Marken-Neuaufbau mit der Umparken-im-Kopf-Kampagne wäre ohne den ADAM undenkbar gewesen.

(Modell)Auto des Jahres 2018: Der Opel Kadett C Coupé.

Der Opel Kadett C Coupé kann es halt, auch nach vielen Jahren. Denn dieses Modell in Blau ist Auto des Jahres geworden. Also Modellauto des Jahres. 🙂

Die Zeitschrift „MODELL FAHRZEUG“ prämierte dieses Jahr zum 28. Mal die Modellautos des Jahres. Unter vielen Rubriken glänzt die wichtigste Rubrik, nämlich eben das Modellauto des Jahres. Und das ist das besagte Modell Kadett C Coupé des Herstellers Wiking im Maßstab 1:87 für schmale 16,99 Euro. So günstig kommt man an keinen gut erhaltenen Kadett mehr. Und für die 16,99 Euro gibt es auch ein echtes Sammlerstück, denn das Modell verzückt auf den Fotos selbst uns gestandene Autoleute, die üblicherweise „große Autos“ verkaufen und reparieren.

Hier geht es lang zum Bericht und zu den Bildern: Große Bühne für die Topmodels en miniature

(Aber natürlich nicht nur: Modellsammler kommen bei uns im Verkauf auch auf ihre Kosten, denn wir haben immer noch eine Reihe von Opel-Modellen in der Vitrine stehen. Und wie uns einmal ein erstaunter Kunde erzählte, stehen da sogar noch Modelle, die bei vielen Opel-Händlern und selbst direkt bei Opel als Spielzeugmodelle schon lange nicht mehr erhältlich sind. Wie es halt auch im Großen ist: Immer zuerst bei den kleineren Händlern schauen, da stehen die Schnäppchen!)

Ein ganz spezieller Opel-Weihnachtsstern.

Kollege Uli, versierter Elektronikbastler im Haus, hat wieder zugeschlagen. Dieses Mal mit einem ganz besonderen Weihnachtsstern, wieder hergestellt aus Materialien, die sich in einem normalen Opel-Autohaus finden lassen – alter Opel-Blitz, ein Opel-Kugelschreiber, eine Schaltdose und eine selbst gelötete Schaltung mit LED.

Und richtig komfortabel ansteuerbar ist das Ding. Das haben wir in einem kleinen Video festgehalten:

Filmdreh in der Garage.

Dieser Tage drehen wir an geheimen Orten einen kleinen Film, bei dem wir noch nicht sagen möchten, für was genau er ist, denn es soll tatsächlich eine echte Überraschung sein, an der wir schon eine ganze Weile arbeiten. 🙂

Produziert wird das gute Stück von den Profis von Indigo Pictures aus Pforzheim – wird also ein echtes Stückchen Film aus Pforzheim. Und für das passende Bild wirft sich Stefan Kling auch mal direkt auf den Boden, wenn es sein muss.

Die erste Vorführung des Filmes gibt es natürlich hier im Gerstelblog. Aber wie gesagt… dauert noch ein paar Tage. 🙂

Getränkeautomat in der Werkstatt

Auch so eine neue Institution, bei der wir uns schon nach wenigen Tagen fragen, wie das eigentlich vorher ohne funktionierte: Ein Getränkeautomat in der Werkstatt. Viele unserer Mitarbeiter bringen ihre Getränke mit, viele aber auch nicht. Bisher haben wir uns alle an den Getränken bedient, wir wir jede Woche angeliefert bekommen und die im Servicebereich im Schrank gelagert sind und dann normalerweise im Kühlschrank gelagert werden.

Das hat gleich eine ganze Reihe von Problemen mit sich gebracht: Den Kühlschrank füllt niemand wirklich gern auf und die Abrechnung der Getränke mit einer „Kässchen“ ist unpraktisch. Und zugegeben, lauwarme Cola ist niemandem wirklich zuzumuten.

Also hat unser Getränkehändler, Getränke Koch aus Pforzheim, uns einen Getränkeautomaten in die Werkstatt direkt vor den Aufenthaltsräumen gestellt. Den füllen wir zwar selbst auf mit den gelieferten Getränken, aber nun funktioniert die Abrechnung, alle Getränke sind immer schön gekühlt und vor allem können wir den Getränkeautomaten so beladen, wie wir das wollen und brauchen. Beispielsweise mögen viele unserer Kollegen Apfelschorle und ganz normales Mineralwasser sehr gern, so dass wir da dann eben zwei Linien Mineralwasser haben. Ändert sich der Getränkegeschmack, dann ändern wir das ganz schnell.

Mit fehlendem Vertrauen hat der Getränkeautomat übrigens nicht zu tun. Alle wissen, wo die Getränke gelagert sind. Aber so ist es nun für alle einfacher und bequemer.

Warum auf vielen Car-Pass-Dokumenten kein Radio-Code mehr ist.

Gerade am gestrigen Abend hatten wir es wieder einmal davon: Ein frischgebackener Besitzer eines Opel-Fahrzeuges sucht für sein Autoradio den Radiocode. Der Verkäufer des Fahrzeuges war auch so aufmerksam, den Opel Car Pass auszuhändigen – nur findet sich auf der Karte zwar die Seriennummer des Autoradios, aber kein Radio-Code. Fehlt da etwas?

Nein, das hat schon seine Richtigkeit. Seit rund zehn Jahren verbaut Opel Infotainment-Systeme, die keinen Radio-Code (im Volksmund auch „Diebstahlcode“ genannt) mehr besitzen, sondern in der Fahrzeugelektronik registriert sind. Das hat den großen Vorteil, dass nach einem Wechsel der Autobatterie das Autoradio nicht wieder neu mit dem Radio-Code freigegeben werden muss, sondern sofort wieder funktioniert – eben so lange das Autoradio im Bordcomputer korrekt registriert ist.

Nun sagen die einen: Das ist Geldmacherei von Opel, denn so kann man kein originales Opel-Autoradio ohne weiteres in einen anderen Opel einbauen.

Wir sagen: Das kann man so sehen, aber das ist in den meisten Fällen ja auch so gewollt, dass das Autoradio in einem fremden Auto nicht funktioniert, denn üblicherweise bleibt das originale Autoradio meist im Auto. Will man irgendwann ein eigenes Autoradio einbauen, spricht da ja nichts dagegen, das originale Radio auszubauen. Nur wenn das neu einzubauende Autoradio ein Opel-Originalradio sein soll, muss es eben aus Sicherheitsgründen einmalig in der Bordelektronik angemeldet werden. Das kostet freilich bei einem Opel Service Partner etwas Geld, aber auch ein verlorener Car Pass kostet Geld. Und letztlich geht es um Abschreckung von Gaunern, um ihnen das illegale Handwerk zu erschweren.

Was einen Käufer eines gebrauchten Opels stutzig machen sollte: Wenn nach einem Batterieausbau das originale Autoradio nicht mehr funktioniert und freigeschaltet werden muss. Denn da ist leider die Chance hoch, dass dieses Autoradio irgendwann später ins Auto kam. Auch das muss nicht immer ein Zeichen für Illegales sein, aber wird ein Opel-Original-Radio von einem Opel Service Partner eingebaut, wird das üblicherweise auch korrekt gemacht und das Radio in der Bordelektronik angemeldet.

Übrigens, auch sehr wichtig: Ein originales Opel-Autoradio muss beim Ausbau aus einem Auto von diesem Fahrzeug „ent-heiratet“ werden, auch das geschieht über die Steuerelektronik in der Werkstatt. Wird das vor einem Ausbau nicht getan, wird dieses Autoradio in keinem anderen Auto funktionieren!