So, nun kann ich endlich auch mal etwas zum Thema Vauxhall schreiben. Denn als ich vor einigen Tagen einen unserer Vorführwagen zur Tankstelle fuhr, stand da vor mir ein offensichtlich vor sich hingetunter Volkswagen, bei dessen Logo ich dann doch staunen und grinsen musste.
Sie sehen das Problem dieses Autos nicht? Wir machen das Bild mal etwas größer (klicken Sie ruhig auf das Bild für eine noch größere Ansicht):
Nun, was da genau der Hintergrund war, das Vauxhall-Logo auf einen Volkswagen zu kleben, ist uns unbekannt. Normalerweise sind ja eingefleischte VW-Fahrer sehr weit davon entfernt, freiwillig Opel- oder Vauxhall-Werbung spazierenzufahren, aber vielleicht war es auch eine kleine Ungeschicklichkeit bei der Auswahl des richtigen Markenschildes im Tuning-„Fachhandel“. Denn wenn der Autobesitzer vielleicht ein Skoda-Logo haben wollte – da kann man schon mal durcheinander kommen, wenn man sich nicht ganz so gut auskennt. Die Symbolik ist für uns in Deutschland bei beiden Logos zumindest ähnlich fremd:

Das Symbol im Skoda-Logo ist übrigens kein Flügel, sondern hat als Vorbild einen Federschmuck eines Indianerkopfes und stammt in den Grundzügen aus den 1920er Jahren. So ein Logo-Marketing ist schon spannend, wenn man dabei bedenkt, dass Skoda ja eigentlich eine tschechische Automarke ist.



Ja, das stimmt, der Herstellercode für Opel-Fahrzeuge (und auch die von Vauxhall) ist tatsächlich das Kürzel „W0L“, also mit einer Null an zweiter Stelle. Tatsächlich herstellerrelevant sind dabei nur die Zeichen 2 und 3, der erste Buchstaben ist für die Region reserviert; die Buchstaben S bis Z stehen für europäische Hersteller, alles mit dem Buchstaben W für deutsche. Wichtig dabei ist: Es geht bei der so genannten World Manufacturer Identification (WMI) nicht darum, wo das Auto gebaut wurde, sondern wo der Hersteller seinen Hauptsitz hat.








