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Vivaro-Großkampftag.

Wir holen ja aus Rüsselsheim immer wieder einmal Autos direkt ab. Meist sind das Vorführ- und Mietwagen, die wir selbst nicht im Pool haben und auch verhältnismäßig selten nachgefragt werden (beispielsweise OPC-Modelle). Manchmal müssen es aber auch einfach viele sein, wie eben eine Ladung Opel Vivaro, die wir letztes Wochenende für zwei Großveranstaltungen gebraucht haben. Eine ganze Abordnung ist dann zwei Mal in Rüsselsheim und natürlich haben wir dazu auch ein Erinnerungsfoto:

Fünf Opel Vivaro und eine Gerstel-Abordnung in Rüsselsheim

So, und weil uns einer gefragt hat, warum wir für vier Opel Vivaro fünf Fahrer brauchen und der Frager partout nicht selbst auf die Antwort kam: Warum braucht man für vier Opel Vivaro fünf Fahrer? Na? 😉

(Tipp: Man sieht es auf dem Bild.)

Der Opel 4/20 in Rüsselsheim.

„Unser“ 4/20, den wir 2011 während unseres Jubiläumswochenendes als Leihstellung von Opel zu Besuch im Autohaus hatten, macht ja immer wieder einiges mit. Letztes Jahr noch für Dreharbeiten in Paris zum Drehen eines Werbespots für den neuen Opel Corsa und nun steht das gute Stück die meiste Zeit an einem ganz prominenten Ort, nämlich im Foyer des Hauptgebäudes des Adam Opel AG in Rüsselsheim, gleich links vom Empfang. Wirklich exklusiver geht es nicht mehr.

Opel 4/20 der Adam Opel AG

Und am immer noch im Originalzustand befindlichen Kühlerschild sieht man eindeutig – es ist „unser“ 4/20. 🙂

Opel 4/20 der Adam Opel AG

Wir geben zu: Besim und ich, die zufällig vor dem 4/20 standen, haben den Boliden dann doch mal kurz gestreichelt und kurz innegehalten. In so einem Oldtimer stecken ja unendlich viele Geschichten drin. Aber wenn dann noch eine von uns dabei ist, dann verbindet uns noch etwas mehr mit Opel. So ein schönes Stück haben wir gern zu Besuch gehabt.

Übrigens: Wenn Sie mal sehen wollen, wie Autos produziert werden, dann sind Sie in Rüsselsheim bei Opel richtig, denn hier werden regelmäßig die Opel Werkstouren durchgeführt. Mit einem eigenen Bus geht es dabei durch das Werksgelände zu einzelnen Stationen, an denen dann der Besucherführer allerlei Interessantes über Opel und das Produzieren von Autos erzählt. Beispielsweise im Presswerk vor einer haushohen Presse zu stehen, ist ein echtes Erlebnis.

Und im Rahmen der Werkstour gibt es dann auch einen Besuch dorthin, wo jedem Opel-Fan das Herz schneller schlägt: Die Opel-Classics-Sammlung mit vielen Ausstellungsstücken, Oldtimern und Konzeptfahrzeugen. Hier nur ein paar ganz kleine Impressionen:

Und auch wenn die ausgestellte Sammlung wirklich schon erste Sahne ist – das ist noch lange nicht alles, was zur Sammlung von Opel Classics gehört. Der größte Teil der Sammlung lagert nämlich unterirdisch und ist leider (noch) nicht öffentlich ausgestellt.

Opel-Händlertagung und viel Neues.

Heute rief Opel seine Händler zu sich nach Rüsselsheim zu einer Händlertagung zum Jahreseinstand und da war schon von vorneherein klar, dass hier vor allem zwei Opel-Modelle die Hauptrolle spielen werden: Der Opel Adam und der Opel Cascada. Und Opel versprach da nicht zu viel, denn die ausgestellten Fahrzeuge zeigten sehr schön, was Sache ist und was alles noch kommen wird.

Der Opel Cascada

Fangen wir von hinten an, nämlich mit dem Opel Cascada. Hier einige Impressionen, ganz nah. Einfach auf eines der Bilder für eine Großansicht klicken und dann rechts oder links zum Durchblättern:

Vom Feinsten, wie man schön sehen kann. Die lederbezogene Innenausstattung begeistert bis ins Detail, die Mischung zwischen Fahrspaß, Komfort und Luxus gelingt. Dennoch wirkt nichts übertrieben, für echtes Understatement ist immer noch genug Platz. Was sich schon in Sachen Außenhülle auf den ersten Fotos andeutete und sich hier am echten Modell bestätigt, ist der Mut zur Kurve und zur Breite. Wir müssen schon sehr nachdenken, um ein Opel-Modell in der Vergangenheit zu finden, dass derartig mutig angerollt kommt. Der Opel Astra TwinTop (H) vielleicht? Da bitte ich doch mal um Kommentare hier, über Geschmack kann man sich ja streiten! 🙂

Der Opel Adam

Dass auf dieser Händlertagung der Opel Adam besonders hervorgehoben wurde, war nicht zu übersehen. Immerhin ist nächstes Wochenende offizielle Premiere und da wollen wir Händler den Interessierten auch schon mitteilen, was alles in der Adamschen Pipeline steckt. Und so blieb es nicht nur bei einigen spektakulären Modellzusammenstellungen, die man schon jetzt konfigurieren kann (und im Original einfach umwerfend aussehen), sondern ich sage nur ein Wort: Glasdach. Einfach mal die Bilder durchblättern:

Was mich richtig überraschte, war die Lederausstattung im Opel Adam. Wirklich, die kann sich sehenlassen, in dieser Preisklasse sowieso.

Impressionen

Opel-Motorsport? Opel-Motorsport! Das, was wir vor einiger Zeit auf Bildern gesehen haben, gab es hier im Original zu bestaunen. Sie meinen es ernst …

Und das interessante dabei ist, dass es die Motorsport-Modelle auch im regulären Handel als Sondermodelle geben wird. Abwarten …

Und diesen Herrn kennen wir doch auch! Als Opel-Markenbotschafter war Jürgen Klopp auch mit von der Partie und bei der Präsentation des Opel Cascada dabei und hatte selbst beim Laufen für jeden noch schnell ein Autogramm und einen Spruch parat.

Hatte noch jemand von unseren Händlerkollegen bezweifelt, dass Jürgen Klopp kein lockerer Typ ist? Spätestens heute wurde dieser dann ein Fan von ihm. Drei neue Werbespots für die Active-Sondermodelle sind bereits erstellt und wir Händler durften exklusiv hineinschauen. Nur so viel: Es darf auch in diesen drei kommenden Werbespots gelacht werden. 🙂

AU-Schulung in Rüsselsheim.

Dieses, in den späten 1990er Jahren und 2000 gebaute Gebäude ist Sitz der GM-Academy in Rüsselsheim. Hier können wir Mitarbeiter einbuchen, um Trainings zu absolvieren:

Können? Wir müssen, denn die Technik schreitet so schnell voran, dass ein Stehenbleiben fatale Folgen hätte! Man stelle sich nur vor: Sie kaufen eine neuen Insignia bei uns, haben eine technische Frage oder gar Problem, und wir zucken nur mit Achseln oder müssten gar sagen, dass wir erst auf Schulung müssen, warten Sie.

Wir werden deshalb schon Monate vor Einführung auf die neuen Fahrzeuge geschult, um den Umgang mit neuester Technik zu beherrschen. Hat doch jedes Fahrzeug seine Tücken und Eigenarten! Sogar der umfangreiche Servicevertrag mit Opel sieht eine Mindeststundenanzahl an Schulung vor, die es zu erfüllen gilt. Und dazu gibt es in der GM-Academy dann genügend Möglichkeiten und auch passendes Schulungswerkzeug. Nämlich eine Reihe von aktuellen Fahrzeugen und auch Motoren in zugegeben fremden Fahrzeuggestellen:

Und – unter uns – es ist total spannend für uns, an die Schmiede der Autos zu fahren. Ich persönlich verspüre immer ein kleines Ruckeln an meinem Opel Senator, wenn er an seine Geburtsstätte zurückkehrt. Ist ja erst 19 Jahre her, dass er „das Licht der Welt“ in Rüsselsheim erblickte. So auch diesen Montag, an dem ich mich aufmachte, meine AU-Zulassung aufzufrischen.

Geparkt wird gleich nebenan, schnell noch die Teilnehmerunterlagen rausholen und los geht’s. Der Pförtner fragt nach der Kursnummer und gibt mir einen Besucherausweis, den ich fachmännisch (hab ich von den Opelanern abgeschaut) an die rechte Hosentasche hänge. Wow, ein Ausweis mit Transponderfunktion. (Ich bin jetzt hochwichtig!) Der Transponder kommuniziert mit den Türen und lässt mich gewähren oder auch nicht. So auch bei den Türen, die zum „Eingemachten“ führen. Spätestens hier merke ich: Doch nicht hochwichtig…

Um 08:15 Uhr geht es dann los. Begrüßung durch den Coach. Vorstellungsrunde. Wer ist wer, was macht wer im Betrieb und warum… danach geht es gleich los mit Gesetzestexten. Um 9:30 Uhr Frühstückspause. Für die Raucher, ich gehöre nicht dazu, gaaaanz wichtig. Um 12:30 Uhr Mittagspause, jetzt geht’s in eine der vielen Kantinen auf dem Werksgelände. Das Essen ist im Schulungstarif (189,- Euro pro Schulungstag, ohne Ausfallsberechnung und Übernachtung des Mitarbeiters) enthalten und für eine Kantine echt OK.

Nach dem Mittagessen ist noch ca. eine halbe Stunde Zeit um sich ein bisschen auf dem Werksgelände umzuschauen. Und, jetzt ganz ehrlich, seit ich nach Rüsselsheim komme frage ich mich in jeder Mittagspause: „Was ist das für ein Geräusch, was flimmert denn da die Luft über der Maschine die da dauernd heiße, rotglühende Metallringe ausspuckt? ENDLICH hat sich mal einer unseres Kurses getraut, sich an dem Schild „Durchgang verboten“ vorbeizuschleichen und einen Opelaner zu fragen. Die Antwort: „Das sind Rohlinge für unsere Getriebe! Die gehen jetzt auf die CNC Fräsmaschine zum Zähne einschneiden und rein ins Esszimmer (das Getriebegehäuse) zu anderen.“ Wäre das auch geklärt…

Also, wieder rein ins Schulungscenter. Der Coach wartet schon und weiter geht’s. Warum machen wir die Abgasuntersuchung? Was ist zu beachten? Was verlangt der Gesetzgeber? Was gibt es Neues an Bestimmungen? Am Ende der zwei Tage fahre ich wieder dem Süden Deutschlands entgegen, das Hirn voll Wissen und voller Tatendrang für die nächste, vielleicht Ihre AU!

Jedenfalls ist ein Reise Rüsselsheim immer schön. Wenngleich ich mal hier allen, die über Pforzheim sagen, es sei hässlich, mitteilen möchte: Ihr habt Rüsselsheim noch nicht gesehen! 😉

Mehr zur AU und die Notwendigkeit in einem der nächsten Artikel…

Der neue Opel Meriva aus Technikersicht.

11.Mai 2010, Rüsselsheim. Es ist 8.15 Uhr und ich bin gespannt, was mich im Trainingszentrum erwartet. Heute beginnt die Einführung in die technischen Highlights des neuen Meriva. Zwölf Lehrgangsteilnehmer und ein Trainer. Kann das den ganzen Tag gut gehen? Na klar, bei soviel Neuheiten und Informationen vergeht der Tag eigentlich wie im Flug. Und da stehen sie also: Lauter neue Merivas in allen möglichen Ausstattungen und Farben. Bereit zum Ansehen, Anfassen, Ausprobieren und natürlich wollen wir alle technischen Geheimnisse wissen. Und die gibts zuhauf!

Der neue Meriva ist ein komplett europäisches Modell und nur für diesen Markt konzipiert. Viele Komponenten wurden aus bereits bestehenden Modellen übernommen und angepasst, verfeinert sowie verbessert. (Vorder-/Hinterachse, elektronische Handbremse, CAN-Datenbussystem, usw.)

Das große Thema Flex-Doors System ist sehr beeindruckend und erleichtert das Ein/Aussteigen erheblich. Und natürlich wichtig für uns: Fehlersuche, Diagnosesysteme, Programmierungen, was gilt es zu beachten bei Austausch von Komponenten, und und und… Schneller als man denkt sitzen wir dann beim Mittagessen in der Kantine und sind froh über die Pause. Und wer glaubt, das Männer beim Essen nur schweigen (liebe Frauen), der täuscht sich. Ein absolutes Muß bei einem Trainingstag ist der Erfahrungsaustausch untereinander. Was machen die anderen bei den und den Problemen im Feld, was gibt es für Alternativen bei diesen und jenen technischen Störungen, wie ist die Stimmung in eurem Betrieb..? Fragen und Antworten im Raum, die manch denkbar einfache Lösung schon mit sich brachte.

16.30 Uhr. Ich sitze im Auto und fahre wieder heim. Stau auf der A5, aber mir ist es egal. Der Kopf schwirrt sowieso und ich lasse mir das Wichtigste nochmal durch den Kopf gehen. Habe ich alles Wesentliche notiert, oder etwas vergessen? Zum Glück lässt sich alles nochmal in den Unterlagen nachlesen. Auch im Zeitalter der Technik ist Papier immer noch unverzichtbar!

Mein Fazit? Der Meriva ist sehr beeindruckend. Das Konzept ist logisch durchdacht, die Technologie bemerkenswert. Außerdem sieht er sehr gut aus und man fühlt sich sofort angenehm aufgehoben, wenn man reinsitzt. Also dann, am 12/13. Juni geht’s los…