Archiv des Autors: Timo Gerstel

Der Fahrzeugrückruf aus Händlersicht.

Besim hat ja schon geschrieben, dass sein Opel Astra H nächste Woche bei uns auf der Matte zwecks Nacharbeiten der elektrischen Steckverbindung der Hupe stehen wird. Alles auch kein großes Problem, die Steckverbindung wird überprüft und mit einem Sicherheits-Clip versehen, die den Kontakt auch zukünftig sicherstellen wird. Salopp gesagt: Wenn an seinem Astra irgendwann vielleicht einmal etwas abfällt, dann sicherlich nicht diese Steckverbindung. 😉

So ein Rückruf ist übrigens eine Sache, über die wir auch informiert sind, und zwar über unser elektronisches Opel Dealer Management System. Über dieses System sind alle Opel-Fahrzeuge recherchierbar und wenn wir ein Fahrzeug über seine Fahrgestellnummer eingeben, dieses Fahrzeug von einem Rückruf betroffen ist, werden wir im gleichen Moment darüber informiert, wenn die Rückrufmaßnahme nicht erledigt wurde.

Sprich: Wenn Sie für Ihr Fahrzeug ein Schreiben von Opel erhalten haben, ist da ein richtig umfangreiches System im Hintergrund aktiv und schon eine Menge passiert:

  1. Opel hat bei Qualitätsuntersuchungen eine potentielle Schwachstelle gefunden, die nachgearbeitet werden soll/muss.
  2. Betrifft die Schwachstelle ein sicherheitsrelevantes Teil (die Hupe ist so ein sicherheitsrelevantes Teil), wird das Kraftfahrzeugbundesamt eingeschaltet. Dem Amt wird eine Reihe von Fahrgestellnummern von betroffenen Fahrzeugen übermittelt, das dann anhand dieser Daten die aktuellen Daten der Fahrzeughalter übermittelt.
  3. Opel übernimmt die Informationen des Rückrufes ins Opel Dealer Management System und schreibt die betroffenen Kunden an.
  4. Der Kunde meldet sich bezüglich des Schreibens bei uns und macht einen Werkstatttermin bei uns.
  5. Eine erledigte Rückrufmaßnahme melden wir Opel zurück und Opel übrigens auch an das Kraftfahrzeugbundesamt.

Was viele nicht wissen: Fahrzeugrückrufe sind keine Kann-Veranstaltung, sondern es geht hier wirklich um die Sicherheit. Und das kann bei besonders sicherheitsrelevanten Rückrufen bedeuten, dass der Autohersteller mit einem weiteren Brief nachfasst, wenn auf das erste Schreiben nicht reagiert wurde. Und das kann im Ernstfall auch bedeuten, dass wenn auf Rückrufe nicht reagiert wird und der Kunde in diesem Zeitraum nicht auch zufällig bei uns in die Falle in die Werkstatt kommt, im Zweifelsfall durch die Behörden auch vorübergehend die Zulassung entzogen und das Kennzeichen entstempelt werden kann. Die Argumentation des Kraftfahrzeugbundesamtes ist hierbei sehr klar, denn für die Zulassung eines Fahrzeuges ist seine Betriebssicherheit maßgebend und wenn die nicht gegeben ist, ist seine Zulassung auch hinfällig.

Deshalb: Wenn Sie Post von Opel (oder einem anderen Autohersteller..) mit einem Fahrzeugrückruf bekommen, dann ist Aktion angesagt, denn viele Menschen haben sich davor schon eine Menge Gedanken gemacht, Ihre Sicherheit auf Ihren vier Rädern auch weiterhin sicherzustellen.

So, und jetzt geht’s weiter ans Kistenpacken für den Pforzheimer Automarkt, wir sehen uns am Wochenende. Für alle Gerstelblog-Leser besteht Hallo-sagen-Pflicht! 😉

Aprilscherz-Domino.

Mit 100 Jahren haben wir ja nun schon ein paar 1. Aprils gehabt, da hat uns nichts mehr wirklich um (außer vielleicht wenn Opel wieder den Opel Senator einführt o.ä…).

Telefon klingelt. Eine Kundin des Hauses ruft an. Sie hätte eigentlich einen Reifenwechseltermin für nächste Woche und hätte von ihrem Mann aber die Info bekommen, dass der Termin nächste Woche nicht ginge und heute noch gemacht werden müsse. Ooookay, da staune ich dann auch mal kurz, denn seit wann verschieben wir Reifenwechseltermine auf diese Weise?

Im Hintergrund dann Gelächter Ihres Mannes und der Hinweis „April, April!“ Hat er doch nicht nur seine Frau in den April geschickt, sondern auch gleich mich noch. mit. Es sind doch immer wieder die kleinen, harmlos aussehenden Scherze, die am besten funktionieren. 😉

Opel-Aktionswochen: Opel Original Scheibenwischer für 5,99 Euro.

Tataa, wir dürfen vorstellen: Der erste Werbespot des Opel Service:

https://www.youtube.com/watch?v=JbcF0kPhFps

Und wir dürfen nicht nur diesen Werbespot vorstellen, sondern nehmen auch an diesen Aktionswochen teil:

Opel Original Scheibenwischer inklusive Gratis-Profi-Check

Für ausgewählte Opel-Modelle gibt es pro Kunde und Fahrzeug einen Satz Frontscheibenwischer für schlappe 5,99 Euro inkl. Mehrwertsteuer.  Verbunden ist dies mit einer selbstverständlich kostenlosen Montage durch unser Team und einem ebenfalls kostenlosen Gratis-Profi-Check Ihres Fahrzeugs. Und da wird tatsächlich gecheckt und zwar folgendes:

  • Die Fälligkeit der nächsten Hauptuntersuchung
  • Kontrollleuchten, der Kilometerstand, Kupplung, Bremse (inkl. Handbremse), Scheibenwaschanlage
  • Front- und Scheinwerferscheiben
  • Wischerblätter
  • Motorraum und Keilriemen
  • Leitungen, Schläuche, Dichtigkeit
  • Motoröl- und Wasserstände
  • Reifen und deren Profiltiefe
  • Sichten des Unterbodens auf Beschädigungen
  • Sichtprüfung der Schalldämpfer
  • Sichtprüfung der Servolenkung (Dichtigkeit)
  • Sichtprüfung der Stoßdämpfer
  • Sichtprüfung der Kraftstoffleitung und des Tanks (Dichtigkeit)

Ein richtiger Frühjahrs-Check für Ihren Opel also, der Sie, wie schon geschrieben, absolut nichts kostet. Und das Wort „Gratis“ gilt übrigens eindeutig: Der Gratis-Profi-Check ist unabhängig vom Kauf der Original Scheibenwischer. Ergibt die Prüfung der Scheibenwischer, dass diese nicht ausgetauscht werden brauchen, brauchen Sie auch keine 5,99 Euro zu investieren und der Gratis-Profi-Check war für Sie vollkommen kostenlos.

Sie wollen? Dann los!

Die Teilnahme an den Aktionswochen ist herzlich einfach. Das einzige, was Sie beachten müssen, ist, dass die Aktionswochen nur bis zum 21. April dauern. Deshalb lieber heute als morgen:

  1. Rufen Sie uns unter 07231 280009-0 an und beziehen Sie sich auf die Aktionswochen. Wir prüfen, ob Ihr Opel-Modell zu den Kreis der Modellen gehört, die teilnahmeberechtigt sind.
  2. Wir vereinbaren im gleichen Gespräch einen genauen Termin bei uns, an dem Sie mit Ihrem Fahrzeug bei uns vorbeikommen.

Was macht denn eigentlich… der Opel Kapitän?

Ja, unser guter, alter Opel Kapitän, jahrzehntelang ein Blickfang in unserem Showroom. Unseren Opel Kapitän haben wir ja seit Ende letzten Jahres auf eine ausgiebigen Kur-Tour geschickt und war bis zuletzt beim Sattler und in der Lackiererei. Beim Sattler hat es neue Sitzbezüge und eine neue Innenverkleidung gegeben, die in der Tat atemberaubend schön geworden ist. Sprich: Der Opel Kapitän ist weitgehend fertig und fit gemacht für die nächsten 57 Jahre.

Bilder gibt es noch keine, weil wir unseren Boliden zu einer Hauptattraktion des Pforzheimer Automarktes machen werden, der vom 9. bis 10. April auf dem Pforzheimer Messplatz stattfinden wird. Und dazu haben wir uns ein paar Dinge rund um unseren Kapitän ausgedacht, um neben Fotos auch ein paar Bewegtbilder zu präsentieren. Ein Auto muss schließlich fahren, nur an diesem Anspruch lassen wir uns messen!

Klare Ansage!

Noch deutlicher geht nicht, oder? Aber der Inhalt ist halt auch wertvoll und macht nur Sinn, wenn das Köfferchen im Ernstfall (und es ist immer Ernstfall, wenn man dieses Köfferchen braucht) vollständig ist.


Aber, so viel sei gesagt: Es halten sich alle an diese Regel, noch mussten keine Finger daran glauben!

In unserer Werkstatt gibt es das, da hat jeder Mitarbeiter seinen eigenen Werkstattwagen, der auch abschließbar ist. Dort sammelt jeder Mitarbeiter sein eigenes Werkzeug, meist sind das spezialisierte Teile, aber eben auch der „Lieblingsschraubendreher“. Das hat nichts damit zu tun, dass unsere Mitarbeiter sich nichts untereinander gönnen, sondern das hat damit zu tun, dass auf diese Weise jeder weiß, wer für besondere Spezialgebiete das passende Werkzeug hat und wen man ganz, ganz nett fragen muss, wenn man ein bestimmtes Werkzeug braucht.

Zum Thema Werkstattwagen kommen wir beizeiten mal, inklusive diverser Vorführungen bestimmter Modelle. Ja, da sehe ich vor dem geistigen Auge schon den ein oder anderen Mitarbeiter hektisch seinen Werkstattwagen aufräumen. 😉

Kleiderständertransport.

Wo unser Opel Vivaro passen muss … da muss dann eben der Mensch ran, in unserem Falle eben unser Mitarbeiter Eddy. Aber erzählen wir mal die Geschichte von Anfang an. 🙂

Aufgabe: Fußmatten im Lager aufbewahren. Bei uns bekommt jeder Käufer eines Neuwagen einen Satz Fußmatten mit auf den Weg und die Fußmatten wollen dafür natürlich auch vernünftig gelagert werden.

Lösungsansatz: Kleiderständer. Nicht so einfaches Zeug für zu Hause, sondern in „Industriequalität“, also stabil und mit Rollen. Also haben wir den Telefonhörer in die Hand genommen und etwas telefoniert. Und nach einer Viertelstunde waren auch schon drei Kleiderständer organisiert, nämlich drei ausgemusterte Exemplare beim örtlichen C&A-Kaufhaus, dessen Geschäftsführer wir gut kennen. Einzige Bedingung: Die Kleiderständer müssen abgeholt werden.

Lösung: Ha, haben wir gedacht, kein Problem für unser Arbeitspferd, unser Opel Vivaro. Also habe ich meinen Kollegen Eddy in den Vivaro gepackt und wir sind losgefahren. Und dann haben wir gestaunt, denn es haben, obwohl so Kleiderständer ja nun nicht wirklich besonders unförmig sind, nur zwei Kleiderständer in den Vivaro gepasst.Für Eddy dann aber kein Problem, er hat sich den dritten Kleiderständer geschnappt und ist per Pedes losgezogen. Ich habe mir dann erlaubt, ihn bei der Abfahrt noch etwas zu filmen. Ein Opelaner, mitten in der Stadt, mit einem Kleiderständer. 🙂

Die 800 Meter hat er das Ding tatsächlich ins Autohaus geschoben. Unser Mitarbeiter des Tages! Ach was… der Woche!

Rechtslenker.

Einen echten Rechtslenker, also ein Fahrzeug mit dem Lenkrad auf der „falschen“ Seite, hat man nicht alle Tage in einer (nicht-britischen) Autowerkstatt. Dieser kleine Corsa ist so einer und wir schreiben mit Bedacht nicht „Opel Corsa“, denn es ist ein Vauxhall Corsa.

Interessant ist eine Ansicht des Armaturenbretts, denn das ist für uns Kontinentaleuropäer, die das Lenkrad standardmäßig links sitzen haben, schon eine sehr ungewöhnliche Sicht. Und dieses Foto zeigt auch gleich mal ein paar Dinge, die auch gestandene Autofahrer oft nicht wissen:

Die Anordnung der Pedale ist auch bei Rechtslenkern identisch zu den Linkslenkern – rechts ist immer Gas, in der Mitte die Bremse und links die Kupplung (falls vorhanden). Ebenso identisch ist das Schaltmuster der Gangschaltung, der erste Gang ist links oben, der zweite Gang links unten und so weiter. „Spaßig“ ist das Gangschalten dennoch, denn man muss ja hier mit der linken Hand schalten.

Bei allem anderen wird es dann aber schon ungewöhnlich. Der Lichtschalter beispielsweise ist auf der rechten Seite, die Instrumente der Mittelkonsole logischerweise links des Fahrers. Das Autoradio, die Klimaanlage oder schlicht den Aschenbecher mit „links“ zu bedienen, ist eine handmotorische Herausforderung für Nichtbriten. Umgekehrt übrigens genauso. 😉

Im Motorraum gibt es beim Vauxhall Corsa ebenfalls einige kleine Änderung, beispielsweise der Sitz der Batterie, die auf der anderen Seite angeordnet ist. Wir vermuten, dass das der ebenfalls andersherum angelegten Scheibenwischeranordnung gezollt ist und dem Spritzwasserbehälter, denn der ist auf der anderen Seite.

Komplett spiegelverkehrt kann man den Motor übrigens nicht einbauen, wenn man die Synergieeffekte zwischen Opel- und Vauxhall-Autos nicht vollständig aufheben will. Man will ja nicht extra für Vauxhall-Modelle eigene Corsa-Motoren bauen müssen. Aber ganz ehrlich: Das Vauxhall-Logo vor dem „Ecotec“-Schriftzug irritiert schon auf den ersten Blick.

Ein Umbau eines Rechtslenkers zu einem Linkslenker ist übrigens ein Ding der weitgehenden Unmöglichkeit. Im Gegensatz zu Szenen aus Witzfilmen kann man das Lenkrad nicht einfach so auf die andere Seite des Armaturenbretts stecken, sondern es wäre ein gänzlich neues Armaturenbrett fällig, inklusive Anpassung der ganzen Mechanik wie Lenkstange, Pedale und so weiter und so fort. So ein Umbau ist deshalb nicht vorgesehen und vermutlich wirtschaftlich auch nur bei ganz besonderen Boliden halbwegs sinnvoll. Wobei man dann beispielsweise bei Oldtimern keinesfalls einen solchen Umbau haben möchte, wenn man nicht den zentralen Charme eines Rechtslenkers ruinieren möchte.

„Wer was auf sich hält, der fährt jetzt Opel…“

Seit einigen Wochen bekommen Anrufer, die unser Autohaus anrufen, eine etwas andere Warteschleifenmusik ins Ohr. Warteschleifenmusik ist ja immer so eine Sache: Jeder hat da einen anderen Geschmack, der eine findet eine Musik toll, der andere grässlich. Wir selber hören unsere Warteschleifenmusik ja am allerwenigsten. Nur eines war immer Gesetz im Hause: Kein gepiepstes „Für Elise“ oder so Zeug! Eine Warteschleife soll Wartezeit überbrücken, nicht den Anrufer quälen.

Unsere „Drei von der Walz„, die vor einiger Zeit unser Autohaus besuchten, haben auf der Suche nach der Opel-Markenidentität im Internet ein wunderbares, musikalisches Machwerk gefunden, ganz im Stile des „Kleinen, grünen Kaktus“:

Lange haben wir gesucht, nun haben wir es herausgefunden: Die Band nennt sich „Geschnetz„, der Frontmann ist Tobias Achenbach und auf unsere Frage, wie denn das Ding zustande gekommen ist – die Geschichte des Songs ist ebenso phantastisch, wie der Song selbst:

„Der Song entstand während der Opel-Krise (12/2008). Er ist ein Geschenk an alle Opelaner (also die Opelmitarbeiter) und alle Opelfahrer. Text und Melodie sind mir im schönen Taunus eingefallen. Aufgenommen habe ich den Song dann im Wohnzimmer. Das hat tatsächlich nur 2 Stunden gedauert. Dann hab ich ihn noch an ein paar Radiosender geschickt und der Song ist dann mehrfach auf HR3 und Antenne Thüringen gespielt worden – fand ich natürlich toll!“

Das finden wir auch, das Kleinod zaubert einfach ein Lächeln ins Gesicht, es vergeht keine Stunde, in der uns nicht ein Anrufer auf die Musik in der Warteschleife anspricht. Bis hin zu so ausgefallenen Wünschen, nochmal in die Warteschleife gedrückt zu werden, um den Song weiterzuhören. Und Mitarbeiter anderer Autohäuser begrüßen uns nun auch gern mal mit dem Satz, dass „die, die nichts taugen“ am anderen Ende dran sind. Soooo ernst nehmen wir uns jetzt dann auch nicht. 😉

Opel-Fahrzeuge und der neue Kraftstoff E10.

Wir haben schon letztes Jahr damit gerechnet, dass es sicherlich Anfragen zum neuen Kraftstoff E10 geben wird, vor allem in Form von Nachfragen, ob bestimmte Opel-Modelle damit betankt werden dürfen oder nicht. Schon damals als zum ersten Mal bleifreier Kraftstoff eingeführt wurde, gab es monatelang eine richtige Welle mit Anfragen. Die Welle hat allerdings die „vorherige“ Gerstel-Generation abbekommen. 😉

Zugegeben, das Telefon hält bei uns sowieso niemals still, aber zur Zeit eben noch etwas weniger. Ob es nun daran liegt, dass viele Menschen den neuen Kraftstoff aus Umweltschutzgründen tanken wollen oder aus Gründen der Kostenersparnis – wir wissen es nicht, aber wir tun alles, was möglich ist, um alle Fragen dazu zu beantworten. Nicht anders geht es den tapferen Damen und Herren bei Opel an der offiziellen Telefonhotline, die vermutlich auch schon ruhigere Tage gehabt haben dürfen.

Aus diesem Grund haben wir im Gerstelblog eine E10-Sonderseite eingerichtet, die zwei wichtige Dokumente von Opel enthält, nämlich Übersichten über die derzeitig gängigen Opel-Modelle und verbindlichen Aussagen, ob diese mit E10 betankt werden dürfen oder nicht. Zu Rückfragen stehen wir selbstverständlich auch weiterhin zur Verfügung, denken aber, dass diese beiden Dokumente die grundsätzliche Frage, ob E10 bei bestimmten Opel-Modellen getankt werden darf oder nicht, beantwortet.

Mittagsschläfchen.

Ein Mitarbeiter von uns (der im Blog nicht namentlich genannt werden möchte :-)) hat eine Strategie zum Abspannen während der Mittagspause, die schon fast in Vergessenheit geraten ist: Das gute, alte Mittagsschläfchen. Zugegeben, ich schaffe es nicht, in der Mittagspause einfach mal eine Viertelstunde zu schlafen, aber Menschen, die das können, schwören darauf. Für uns kein Problem, Mittagspause ist Mittagspause, die darf jeder Mitarbeiter so verbringen, wie er möchte.

Für das Mittagsschläfchen hat sich unser Mitarbeiter eine kleine Ecke unterm Dach geschaffen, ein kleines Refugium. Da oben ist es zur Mittagszeit auch schön ruhig, wobei, darauf legt unser Mitarbeiter auch Wert, das für ihn kein Problem darstellt, denn selbst wenn unten in der Werkstatt gearbeitet würde, kann er sein Mittagsschläfchen halten. Aber, unterm Dach ist es ruhig.

Nur eben zur Zeit nicht, weil wir ja unterm Dach eine Wärmedämmung einbauen. Zumal wir auch unmöglich unter einem Mitarbeiter herumbauen können, wenn dieser ein Mittagsschläfchen hält. Also musste sich unser Mitarbeiter zwangsläufig ein Ausweichquartier suchen. Auch kein Problem, wir haben ja genug Ecken.

Letzten Donnerstag hatte ich einen Gang zum Altpapiercontainer in der Werkstatt zu machen und wunderte mich schon beim Hinlaufen, wer denn da mit einem Stück Pappe einen Luftspalt zwischen Deckel und Container gebaut hatte. Nichtsahnend machte ich den Deckel auf und erschrak wirklich, weil man bei so einem Anblick nun einfach erst mal erschrickt. Und nein, es ist wirklich nicht gestellt!

Aber, keine Sorge, wir haben ihn weiterschlafen lassen. Die Kollegen müssen halt jetzt etwas mit aufpassen, dass niemand während der Mittagspause versehentlich Altpapier in den Container wirft oder der Container geleert wird. 😉