Letzter Aufruf zu unseren Pannenkursen!

Wer will noch, wer hat noch nicht? Wer weiß nicht, wie ein Reifen gewechselt wird? Oder wer möchte einmal wissen, was es mit hochfesten Stählen auf sich hat und warum eine Reparatur an einer Opel-Karosserie in einem Opel-Autohaus besser aufgehoben ist, als in einer x-beliebigen Werkstatt? Wer das nicht weiß, kommt zu Gerstel!

Nähere Informationen zu den Pannenkursen, die nächsten Montag und Dienstag bei uns im Autohaus stattfinden werden, gibt es hier: Pannenkurse im Autohaus.

Und wenn Sie sich anmelden möchten: Ein Anruf unter 07231 280009-0 oder eine E-Mail auf die Mailadresse pannenkurs@opel-gerstel.de genügt und wir merken Sie vor. Und das sollten Sie so bald wie möglich tun, denn die Teilnehmerlisten füllen sich unaufhörlich. 🙂

Und wieder ein Wildunfall.

Im Herbst ist in Sachen Wildunfall leider Hochkonjunktur. Die Fauna sortiert sich im Wald und dann gibt es auf ländlichen Straßenabschnitten Wildwechsel in höherem Ausmaß. Das ist wirklich ernst gemeint: Fahren Sie gerade jetzt vorsichtig, wenn Schilder vor Wildwechsel warnen! Wenn nämlich tatsächlich ein ausgewachsenes Wildschwein kreuzt, endet das dann durchaus auch mal so, wie das dem Fahrer dieses Opel Vectra C aktuell passiert ist (die unappetitlichsten Stellen haben wir auf dem untersten Foto mal „verpixelt“):

Dem Fahrer ist nichts passiert und noch nicht einmal der Airbag hat auslösen müssen. Dennoch sieht man buchstäblich sehr eindrucksvoll, was für einen Wumm das gemacht haben muss und wie die Konstruktion des Fahrzeuges den Zusammenstoß abfangen musste. Der Opel Vectra schaffte es danach auch nur noch auf dem Abschleppwagen zu uns in die Werkstatt und in den nächsten Tagen wird sich klären, ob da überhaupt noch wirtschaftlich etwas zu machen ist. Das Wildschwein hat den Unfall laut Aussage unseres Kunden übrigens nicht überlebt.

Eine ganz wichtige Sache noch: Es hört sich wirklich schlimm an, und es schrecken auch einige immer wieder zurück wenn ich das so sage: Halten Sie drauf! Ein Baum oder ein entgegenkommendes Fahrzeug gibt nicht nach! Beim Ausweichen lässt sich oft nicht vorhersagen, was mit Ihrem Fahrzeug passiert. Jetzt schon mal ein großes Sorry für’s Wild…

Wartung für den Weihnachtsbaum.

Unseren Rechnungen, die wir im Autohaus erstellen, legen wir immer wieder mal etwas bei. Solche kleinen Aufmerksamkeiten machen sich ganz gut und werden gern angenommen. Da wir langsam aber sicher auf Weihnachten zusteuern, haben wir uns dieses Jahr in Sachen Vorweihnachtsgeschenk für ein Mittelchen namens Gohàwi entschieden.

Gohàwi verspricht, dass mit der Flüssigkeit im Beutel ein Weihnachtsbaum, der normalerweise sein Dasein im Wohnzimmer in normalem Wasser fristet, deutlich länger hält und nicht so schnell abnadelt. Dazu wird der Baum in seinem Weihnachtsbaumständer aufgestellt, in den Wasserbehälter zuerst der Inhalt des Flüssigkeitsbeutels eingefüllt und danach mit normalem Wasser aufgefüllt. Die Menge des Beutels soll dann ausreichend sein, so dass man nur noch gelegentlich mit normalem Wasser „nachtanken“ muss.

Wird auch bei uns ausprobiert, wir stellen zur Weihnachtszeit – wie immer – auch einen Baum im Büro auf. Und unsere elektrische Eisenbahn wird auch wieder auf ihre Kosten kommen. 😉

Ham‘ wa‘ schon.

Eigentlich müssten wir von heute an bis zum 1. Januar 2011 das Bloggen einstellen. Denn wir sind „über Plan“. Als wir im Mai diesen Jahres unsere Blog-Strategie ausarbeiteten (also einfach mal angefangen haben…), hatten wir uns vorgenommen, bis zum Ende des Jahres 99 Blog-Artikel zu schreiben und mit dem 100. Artikel dann das Jahr 2011 zu beginnen, um so das einhundertjährige Jubiläum des Autohauses adäquat einzuleiten.

Das Problem: Das hier ist schon der 100. Artikel im Gerstelblog. 🙂

Und damit auch noch nicht genug, denn unser interner Besucherzähler hat heute morgen den 10.000. Besucher im Blog gezählt und steht aktuell nun auf 10.023 Besucher. Täglich haben wir aktuell zwischen 70 und 90 Besucher, von denen die meisten Leser „Wiederholungstäter“ sind. Das freut uns sehr. Wir sind nämlich auch Wiederholungstäter, wir schließen jeden Morgen auf’s neue unser Autohaus auf und machen unseren Job. Und ab und zu schreiben wir dazu auch etwas in unser Blog. Und nein, wir warten damit jetzt nicht bis nächstes Jahr!

Und dann fiel mir noch die Titelseite der „kfz-betrieb“, einem Autohausfachmagazin (ja, sowas gibt’s tatsächlich) ins Auge:

Schön, dass wir da mit unserem Blog schon vorne dabei sind und viele Dinge im Artikel nicht mehr neu für uns sind. Tut mir leid, liebe Kollegen, bitte hinten anstellen. 😉

Rückbanksanierung im Opel Kapitän.

Die Generalsanierung der Rückbank haben wir, im Gegensatz zur Vorderbank, im Autohaus selbst vorgenommen. Das hat einen einfachen Grund: Die Innereien der Rückbank sind, wie bei fast jedem Auto, in deutlich besserem Zustand, als die Vordersitze bzw. die Vorderbank. Nachdem wir die Polster entfernt haben (leider auch hier endgültig, was bei über fünfzig Jahre alten Sitzbezügen schon ein kleines, schmerzhaftes Drama ist, wenn zwei Chef-Generationen, die den Opel Kapitän schon aus ihren Jugendjahren kennen, das anschauen müssen) zeigte sich schnell, dass der vorhandene Rost mit einer Drahtbürste entfernt werden kann.

Das macht hier auf unseren Bildern (und natürlich nicht nur auf diesen Bildern!) unser Mitarbeiter Nuri Kurt. Nuri hat einen großen Luxus in unserer Werkstatt, denn für die Fahrzeugpflege hat er eine eigene Wartungsbucht. Das ist natürlich nur auf dem zweiten Blick ein Luxus, denn die Werkstattkollegen würden sich sicher sehr freuen, wenn sie bei jeder Fahrzeugwäsche gleich selbst mitgeduscht würden.

Auf jeden Fall ist Nuri hier am Werk und die Drahtbürste ist in unserem Fall ein Aufsatz auf der Bohrmaschine, mit der dann mit kleiner (!) Drehzahl der Rost entfernt wird:

Es ist schon etwas Fingerspitzengefühl bei der Rostentfernung gefragt, das gilt aber grundsätzlich für alle Restaurierungsarbeiten bei solch alten Fahrzeugen. Viele an sich robuste Dinge halten eben nicht unbedingt auch gleich fünfzig Jahre und manch schön aussehende Stelle kann schon durchgerostet sein. Und dann gibt es natürlich auch immer das Problem, dass es immer wieder Teile gibt, die unersetzlich sind, beispielsweise Blinkergläser (kommen wir aber noch dazu).

Nach der sorgfältigen Rostentfernung kommt dann der Schutzlack an die Reihe, der das blanke Metall versiegeln soll. Da braucht es gar nicht so viel Spray, wie man vielleicht gern einsetzen würde, deshalb auch die kleine Dose hier. Wichtig ist nur, dass das gesamte Chassis lackiert ist, um es zukünftigem Rost möglichst schwer zu machen:

Da die Innereien der Rückbank später unter dem Sitzbezug sind, brauchen wir auf dem Schutzlack keinen deckenden Farbton, deshalb ist es egal, dass das Skelett der Rückbank nun eben strahlend hell ist:

So ist das wertvolle Gerippe nun ein Fall für den Autosattler. In Sachen Sitzbezüge haben wir uns nun auch entschieden, das wird aber dann im nächsten Artikel das Thema sein.

Die Feuerzangenbowle.

Open-Air-Kino können inzwischen viele. Zwar sind wir vom Kommunale Kino Pforzheim in Sachen Open-Air-Kino schon ein „alter Hase“ und machen das im Sommer schon seit vielen Jahren. Aber ein „Winter-Open-Air“, das ist dann schon etwas anderes.

Am 4. Dezember 2010 ist es soweit, da präsentieren wir um 18 Uhr im Innenhof des Kulturhaus Osterfeld den Klassiker „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann in einer seiner Paraderollen. Und damit es eine stilvolle Stimmung gibt, gibt es neben dem freien Eintritt einen Ausschank von echter Feuerzangenbowle.

Für uns Techniker wird das Winter-Open-Air auch wieder eine spannende Angelegenheit, denn im Gegensatz zum Open-Air-Kino im Sommer haben wir unseren Projektor nicht stationär in Räumen der Osterfeldschule aufgebaut, sondern müssen mobil bleiben, da es ja auch nur eine Vorstellung gibt. Da springt dann unser Servicemobil ein und wird als „Vorführwagen“ zweckentfremdet. Das haben wir gestern schon mal getestet. 😉

Pannenkurse im Autohaus.

Eine kleine Vorankündigung in eigener Sache: Am 29. und 30. November finden bei uns im Autohaus jeweils um 19 Uhr wieder unsere berühmten Pannenkurse statt, die wir in regelmäßigen Abständen für Kunden und „Wollen-noch-Kunden-werden“ veranstalten. In gewohnt praxisorientierter Weise erklären wir Ihnen, wie Sie kleine Problemchen Ihres Fahrzeuges erkennen und beheben können, wie Sie beispielsweise Wischerblätter wechseln, wie Sie einen Rad gewechselt bekommen oder mit so modernen Dingen wie einem Reifenflickset umgehen. Moderne Fahrzeuge machen zwar nur noch sehr selten wirklich Kummer, aber wenn es Kummer gibt, ist es immer gut, wenn man weiß, wie man damit umzugehen hat. Und auch Frau! 🙂

Und genau deshalb gibt es eine Neuerung, denn die zwei an sich identischen Termine haben eine Spezialität – der 30. November ist ausschließlich für Autofahrerinnen reserviert. Wenn Sie also als Autofahrerin schon immer mal eine Frage zur Technik Ihres Autos stellen wollten, bei der Sie sich unter Autofahrern, Göttergatten, Werkstattleitern etc. bisher nicht getraut haben, sie zu stellen, dann sind Sie am 30. November bei uns richtig, denn diese Fragen dürfen Sie dann stellen! Da es keine „blöden Fragen“ gibt, beantworten wir Ihnen alles und machen Sie fit in Sachen Pannenkurs!

An beiden Tagen ist übrigens, wie immer, für Essen und Trinken gesorgt. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos, wir bitten jedoch um eine verbindliche Anmeldung unter der Mailadresse pannenkurs@opel-gerstel.de oder telefonisch unter 07231 280009-0.

Terminübersicht Pannenkurse

  • Montag, 29. November 2010, 19 Uhr – Pannenkurs für Autofahrerinnen und Autofahrer
  • Dienstag, 30. November 2010, 19 Uhr – Pannenkurs nur für Autofahrerinnen

Hunger?

Das hätten wir eigentlich am liebsten denjenigen gefragt, der mit folgendem Suchbegriff in Google gesucht hat:

opel rüsselsheim telefonnummer kantine

Genau das haben wir in unserer Webstatistik des Gerstelblog so gefunden und natürlich aus lauter Neugier bei Google auch mal geschaut, was denn passiert, wenn man diese Suchkombination dort eingibt. Und da musste sogar wir staunen und lachen zugleich, denn die erste Antwort ist eine Seite der Gelben Seiten, danach von einem „Gewerbeverzeichnis Deutschland“, danach die offizielle Opel-Website unter opel.de und danach – das Gerstelblog.

Das deshalb, weil Timo im Juli bei einer AU-Schulung in Rüsselsheim war und dort eben auch in der Opel-Kantine gegessen hat. Das Ergebnis ist dann für Google offensichtlich so relevant, dass man hier, aus Sicht von Google, eben auch die Telefonnummer der Opel-Kantine finden könnte …

Nein, auch wir haben leider nicht die Telefonnummer der Opel-Kantine, aber man kann es in solchen Fällen auf der Zentralnummer von Opel unter 06142 7-70 probieren.

Wenn Sie als Kunde bei Opel anrufen wollen und nicht gerade die Telefonnummer der Kantine benötigen, gibt es auch eine einheitliche Opel-Hotline-Nummer, nämlich die 06142 9119800. Weitere Kontaktinformationen finden sich im Kontaktbereich von Opel.

Des Kapitäns neue Kleider, Teil 3.

Ja, ich weiß, wir sind noch eine weitere Berichterstattung über die Sitzbezüge unseres „Haus-Oldtimers“, unserem Opel Kapitän, schuldig. Und ich muss zugeben, dass die beiden Sitzbänke des Kapitäns immer noch bei der Autosattlerei Arres auf mich warten, aber die Oldtimer-Geschichten sind halt immer Geschichten, die erst dann kommen können, wenn das Tagesgeschäft erledigt ist.

Wobei… wir haben das Thema mit der Kapitän-Restauration nun ganzheitlich angepackt und kümmern uns um einen Rundumschlag. Den Grund dazu sieht man auf diesem Foto leider ganz deutlich, wenn man sich einmal anschaut, was da unter den Teppichen im Innenraum in den vergangenen sechs Jahrzehnten passiert ist. Der Zahn der Zeit geht nun mal auch nicht an so einem Boliden vorbei:

Den Rost muss man allerdings erklären, denn eigentlich kommt der Rost nicht aus den Jahren, in denen er bei uns im Autohaus steht (da ist es nämlich trocken), sondern davor. In seiner Zeit bei uns im Autohaus hat sich das Rosten zwar dann in Grenzen gehalten, wenn wir allerdings eben jetzt die Sitzbänke draußen haben, wird die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und auch das Thema Rost angegangen. Immerhin, nichts ist durchgerostet, das wussten wir allerdings schon vorher. Aber so Schutzlack (das Schwarze im Bild) hält nicht ewig.

Wir arbeiten uns jetzt deshalb von hinten nach vorne durch (ist ja nach dem Ausbau der Sitzbänke alles nur noch „ein Raum“), holen im Fahrgastraum den Teppich heraus, entfernen sorgfältig den Rost. Danach kommt Zinkspray auf das blanke Blech und schließlich schwarzer Schutzlack. Mit dem Zinkspray haben wir mit unseren anderen Oldtimern schon beste Erfahrungen gemacht. Ist keine wirklich spannende und auch keine wirklich super-motivierende Arbeit, gerade mit dem Spray. Wenn man das aber gut macht, hält das die nächsten 50 Jahre mindestens.

Opel Rekord C 1700.

Wenn ein Fahrzeug auf unseren Hof fährt, dann drehen sich – Berufskrankheit – alle Köpfe in Richtung des Ankömmlings. Stammkunden erkennen wir meist sofort und dann dreht man sich an der Annahme schon in Richtung PC oder an den Tischbereich, wo die heutigen Arbeitskarten auf „ihre“ Autos warten. Bei besonderen Schätzchen (aus autotechnischer Sicht natürlich!) stehen wir dann auch gern mal auf und staunen. So wie bei diesem Opel Rekord C 1700, der an einem strahlenden Tag den Weg zu uns fand. Und der sonnige Herbsttag war gerade gut genug für dieses wahre Juwel an Oldtimer. Die folgenden Bilder gibt es, wie immer, nach einem Klick in Großansicht:

Gebaut wurde der Opel Rekord C von 1966 bis 1972 und gilt unter Experten nicht unbedingt als Weiterentwicklung des Opel Rekord B, sondern eher des „Ur-Rekord“, dem Opel Rekord A. Der Opel Rekord B glänzte einst nur mit sehr halbherzigen Verbesserungen und wurde nur ein knappes Jahr gebaut, als Opel erkannte, dass für die obere Mittelklasse schon ein größerer Wurf her muss, der dann mit dem Opel Rekord C auch gelang.

Tatsächlich kam der Opel Rekord C mit einer neuen Karosserie und einem neuen Design daher. Der „Hüftschwung“, also das Hinterteil, war ein markantes Kennzeichen und man kann sehr deutlich Reminiszenzen an damals sehr moderne Muscle Cars erkennen. Darüber hinaus war der Opel Rekord C aber schon einer der ersten Fahrzeuge, bei denen Opel Wert auf die Insassensicherheit legte. Es wurden Knautschzonen (damals weitgehend noch ein Fremdwort) definiert, das Armaturenbrett gepolstert, eine Teleskop-Lenksäule verbaut und es gab Dreipunktgurte und Kopfstützen, allerdings nur auf Bestellung. 😉

Das Modell hier ist die zweitürige Limousine mit 60 bis 66 PS, die von einem 1,7-Liter-Vergasermotor geliefert werden. Das war für damalige Zeiten schon ein ordentliches Auto, das einst rund 8.000 Deutsche Mark kostete. An diesem Opel Rekord C, den ein Kunde von uns in Südfrankreich gekauft und nach Deutschland importiert hat, stimmt wirklich alles, außen und innen ist die Limousine in absolutem Sahnezustand. Selbst der Aufkleber auf der Heckscheibe ist noch im Original. Und das für ein eben mal 40 Jahre altes Auto! Das i-Tüpfelchen sind die hübschen Weißwandreifen und die Chrom-Radkappen.

Neid! 🙂