Das Ende der Tankstelle ist nun eingeläutet – die Zapfsäule wird seit letzter Woche abgebaut. Das übernimmt ein Fachbetrieb, der zunächst damit begann, die Einfüllbereiche abzudichten und die Zapfsäulenanlage auszuweiden:
Der nächste Schritt wird dann der Abbau der Zapfsäule und auch der Abbau der Insel sein, auf der die Zapfsäule steht. Und dann gibt es nichts mehr von der Tankstelle zu sehen und es gibt endlich auch wieder vernünftig Platz auf dem Hof. Und das kommt genau richtig, zum Jubiläumsfest brauchen wir jeden Quadratmeter. 🙂
Das Autokino war nur der erste Streich in Sachen 100jährigem Jubiläum. Zur Zeit sind wir mitten in den letzten Vorbereitungen zu unserem offiziellen Jubiläumswochenende, das vom 22. bis 24. Juli rund um unser Autohaus stattfinden wird. Das Datum können Sie sich also ruhig schon mal im Kalender anstreichen.
Und weil man nur einmal 100 Jahre alt wird, lassen wir es auch sehr denkwürdig angehen – mit einer offiziellen Jubiläumsfeier, einem Open-Air-Kino, einem richtig guten Gewinnspiel und einem kleinen Konzert. Ein paar sehr spannende Dinge und Zusagen hat es schon, aber da werden wir in den nächsten Tagen nach und nach darüber berichten. Nur so viel: Spannung ist angesagt.
So bald das offizielle Programm steht, wird es hier im Gerstelblog natürlich zuerst veröffentlicht. Und bis dahin füttern wir Sie regelmäßig mit ein paar Häppchen aus dem Jubiläumskomitee. 🙂
Ein kleines Video aus meinem Handy muss ich doch noch nachreichen. Gestern berichtete Besim in seinem Motorissimo-Zwischenfazit davon, dass der Mantaclub Innerschweiz auch das Motorissimo besuchte und gleich mit fünf Opel Mantas angefahren kamen. Was Besim aber nicht wusste: Mein Vater hat die Jungs und Mädels nach ihrem Besuch bei unserem Pavillon direkt weitergeschickt zu unserem Autokino-Aufbauteam auf dem Messplatz, da ich ja im Autohaus der Manta-Fan und auch Besitzer eines eigenen Opel Manta bin. Und genau deshalb gibt es hier ein Video der fünf ankommenden Opel Manta. Das ist vermutlich schon eine Weile her, dass der Messplatz so eine geballte Ladung an Fahrzeuglegenden gesehen hat:
Das Fahrzeug ganz zuletzt ist natürlich kein Manta, sondern ein „aufgepimpter“ Opel Corsa. Was es mit dem auf sich hat, berichten wir demnächst.
Gestern bzw. heute morgen haben wir den zweiten Teil des ersten Pforzheimer Autokinos über die Bühne gebracht, nun mit dem aktuellen Film „Fast & Furious 5“. einem ultraschnellen Streifen. Auch eine Art Roadmovie, wenngleich auch eine ganz andere Hausnummer als die Blues Brothers. Aber, unsere Erwartungen wurden weit, weit übertroffen, denn die Besucherzahlen vom Freitag haben wir Samstag nochmal ganz locker toppen können und haben gestern 90 Autos auf dem Messplatz gezählt. Und damit haben über 200 Personen allein am Samstag das Autokino besucht. Eine sehr starke Leistung, wie wir finden. Wir vom Kommunalen Kino Pforzheim, vom Enchilada Pforzheim und natürlich vom Autohaus Gerstel sind ganz selig und stolz. Und obwohl das Publikum ein ganz anderes war, als bei der Vorstellung am Freitag (die Fast-and-Furious-Serie richtet sich halt an ein jüngeres Publikum), waren wir doch überrascht, wie viele Freitagsbesucher einfach auch am Samstag dabeiwaren. Kino verbindet. 🙂
Ganz großer Dank an alle Beteiligten von Auto Gloser (der Kran..), dem Enchilada Pforzheim, dem Rollsportverein Kieselbronn, dem Mitsponsoren Stadtwerke Pforzheim, der Pforzheimer Zeitung, den Kollegen vom Kommunalen Kino und natürlich meinen Mitarbeitern vom Autohaus, die bei der Autokinogaudi mitgemacht haben und sich an beiden Abenden noch bis weit in die Nacht hinein mit dem Rück- bzw. Abbau abmühten. Fotos von Besim folgen noch.
Und auf die Frage, ob wir das Autokino nochmal wiederholen werden, gilt vorübergehend folgende offizielle Antwort: Schau’n mer mal! 😉
Nur noch zwei Tage bis zum ersten Tag des Autokinos auf dem Messplatz und so langsam wird es spannend. Die gesamte Technik ist bereit, die mobile Vorführtechnik in ihren Kisten.
Tatsächlich passt das alles gar nicht mehr in einen unserer Opel Vivaros und muss am Freitag mit einem kleinen LKW zum Messplatz transportiert werden. Wenn man das Vorführgerät sieht, dann wird auch klar, warum das so ist, denn das ist nicht nur gußeisern und richtig schwer, sondern auch unförmig groß. Da ist halt noch richtige Mechanik am Start. Und einen kleinen Technik-Testlauf für das Mischpult haben wir dann auch gleich noch gemacht:
Und was heute auch noch pünktlich gekommen sind, sind unsere Jubiläums-T-Shirts und die Popcorn-Tüten:
Und Uli wollte auch mal wieder ins Weblog. 🙂
Karten gibt es immer noch welche, die sind heute noch bis 18 Uhr und Freitag noch den ganzen Tag bei uns im Autohaus erhältlich.
Ein Kunde kommt mit seinem Opel Corsa und hält mir ein Kunststoffteil entgegen, bei dem eigentlich nur noch das geübte Auge erkennt, dass das mal eine Abdeckung des Außenspiegels war. Und die Geschichte dazu bestätigt auch, warum das Teil so dermaßen zerkratzt ist: Die Abdeckung ist wohl aus irgendwelchen Gründen abgefallen und vorbeilaufende Kinder haben sich ohne größere Gedanken das Teil geschnappt und als Fußball genutzt:
Purer Vandalismus. Ein Fußball wäre günstiger gewesen. 🙁
Am Donnerstag hatten wir wieder so eine Veranstaltung kurz vor Feierabend, da fasst du dir manchmal wirklich an den Kopf … aber mal von Anfang an: Ein Geschäftskunde hatte seinen Opel Vivaro bei uns. Alles soweit in Ordnung, es wurde langsam Abend, der Feierabend kam und als letzte Amtshandlung prüft einer von uns, ob alle Fahrzeuge, die auf dem Hof stehen, auch ordnungsgemäß abgeschlossen sind. Der Opel Vivaro war es nicht. Problem: Der Schlüssel war nicht auffindbar, den hatte, so mutmaßten wir, unser Praktikant dabei und der war schon im Feierabend. Nächstes Problem: Der Praktikant war dummerweise nicht erreichbar. Übernächstes Problem: Die Firma, der das Auto gehörte (und die sich sicherlich köstlich über unsere kleine Notlage amüsieren konnte), hatte so kurz vor Feierabend auch keinen Zugriff auf den Ersatzschüssel.
Super… was macht man nun mit einem Auto, für das man keinen Schlüssel hat? In die Werkstatthalle fahren, geht ohne Schlüssel nicht. Die Idee mit dem Hineinrollen funktionierte ebenfalls nicht, das Lenkradschloss war eingerastet. So zuparken, dass keiner das Auto klauen kann, ging auch nicht, als Werkstattfahrzeug ist ja Werkzeug im Auto, das können wir nicht alles einfach mal so herausräumen. Eine Kette um das Auto herumlegen, war noch einer der wilderen Ideen, bevor wir dann beschlossen, es auf die ganz harte Tour zu machen. Auftritt unserer „Gojack„-Dollys und dann pure Muskelkraft, natürlich dann auch noch inklusive des gerade einsetzenden Regens. Ganz großes Kino:
Und alle dabei: Unsere zwei Azubis, Eddy, ab Minute 1:21 auch Peter vom Verkauf und natürlich ich, der irgendwann auch wirklich mal für eine kurze Sekunde Angst hatte, dass wir den Vivaro noch ins Gebäude knallen, das wäre dann die Krönung gewesen. 😉
Spätnachmittags, ein langjähriger Stammkunde kommt, um sein Auto abzuholen. Jährliche Inspektion mit einer kleinen Reparatur war angesagt, wie immer ohne größere Beanstandungen, weil er sein Auto pflegt und halt auch nicht so oft ausfährt. Er kommt an den Kassentresen. Ich hole die Arbeitskarte aus der Kladde, schaue darauf, um die Daten in die Kasse einzutippen:
Ich: „Ist leider finanziell nicht so geworden, wie gedacht.“
Kunde (leicht entsetzt): „Was?“
Ich: „Ist nämlich billiger geworden, als gedacht.“
Die Erleichterung war zu hören, auch wenn er eigentlich nichts gesagt hat. 😉
Wir liegen bei Kosten- und Zeitabschätzungen für Reparaturen aus Erfahrung meist ziemlich nah an dem, was es dann später auch wirklich wird, aber wenn eine Reparatur schneller geht, dann geben wir diesen Zeitvorteil, den wir dadurch erlangen, auch an den Kunden weiter. Es ist ja nicht seine Schuld, dass es besser geht, als gedacht.
Bis zum Jahr 2004 hatten wir am Autohaus auch noch eine Esso-Tankstelle, die in Pforzheim als „Esso-Ost“ bekannt war. Davon zeugt noch die Zapfsäule, die noch auf unserem Hof steht. „Noch“ ist dabei mit Bedacht gewählt, denn in zwei Wochen wird diese Zapfsäule abgebaut. Das charakteristische Flügeldach musste schon vor drei Jahren weichen, weil wir befürchteten, dass es marode sein könnte (und es übrigens nicht war, aber sowas merkt man halt erst dann, wenn das Dach auseinandergenommen wird). Aber egal, das Tankstellenzeitalter am Autohaus ist vorbei und wenn dann alle Autofahrer auch mal das Kartenmaterial ihrer Navigationssysteme aktualisiert haben, werden auch die noch heute vorkommenden Besuche von Autofahrern mit leerem Tank der Geschichte angehören. 😉
Eine Tankstelle gab es übrigens nicht seit Anfang an beim Autohaus Gerstel, sondern erst nach dem Zweiten Weltkrieg, dann aber sofort eine Esso-Tankstelle. Dann also immerhin 50 Jahre Tankstelle während 100 Jahren Autohaus. Kann man so auch stehenlassen. So sah das nach dem Zweiten Weltkrieg übrigens dann aus, irgendwann Anfang der 1950er Jahre:
Einige Reminiszenzen zur Esso-Zeit gibt es immer noch, gelegentlich werden sie auch noch getragen:
Aus unserem Pool von historischen Bildern werden wir jetzt mal nach und nach einige Bilder hier veröffentlichen. Da sind einige echte Schätze dabei, dankenswerterweise waren unsere Vorfahren allesamt so technikbegeistert, dass sie regelmäßig Fotografen im Haus hatten
Und Sie dürfen sich auch ruhig beeilen in Sachen Vorkaufen, denn die beiden Filme sind in der Zwischenzeit auf der Website der Pforzheimer Zeitung auch schon auserkoren worden:
24. Juni: The Blues Brothers
25. Juni: Fast Five (der fünfte Teil der The-Fast-and-the-Furious-Serie)
Die Tickets kosten jeweils 15 Euro und gelten für ein Fahrzeug mit jeweils zwei Personen. Dazu gibt es pro Fahrzeug dann noch die versprochene Tüte Popcorn. Einfahrt ist an beiden Abenden jeweils ab 21 Uhr, Filmbeginn dann um 22:30 Uhr. Vor Ort gibt es also noch genügend Zeit, sich beim Catering des Enchilada Pforzheim mit Speis‘ und Trank‘ zu verköstigen.
Menschen, die ohne Pedale kommen (also ohne Auto) kommen einfach zur Abendkasse und dürfen sich den Film dann aus dem Lounge-Bereich heraus anschauen.
Habe ich schon geschrieben, dass ich mich schon unglaublich auf das Autokino freue und auch schon Lampenfieber habe? Filmvorführer dürfen Lampenfieber übrigens aus Standesgründen haben. 😀