Autorenarchiv: Andreas Gerstel

Opel Adam – alles ist anders.

Beim Opel Adam, der Entwicklung, die Opel bisher unter dem Namen „Projekt Junior“ führte, ist alles so ziemlich anders, wie bei „normalen“ Autoentwicklungen. Und gerade das macht den Opel Adam so spannend. Sammeln wir mal ein paar Eindrücke:

Was ist der Opel Adam nun eigentlich?

Das, was wir wissen:

  • Den Namen (der Name „Adam“ wird übrigens englisch ausgesprochen, also „Ädäm“)
  • Ein Kleinwagen für die Großstadt
  • Drei Türen
  • Vier Sitze
  • 3,70 Meter lang
  • Eine echte Opel-Entwicklung
  • Ein Motor, ein Lenkrad, sicher auch ein Aschenbecher

Was wir aktuell nicht wissen, ist alles andere. Selbst wir als Opel-Händler, die ja durchaus einiges schon vorab erfahren, wissen nichts. Wir sind da noch nicht mal böse darüber, sondern staunen, wie gut es funktioniert, über den Opel Adam praktisch noch gar nichts zu wissen und auch gar nichts erfahren zu können. Opel macht das Verstecken richtig gut. 😉

Gut, man muss natürlich wissen, dass das Kleinwagensegment sehr umkämpft ist und sich hier gleich eine ganze Reihe von Platzhirschen tümmeln: Der BMW Mini, der Volkswagen Up, der Fiat 500, um mal nur ein paar der aktuellen Schwergewichte zu nennen. In diesem Segment reicht es nicht, ein gutes Auto zu bauen, sondern es muss auch originell sein. Zumindest das bekommen wir heraus, wenn wir Opelaner fragen: „Ja, er wird originell, wartet es ab.“

Wie sieht der Opel Adam eigentlich aus?

Eine gute Frage: Keiner weiß es. Tatsächlich schafft es Opel bis zum heutigen Tage immer noch sehr, sehr gut, zum Opel Adam nicht ein offizielles oder inoffizielles Foto im Umlauf zu haben. Und das, obwohl Heerscharen von Erlkönigjägern und Automobiljournalisten schon seit Monaten dran sind, den Opel Adam in „nacktem“ Zustand, also ohne Tarnkleid, fotografieren zu können.

Das aber ist nur die eine Hälfte, denn mit Tarnkleidern ihre Neuentwicklungen zu verstecken, das machen ja alle. Was aber im Falle des Opel Adam neu ist, dass es eben nichts an Fotos gibt. Bisher hatte man bei Neuentwicklungen wenigstens ein paar offizielle Fotos, mit denen man sich ein mehr oder weniger grobes Bild über das jeweilige Auto machen konnte … beim Opel Adam: Fehlanzeige.

Und noch eine Neuerung: Opel spielt mit den Erlkönigjägern auch ganz gut, denn während alle Autohersteller alles verstecken, was nur geht, lässt Opel seinen getarnten Opel Adam einfach mal aus dem Werk Eisenach heraus- und etwas in Eisenach spazierenfahren, was Opel hier mit einem eigenen Foto dokumentiert hat:

Ärger kann man die Gilde der Erlkönigjäger gar nicht blamieren. 🙂

Wann steht er bei euch im Autohaus?

Tja, da wir dieses Jahr kein Jubiläum feiern, auf jeden Fall mal nicht im Sommer, wie wir das letztes Jahr mit dem Opel Ampera geschafft haben. Die Markteinführung ist für Anfang 2013 geplant. Und spätestens dann steht er auch sicher recht bald im Autohaus und dann wissen wir auch einen Preis dazu. „Spätestens“ schreiben wir deshalb, weil wir natürlich nichts unversucht lassen werden, die „Ampera-Nummer“ nochmal mit dem Opel Adam zu wiederholen. 😉

Was passiert denn 2013 noch alles in Sachen neue Modelle von Opel?

Vieles! Unter anderem ist auch endlich ein Cabrio auf dem Weg (von dem es auch schon die ersten Erlkönig-Bilder gibt) und bei diversen Modellreihen stehen Facelifts auf dem Plan. Aber zu alldem gibt es demnächst noch einen näheren Artikel.

Wechsel von G2 zu „Opel zertifizierte Gebrauchtwagen“.

Wer sich bei uns schon einmal früher Gebrauchtwagen angeschaut hat, wird vielleicht auf den Hinweis „G2-zertifizierte Gebrauchtwagen“ gestoßen sein. Diese Marke „G2-zertifizierte Gebrauchtwagen“ gehört Opel und wurde nur an Händler vergeben, die beim Gebrauchtwagenverkauf nach bestimmten Kriterien arbeiten und sich dafür haben zertifizieren lassen. Und diese Zertifizierung ist gar nicht so ohne, denn dazu gehört die einheitliche Präsentation von Gebrauchtfahrzeugen, Prüfung der Fahrzeuge nach einem umfangreichen Prüfkatalog und eine überdurchschnittliche Beratungsleistung. Ziel ist, dass sich der Kunde mit dem Kauf eines Gebrauchtwagens wohlfühlt, denn auch beim Kauf eines Gebrauchtwagens steht und fällt das Image eines Autohauses und letztendlich auch das Image von Opel.

Um den Gebrauchtwagenhandel zu vereinheitlichen und noch stärker zu professionalisieren, gibt es aktuell den Wechsel weg von der G2-Marke und hin zu den „Opel zertifizierten Gebrauchtwagen„. Und allein schon vom Aussehen der Marke ist klar, dass hier Opel-Händler verkaufen, denn die Marke ist in der Corporate Identity von Opel gehalten:

Und das ist ein deutliches Statement, denn nicht jeder Gebrauchtwagen, den wir verkaufen, ist ja ein Opel. Aber so wird signalisiert, dass der Gebrauchtwagenhandel bei uns nach Opel-Standards läuft. Und allein die Prüfkriterien bei jedem einzelnen Fahrzeug haben sich nun verdoppelt: Anstatt 50 Punkte nun glatte 100. Das ist eine richtige „kleine“ Inspektion, die wir da bei jedem Auto machen:

Wichtige Punkte sind, dass zum Beispiel die Hauptuntersuchung noch mindestens 18 Monate gültig ist und eine umfassende Prüfung des Motors, Betriebsflüssigkeiten, Lenkung, Bereifung, Beleuchtung und Zubehör erfolgt ist. Nebenbei kümmern wir uns mit einem fairen Angebot um eine eventuelle Inzahlungnahme des aktuellen Fahrzeuges, sorgen auch für eine kurzfristige Probefahrt und statten ein gekauftes Fahrzeug mit einer umfassenden Fahrzeuggarantie aus.

Und eine Urkunde haben wir auch schon, die ihren Platz demnächst bei uns an der Wand im Showroom finden wird:

Aus Junior wird Adam.

Seit längerer Zeit ist bekannt, dass die Produktpalette von Opel durch einen Kleinwagen ergänzt werden wird, der die Antwort von Opel auf den Fiat 500 oder den VW Up! darstellen soll. Vergangenen Dienstag hat Opel den Kleinen, der bisher unter dem Namen Junior bekannt war bei einem Event in Frankfurt offiziell auf den Namen Adam getauft.

Schon die Art und Weise, wie Opel den Namen präsentiert hat, lässt erahnen, worauf man sich einstellen sollte. Der Adam wird nicht irgendein Kleinstwagen, sondern ein frecher, selbstbewusster kleiner Stadtflitzer.

https://www.youtube.com/watch?v=Wy6Y_6mO_N0

Einziger Wermutstropfen: Aufgrund der starken Tarnung des Erlkönigs kann man die Form des Adam nur erahnen. Wir freuen uns trotzdem heute schon auf den Tag, an dem wir den ersten Adam bei uns im Autohaus haben werden.

… und dann wäre da noch der Opel Ampera Nr. 2.

Gestern wurde er kurz vor Geschäftsschluss noch aus Rüsselsheim angekarrt und geliefert: Unser Opel Ampera Nr. 2. Da kommt er:

Und da isser, in der Farbe Lithiumweiß und damit auch einer der ersten Opel Ampera in der ePionier-Ausstattung. Die Kenner wissen da Bescheid:

Und während Sie bei den Kollegen vom offiziellen Opel-Ampera-Blog sehr vieles über die Technik des Opel Ampera erfahren können, können Sie ab nächster Woche die Theorie auch einmal in der Praxis anschauen und probefahren, denn dieser Opel Ampera Nr. 2 kommt nun erst einmal als Autohaus-Vorführwagen auf die Straße. Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich schon mal bei uns unter 07231 280009-0 melden und einen Termin vereinbaren.

Eine Pforzheimer Straßenbahn, anno 1911.

Heute Morgen stand eine Auslieferung eines Opel Vivaro bei den Stadtwerken Pforzheim auf dem Plan und beim Herausfahren aus dem Gelände ist mir eine historische Straßenbahn, die dort auf dem Betriebsgelände des Stadtverkehrs Pforzheims an deren Betriebsgebäude geparkt ist, ins Auge gestochen:

Nun gut, die steht da schon eine ganze Weile, aber interessant ist, aus welchem Jahr diese Straßenbahn ist:

Das gute Stück ist tatsächlich aus dem Jahre 1911 und damit auch aus dem Gründungsjahr unseres Autohauses. Vielleicht stand sogar einmal unser Firmengründer Heinrich Gerstel auf den gusseisernen Trittbrettern dieses „Bähnles“ und jetzt stehen wir, vier Generationen danach, vor dem Stück und staunen! 🙂

Unsere erste Ampera-Auslieferung.

Kennen Sie noch dieses Gefühl, als Sie Ihr erstes Auto in Empfang nehmen und die ersten Runde damit drehen konnten? So ist es gestern den glücklichen Mitarbeitern unseres Kunden Kleiner GmbH Stanztechnik in Pforzheim ergangen, als wir ihnen den ersten Opel Ampera in der ePionier-Ausstattung übergeben durften. Unverkennbar:

Punkt 13:30 Uhr standen wir auf der Matte und wurden auch schon erwartet. Nach den Formalitäten ging es dann auch gleich ans Auto und da erklären wir auch gleich mal, wie man den Opel Ampera bedient. Vom Prinzip her wie jedes andere Auto auch, aber es beginnt ja bekanntlicherweise immer mit den Details: Man lässt ja nicht mit dem Zündschlüssel den Motor an sondern drückt auf einen blauen Knopf und fährt den Wagen hoch.

Und dann ist der Opel Ampera ja auch ein Automatik-Fahrzeug und das muss man Menschen, die bis dato Schaltgetriebe gefahren sind, auch einmal erklären. Erfahrungsgemäß fragen da nur die wenigsten Fahrer, wie das genau funktioniert, darum machen wir das proaktiv. Und natürlich, ganz wichtig: Wo findet man das Friendly Horn, die „Fußgängerhupe“? Bei einem mucksmäuschenstillen Antrieb eine nicht ganz unwichtige Sache. 🙂

Während eine Fahrzeugübergabe bei einem „normalen“ Auto weitgehend auf die Formalitäten und eine kurze Einführung in die Bedienung beschränkt ist, ist es beim Opel Ampera immer noch etwas anderes. Denn da ist auch ein Blick unter die Haube angesagt, zudem erkläre ich beim Opel Ampera auch gern noch ein paar weitere Details und Fakten. Wo ist die Starterbatterie, wo findet sich das Ladekabel, wie sehen die Rettungsdatenblätter aus und überhaupt: Wie passt das alles überhaupt in dieses Auto hinein?

Details, die eine Fahrzeugübergabe einfach ausmachen, dafür ist ein Autohaus da. An so einem Service direkt vor Ort wird man gemessen und da lassen wir uns gern messen.

Wir notieren also für unser Geschichtsbuch: Der 18. April 2012, ein Mittwoch, Autohaus-Jahr 102: Das Autohaus Gerstel liefert den ersten Opel Ampera und damit das erste Elektrofahrzeug aus. Manche haben das vielleicht früher geschafft, aber uns bedeutet es allerdings richtig etwas.

Mietwagenbestellung aus Südafrika.

So, dann fange ich mal nach Ostern hier im Gerstelblog an. Immerhin, der Trost an uns arbeitende Menschen: Es wird eine kurze Woche!

Anfang Februar erreichte mich eine E-Mail eines Kunden. Okay, mich erreichen jeden Tag eine Reihe von E-Mails von Kunden (und Interessenten), aber eine E-Mail stach heraus. Ein langjähriger Kunde wollte nämlich ein Auto bei uns mieten und das ist gleich auf verschiedene Weisen eine Besonderheit: Er wohnt nämlich eigentlich in Südafrika und mietet ein Fahrzeug gleich für drei Monate bei uns, da er von März bis Juni die Familie in Pforzheim besucht und dabei mobil bleiben möchte. Für den fahrbaren Untersatz sorgen wir gern und natürlich gibt es da auch immer einen Opel als Mietwagen.

Einen längeren Anfahrtsweg zu uns hat wohl keiner, auch wenn er sich diese Auszeichnung mit einem anderen Kunden unseres Hauses teilen muss, der jedes Jahr seinen Opel Corsa aus Norwegen zur Inspektion zu uns bringt. Global denken, lokal handeln. Passt irgendwie. 🙂

Frohe Ostern!

Eine kurze Woche neigt sich dem Ende zu (zumindest für die Kollegen, die nicht am Samstag die Opel-Fahnenstange hochhalten) und wir erlauben uns jetzt auch mal einen kleinen Ostergruß an unsere Kunden, Freunde und Kollegen da draußen im Land. Wer sagt denn, dass man beim Ostereierbemalen nicht auch puristisch sein kann? 😉

Wir machen dann auch mal eine kleine Pause hier im Gerstelblog und sehen/lesen uns nächste Woche Dienstag wieder. Kurz zu unseren Öffnungszeiten: Heute am Gründonnerstag bis 18 Uhr, Karfreitag und Ostermontag haben wir geschlossen, aber am Ostersamstag natürlich so geöffnet, wie wir samstags immer geöffnet haben: Von 8 bis 12 Uhr. Und ab nächsten Dienstag geht alles wieder so, wie immer.

Vier.

Normalerweise schaffen es die produktionsinternen Aufkleber und Beschriftungen, die Opel auf neu produzierte Autos klebt und schreibt, niemals bis in den Showroom, da sie im Rahmen der Aufbereitung alle entfernt und weggewischt werden. Und das im Normalfall so gründlich, dass es dann doch auffällt, wenn sich dann doch eine Produktionsnummer durchmogeln kann, so wie hier die Zahl 4 auf einer Windschutzscheibe. Was die Vier wohl bedeuten mag? Wir wissen es nicht.

Aber selbst bei solchen Fundstücken müssen wir aufpassen und vorher das Foto machen, bevor wir darüber reden, denn wenn wir vorher darüber reden, dauert es keine Minute, bis der Lappen nochmal nachträglich kommt und dann schaffen wir es mit dem Foto nicht. Aus der Sicht heraus betrachtet ist dieses Foto daher also eine absolute Rarität. 😀

Das war er, der 29. Pforzheimer Automarkt.

Wie fängt man ein Resümee zum Pforzheimer Automarkt an, wenn man kein freies Wochenende hatte und am Sonntagmorgen auch noch auf die Sommerzeit umgestellt wurde und eine zusätzliche Stunde fehlt? Am besten mit einer Beschwerde von einem Kunden, die ich auf dem Automarkt bekommen habe. Ich würde nämlich zu wenig hier im Gerstelblog schreiben. Das kann ich so nicht stehenlassen, deshalb von mir das Fazit zum Automarkt. 😉

Schön war’s. und voll war’s. Während sich die Besucherströme am Samstag erwartungsgemäß in Grenzen hielten, war es am Sonntag dafür wirklich proppenvoll. So ab 15 Uhr hatten wir alle das Gefühl, dass jetzt gleich nichts mehr geht. Wir sind mit unserem Stand ja schon recht am Anfang des Automarktes, so dass die Besucher, die aus der Stadt kommen, genau bei uns vorbeilaufen.

Das haben wir gewusst und kurzerhand beschlossen, den Opel Ampera und den Opel Astra GTC ganz vorne aufzustellen, so dass wirklich jeder daran vorbei musste. Und diese „Eyecatcher“ waren dann auch beliebte Anziehungspunkte und zwar auch verschiedene Weisen. Manch einer ließ sich vom knallroten GTC sofort begeistern, die Technikverliebten und Familien blieben dann lieber am Ampera stehen und staunten. Am Sonntag hat dann kurzerhand Besim bei uns ein Praktikum als „External Product Manager Ampera“ absolviert, aber das soll er dann mal selbst noch schreiben …

Die Resonanz war gut und wir haben eine ganze, lange Liste von Kontakten, die jetzt alle nachgearbeitet werden. Anrufen, Kundengespräche führen, Probefahrten vereinbaren, Prospekte verschicken, Autos konfigurieren … die Nacharbeit zu solchen Messen ist fast spannender, als die Messe selbst. Wichtig ist (und war es auch), dass Interessenten und Kunden sehen, dass wir präsent sind, dass wir mit uns sprechen lassen (und zwar vom Azubi bis zum Geschäftsführer) und dass wir gute Produkte anbieten. Der „Rest“ ist dann das Tagesgeschäft, das wir schon seit Jahrzehnten machen.

Und auch der Dank darf nicht fehlen, nämlich an unsere Mitarbeiter. Ohne die tatkräftige Hilfe beim Auf- und Abbau und ohne die Präsenz beim Automarkt würde so ein Auftritt gar nicht funktionieren.

Besucher schätzen es nach wie vor sehr, wenn sich nicht nur Verkäufer sprechen lassen, sondern auch Techniker. Da wird dann mal das unbekannte Lämpchen in der Instrumententafel angesprochen oder das Klappergeräusch oder ein Zubehörteil, von dem der Fahrzeugbesitzer gar nicht wusste, dass es das gibt. Gehört alles mit dazu und dieser „Mehrwert“ macht es am Ende auch aus.