Ein Opel Mokka im Geburtskleid.

Kein Autohändler würde Ihnen Ihren Neuwagen vor der Auslieferung so zeigen, wie er vom Autotransporter herunterkommt. So beispielsweise kommt ein neuer Opel Mokka für gewöhnlich bei uns an. Fest eingepackt:

Transportschutz bei einem Opel Mokka

Üblicherweise gibt es so eine „Großverpackung“ vor allem bei Autos, die längere Transportstrecken vor sich haben. Der Opel Mokka kommt für den europäischen Markt aus dem spanischen Saragossa und da geht es dann üblicherweise mit der Bahn in Richtung Mitteleuropa. Bei Bahntransporten wird besonders Rücksicht darauf genommen, dass es bei Oberleitungsstromabnehmern Abrieb gibt, die vor allem die Fahrzeuge betreffen, die auf den ersten Waggons nach der Lokomotive sitzen. Diesen Abrieb will man nicht auf den lackierten Oberflächen haben, daher besonderer Schutz aller mittigen und nach oben gerichteten Lackflächen.

Straßentransporte sind dann üblicherweise nur noch Kurzstrecken. Hat ein Neuwagen aber so eine Schutzhülle, bleibt die auch da noch drauf, auch wenn Straßentransporte üblicherweise schonender sind, wenn nicht gerade ein Unfall mit dem Autotransporter passiert.

Dennoch gilt natürlich auch bei so geschützten Fahrzeugen: Abnahmekontrollen und eine Endabnahme. Wir packen also das Auto aus und schauen bei der Aufbereitung nochmal ganz genau, ob es eventuelle Transportschäden gibt. Auspacken ist also unsere Sache, auch wenn es durchaus immer wieder Kunden gibt, die das gerne selbst machen würden. Für den Zweck packen wir aber dann lieber einen Neuwagen nochmal ein und sei es in Geschenkpapier mit Schleifchen drumherum. 😀