Arbeitskartenarchiv.

Hier, im abgeschiedenen und verschlossenen Archiv, darf dann wirklich niemand husten…

Die fein säuberlich gestapelten Blätter sind für Stammkunden eine bekannte Einrichtung: Das sind nämlich unsere erledigten Arbeitskarten, die wir natürlich alle archivieren. Jeder Werkstatttermin erzeugt so eine Arbeitskarte, auf der alles notwendige steht: Wer den Auftrag gegeben hat, Kilometerstand, was genau gemacht werden muss, was genau getan wurde, wer es getan hat und so weiter. Zudem bekommt die Arbeitskarte eine Nummer, die dann auch das dazugehörige Fahrzeug mit einem Schildchen auf das Dach trägt, so dass wir auf dem Hof sehr schnell das Auto finden, das als nächstes drankommt. Bis so eine Arbeitskarte letztendlich als Basis für die Rechnung dient, geht dieses Stückchen Karton, das wir jeweils auf eine Kladde stecken, durch zig Hände. Aber es gilt: Ohne Arbeitskarte kein Arbeitseinsatz, das ist allen bei uns fest im Blut.

Und tatsächlich ist so ein Archiv auch nicht einfach nur ein „Endlager“, sondern wird tatsächlich immer wieder einmal gebraucht, um einzelne Vorfälle nachzuprüfen. Zwar sind alle Vorfälle auch in unserer EDV erfasst und recherchierbar, aber Papier ist geduldiger. Und in einem Papierarchiv zu recherchieren, ist noch echte Geschichte. 😉