Archiv des Autors: Andreas Gerstel

Ausfuhrkennzeichen

Was versteht man darunter? Ausfuhrkennzeichen, auch Zoll- oder Exportkennzeichen genannt wird benötigt, wenn man ein Fahrzeug dauerhaft aus Deutschland exportieren möchte. So bei uns diese Woche geschehen… ein Opel Vivaro fährt ab Morgen in Österreich umher. Erkennbar ist das Ausfuhrkennzeichen am roten Balken rechts. Unser beantragtes Ausfuhrkennzeichen ist genau 15 Tage lang gültig. Erhältlich ist das Ausfuhrkennzeichen bei der zuständigen KFZ-Zulassungsstelle oder bei uns mit einer Vollmacht und kostet ca. 200,- €.

Adrian… unser großer Magier…

Wie macht der Adrian das nur? Die fotografierten Fahrzeuge für den Verkauf sehen aus, wie wenn Sie immer an dem gleichen Ort stehen…??? Dabei fotografiert er die Opel´s immer an einer anderen Stelle…??? Möglich macht das eine Software. Anbei habe ich Ihnen einmal ein Beispiel, wie die Software die Opel´s „rändert“ und so scheinbar die Fahrzeuge immer an der gleichen Stelle abgebildet werden. Wir sind von der Software richtig heftig begeistert… Nach und nach machen wir das mit allen Fahrzeugen (31 haben wir schon…😉) auf geht´s Adrian 😂 🤣

Den Fall hatten wir auch schon …

Über die Feiertage bin ich zufällig auf eine Reportage über verunfallte Fahrzeuge aus den USA gestoßen… sehr interessant… Hier ging es um stark verunfallte Fahrzeuge aus den USA (als Beispiel wurde USA gewählt… läßt sich auf viele andere Länder übertragen!), die nach Osteuropa verkauft werden und meist nicht sachgemäß instandgesetzt werden. Hintergrund ist das starke Lohngefälle nach Osteuropa. Die Stundenlöhne sind hier deutlich billiger, weshalb es sich lohnt, lange an den Fahrzeugen „herumzubasteln“. Zudem werden oft/meist geklaute Ersatzteile oder nachgebaute Ersatzteile aus Fernost verwendet… Oft sind diese nicht von besonderer Qualität. Genau so einen Fall hatten wir mal: An einem Samstag rief ein junger Mann aus Berlin an und wollte sich zu einem günstig gekauften Corsa erkundigen-er hätte da so ein komisches Gefühl. Zurecht… Als er mir die Fahrgestellnummer mitteilte, war ich schockiert😧. Es handelte sich hier um einen verunfallten Opel Corsa. In diesem Corsa war eine Kundin von uns auf Glatteis ins schleudern gekommen, in den Gegenverkehr gekommen und bei dem Unfall gestorben (das angehängte, vergleichbare Bild, zeigt ungefähr den Schaden…). Dieser Corsa wurde damals von einer polnischen Firma per Spedition abgeholt und anscheinend wieder repariert. Anschließend wurde der Corsa in Berlin verkauft. Da er wieder „schön“ ausgesehen hat, stand der Corsa nicht lange, bis ihn eben jener junge Mann gekauft hat. Das Problem ist wie gesagt, daß oft minderwertige Teile verwendet werden. Zudem ist aber auch die Thematik der Steifigkeit das Problem. Hat der Stahl (alternativ Aluminium) , das Blech einmal die Energie von einem Unfall aufgenommen, kann das nicht einfach durch eine günstige Rückverformung wieder gerichtet werden. Bei einem erneuten Unfall ist hier fast kein oder zumindest nur noch ein schlechter Schutz gewährleistet… Ich habe dem jungen Mann den Vorgang geschildert… wie der Fall ausgegangen ist… keine Ahnung… hoffentlich hat er den Wagen wieder zurückgegeben… 🤔 Den Link zur Reportage habe ich unten angehängt.

Hier darf nicht jeder ran…

Aktuell (ok – schon ein paar Wochen auf Grund von fehlenden Teilen…) haben wir einen seltenen Gast: ein C-Kadett Coupe. Bei dem Fahrzeug müssen diverse Dichtungen erneuert werden. Hierzu wurde der Motor aus dem Kadett ausgebaut, die Dichtungen ersetzt und wieder eingebaut. Aber: an den Wagen lassen wir nicht jeden ran…: unser Meister, Uwe Genssle, legt hier selbst Hand an. Ich glaube, so ein bischen hat er Spaß dran… (ob er weiß, daß er so heißt wie das ausliefernde Autohaus damals – Autohaus Genssle in Neuenbürg…? 😉 )

Wie schnell doch so ein Jahr vergeht…

Er hat es geschafft: Unser Junior-Verkäufer Maximilian Längle, genannt Max, hat seine Prüfung zum GAV (geprüften Automobilverkäufer) abgelegt. Genau 1 Jahr nach dem Beginn mit der Ausbildung hat der Prüfungsausschuss von verschiedenen Automobilverbänden die erfolgreiche Fortbildung von Ihm bestätigt. GRATULATION MAX. Wir haben schon während der Ausbildung so einige Impulse von Ihm umsetzen können. Mal schauen, was die Zukunft noch so bringt… 😉 Und damit er gleich den richtigen Parkplatz findet, haben wir uns etwas zum Spaß ausgedacht… mal schauen, ob er es bemerkt… 🙂 Gut gemacht Max !

Ich sag nur 15…!

Das klappt ja super zur Zeit… Nicht genug, daß man bei vielen Zulassungsstellen aktuell nur schwer einen Termin für eine Ab-/Ummeldung bzw. Zulassung bekommt – die geplante Online Zulassung funktioniert so gut wie gar nicht…!!! Zum 01.09.2023 wurde groß angekündigt, daß man Fahrzeuge jetzt auch online zulassen kann. Seit diesem Zeitpunkt sind (halten Sie sich fest) 15 (!) Zulassungen erfolgt (Quelle: KFZ-Betrieb). Nein nicht in Pforzheim, sondern in Deutschland, ganz Deutschland…!!! Ich verstehe es nicht… gefühlt bekommen wir das Thema Computer und online in Deutschland nicht in den Griff… Ich finde das eine Katastrophe und peinlich !!! Was gut und sofort geklappt hat, war eine Preiserhöhung mit Einführung der Online-Zulassung…

Alcolock

Ab 06.07.2024 soll in jedem neuen Fahrzeug in der EU eine Alkohol-Wegfahrsperre eingebaut sein, genannt Alcolock (Die Fahrzeuge haben anscheinend seit 2022 bereits diese Schnittstelle an Bord…). Ziel sei es, die Sicherheit auf Europas Straßen weiter zu erhöhen. Hintergrund ist, daß jeder 4. Unfall unter Alkoholeinfluss passiert-nicht wenig… Gibt es so etwas schon in unseren europäischen Nachbarländern? In Frankreich z.B. ist jeder Fahrer verpflichtet, einen Einweg-Alkoholtester im Wagen zu haben. In den Niederlanden werden Fahrer, die unter Alkoholeinfluss auffällig geworden sind, dazu verpflichtet, eine Alkohol-Wegfahrsperre nachzurüsten. Ihnen wird die Fahrerlaubnis entzogen, bis die Sperre eingebaut wurde. In Polen wird der Einbau eines Alcolocks Pflicht, wenn man betrunken am Steuer erwischt wurde. Die Schweden können auffällige Fahrer zum Einbau einer Sperre verpflichten. Eigentlich keine schlechte Idee… aber: muss der Postausfahrer jedes mal wieder beim Wiedereinsteigen reinpusten? Wer bezahlt die Mehrkosten von ca. 1.500,- bis 2.000,- €? Kann ich einfach meinen Beifahrer reinpusten lassen? man wird es sehen-lassen wir uns überraschen… 😉