1959 hat der schwedische Volvo-Ingenieur Nils Ivar Bohlin den 3-Punkt-Sicherheitsgurt erfunden. Die Erfindung wurde 1985 als eine der 8 Erfindungen gewählt, welche den größten Nutzen für die Menschheit brachte. Soweit so gut. Ich muss etwas ausholen… Bei den neueren Fahrzeugen fängt ja der Wagen zu piepsen/klingeln an oder wie man das störende Geräusch auch nennen will (das störende Geräusch ist so gewollt…). Einige Unbelehrbaren stecken, um das Geräusch zu vermeiden, den Gurt vom Beifahrersitz in das Gurtschloss. Inzwischen gibt es aber sogar eine Fake-Gurtschnalle, die dem Schloss vorgaukelt, daß der Sicherheitsgurt angelegt ist… Gott sei Dank ist die Fangruppe aber sehr gering… Laut der Bundesanstalt für Straßenwesen liegt die Anschnallquote bei 98 Prozent… Aber: Sachen gibt´s zum Kaufen…🙄
Letzte Woche hatten wir einen Anruf bekommen, ob wir einen Opel Corsa in 5-türiger Variante bei uns stehen hätten. OK… ich hatte zuerst gedacht, die Kriminalpolizei möchte wieder auf Opel umsteigen (sie hatte früher einmal Astra H 1.9 CDTI im Fuhrpark…wir hatten sie alle betreut…), aber es ging genauer gesagt um einen Corsa C, also ein älteres Modell. Und siehe da: wir hatten zufällig einen auf dem Hof stehen. Aber warum braucht die Kripo einen alten Corsa C ??? Es ging um eine Gegenüberstellung. Auf Grund einer eingegangenen Anzeige musste festgestellt werden, ob bei einem Parkschaden der benachbarte, geparkte Corsa C als Verursacher in Frage kommen könnte🕵️♀️. Und was soll ich sagen… kam nicht… der Corsa hatte seinen, ich nenn es mal „Berührungspunkt“ weiter oben… Der Schaden musste also von einem anderen Wagen stammen. Uns hat die Aktion natürlich trotzdem gefallen 😉
Bitte seien Sie uns nicht böse, aber wir können aktuell nicht jeden Wagen annehmen… Uns ist schon bewusst (und ist ja auch nur logisch – wir können nicht jeden Wunsch beim Autokauf befriedigen…), daß es auch Menschen gibt, die Ihre Auto´s im Internet kaufen, die Existenz des www ist uns nicht entgangen… 😉 Aber wir haben aktuell Probleme, Termine für alle Anfragen zu vergeben – die Wartezeit hat sich zwar wieder etwas verbessert, sie ist aber trotzdem immer noch auf einem hohen Niveau. Auf Grund dieser Tatsache müssen wir Sie bitten, Garantiearbeiten bei dem ausliefernden Händler vorzunehmen. Sie haben einen Wagen bei uns gekauft? Bitte wie gewohnt Termin mit dem Service ausmachen… vielen Dank für Ihr Verständnis.
2 Wochen früher als geplant, ist der neue Opel Grandland bei uns eingetroffen. Mein erster Eindruck? WOW – ich sitze wie in meinem Wohnzimmer im neuen Grandland – bequem aber nicht wie auf einem Sofa – genau richtig eben. Viele neue Materialien finde ich im neuen Grandland – sehr anschaulich – sehr wohnlich. Überhaupt wirkt der neue Grandland sehr aufgeräumt, sachlich und Opel-typisch immer mit der notwendigen Anzahl an Knöpfen und Schaltern. Habe mich auf Anhieb wohlgefühlt… Auch ist mir aufgefallen, daß es keine extra fummelige Motorhaubenentriegelung mehr gibt… 2 x ziehen und offen ist die Motorhaube. Zudem finde ich die Seitenansicht sehr geil: es gibt keine sichtbaren Fensterschachtleisten (das sind die Gummilippen zwischen Tür und Scheibe) mehr. Dadurch wirkt die Seitenansicht absolut clean – ganz ungewohnt aber sehr aufgeräumt. Ich freu mich schon auf die erste Ausfahrt diese Woche 🙂
Viele Firmen bzw. Autohersteller arbeiten ja weltweit am autonomen Fahren. Also einfach gesagt: der Mensch setzt sich ans Steuer und das Auto bringt ihn dort hin, wo er hin will. Hier gibt es 5 Stufen zu unterscheiden:
Level 1- Assistiertes Fahren. Der Fahrer beherrscht ständig sein Fahrzeug, Der Fahrer muss den Verkehr ständig im Blick behalten, Für Verkehrsverstöße und Schäden haftet der Fahrer, Einzelne Assistenzsysteme unterstützen bei bestimmten Fahraufgaben
Level 2 – Teilautomatisiertes Fahren: Der Fahrer beherrscht ständig sein Fahrzeug, Der Fahrer muss den Verkehr ständig im Blick behalten, Der Fahrer haftet für Verkehrsverstöße und Schäden, Unter definierten Bedingungen hält das Fahrzeug die Spur, bremst und beschleunigt
Level 3 – hochautomatisiertes Fahren: Der Fahrer darf sich vorübergehend von Fahraufgabe und Verkehr abwenden, In vom Hersteller vorgegebenen Anwendungsfällen fährt der Pkw selbstständig, Der Fahrer muss auf Anforderung durch das System kurzfristig übernehmen
Level 4 – vollautomatisiertes Fahren: Der Fahrer kann die Fahrzeugführung komplett abgeben und wird zum Passagier, Das Fahrzeug bewältigt Fahrten auf bestimmten Strecken (z.B. Autobahn, Parkhaus) völlig selbstständig. Es darf dann auch ohne Insassen fahren, Die Passagiere dürfen schlafen, ihr Smartphone verwenden oder Zeitung lesen, Das System erkennt seine Grenzen so rechtzeitig, dass es regelkonform einen sicheren Zustand erreichen kann, Die Passagiere haften während der vollautomatisierten Fahrt nicht für Verkehrsverstöße oder Schäden
Level 5 – autonomes Fahren: Es gibt nur noch Passagiere ohne Fahraufgabe, Fahrten ohne Insassen sind möglich, Die Technik im Auto bewältigt alle Verkehrssituationen
Klingt ja schon spannend und irgendwie abstrakt…Ich bin mal gespannt, wie wir in ein paar Jahren unsere Auto´s bewegen… 😉
Ich weiß, da drückt sich jeder drumm…. Ich wollte mir gerade einen Kaffee rauslassen (mal wieder viel zu viele… ich weiß…) als die Meldung kam. Kaffeesatz bitte lehren. OK-bin ich mal wieder dran – kein Problem – muss ja jeder mal ran… Aber ganz ehrlich… die letzten gefühlten 4.376 Personen (leicht übertrieben…), die zum Lehren des Behälters aufgefordert wurden, haben doch nur gerüttelt bzw. den Behälter gestreichelt und geschaut, daß so viel wie möglich da rein geht… nur, daß sie nicht lehren gehen müssen… Auf jeden Fall hat es mich zum Lachen gebracht… 🙂
Als ich den Artikel vor ein paar Tagen/Wochen gelesen hatte, hatte ich schon irgendwie ein dejavu: Genau das Gleiche haben wir auch vor ein paar Jahren durchgemacht… VW muß über 30.000 Menschen entlassen bzw. will 2 Werke schließen. Das ist nicht gut… Und das sage ich nicht, weil ich der gehässige Opel-Händler von nebenan bin, sondern weil es hier um die Deutsche Automobilindustrie geht… die macht mir langsam Sorgen… aber das ist ein anderes, größeres Thema. Was VW gerade durchmacht haben wir seit dem Zusammenschluss mit PSA, später Stellantis, auch durchgemacht. (Ich weiß, es liegen auch noch andere Gründe vor…) Entlassungen, Werkszusammenlegungen, Konzentration von Entwicklungen… Aber: wir stehen inzwischen wieder gut da… ja, sind sogar fast ein wenig ein Beispiel für die Branche. Aber ich will nicht zu viel vorweg nehmen. Lesen Sie selbst… :
Diese Woche stand zwischen Hauptwerk und Werk II ein Auto am Straßenrand. Dabei ist mir aufgefallen, daß an dem Wagen 4 (!), immerhin gleichfarbige, Plaketten angebracht waren (ganz schön rumgekommen: Reutlingen, Nürtingen, Waiblingen, Pforzheim). Das sind definitiv 3 zu viel. Bei den Plaketten für die Umweltzone ist folgendes zu beachten bzw. bei Nichtanbringung zu erwarten:
ohne Plakette (und in der Umweltzone): 100,- €
Kennzeichen nicht lesbar: quasi ungültig… Strafzettel (€?)
einfach eine falsche angebracht: bis zu 5 Jahre Haft
neue Frontscheibe: neue Plakette
Umzug UND neues Kennzeichen: neue Plakette anbringen
Die Autobahnen in Deutschland sind durchnummeriert. Die Zahlen im Namen verraten die Bedeutung und Lage der Fernstraßen. Die Nummerierung der Autobahnen in Deutschland geht auf ein System zurück, das bereits seit 1975 verwendet wird. Es regelt, ob eine grade oder ungerade Nummer verteilt wird. Doch wie so oft gilt auch hier: Keine Regel ohne Ausnahme. Grundsätzlich gilt jedoch:
Bei einer geraden Ziffer im Namen führt die Autobahn in der Regel von Westen nach Osten. So führt die A2 von Oberhausen in Nordrhein-Westfahlen nach Berlin, wo sie in die Ring-Autobahn mündet.
Hat eine Autobahn eine ungerade Nummer, führt sie meist von Norden nach Süden. Die A1 beispielsweise beginnt in Heiligenhafen (Schleswig-Holstein) und endet in Saarbrücken (Saarland).
Die höchste Zahl im Namen sollte eigentlich der Mittlere Autobahnring München tragen und als A999 bezeichnet werden (letztlich wurde er aber nur die Bundesstraße 2 R). Und 999 Fernstraßen gibt es in Deutschland auch gar nicht. Die mehrstelligen Namen müssen also einen anderen Sinn haben. Es wird nämlich nicht einfach durchgezählt, sondern die Nummer nach der Bedeutung der Autobahn verteilt.
Trägt die Fernstraße eine einstellige Nummer, ist sie von bundesweiter Bedeutung und führt durch mehrere Bundesländer. Autobahnen mit einer zweistelligen Ziffer im Namen haben indes eine große regionale Bedeutung. Wird eine dreistellige Nummer vergeben, ist die regionale Bedeutung eher gering. Oft handelt es sich um Zubringer oder Umfahrungen
Neben der Bedeutung lässt die Nummer aber auch einen Rückschluss darauf zu, wo sich die Autobahn befindet. Das gilt jedoch nur dann, wenn die Zahl mehrstellig ist. Der ersten Ziffer im Namen ist dabei eine Region in Deutschland zugeordnet: 1: Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern
2: Hamburg/Norddeutschland
3: Niedersachsen, im nördlichen Westfalen und Thüringen sowie Sachsen-Anhalt und Sachsen
4: Rheinland, Süd-Westfalen und Nordhessen
5: Niederrhein bis Bonn
6: Rheinland-Pfalz, Saarland. Südhessen und Metropolregion Rhein-Neckar
Stellantis ist ein europäischer Automobilhersteller mit Sitz in Holland. Sie haben diese Automarke noch nie auf der Straße gesehen? geht auch nicht. Stellantis ist der 4. größte Hersteller weltweit. Aber was für Marken verkaufen die denn? Unter dem Deckmantel von Stellantis verkaufen die Marken Jeep, Chrysler, Dodge, Ram, Mopar, Alfa Romeo, DS, Citroen, Peugeot, Fiat, Opel, Lancia und Maserati (um mal die großen Hersteller zu nennen) ihre Fahrzeuge. Angefangen hat, in Bezug auf Opel, die Kooperation mit PSA, als es um die Entwicklung vom Crossland bzw. Grandland ging. Da haben wir uns schon gewundert. Als aber am 01.08.2017 verkündet wurde, daß PSA für 1.3 Milliarden Opel kauft, da hatten wir uns schon sehr gewundert. Als dann auch noch verkündet wurde, daß am 16.01.2021 das Unternehmen Stellantis gegründet wurde, da machte die ganze Sache erst Sinn. Die Fusion aus Fiat Chrysler und der PSA Group bietet rießige Chancen. Die vielen Hersteller können sich Plattformen teilen, Ideen gemeinsam vorantreiben, neue Antriebstechniken entwickeln und, und, und. Eigentlich ähnlich wie beim VW-Konzern. Hier wird auch zentral entwickelt und jeder Hersteller (VW, Skoda, Seat, Audi, Porsche usw.) bedient sich aus dem Regal und „baut“ seinen eigenen Wagen. Dabei achtet jeder darauf, daß er so weit wie möglich seine Eigenständigkeit bewahrt. Nichts anderes ist es bei Opel und Stellantis. Opel ist eigenständig, beim Design; sowohl Innen als auch Außen wird strikt darauf geachtet, daß man immer erkennt, daß es sich um einen Opel handelt. Genau so macht es Peugeot oder Citroen oder die anderen Marken. Würde ja auch gar keinen Sinn machen, wenn man die anderen Marken kopiert. Das würde zur Kannibalisierung führen. Was ich dazu meine? Ich behaupte, daß der Verkauf an PSA 2017 5 vor 12 war. GM hatte, bis auf den Ampera, bei der Entwicklung in Sachen Elektromobilität die Handbremse angezogen. Auch in Sachen technischen Neuheuten, Entwicklung von Verbrennungsmotoren uvm. wurden wir an der kurzen Leine gehalten (meine Meinung). Schon klar: wir haben als Händler (auch der Kunde) viele Veränderungen bei Opel mitgemacht. Aber ganz ehrlich: man merkt, daß nach alledem hinter den meisten Entscheidungen was steht, was Hand und Fuß hat. Wir haben Zugang zu den neuesten Techniken, können kostengünstig produzieren und schreiben endlich wieder seit dem Verkauf schwarze Zahlen. Und: ich finde, ganz neutral gesehen, haben wir wieder geile Autos Was wollen wir mehr. Läuft bei uns…!