24. Februar 2017 / by / Historisches / No Comments

Der „nackte“ Opel Blitz.

Unser Opel-Blitz-Abschleppwagen ist zwar immer wieder im Einsatz, allerdings eben in erster Linie ein Oldtimer. Das bedeutet – vor allem auch in unserer Autohaus-Kultur – dass er Pflegearbeiten immer im Laufe der Zeit genießt. Eine grundlegende Lackierung der Fahrerkabine war schon von Anfang an auf der Liste und damit haben wir jetzt auch angefangen. Die schwerste Arbeit ist dabei, zuerst einmal alles an Lack herunterzubekommen, was im Laufe der Jahrzehnte da drauf kam. Keine Arbeit für Grobmotoriker, denn bei allem, was man bei einem Oldtimer macht, muss man immer im Hinterkopf behalten, dass vorsichtig gearbeitet werden muss. Macht man etwas unwiederbringlich an der Karosserie kaputt, muss man unter Umständen lange nach Ersatz suchen.

Abzuschleifen waren übrigens gleich mehrere Lackschichten. Wir haben eine blaue und eine grüne Lackierung identifiziert und einiges an zusätzlichen Bastelarbeiten hier und da. Da wurde lange Zeit nicht sehr gut mit dem Boliden umgegangen:

Nun wird aber richtig gearbeitet: Es muss grundiert werden, dann kommt der eigentliche Farblack drauf und später eine Versiegelung. Das ist zwar einiges an Arbeit, aber das ist es uns so wert, wie bei unseren anderen Oldtimern.

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22. Februar 2017 / by / Strategie / No Comments

Opel, GM und PSA.

Natürlich sind in den letzten Tagen die Entwicklungen rund um Opel, GM und PSA einer der größten Gesprächtsthemen mit Kunden und Partnern. Und wie es immer so ist – ein drohender Wandel macht zunächst Angst. Andererseits: Angst um die Marke Opel, damit können wir umgehen. Aber viel wichtiger ist: Wir haben keine große Angst um die Marke Opel. Zumindest jetzt nicht mehr.

Der Vergleich mit den Schicksalsjahren 2009 und 2010 passt nämlich nicht. Damals hatten wir nämlich das Problem, dass GM finanziell an der Wand stand und dazu eine desolate Modellauswahl bei Opel vorherrschte. Autos zu verkaufen, denen „der Kick“ fehlt, das war ein echtes Problem. Und eine Marke zu vertreten, die damals sehr unter alldem litt, das war noch viel schwieriger. Wir haben an dieser Stelle im Gerstelblog regelmäßig darüber geschrieben.

Wenn wir uns aber Opel heute anschauen, dann ist da schon sehr viel neue Substanz und Selbstvertrauen. Wir haben eine Reihe von aktuellen und vom Markt akzeptierten Modellen, wir haben eine riesige Pipeline an Modelleinführungen, die Qualität stimmt, der Markenaufbau der letzten Jahre war erfolgreich und letztlich hat Opel unter der Führung von Karl-Thomas Neumann in den letzten Jahren konsequent daran gearbeitet, Opel aus den roten Zahlen zu bringen. Man muss klar sagen: Wäre hier Opel nicht erfolgreich gewesen, gäbe es die Gespräche mit PSA mit großer Sicherheit auch nicht.

Lassen wir mal die üblichen Vorurteile gegenüber französischen Autos weg: Opel könnte mit PSA eine reinrassig europäische Marke werden, was nicht unbedingt verkehrt ist, weil unser Heimatkontinent eben Europa ist. Und dass Opel jetzt erst einmal „gesundgeschrumpft“ werden müsse, daran glauben wir auch erst einmal nicht, denn zuerst einmal sollten wir schauen, wie all die Autos ankommen werden, die in diesem Jahr in den Markt kommen.

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20. Februar 2017 / by / Kundenservice / No Comments

Es wird gehaltvoll in Sachen Kundenzufriedenheit!

In Sachen Kundenzufriedenheit und kleine Dankeschön-Geschenke legt unsere Serviceannahme wirklich einiges vor. Von Schokolade und Süßigkeiten, die Kunden uns vorbeibringen, können wir unseren hohen Bedarf inzwischen zu einem beträchtlichen Teil decken, aber Kollege Uli Bischoff setzt immer wieder neue Maßstäbe. Neueste Messlatte:

Die Flasche kommt gleich in den Frigidaire und wird kaltgestellt für besondere Momente. Ob dazu auch die Übernahme von Opel durch den französischen PSA-Konzert gehören wird, wissen wir noch nicht …

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17. Februar 2017 / by / Neues von Opel / 2 Comments

Zu den Gesprächen zwischen PSA und GM in Sachen Opel.

Kurzer Hinweis vorab: Das ist selbstverständlich kein offizielles Statement der Adam Opel AG, sondern ein Kommentar und die Meinung von uns.

Sagen wir es mal etwas sarkastisch: Dass GM mit PSA möglicherweise darüber verhandelt, die Marke Opel an PSA zu verkaufen, haut uns nicht wirklich um. Schlicht und einfach deshalb, weil die meisten Opel-Händler nach vielen harten Jahren mit GM ganz andere Sachen gewohnt sind. Aber natürlich steckt auch in der jetzigen Entwicklung eine Menge an Potential, um das Markenumfeld von Opel anzukratzen oder zu beschädigen.

Kurzum: Alles ist schlecht, was eine Marke beschädigen kann. Andererseits haben wir mit Opel nach vielen harten Jahren endlich wieder eine Automarke, der nicht nur wir vertrauen, sondern auch immer mehr zufriedene Kunden. Die aktuellen Modellreihen sind allesamt hochwertig und gut. Opel ist nicht mehr auf der „Resterampe“, sondern baut gute Autos, pflegt guten Service und ist schon längst wieder in der Aufmerksamkeit.

Bei vielen unternehmerischen Entscheidungen von Automobilherstellern geht es um sehr langfristige Entscheidungen mit Zeithorizonten von 10 Jahren und noch viel mehr. Man kann problemlos sagen, dass heutige Autos die effizientesten und langlebigsten Autos sind, die je gebaut wurden und dazu haben wir auch noch den Wandel hin zur Elektromobilität. Da stehen wir nicht vor der Türe, sondern haben schon längst die Schwelle überschritten – Elektroautos werden kommen und damit der größte Wandel in der Automobilindustrie.

Wer sich hier nicht aufstellt und möglicherweise nicht bereit ist, auch ganz neue Grenzen auszuloten, der wird in wenigen Jahre vielleicht gar keine Autos mehr verkaufen können. Zweistellige Prozentzahlen als Verkaufseinbrüche kann sich kein Autohersteller leisten, noch nicht mal für wenige Monate. Und wir alle wissen, wie viel Jahre es dauert, bis eine neue Modellreihe wirklich serienreif ist.

Wir alle wissen nicht, wohin uns das alle führen wird. Aber ohne die Bereitschaft, sich dem Wandel zu stellen, hat in der Automobilindustrie noch nie etwas dauerhaft funktioniert. Und dieses Gesetz gilt für den Planer eines Autos bis hin zur Werkstatt, die später einmal dieses Auto wartet und repariert. Das soll keine pauschale Entschuldigung sein, um alles auf den Kopf stellen zu können, aber wie sagte ein Kunde einmal nach einer Opel-Werkbesichtigung ehrfürchtig bei uns: „Ich wusste ja schon, dass ihr im Autohaus verrückt seid. Aber um ein Auto zu bauen, dazu muss man wirklich komplett durchgeknallt sein.“

Warten wir es einmal ab, was bei den Gesprächen zwischen PSA und General Motors herauskommt. Einstweilen geht bei uns exakt das weiter, was wir seit fast 100 Jahren tun: Opel-Autos verkaufen und pflegen.

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15. Februar 2017 / by / Eine Frage / No Comments

Eine Frage: Warum gehen Leuchtmittel manchmal zeitnah kaputt?

Eine häufig gestellte Frage, der ich als Diagnosetechniker doch gern mal nachgehen möchte:

Hallo,
ich hatte kürzlich das Problem, dass an meinem Auto gleich reihenweise Birnchen kaputtgegangen sind. Zuerst vorne am Scheinwerfer, dann hinten ein Bremslicht, Kennzeichenleuchte und so weiter. Das kann doch kein Fehler in der Serienproduktion von Glühbirnen sein, oder?!?

Mit Produktionsproblemen haben solche Phänomene meist wenig zu tun, mit purer Magie auch nicht – oft sind es Spannungsspitzen der Lichtmaschine, die hier für Ärger sorgen.

Die Lichtmaschine ist bei einem Auto mit Verbrennungsmotor der zentrale Stromlieferant. Vom Prinzip her ist die Lichtmaschine nichts anderes wie ein Stromgenerator, der vom Verbrennungsmotor angetrieben wird. Bauarttechnisch erzeugt die Lichtmaschine dabei einen Wechselstrom, der dann von einem Gleichrichter zu Gleichstrom gewandelt wird. Dieser Strom wird dann in die Autobatterie eingespeist und steht so der Fahrzeugelektronik zur Verfügung.

Üblicherweise funktioniert diese Stromerzeugung recht zuverlässig und ist mehrfach abgesichert durch funktionsfähige Technik und nicht zuletzt durch die Autobatterie, die auch mit größeren Spannungsspitzen und Fehlerströmen der Lichtmaschine umgehen kann. Allerdings eben nicht mit allen. Sind Lichtmaschine oder Gleichrichter defekt, können mitunter recht große Spannungsspitzen entstehen, die auch die schützende Autobatterie überfordern. Solche Spannungsspitzen können dann prinzipiell in das Bordnetz gelangen und dort dann Glühbirnen und – ärgerlicher – auch andere Elektronik beschädigen oder gar zerstören. Bei Glühbirnen sieht man es halt schneller, wenn sie nicht mehr funktionieren.

Aber: Wir können solchen Dingen nachgehen und sie auch messen. Hohe Spannungsspitzen lassen sich bei einer Diagnose ganz gut mit einem Oszilloskop filtern und sichtbar machen. Und wenn man dann Spannungsspitzen als Fehlerquelle entdeckt hat, lassen sich die mit Entstörfiltern auch gut und dauerhaft filtern. Diese Entstörfilter werden parallel zur Autobatterie geschaltet und „schlucken“ als Kondensatoren den größten Teil solcher Fehlerströme.

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13. Februar 2017 / by / Angebote / No Comments

Umbau des Bereichs für Mitnahmeartikel.

Der Bereich für Mitnahmeartikel war deutlich ausbaufähig. Wir haben zwar seit drei Jahren ein Regal mit Mitnahme-Utensilien, aber es sah einfach nicht ansprechend genug aus. Außerdem bekam der eine oder andere Artikel plötzlich „Füße“ und verschwand, sehr gerne übrigens Verbandsbeutel. Wir wollen da noch nicht mal echte Boshaftigkeit unterstellen, denn oft lagen anstelle der frischen Verbandsbeutel welche im Regal mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum.

Wie auch immer, jetzt sieht es hier so aus. In der Vitrine gibt es eine Übersicht über die Mitnahmeprodukte, die wir dann beim Kaufwunsch entsprechend aushändigen.

Das sieht jetzt einfach auch besser und übersichtlicher aus. Vor allem sind die Produkte jetzt auf Augenhöhe und gut ersichtlich.

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10. Februar 2017 / by / Aus dem Autohaus / No Comments

Hausinterner Umzugsstress.

Im Service haben wir diese Woche einen kleinen, hausinternen Umzug vorgenommen. Und zwar haben meine Kollegin Beate und ich die Plätze getauscht, so dass ich nun im „Studio“ sitze und Beate draußen. Das war eine für uns sinnvolle Entscheidung, weil ich für die administrativen Arbeiten schlicht einen Raum brauche, wo ich mal die Türe zumachen kann.

Aber auch weiterhin gilt: Wir haben eine Politik der offenen Türen und pflegen das auch weiterhin. Und das Studio hat ja Glaswände und auch das wird sich nicht ändern. Versprochen!

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7. Februar 2017 / by / Technik / No Comments

Wie OnStar effektiv Kosten senken kann.

Opel OnStar ist inzwischen eine oft gebuchte Option für Neuwagen und es ist schon sehr praktisch, immer einen „Concierge“ auf Knopfdruck zu haben, der einem die nächste Tankstelle/Hotel/McDonald’s empfehlen kann. Und der auch bei Notfällen bereitsteht und im Falle eines Aufpralles sich sogar proaktiv meldet und nachfragt, ob mit den Insassen alles in Ordnung ist.

Ein OnStar-Bindeglied ist der integrierte WLAN-Hotspot für WLAN-fähige Gerätschaften. Und genau dieser WLAN-Hotspot ist für einen Großkunden nun zu einem entscheidenden Faktor geworden, seine Kosten drastisch zu senken. Nanu, denkt da der ein oder andere – wie funktioniert das, wo doch OnStar selbst Geld kostet?

Ganz einfach: Er hat eine Anwendung, mit der Mitarbeiter regelmäßig ihre Besuche dokumentieren müssen und zwar zeitnah. Das geschieht über mobile Geräte, die bisher alle via Mobilfunk online sein mussten und neben den üblichen Mobiltelefonen Kosten erzeugten.

Mit OnStar sind nun diese Geräte nicht mehr via Mobilfunk online, sondern nur noch per WLAN und das eben über das Dienstfahrzeug. Und siehe da: Eine Kostenreduktion, weil er nur noch deutlich günstigere Hardware braucht und mehrere Dutzend Mobilfunkverträge weniger braucht. Kunde glücklich. 🙂

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3. Februar 2017 / by / Aus der Werkstatt / No Comments

Entenjäger.

Man muss schon genau hinschauen bei diesem Opel Mokka, was hier passiert ist. Links unterhalb des Kennzeichens gibt es ein paar verräterische Überbleibsel, nämlich Entenfedern. Da sind sich wohl zwei begegnet, die beide schnell unterwegs waren, aber üblicherweise nicht kompatibel zueinander sind …

Nähere Details zum Opfer gibt es leider nicht. Allerdings auch keine größeren Blutspuren. Hoffen wir mal, dass die Ente die Begegnung ohne großen Schaden überstanden hat. 🙄

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1. Februar 2017 / by / Kollegen / No Comments

Live von der Bewerbungsfront.

Bewerbungen sichten ist eine oft unterschätzte Arbeit, die Unternehmer machen müssen. Und bei dieser Arbeit kann man sich nicht einfach durchmogeln, denn wir wollen ja für unser Unternehmen den besten Bewerber auswählen. Und einigermaßen schnell muss das auch passieren, denn als Unternehmer bewirbt man sich auch immer ein Stück weit bei seinen Bewerbern, die sich ja nicht nur bei uns bewerben.

Mit rund 40 ernstzunehmenden Bewerbungen für unsere kürzlich ausgeschriebene Stelle im Front Office Service (das ist Empfang, Kasse und Kundenbetreuung in einem) sind wir gut dabei. Und auch das Bewerberfeld ist qualitativ gut, wir hätten nach den Bewerbungsgesprächen, die wir als Ergebnis unserer Auswahl geführt haben, durchaus auch gleich mehrere Bewerber einstellen können, wenn wir denn die Stellen dazu hätten.

Aus den Bewerbungsgesprächen hat sich dann eine Bewerberin als unsere Wunschkandidatin herauskristalliert und nun ist die Stelle auch erfolgreich besetzt. Das ging auch dieses Mal nach rund 10 Tagen wieder superschnell. Wir bedanken uns für das Vertrauen und die Arbeit, die alle Bewerber in ihre Bewerbungen gesteckt haben und werden die Bewerbungsunterlagen, die uns in Form von Mappen zugesendet wurden, in den nächsten Tagen wieder zurückschicken.

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Herzlich Willkommen!

Dies ist das Weblog des Autohaus Gerstel in Pforzheim. Wir leben Autos seit dem Jahre 1911 und sind ein traditionsreiches Opel-Autohaus. Seit dem Jahre 2010 bloggen wir über all das und vieles andere, was tagtäglich in und um einem Autohaus passiert. Und wir freuen uns, wenn Sie uns lesen!

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