Zu Besuch: Ein 55er Opel Rekord Olympia.

Es gibt Oldtimer, die man gern in der Werkstatt stehen hat und es gibt Oldtimer, die man sofort liebhaben muss. Dazu gehört zweifellos der 55er Opel Rekord, gern in der Ausführung Olympia. Autos, die auch schon vor 50, 60 Jahren bei uns in der Werkstatt ein- und ausfuhren und da macht ein gut gepflegter Oldtimer echte Laune, für unser gesamtes Werkstattteam.

Der ehrwürdige Bolide hier gehört einem Kunden und kam vor einigen Tagen zur Inspektion. Viel zu machen gibt es an diesem Auto nicht, denn er ist in außergewöhnlich gutem Zustand und fahrbereit. Der 55er Rekord ist da ein recht gutmütiges Auto und vor allem ein echter Geheimtipp für Oldtimer-Einsteiger, denn es gibt ihn für verhältnismäßig wenig Geld schon in recht gutem Zustand in den Autobörsen. Viele dieser Schnäppchen sind Scheunenfunde, gern vor allem aus dem skandinavischen Raum, wo der Rekord gut verkauft wurde. Und wenn so ein Schätzchen trocken gelagert war, ist auch gar nicht so viel zu machen.

Was den 55er Rekord so liebenswürdig macht, sind seine Ausmaße, die sich vor allem an den damaligen Angestellten richtete, der im Wirtschaftswunder vom VW Käfer aufsteigen wollte. Der Opel Kapitän war da schon zu teuer und auch deutlich größer und so war der Opel Rekord genau richtig und hatte dennoch gebührend Platz auf allen Sitzen. Für heutige Maßstäbe natürlich alles klein und eng, aber der Rekord war ein sehr guter Kompromiss und ein Brot- und Butter-Fahrzeug, vom Hersteller bis zum späteren Besitzer.

Recht gut ist für den Opel Rekord übrigens auch noch die Situation auf dem Ersatzteilmarkt. Ob Karosserieteile oder schmückendes Beiwerk – vieles ist noch in Originalqualität zu haben und auch das alles zu bezahlbaren Preisen.

Und wenn Sie dann einen haben – rufen Sie bei uns an und vereinbaren Sie eine Inspektion bei uns. Wir haben die passende Hebebühne und vor allem Team, Kompetenz und Muße, so ein Schätzchen auch technisch zu pflegen. 🙂

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Benefizturnier der Goldstadt-Borussen

Die Goldstadt-Borussen, ein Pforzheimer Fanclub von – logisch – Borussia Dortmund, hat zum zweiten Mal zu einem Fußball-Kleinfeld-Benefizturnier gerufen, dessen Erlöse an die Lebenshilfe Pforzheim und das Tierheim Pforzheim gehen. Klar, da machen wir mit, denn auch in unserer Belegschaft sind einige Fußballverrückte dabei, inklusive mir.

 

Am letzten Samstag war es dann in Remchingen auf dem Fußballplatz der Alemannia Wilferdingen soweit und ab Mittag gab es eine Reihe von Tabellenspielen, um den Wettbewerbsmeister mit der Zahl der Spielgewinne zu küren.

Nun, sagen wir so: Autohaus können wir besser, auch wenn wir uns mächtig ins Zeug gelegt haben und sogar schon Wochen zuvor eifrig abends trainiert haben. Mir haben sie den inoffiziellen Titel des „Neun-Meter-Killers“ gegeben, weil ich zwei Neunmeter gehalten habe. Das hat sich dann auch am nächsten Tag ordentlich gerächt … erstaunlich, welche Knochen und Muskeln wehtun können. 😉

Meine Kollegen waren da deutlich geübter, unsere Truppe war bunt gemischt aus Service und Verkauf. Und unsere Trikots … merkt man, dass wir ein Opel-Autohaus sind?

Aber trotzdem: Hat großen Spaß gemacht. Die Teams waren bunt gemischt, vom Inklusionsteam der Lebenshilfe Pforzheim bis hin zu Mannschaften der Polizei und der Verwaltungen Pforzheim und Enzkreis. Und die Enzkreisler haben sogar drei derzeitige Bürgermeister auf den Platz gestellt bekommen!

Und ganz ohne Opel-Autos geht auch ein Benefizturnier nicht, deshalb gab es eine schöne und edle Auswahl unserer aktuellen Produktpalette:

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Ein- und Ausparken von und für Profis.

Unser Showroom ist nichts für Fahranfänger, wenn es darum geht, Autos hinein- und hinauszufahren. Wir bekommen immer noch jedes Opel-Modell (abgesehen von den Transportern) hineingestellt, aber beim Grandland X wird es zugegeben schon verdammt eng. Rechts geht es ja noch …

… aber auf der linken Seite leibt dann gerade einmal noch ein Zentimeter:

Aber kein Problem für uns: Thomas fährt schon etwas vorsichtiger bei solchen Modellen, aber immer noch ohne große Rangierarbeiten. Gelernt ist gelernt!

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Nummer drei lebt.

Die Nummer 3 von unseren roten Leitzahlen brauchen wir übrigens nicht mehr suchen – wir haben sie gefunden. Schauen Sie mal an die Spitze der Hebebühnensäule vorn:

Nicht schlecht und perfekte Tarnung! Wie die da oben hingekommen ist … unbekannt. Aber der Ausblick muss von da oben grandios sein. 🙂

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Neue Sitze im Wartebereich.

Unsere roten Kinosessel haben im Service-Wartebereich ausgedient. Das hatte zwei Gründe: Einerseits waren sie jetzt endgültig durch, denn sie hatten bei uns ja ein „zweites“ Leben nach ihrem Einsatz in einem echten Pforzheimer Kino. Und zum anderen passen die roten Sitze nicht zur aktuellen Opel-CI. Die Designvorgaben gehen so weit, dass wir alle Möbelstücke, die wir außerhalb der Opel-Vorgaben in unseren Räume haben, vom Innenarchitekten genehmigen lassen müssen. Das hört sich nach Schikane an, hat aber durchaus seinen Zweck, denn ein Blick von Außen schadet nie.

Aber wir wären nicht die Gerstels, wenn wir die alten Kinositze nicht mit neuen Kinositzen ausgetauscht hätten. Die sind jetzt eben schwarz, wiederum sehr bequem und zudem schmaler, so dass der Wartebereich jetzt einen Tick geräumiger aussieht.

Wer zum Probesitzen vorbeischauen möchte: Gern!

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Kampf gegen den Betonpoller.

Betonpoller sind für Autofahrer in Bereichen des ruhenden Verkehrs (also an Parkplätzen) eine echte Herausforderung, vor allem im Dunkeln. Denn schon mit relativ wenig Geschwindigkeit gegen so ein Ding draufgefahren, geht richtig viel kaputt, weil die Poller nur schwerlich nachgeben. Das gibt dann solche „Prägungen“:

Ein Stückweit tägliches Geschäft in Autowerkstätten, aber solche Unfälle sind wirklich ärgerliche Geschichten, weil man oftmals solche Poller kaum erkennen kann, wenn man im Auto sitzt.

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Der Verkaufskühlschrank.

Okay, wir geben zu: Unser neuer Kühlschrank für den Verkaufsbereich, der kann mit dem Opel Frigidaire-Kühlschrank im Service nicht mithalten, weder vom Alter her, noch von der Ehrwürdigkeit. Aber leider war es in der Vergangenheit immer wieder so, dass im „Hauptkühlschrank“ einfach keine Getränke waren – man füllt ihn auf und füllt ihn auf und trotzdem ist er immer leer.

Das ist im Verkauf ein No-Go, hier muss es einfach passen. Es gibt wenig peinlicheres als einem Kunden ein Getränk anzubieten und das gibt es dann nur lauwarm aus dem Vorratsschrank.

Und darum haben wir hier jetzt einen eigenen Kühlschrank. Deutlich kleiner, eben kein Opel, aber hier muss auch nicht so viel hineinpassen, denn der Inhalt ist ausschließlich nur für Kunden gedacht. Das heißt, auch wir Mitarbeiter müssen hier die Finger weglassen, außer wir tun es vorher selbst hinein.

Dafür aber überlegen wir, ob wir im Sommer nicht einfach noch Eis ins Tiefkühlfach oben hineinpacken. Das Autokaufen soll ja ein Vergnügen und Erlebnis sein. 🙂

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Zwei Modellmotoren für Fans.

Als Serviceberater haben wir Techniker (was wir ja immer noch sind) eine Menge im Kopf den ganzen Tag. Wir nehmen Servicefälle auf, beraten Kunden, führen erste Fahrzeugdiagnosen durch und steuern die Inspektions- und Reparaturfälle, die dann in unsere Werkstatt gehen. Eine Menge Verantwortung wartet da tagtäglich auf uns und da ist es für uns wichtig, den Kontakt zum „Schrauben“ nicht zu verlieren, denn das haben wir schließlich ja alle einmal gelernt.

Viele meiner Kollegen haben daher Hobbys, die kaum von ihrer eigentlichen Berufung zu trennen sind. Und auch ich gehöre dazu, nämlich mit dem Bau von Elektromotoren. Das sind natürlich keine Motoren für den echten Fahrzeugeinsatz, sondern eher modellhafte Bausätze, die dazu dienen, technische Verfahren zu erklären. Und natürlich müssen diese Bausätze dann nach der Planung und dem Bauen auch funktionieren.

Wir haben einmal ein Video gedreht, in dem ich meine ersten zwei Motoren vorstelle:

Diese beiden Modelle sind übrigens unverkäuflich, tut mir wirklich leid. Aber wenn jemand die Motoren nachbauen möchte, liefere ich gern den Schaltplan für die Elektronik und weitere Informationen. Dafür hätten wir dann gern ein Beweisvideo des fertigen Modells. 🙂

Sicherheitshalber sei gesagt, weil ich es darf: Ja, ich nutze hier eine Autobatterie als Stromlieferanten und das sollte man tunlichst nur dann tun, wenn man wirklich weiß, was man da tut und wenn man vorher seine Schaltung fachkundig geprüft hat. Eine Batterie dieser Größe kurzzuschließen, ist kein Spaß und gefährlich. Und wer sich nicht ganz sicher ist, baut sich eine Sicherung ein.

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Rückblick auf den Vortragsabend am letzten Freitag

Unser zweiter Vortragsabend zum Thema Versicherungen war wieder gut besucht. 30 Teilnehmer hatten wir auf unserer Liste der Anmeldungen und daher sind wir kurzerhand direkt in den Showroom im Autohaus umgezogen. Wir hatten ja dieses Jahr nebenbei auch kein Auto zu präsentieren. 🙂

 

Dafür gab es aber wieder zwei Stunden lang einen hochklassigen Vortrag, den ich zusammen mit zwei Fachleuten bestreiten durfte. Der unabhängige Kfz-Sachverständige Ismail Sahiner beleuchtete dabei die Sachverständigensicht und der Rechtsanwalt Florian Bähr von der Pforzheimer Rechtsanwaltskanzlei Späth, Grünhoff, Freymarkt und Bähr die rechtliche Sicht.

Als Basis dienten uns wieder typische Fälle aus dem alltäglichen Leben einer Autowerkstatt und Unfallannahme. Auf was muss ein Autobesitzer bei der Unfallaufnahme beachten? Kostet es Geld, wenn die Polizei gerufen wird? (Nein.) Machen selbst erstellte Fotos vom Unfallgeschehen Sinn? (Ja, immer.) Darf bei Bagatellschäden die Unfallstelle geräumt werden, um den Verkehr nicht weiter zu behindern? (Ja, wenn man Fotos macht.)

ver:20180127.4571296.001.002

Einen größeren Ausflug gab es auch in die Abwicklung und Regulierung von Unfallschäden, die Ismail Sahiner ausführlich darstellte. Hier gilt, dass Versicherungen üblicherweise den längeren Atem haben und vielerlei Dinge versuchen, Unfallgegner zu Zugeständnissen zu bringen, sei es mit viel Charme oder auch mit Druck. Muss man sich alles nicht gefallenlassen, wenn man von Anfang an seine Rechte kennt oder sich einen fachkundigen Rechtsbeistand an die Seite stellt.

Wir haben den Vortrag wie beim letzten mal auf Video aufgezeichnet und werden dieses Video in den nächsten Tagen auf unseren YouTube-Kanal hochladen. Ist dann zwar ein Zweistunden-Video, aber auch hier gilt wieder, dass das Video von der ersten Minute an wieder interessant ist.

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Neues von der Gerstel-Geschichte.

In Sachen Unternehmensgeschichte lernen auch wir nicht aus. Ein aktuelles Beispiel haben wir hier bekommen. Hier hat uns ein Kunde nämlich die Chronik des Pforzheimer Stadtteiles Dillweißenstein aus dem Jahre 1927 geschenkt.

Und da gibt es weiter hinten einen Teil mit Werbeanzeigen, die offenkundig die Erstellung des Büchleins finanziert haben. Auch dabei: Das damalige „Heinrich Gerstel Automobil-Geschäft“:

Dass wir damals Fahrzeuge von NSU und Horch im Programm hatten, war uns bekannt. Der Vertrag mit Opel datiert aus dem Jahre 1929, war also noch vor dieser Anzeige.

Was wir aber nicht wussten und mit was wir zunächst gar nichts anfangen konnten, als wir diese Anzeige sahen, war „M.-Mulag-Lastkraftwagen“. Weder meinem Bruder noch mir war das bekannt und ich musste erst einmal in der Wikipedia zu Mannesmann-MULAG nachschauen, um was es da eigentlich geht.

Dass LKW von Mannesmann-MULAG bei uns nicht so wirklich auf dem Radar waren, lag aber vermutlich auch daran, dass Mannesmann-MULAG 1928 vom Fahrzeughersteller Büssing übernommen wurde, nachdem das Unternehmen 1927 Verluste zu verzeichnen hatte. Die Marke selbst verschwand ein Jahr später.

Und so blieb Mannesmann-MULAG nur ein kurzes Kapitel in der inzwischen 107jährigen Autohausgeschichte.

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Herzlich Willkommen!

Dies ist das Weblog des Autohaus Gerstel in Pforzheim. Wir leben Autos seit 1911 und die Marke Opel seit 1928. Seit 2010 bloggen wir über das, was tagtäglich in und um einem Autohaus passiert. Und wir freuen uns, wenn Sie uns lesen!

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