Kleines Ratespiel.

Schauen Sie sich einmal das folgende Bild an und raten Sie einmal, was selbst mich, der nun viele Dinge in Autos gesehen hat, so auch noch nicht kannte:

Es ist natürlich das Thema mit dem Fensterheben. Denn zum einen gibt es Knöpfe für die elektrische Verstellung und weiter rechts ist dann doch eine Handkurbel verbaut. Und zwar so sorgfältig, als ob die Kurbel original wäre.

Ist es aber nicht: Tatsächlich hat das Auto elektrische Fensterheber, aber auf der Fahrerseite war die Mechanik dann irgendwann defekt. Da wollte der damalige Besitzer wohl nicht auf neue Technik setzen, sondern hat eine Handkurbel eingebaut. Und das, wie gesagt, so sorgfältig und ohne Kratzer, dass selbst wir da zweimal hinschauen mussten. Respekt, einwandfreie Arbeit. 🙂

Tote Maus im Motorraum.

Auch das kommt vor – Leichenfunde im Motorraum. Und hier brauchen wir keine Mordkommission, denn da wissen wir schon, was hier passiert ist, nämlich ein Mord, meist verursacht durch einen Marder. Die bringen nämlich ihr Opfer gern in Verstecke, um sie dort dann zu zerlegen. Das klappt oft, aber nicht immer, denn wenn sie sich beim Fressen gestört fühlen, verschwinden sie auch schnell wieder, lassen ihr Gejagtes aber natürlich dann zurück.

Und diese Kadaver haben es buchstäblich in sich. Je länger sie da im Motorraum liegen, desto stärker riecht es nach Verwesung. Und dieser Verwesungsgeruch dringt früher oder später in das Fahrzeuginnere, nämlich dann, wenn eine Lüftung loslegt. Das hält wirklich niemand aus, da hat Mutter Natur schon gut dafür gesorgt, dass man sich von Kadavern am besten fernhält.

Daher: Wenn Sie schon den leisesten Hauch von Verwesungsgeruch am oder in Ihrem Auto wahrnehmen – checken, woher das kommt! Wenn es im Motorraum gut sichtbar ist, können Sie das Elend mit einer Plastiktüte selbst entfernen, ansonsten können Sie auch zu Ihrer Autowerkstatt fahren, da wird sowas auch erledigt und bei Bedarf auch gleich mit einer Motorreinigung gekontert, die Sie auf keinen Fall selbst zu Hause machen dürfen.

Uli baut: Einen Elektromotor mit zwei Läufern.

Viele Gerstelblog-Leser und YouTube-Abonnenten kennen unseren Diagnosetechniker und Serviceberater Uli Bischoff. Und sie kennen auch sein besonderes Hobby, das (natürlich) mit Motoren zu tun hat, nämlich der Bau von Elektromotoren. Und da nicht einfach nur fertig konfektionierte Modellbaumotoren, sondern richtig selbst konstruierte, aus einfachsten Materialien, wie sie in einer Werkstatt als vermeintlicher Abfall anfallen.

Für seinen neuesten Motor wird es nun deutlich komplizierter – ein Elektromotor mit zwei Läufern wurde gebaut. Und damit der funktioniert, braucht er eine ausgefeilte Stromverteilung, die mit einer Portion (natürlich auch selbstgebauter) Elektronik funktioniert:

Kleine Ankündigung: Der nächste Motor ist auch schon fertig und kommt nächste Woche. Und der ist wirklich ein Meisterstück.

Automarkt-Nachlese.

Insgesamt war der 36. Pforzheimer Automarkt auf dem Messplatz für uns eine solide Geschichte. Mit dem Opel Combo hatten wir ein neues und für viele interessantes Modell am Start, ansonsten haben wir eine Reihe von Neu- und Gebrauchtwagen aus unserem Opel-Portfolio am Start. Gerade in Sachen Gebrauchtwagen haben wir einige interessante Fahrzeuge da, darunter einen schicken Opel Corsa OPC mit Recaro-Sitzen, natürlich die X-Modelle und den Opel Insignia in unterschiedlichen Varianten. Mit allen aktuellen Modellen können wir mit Gebrauchtwagen inzwischen sehr glänzen, da die Qualität und die Nachfrage da ist.

Panoramablick des Gerstel-Standes auf dem 36. Pforzheimer Automarkt 2019

In Sachen Oldtimer (ja, das gehört bei uns ja immer dazu) waren dieses Jahr unser Blitz-Abschleppwagen und der darauf geschnallte Opel GT dabei. Eine Kombination, die wir gar nicht so oft ausstellen.

Dass wir dieses Jahr nicht die „Neue-Modelle-Explosion“ von Opel hatten, wie in manch anderen Jahren, ist völlig okay. In der Opel-PSA-Pipeline stecken einige hochinteressante Modelle, von denen wir dann eben beim nächsten Automarkt etwas zeigen. Trauer ist derzeit wirklich fehl am (Mess)Platze.

Der Aprilscherz, der keiner war.

Das mit dem Ford Mustang … tja, ist kein Aprilscherz. Tatsächlich steht bei uns im Autohaus einer, wobei ich aber gleich vorwegschicken muss, dass das mein privater Oldtimer ist und dieser nicht im Besitz des Autohauses ist. So viel Oldtimerliebe geht dann auch für ein Opel-Autohaus nicht so ohne weiteres. 🙂

Zu dieser Anschaffung muss ich sagen, dass ich schon immer für den Mustang der ersten Generation geschwärmt habe und dieses Auto die Erfüllung eines großen Jugendtraumes ist. Ich kann mich – wie man ja im Gerstelblog immer wieder lesen kann – durchaus für fast jedes Auto begeistern, aber der Mustang ist dann doch in einer etwas anderen Liga unterwegs. Das gute Stück hier ist sehr gut erhalten und brauchte nur noch wenig Restaurationsarbeiten, aber das ist für mich nun das kleinste Problem. Wichtig ist für uns alle, dass ein Oldtimer auch ein Oldtimer bleibt und nicht verbaut wird.

Nun gut, aber dennoch, wie gesagt, der Mustang ist von Ford und wir sind weiterhin ein Opel-Autohaus. Sie werden dieses schwarze Stück daher nicht bei uns im Showroom finden und eher auch nicht bei Fahrzeugmessen wie beispielsweise dem kommenden Pforzheimer Automarkt. Tut mir leid, Opel geht bei der Arbeit vor. 🙂

Wir haben jetzt einen Opel Mustang!

Wir sind ja in Sachen Oldtimer durchaus gut ausgestattet und zählen einige ältere Boliden zu unserem Bestand. Die regelmäßigen Gerstelblog-Leser kennen ja schon unseren P4, den Kapitän, den Opel Blitz als Anhänger und nochmal als Feuerwehrauto … wir sind wirklich gut ausgestattet und fast alle diese Oldtimer sind vollständig fahrbereit, weil wir ja letztlich auch ein Autohaus sind und kein Parkhaus.

So, jetzt kommt es: Wir haben nun einen Opel Mustang … okay, natürlich einen Ford Mustang. Mit Ford hatten wir nie sonderlich große Probleme, immerhin haben wir ja auch mehrere Jahrzehnte GM-Erfahrung, wir kennen also amerikanische Autos. Und letztlich sieht der Mustang ja auch gar nicht so anders aus, wie so manch Chevy-Kollege. Oldtimer ist Oldtimer, wir reparieren ja auch Oldtimer verschiedener Marken.

Unser Opel … äh… Ford Mustang

Wir haben natürlich jetzt ein paar Probleme, denn wo stellt man einen Ford Mustang hin, wenn man ein Opel-Autohaus ist? Wir verstecken ihn daher etwas, um Fragen auszuweichen. Aber Sie können es uns ruhig glauben! Wir haben jetzt einen Ford Mustang und das als Opel-Autohaus! 😉

Einstellen der Frontkamera

Moderne Technik erfordert modernes Werkzeug. Zum Beispiel zum Einstellen der Frontkamera bei einem Opel Grandland X.

Tatsächlich ist eine korrekt eingestellte Frontkamera bei allen modernen Assistenzsystemen wirklich zwingend notwendig und vorgeschrieben. Daher gibt es hier ein offizielles Werkzeug mit einer Tafel und einem aufgedruckten Code.

Anlernen der Frontkamera bei einem Opel Grandland X

Diesen Code kann die Kamera im Modus zur Einstellung erkennen und dann können wir die Kamera entsprechend justieren. Nichts, was man einfach mal nebenbei macht und vor allem braucht man das passende Werkzeug, hier mit der entsprechenden Tafel.

Aston Martin in the Box.

Unsere legendäre „ADAM in the Box“, ein echter Opel ADAM in einer riesigen Matchbox-Schachtel, findet auch heute noch regelmäßig entzückte Besucher im Gerstelblog. Und ja, wir erinnern uns auch gern zurück, immerhin ist die Box inzwischen sechs Jahre alt!

Vor einiger Zeit hat uns ein Mitarbeiter des Hamburger Autohändlers Penske Sportwagen eine nette Mail mit der Bitte um einige Informationen zu unserer Box geschrieben. Wir haben wunschgemäß einige Informationen über den Aufbau geschickt (die Box selbst ist ja eigentlich gar nicht so kompliziert aufgebaut) und die Mitarbeiter von Penske Sportwagen haben mit dem Unternehmen Rainbow Promotion (die kennt man von den legendären Coca-Cola-Weihnachtstrucks) einen Promoter gefunden, der etwas ganz witziges am Start hat: Eine rollende Matchbox. Und so sieht das hier mit einem Aston Martin Vantage in Hamburg aus:

Werbepromotion für einen Aston Martin Vantage von Penske Sportwagen aus Hamburg

Sehr elegant! Und ganz klar im Stile unserer ADAM in the Box. Die Legende lebt weiter. 🙂

Sitzmöbel im Showroom.

Eigentlich nur eine kleine Neuerung, die seit einigen Wochen im Showroom steht, aber tatsächlich etwas neues – ein Sofa. Und zwar ein richtig gemütliches Sofa mit Lederbezug, im hinteren Bereich in der Nähe des Kühlschrankes und vor der Opel-Markenwand.

Normalerweise warten Kunden, die sich für ein Auto interessieren, bei uns nicht sehr lange, weil wir eigentlich immer einen Mitarbeiter frei haben. Aber manchmal braucht es dann eben doch eine kurze Wartezeit – oder manchmal auch eine etwas gemütlichere Atmosphäre beim Verkaufsgespräch. Vieles hat sich in den letzten Jahren in Sachen Verkauf geändert und wir Autoleute müssen der so genannten Aufenthaltsqualität viel mehr Raum schenken. Unser Showroom ist zwar klein und herausfordernd, aber wer wären wir, wenn wir nicht noch ein kleines Plätzchen für Behaglichkeit hätten?

Frage an Sie: Was wünschen Sie sich noch?