Zum Vierjährigen: Die Gerstelblog-Geschichte.

Heute hat unser Gerstelblog wieder einmal Geburtstag und wird nun vier Jahre alt. Letztes Jahr hatte wir hier ja schon ein paar Zahlen veröffentlicht, aber wir haben, soweit ich das überblicken kann, noch nie im Gerstelblog eigentlich die Gerstelblog-Geschichte aufgeschrieben. Sollten wir doch eigentlich einmal machen, oder?

Es war einmal …

… eben Mai 2010. Wir hatten gerade die spannende Zeit eines Generationenwechsels im Autohaus. Das ist jetzt für unser Autohaus nicht wirklich etwas besonderes, denn das gab es in der über einhundertjährigen Geschichte hier schon drei Mal, aber dennoch ist es ein großer Schritt für alle Beteiligten, der eigentlich aus vielen kleinen Schritten und einer langen Zeit besteht. Mein Bruder Andreas und ich übernahmen immer mehr Dinge und dazu gehört an erster Stelle die Ausrichtung des Autohauses – wo sind wir und wohin wollen wir eigentlich?

Die wichtigste Herausforderung für Dienstleistungsunternehmen unserer Zeit ist gleichzeitig auch unser größtes Thema gewesen und ist es auch heute noch: Wir möchten mit unseren Kunden und vor allem Interessenten in den Dialog treten können. Das ist zwar ein großes Wort und das wollen viele andere auch, aber wie geht das? Wenn bei uns jemand im Autohaus steht, ist der Dialog ja noch ganz einfach, aber wie kommen wir im Internet ins Gespräch mit Ihnen?

Das Thema Weblog kannten wir zu diesem Zeitpunkt schon und das war eigentlich unser Anspruch: Wir erzählen Ihnen etwas über uns, Sie lesen uns mit, schreiben uns, schauen vielleicht einmal bei uns vorbei auf einen Kaffee. Jetzt brauchte es jemand, der es uns zeigen sollte.

Ein Blog in 240 Stunden.

Praktischerweise bastelte Besim da zu dieser Zeit an seiner Selbstständigkeit als Berater in diesem Umfeld. Außerdem war er selbst jemand, der ein Blog schrieb, also ein „Blogger“. Und so konnte es also nicht falsch sein, wenn uns das mit dem Blog jemand erklärt und vormacht, der weiß, wie es geht. Wir hatten Anfang Mai unser erstes gemeinsames Gespräch, das in etwa so ging:

Wir: „Bringt es uns etwas?“

Besim: „Schwer zu sagen, aber wenn wir es nicht probieren, werden wir es nie wissen.“

Wir: „Sehr gut, das ewige Gerstel-Motto. Wann können wir anfangen?“

Besim: „Hm, gut, zur Planung bräuchte es eine Weile, muss ich mal schauen.“

Wir: „Nein, das ist zu lange, wir wollen nächste Woche schon anfangen.“

Besim: „Äh? Okay ..“

Wir warten nun mal nicht gern und deshalb ging es am ein paar Tage später auch schon los, dann auch gleich mit unserer Facebook-Seite. An das erste Aussehen des Gerstelblog werden sich die „alten Hasen“ vielleicht noch erinnern, das war nämlich damals die offizielle Opel-CI von 2010. Klicken Sie ruhig mal für eine Großansicht. 🙂

Screenshot Gerstelblog im Jahr 2010

Damals haben wir dann angefangen, mit 5 Lesern am Tag, also alles auf noch sehr, sehr kleinem Niveau. Aber immerhin waren wir das erste Autohaus Deutschlands mit einem echten Weblog und da wollten wir von Anfang an die Messlatte setzen. Zwei bis drei Artikel pro Monat (!) waren angepeilt und tatsächlich hatten wir am Anfang noch die Sorge, dass wir vielleicht gar nicht so viel Geschichten haben könnten, über die sich schreiben lässt. In der Zwischenzeit haben wir so viele Artikelideen und Fotos, dass wir zwei bis drei Artikel pro Woche schreiben. Das liegt auch an unseren aufmerksamen Kollegen im Autohaus und an vielen Kunden, denn viele Ideen kommen tatsächlich von außerhalb unserer Schreibtische.

Ist das jetzt hier eigentlich ein Opel-Blog?

Ein Opel-Blog? Ja, von einem eigenständigen Autohaus und offiziellen Opel-Partner, nämlich vom Autohaus Gerstel.

Ein Blog von Opel? Nein, Opel gibt uns weder Themen vor, noch zeichnet Opel Gerstelblog-Artikel ab.

Dieses Blog ist also sehr „opelig“, was daran liegt, dass unser Autohaus eben auch sehr „opelig“ ist und wir die offizielle Corporate Identity von Opel verwenden (und auch verwenden dürfen). Das Gerstelblog ist aber keine offizielle Publikation der Adam Opel AG.

(Und insgeheim glauben wir ja fest, dass hin und wieder in Rüsselsheim so manch Kopf geschüttelt wird bei der Lektüre des Gerstelblog. Das muss so sein. 😉 )