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Neu: Das Opel Schwerlauföl.

Ohne passendes Motoröl läuft auch im modernsten Benzin- oder Dieselmotor gar nichts. Und wenn man 150 PS eines ADAM S oder gar die 325 PS eines Opel Insignia OPC zu bändigen hat, weiß man, was in so einem Motor mit dem richtigen Öl gehen kann. Manchen Besitzern solcher Boliden ist das aber schon nicht mehr so ganz geheuer und wir bekommen daher öfters einmal die Frage, ob man einen Motor auch „herunter-tunen“ kann.

Das geht nun mit dem neuen Opel Schwerlauföl, das exklusiv nur bei Opel Service Partnern erhältlich ist. Mit einem soliden SAE-Viskositätsindex von 60W-60 (üblich sind bei Leichtlaufölen 5W) sorgt dieses Öl sehr zuverlässig dafür, dass der Motor ordentlich abgeregelt wird. Da wird aus dem wilden Rennpferd beim nächsten Ölwechsel ein handzahmes Kätzchen. Eine perfekte Leistungskontrolle, ganz ohne Bordcomputer-Spielereien.

Opel Schwerlauföl

Das Opel Schwerlauföl gibt es ab sofort bei uns und wir führen auch gern sofort den Ölwechsel bei Ihrem Boliden durch. Wir möchten aber sicherheitshalber darauf hinweisen, dass der Ölwechsel mit diesem Öl etwa dreimal so lange dauert. Denn der Viskositätsindex von 60W hört sich für den Kenner nicht nur an wie Honig – dieses Öl fließt auch in etwa so behäbig. 🙂

Nachträglicher Hinweis: Es ist natürlich kein Zufall, dass das „Opel Schwerlauföl“ ausgerechnet am 1. April 2016 vorgestellt wird. Selbstverständlich handelt es sich um einen Aprilscherz – das 60W-60-Motoröl gibt es nicht bei uns und natürlich verwendet man auch kein schwerlaufendes Motoröl zum „Herunter-Tunen“ von Hochleistungsmotoren. Das würde nicht nur eine Menge Energie vergeuden, sondern recht schnell auch zu einem Motorschaden führen.

Deshalb, bitte merken: Nutzen Sie für Ihr Fahrzeug immer nur das Motoröl, das die Betriebsanleitung empfiehlt. Das Wechseln der Viskositätsklasse ist, wenn überhaupt, nur bei Oldtimern sinnvoll und das sollte immer nur in Absprache mit der Fachwerkstatt Ihres Vertrauens geschehen. Da wir mit Opel-Oldtimern eine Menge Erfahrung haben, stehen wir Ihnen für entsprechende Fragen gern zur Verfügung.

+++ EIL +++ Ein Willkommen dem Agila-Nachfolger, dem Opel … Karl? #umparkenimkopf

So, wir haben nun ein echtes Problem. Wir wissen nicht, was wir davon halten sollen, dass Opel heute ankündigt, dass der geplante Nachfolger des Opel Agila, der nächstes Jahr präsentiert werden wird, da heißen soll: Opel Karl. Glauben Sie nicht? Sollten Sie aber:

https://www.youtube.com/watch?v=JWBrYi7t4Vg

Alles Karl bei Ihnen? Bei uns? Wir überlegen noch. 😮

Bei vielen Scherzen – und Opel kann Scherze gut (wir übrigens auch, aber bisher nur am 1. April) – gilt ja gern die Maßgabe, dass man einfach abwarten soll, aber Opel haut den neuen Namen heute über alle Kanäle heraus und wir haben schon die ersten Kundennachfragen. Wir müssen da jetzt etwas dazu sagen, scheint uns.

Problem: Wir können dazu rein gar nichts sagen. Wir wissen genauso viel und wenig, wie Sie. Wir lesen letztendlich auch die Social-Media-Kanäle von Opel, zusätzlich natürlich auch die offiziellen Pressemitteilungen und haben auch noch Zugriff auf ein exklusives Händler-Intranet, aber da steht genauso viel, wie Sie überall lesen: Der Agila-Nachfolger soll in Deutschland „Opel Karl“ heißen. Und so sieht er aus … also gut, so fast halt:

Opel Karl

Damit Sie sich jetzt einfach mal selbst ein Bild schaffen können, sammeln wir hier mal eine Reihe von Pro- und Contra-Argumenten:

Pro-Karl

  1. „Opel Karl“ wäre eine Fortführung der „ADAM-Idee“. Normalerweise enden alle Opel-PKW-Namen mit einem „a“ (Corsa, Astra, Cascada etc.) und der ADAM tut dies explizit nicht, weil der ADAM eben anders ist. Der Opel Karl wird sicherlich auch „anders“ (wobei wir eben noch schauen müssen, wie „anders“ genau…).
  2. Opel treibt die PR für den „Opel Karl“ ziemlich gut. Über die üblichen und schnellen Internet-Kanäle wird er präsentiert, es gibt offizielle Presseberichte, ein Teil der einschlägigen Autopresse berichtet auch und eben auch wir Händler haben im Händler-Intranet eine offizielle Ankündigung für „Opel Karl“.
  3. Der Name „Karl“ soll abgeleitet sein vom Namen eines der Söhne Adam Opels, der da hieß „Carl Opel“. Zwar mit „C“ geschrieben, aber es ist klar, dass im allgemeinen Namensgebrauch ein Karl mit „K“ geschrieben wird. Akzeptiert (wenn auch nur mit Murren).

Contra-Karl

  1. Das wichtigste Gegenargument: Der „Opel Carl“ wird in Großbritannien bei den Vauxhall-Kollegen „Vauxhall Viva“ heißen. Es ist aus unserer Erfahrung eher unwahrscheinlich, dass für den britischen Markt ein gleiches Auto tatsächlich anders lautet, als für das restliche Europa. Wir verstehen aber voll und ganz, dass der britische Humor sehr weit geht, aber sicherlich kein „Vauxhall Karl“ vertragen würde. 😉
  2. Die Namensbegründung für den „Opel Karl“ lautet: „Der Name Karl ist aus den Opel-Markenwerten abgeleitet: deutsch, emotional, nahbar.“ Diese etwas dröge wirkende Kombination von Markenwerten kennen wir jetzt eher von den Wolfsburger Kollegen. 😉
  3. Es ist wirklich gar nicht vorstellbar, dass der Opel-Chef Karl-Thomas Neumann akzeptieren würde, dass ein Auto so heißt, wie er selbst. Wo kommen wir denn da hin, wenn jetzt Daimler anfangen würde, einen „Mercedes Dieter“ zu bauen oder Volkswagen einen „Volkswagen Martin“?
  4. Es gibt zwar das obige Foto mit einer „Karl-Silouette“, aber wir sehen genau genommen nicht das Auto mit einem echten, aufgeklebten Karl-Signet. Eine gute Tradition von Leuten, die mit Autos zu tun haben, lautet: „Traue nichts und niemandem und einem Auto-Entwurf sowieso erst dann, wenn das Auto vor dir steht und auch einen Motor drin hat!“

Haben Sie noch ein weiteres Pro- oder Contra-Argument für den Namen „Opel Karl“? Dann schreiben Sie es doch einfach als Kommentar in diesen Artikel dazu!

Wie gesagt: Wir wissen nicht mehr als Sie, wir rätseln auch noch und warten etwas mit gerunzelter Stirn staunend auf weitere Meldungen aus Rüsselsheim. Aber was wir zumindest genau jetzt alle tun: Umparken im Kopf 😉

Karoline Herfurth im Opel Ampera. #umparkenimkopf

Wir wissen exakt, was Karoline Herfurth bei ihrer Probefahrt mit dem Opel Ampera für die Kampagne „Umparken im Kopf“ fühlt. Die Faszination des unglaublichen Antriebs mit 370 Newtonmetern (die man nicht erklären kann, sondern spüren muss). Oder sehr so flüsterleise Antrieb im Batteriemodus, dass man tatsächlich im Auto das Autoradio herunterdreht und leiser spricht. Oder einfach das Dahingleiten, bei dem man selbst in der Stadt ständig aufpassen muss, nicht schneller als 50 km/h zu fahren (was auch Karoline Herfurth gelegentlich im Video nicht tut …). Das kann alles passieren, das sind keine Zufälligkeiten, sondern echte Produktfeatures des Opel Ampera. 😀

https://www.youtube.com/watch?v=Saxszp76E_s

Stichwort Geschwindigkeit: Der Opel Ampera, den Herfurth im Video fährt, ist offenkundig mit Winterreifen ausgestattet. Und wir mussten da doch sehr schmunzeln, als wir den obligatorischen Aufkleber mit der Geschwindigkeitsbegrenzung der Winterreifen sahen:

Winterreifen-Geschwindigkeitsbegrenzung auf 210 km/h - bei einem Opel Ampera.

Da muss der Opel Ampera aber schon einen sehr, sehr steilen Berg herunterfahren, um bei abgeregelten 160 Stundenkilometern jemals die 210 Stundenkilometer zu erreichen. 😉

Frohe Ostern 2014.

Ostern steht vor den Toren und auch wir bereiten uns so langsam auf ein längeres Osterwochenende vor (auch wenn das Autohaus am Ostersamstag natürlich – so wie immer – von 8 bis 12 Uhr nochmal zwischendurch geöffnet hat). Wir wünsche ein paar geruhsame Tage, schauen Sie zu, alle versteckten Ostereier auch wieder zu finden bzw. finden zu lassen und fahren Sie vorsichtig, wenn Sie in den Urlaub fahren.

Und nicht vergessen: Vorurteile sind dazu da, dass man sie hinterfragt. 😉

Wenn ein einzelnes Ei niemals rechteckig sein kann, müssen eben mehrere ran.

Freiheit für die Handbremse! #umparkenimkopf

Die neue Opel-Werbekampagne haben Sie vielleicht schon gesehen, obwohl Sie anfangs vielleicht gar nicht gemerkt haben, dass sie von Opel sein könnte. Wir „Opel-Leute“ haben natürlich schon sehr früh gemerkt, dass hier Opel am Werk ist, denn die Opel-Hausschrift erkennen wir auf Plakaten nun wirklich im Schlaf. 😀

Umparken im Kopf

Bei dieser großen Opel-Kampagne geht es echt um das Eingemachte. Nämlich um die Frage, was ist eigentlich Opel? Was macht Opel eigentlich aus? Wir haben uns hier einmal ein Kampagnenvideo ausgesucht, in dem der Schauspieler Fahri Yardim einiges dazu philosophiert:

https://www.youtube.com/watch?v=fedZ-WDblb8

Umparken im Kopf. Das bedeutet zunächst eine Feststellung, nämlich: Wir leben in vielen festgefahrenen Klischees und mit vielen eingerenkten Vorurteilen, die uns oft genug gar keinen so rechten Antrieb mehr geben, über dies oder das nachzudenken oder neu zu bewerten. Das hat jetzt gar nicht so sehr viel mit Opel zu tun (aber natürlich auch), sondern mit der Art und Weise, wie wir alltäglich leben. Wir bilden uns alle Meinungen und die ändern wir oder behalten sie. Meinungen können positiv beeinflusst werden oder negativ, sich verändern oder schlicht festfahren, wenn es nichts gibt, was die Meinung ändern könnte. Aber auch wenn wir über festgefahrene Meinungen selten nachdenken – richtig werden falsche Meinungen dadurch auch nicht:

Kampagnenslogan von "Umparken im Kopf"

So ist es Opel jahrelang ergangen. Autos wurden immer welche gebaut, aber besonders schöne Autos? Autos mit Geschichten und Emotionen? Spannende Autos, über die man spricht? Vorstände, die nicht nur „einfach“ Chefs einer Autofirma sind, sondern auch ihre Autos verkaufen?

Da gibt es noch ein sehr bemerkenswertes Video dazu, nämlich fünf Opel-Vorstände, die sehr offen über Opel sprechen und ähnliches sagen: Opel? War für mich vorher irgendwie gar kein Thema? Hatten wir gar nicht auf dem Radar. Warum eigentlich? Gute Frage!

https://www.youtube.com/watch?v=mHH8Tu2Gi_w

Die Kampagne gefällt uns sehr, sehr gut, weil sie einiges anspricht, was uns bewegt und schon immer sehr bewegt hat. Das ist natürlich bei uns im Haus seit über 90 Jahren die Marke Opel, aber vor allem auch das tagtägliche Vorstellen, Erklären, Verkaufen und letztendlich auch Warten und Pflegen von Opel-Autos. Und wir hören da sehr oft solche Sätze wie „Hätte ich jetzt nicht gedacht, dass Opel so schöne Autos baut.“ Doch, Opel baut schöne, gute und durchdachte Autos und wer sich einmal in einen Opel Insignia/Mokka/ADAM/Ampera/Cascada/etc. hineinsetzt, merkt, was hier inzwischen Sache ist. Und dass es immer an der Zeit ist, im Kopf umzuparken, mit allen dort festgehaltenen Meinungen. Unser Verstand ist viel zu gut, als ihn festzufahren. 🙂