Archiv für den Tag: 17. Juni 2011

Kleiner Kassen-Schwank mit Hintergrund.

Spätnachmittags, ein langjähriger Stammkunde kommt, um sein Auto abzuholen. Jährliche Inspektion mit einer kleinen Reparatur war angesagt, wie immer ohne größere Beanstandungen, weil er sein Auto pflegt und halt auch nicht so oft ausfährt. Er kommt an den Kassentresen. Ich hole die Arbeitskarte aus der Kladde, schaue darauf, um die Daten in die Kasse einzutippen:

Ich: „Ist leider finanziell nicht so geworden, wie gedacht.“

Kunde (leicht entsetzt): „Was?“

Ich: „Ist nämlich billiger geworden, als gedacht.“

Die Erleichterung war zu hören, auch wenn er eigentlich nichts gesagt hat. 😉

Wir liegen bei Kosten- und Zeitabschätzungen für Reparaturen aus Erfahrung meist ziemlich nah an dem, was es dann später auch wirklich wird, aber wenn eine Reparatur schneller geht, dann geben wir diesen Zeitvorteil, den wir dadurch erlangen, auch an den Kunden weiter. Es ist ja nicht seine Schuld, dass es besser geht, als gedacht.

Ein neues Aussehen für das Gerstelblog.

Nach einem Jahr Gerstelblog wurde es Zeit, diesem kleinen Weblog in der großen Autowelt paar Erfrischungstücher zu reichen. Als wir letztes Jahr anfingen, begann das Gerstelblog auf einem kleinen Webhosting-Account und wir „spielten“ uns das Aussehen im Laufe der Tage zurecht, immer mit dem Hintergedanken, „irgendwann“ mal den großen Farbtopf herauszuholen.

Das haben wir nun diese Woche getan. Anfang dieser Woche haben wir zunächst das Gerstelblog auf eine stärkere Blog-Plattform transferiert, die vor allem erst einmal eines brachte: Tempo. Die zweite Stufe war, das Aussehen des Weblogs auf die aktuelle Corporate Identity von Opel zu bringen. Das Autohaus Gerstel ist seit 90 Jahren ein Opel-Haus und diese Ehre verpflichtet. Zudem sieht das derzeitige Opel-Design, das Sie auch in der aktuellen Opel-Werbung sehen können, einfach unverschämt gut aus.

Wir hatten uns überlegt, ob wir nicht verschiedene Designs zur Auswahl anbieten sollten, die dann der Besucher nach seinem Geschmack selbst einstellen kann. Aber schon nach kurzem Nachdenken waren wir bei dem Ergebnis: Nein, wäre der falsche Weg. So funktioniert nämlich die Welt der Mobilität nicht. Denn die ist ständig in Bewegung und schneidet mitunter alte Zöpfe auch ab, um Platz für neues „Haar“ zu schaffen. Vor 50 Jahren hätten sich die damaligen „Gerstels“ sicher nicht träumen lassen, dass kein halbes Jahrhundert später die gerade angeschaffte Tankstelle vor allem deshalb wieder eingestampft wird, weil Autos inzwischen so wenig verbrauchen, dass man nicht an jeder Ecke eine Tankstelle braucht. Und in vielleicht weiteren 50 Jahren wird man darüber staunen, dass man so lange wertvolles Erdöl gebraucht hat, um von A nach B zu kommen.

Auto ist Bewegung, Bewegung kennt keinen dauerhaften Stopp und hier wird bewegt. 100 % Autohaus.