Ein historisches Opel-Werkzeug.

So richtig sprachlos sieht man mich nicht oft. Heute morgen wäre allerdings eine Chance gewesen, es einmal zu erleben. Ein Kunde unseres Hauses hat nämlich die regelmäßigen Artikel über die Restaurierungsarbeiten unseres Opel Kapitäns als Anlass genommen, uns ein anderes, historisches Schätzchen zu schenken. Und das sieht eigentlich erst einmal sehr unspektakulär aus:

Erste Frage: Was ist das? Nun, es ist ein Prägewerkzeug. Damit wurde früher einmal auf irgendein Metallstück ein Opel-Schriftzug geprägt. Und das mutmaßlich irgendwann zwischen 1910 und 1937, denn nur in diesem Zeitraum wurde dieses Opel-Logo verwendet, das in vollständiger Fassung so aussah und in der Szene einfach nur das „blaue Auge“ war:

Gefunden hat das unser Kunde übrigens da, wo man auch heute noch echte Schätze aus dem Industriezeitalter hebt: Auf dem Schrottplatz. Dort fand er Bestandteile einer Stanzmaschine, in der eben noch dieses Werkzeug eingebaut war. Unglaublich schwergewichtig, es muss ja auch Metall bearbeiten können. Ich trage also auf diesem (leider etwas verwackelten) Foto wirklich schwer an dem Teil:

Ich versuche mal etwas näheres herauszubekommen über dieses Teil. Das nur schon mal als Vorankündigung an unsere Opel-Leute, von denen nachweislich sehr viele unser Blog hier lesen und zumindest mit dem Kopf schütteln über die Geschichten dieses seltsamen Autohauses da in Pforzheim schon mal anfangen können, bevor wir anrufen. 😉